Mitgestalten statt kommentieren
Gut am Arbeitgeber finde ich
Während viele vor allem auf das nächste Gehaltsplus schauen, schätze ich besonders die Möglichkeit, in einem wirtschaftlich gesunden Unternehmen mit langfristiger Perspektive zu arbeiten. Mit diesem Anspruch gehe ich jeden Tag zur Arbeit und richte mein Engagement konsequent darauf aus.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Nicht alles ist perfekt, aber ein Blick auf den Markt zeigt, dass auch andere Arbeitgeber keine Wunder vollbringen.
Verbesserungsvorschläge
Wer grundsätzlich nicht bereit ist, Veränderungen mitzutragen, wird vermutlich auch außerhalb von Epta nicht zufriedener sein. Mehr Entschlossenheit und weniger endlose Diskussionen würden dem Unternehmen helfen, schneller und erfolgreicher voranzukommen.
Arbeitsatmosphäre
Transformation bringt naturgemäß Veränderungen mit sich. Wie in vielen Unternehmen gibt es dabei unterschiedliche Perspektiven und nicht jeder begrüßt neue Wege mit derselben Begeisterung. Das prägt die Stimmung teilweise stärker als die tatsächlichen Rahmenbedingungen.
Image
Die Integration hat das Image belastet. Die größten Kritiker des Unternehmens sind teilweise jedoch innerhalb der eigenen Reihen zu finden.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist sehr gut. Das flexible Homeoffice-Modell ist ein echter Pluspunkt, insbesondere im Vergleich zu vielen Unternehmen, die wieder stärker auf Präsenz setzen. Diese Freiheit setzt jedoch Eigenverantwortung voraus, die nicht von allen in gleichem Maße gelebt wird.
Karriere/Weiterbildung
Nicht jede berufliche Entwicklung beginnt mit einem Angebot des Arbeitgebers, oft beginnt sie mit der eigenen Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und Veränderungen anzustoßen. Wer bereit ist, die Extrameile zu gehen, bekommt auch die Chance, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.
Gehalt/Benefits
Natürlich wünscht sich jeder immer etwas mehr, aber aus meiner Sicht wird manchmal vergessen, dass attraktive Gehälter dauerhaft erwirtschaftet werden müssen. Mindestens genauso wichtig ist es, in einem profitablen Unternehmen mit langfristig sicheren Arbeitsplätzen zu arbeiten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und verantwortungsvolles Handeln sind in der Branche keine Nebenthemen mehr und werden zunehmend berücksichtigt.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im eigenen Team ist hervorragend. Weniger ausgeprägt ist aus meiner Sicht noch das Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen Teilen der ehemaligen Organisationen. Die Unternehmen sind organisatorisch bereits zusammengeführt, während die Köpfe noch etwas länger für die Integration benötigen. Das ist verständlich, sollte aber aktiv angegangen werden, damit aus mehreren guten Unternehmen langfristig ein starkes gemeinsames Unternehmen entsteht.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist aus meiner Sicht sehr wertschätzend. Erfahrung und Fachwissen werden respektiert und in vielen Bereichen aktiv genutzt.
Vorgesetztenverhalten
Die Zusammenarbeit ist von Respekt, Offenheit und gegenseitigem Vertrauen geprägt. Natürlich stößt nicht jede Entscheidung auf uneingeschränkte Zustimmung. Manchmal habe ich jedoch den Eindruck, dass Führungskräfte weniger an ihren Entscheidungen gemessen werden als daran, ob sie bestehende Befindlichkeiten ausreichend berücksichtigen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsmittel sind zeitgemäß, flexibles Arbeiten ist in vielen Bereichen möglich und die Rahmenbedingungen ermöglichen ein professionelles Arbeiten. Natürlich gibt es immer Themen, die verbessert werden können, aber das dürfte für nahezu jedes Unternehmen gelten.
Kommunikation
Die Herausforderung liegt weniger in der Kommunikation selbst als im Veränderungsprozess. Nach Zusammenschlüssen und organisatorischen Veränderungen ist es wichtig, die neuen Kolleginnen und Kollegen kontinuierlich einzubinden und Orientierung zu geben. Das gelingt bereits in vielen Bereichen gut, sollte aber weiter ausgebaut werden, um bestehende Vorbehalte abzubauen.
Gleichberechtigung
Aus meiner persönlichen Wahrnehmung werden Mitarbeitende unabhängig von Geschlecht, Alter oder Hintergrund fair behandelt.
Interessante Aufgaben
Wie interessant das eigene Aufgabengebiet wird, hat man zu einem guten Teil selbst in der Hand.

