97 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
97 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
97 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Geprägt von frustrierten Mitarbeitern, die Ihre Laune bei anderen und vor allem Neuankömmlingen auslassen. Ich habe noch nie so viel negatives Feedback erhalten wie bei Europace. Man könnte meinen es war Mikromanagement. Gleichzeitig wird einem kein Freiraum für eigene Ideen eingeräumt und wenn man selbst etwas kritisiert zeigen sie sich sehr uneinsichtig. Aus meiner Sicht ist das kein fairer Umgang miteinander.
Vorsicht dieser Punkt kann sich willkürlich ändern. Von du kannst kommen und gehen wann du willst, Hauptsache die Leistung stimmt in du hältst deine Arbeitszeiten nicht ein!
Hier wird Freundlichkeit gespielt aber hinten rum ist das eine reine Ellbogenmentalität, wo die Kollegen sich ständig eins auswischen.
Nicht der Rede wert, so enttäuscht bin ich von den Vorgesetzten. Man fühlt sich hintergangen.
Die größte Menschlichkeit, die ich je gesehen habe!
Gute Veranstaltungen
Gutes Marketing
Ein technisches Chaos! Die Leute, die die Dinge vermasselt haben, sind immer noch da und werden befördert.
Leben in Buzz Words, die Mitarbeiter tragen die Konsequenzen.
Wirklich unprofessionelle Arbeit.
Incidents sind normal.
Ziemlich alte Denkweise, die in veralteter Technik und Strategien endet.
Keine Hierarchie, aber wenige Leute scheinen die Entscheidungsträger zu sein. 90% falsche Entscheidungen.
* Viele >= Seniors, die eigentlich Juniors sind
* Vetternwirtschaft - Ich werden nie wachsen oder gesehen werden
* You Build it, You run it = spart mitarbeiter, viel Glück beim burn out
* Eat your own dog food = am besten jede gute Praxis ignorieren
* Alles deutsch, Code, Dokumente, APIs, ....
* Kein echtes Management
* Selbstorganisierte Teams ohne jegliche Anleitung = zu viel Freiheit, um Dinge richtigzumachen. Das Rad muss immer wieder neu erfunden werden.
* Die meisten Mitarbeiter leben in der Vergangenheit
* Viel zu viele Meetings und Benachrichtigungen!
Konzentrieren Sie sich darauf, das Unternehmen und die Technik aufzuräumen!
Es ist ein echtes technisches Chaos!
Die meisten Leute bleiben dort nur, weil es ein sicherer Job ist, die guten Leute sind deprimiert oder haben das Unternehmen bereits verlassen!
Geben Sie Ihre alten Mitarbeiter auf, sie haben bewiesen, dass sie nicht die richtige Wahl sind!
Geben Sie neuen Mitarbeitern eine Chance zu wachsen und sich zu beweisen, es gibt noch einige Mitarbeiter, die nicht die besten Redner sind, aber tolle Sachen erreichen könnten.
Super Menschlichkeit, aber in der Arbeit werde ich nicht wahr genommen (Außer von meinem Team)
Erste Sahne und einer der Gründe, warum ich noch hier bin.
Kurz: Ich muss mich selbst drum kümmern und am besten kostenlos. Die Firma geht zu AWS, aber es gibt keine AWS Schulung, jeder muss selber lernen. Aua.
Gehälter sind maximal im Mittelbereich. Problem: Gehälter werden gleichmäßig angepasst, doch nicht nach Leistung bezahlt! Somit weder Wertschätzung im Gehalt noch im Urlaub.
In meinem Team ist alles super, doch mein Team ist auch nicht für ernste oder wichtige Themen zuständig.
Es gibt kaum alte Kollegen, den Stress halten nur wenige aus. Kein ruhiges Arbeitsumfeld. Burnout geht ganz schnell
Sehr viele Wunschvorstellungen fernab jeglicher Realität. Bei Kritik habe ich das Gefühl, als ob ich kündigen sollte, weil ich nicht zur Firma passe, dabei sind es nur 1-2 Menschen mit diesen Vorstellungen.
Kein Geld für Entwicklertools! Tools, die Entwicklerarbeiten erleichtern, werden nicht ernst genommen. Ich zahle alles privat! Die Laptops kommen mit vorinstallierten JAMF, auch da überhaupt nicht Entwickler freudig. Entwicklertools haben massiv Probleme mit Berechtigungen und mit richtigen User ausführen zu können. Das VPN blockt sogar YouTube weg. Einfach nur Müll. Kein Wunder, dass die Devs nichts mehr kennen.
Furchtbar viele Meetings und Nachrichten. Gefühlt 85%. Als würde man in Twitter unterwegs sein. Buzzwords sind mehr wert als meine Erfahrung! Vetternwirtschaft, keine Hierarchie, dafür ausgelesene Personen, die was sagen dürfen. Meist sind es die Leute, die keine Ahnung haben und vor allem schon gezeigt haben, dass sie es nicht besser gemacht haben! Wichtige Entscheidungen werden hinter verschlossenen Türen gehalten.
Es gibt keine Diversity Probleme, doch mega viel Vetternwirtschaft! Siehe Kollegen die in den hohen Positionen sitzen bzw. denen zugehört wird!
Wäre alles sehr interessant, wenn die Technologien stimmen würden. Täglich mindestens 1 Incident, Testen in Produktion, deutscher code, unleserlicher code, ... im Prinzip viel zum Aufräumen, aber es wird lieber in Features gedacht, statt den Müll mal raus zu bringen!
Die Chance für jeden MA, seinen eigenen "Great place to work" zu schaffen!
geringe Synergien innerhalb des Konzerns und oft unklare Strategien und Visionen. Keine Vorsorge in guten Zeiten für Kehrtwenden im Markt.
Hinsichtlich Weiterempfehlung: Weiterempfehlung an Freunde bedeutet für mich zu sagen: "Verlass Deinen AG, bei uns ist es besser". Ich rede hier also von echten Freunden, nicht von Bewerbern oder Bekannten, die aktuell eh ihren AG verlassen möchten und eh etwas suchen. Aufgrund der aktuellen finanziellen Lage des Konzerns kann ich das einfach nicht tun. Vor einem Jahr war das noch anders (siehe auch Hypoport IR Mitteilung und bilanzielle Entwicklung).
Verbindet die Unternehmungen wieder strategisch miteinander für ein "Großes Ganzes", natürlich ohne die individuellen Stärken zu vernachlässigen. Schafft für die Mitarbeiter:innen wieder ein gutes Gefühl, Teil von Hypoport/Europace zu sein und wertschätzt in guten Zeiten die aktuell hingenommenen Einschränkungen. Mehr ehrliche Transparenz von oben nach unten zu Entscheidungen und Strategien schaffen.
Es gibt ein leichtes Gefälle auf den Produktkreisen nach oben. Man arbeitet ja aber größtenteils in seinem Team. Da ist es meist so gut, dass auch gern private Zeit in Teamtreffen investiert wird, weil man sich mag. Ist dies nicht so, hat man es selbst in der Hand, das Team zu wechseln.
Hat durch die Baufi-Krise gelitten, zuvor aber auch schon zweigeteilt. Die führenden Marken des Konzerns sind in der Verbraucherwahrnehmung super. Das Image bei Geschäftspartnern ist auf der Beziehungs- und Innovationsebene gut, allerdings in der Umsetzung angekratzt. Vieles dauert zu lange, vielleicht auch durch zu viele Mitdiskutierer und zu wenig Macher oder aber auch mal strategische Umsetzungsanordnungen.
Auch hier liegt es in der Eigenverantwortung, da der Konzern alle Freiheiten gibt. Theoretisch könnte man seine Arbeitszeit auch ab 22 Uhr beginnen, den Morgen verschlafen und mit seinen Kindern nach Schulschluss Zeit verbringen. Auch wird das Thema von Führungskräften gefördert und immer wieder angesprochen. Unsere Vorstände leben dies auch vor. Die andere Seite der Medaille ist die aktuelle Situation, dass durch ausgesetztes Recruiting und parallelen Kündigungen die MA-Zahl kleiner wird und der Workload höher. Wer seine externen Kunden "liebt" macht aber eh mehr als 40 Stunden - hat aber auch Spaß dabei. Leider hat die Holding direkte Unterstützungen in eine APP verfrachtet und z.B. funktionierende Betriebssportgemeinschaften ins Abseits gedrängt.
Wenn man selbst die Initiative übernimmt, gut möglich. Derzeit aber eingeschränkt durch die aktuellen Rahmenbedingungen des Konzerns
Die Gehälter sind individuell aber dem Markt im Schnitt hinterher. Es gibt auch mal angeordnete 0-Runden, allerdings mit Ausnahmen "nach Nase" - offiziell natürlich Leistung. Wer verhandeln kann, wird gut bedient sein. Schade ist, dass man sich oft auch wie ein Bittsteller fühlt. Die Sozialleistungen sind unterdurchschnittlich. Hervorgehobene Punkte sind in den letzten 10 Jahren zum Standard geworden. Lediglich die Flexurlaub-Thematik scheint noch besonders zu sein (man kann sich Urlaubstage erkaufen).
Ist nur in den Köpfen der Mitarbeiter:innen, wird aber nicht sichtbar durch die Unternehmen getrieben.
Natürlich auch teamabhängig, wer aber länger da ist, kennt auch in anderen Teams und Schwestergesellschaften sowie der Holding Personen, mit denen man mal auch ehrliche Worte sprechen kann. Was ich nicht erlebt habe ist Neid und Missgunst und es werden auch keine "Bomben" gestreut, die den Zusammenhalt stören könnten.
Ich ziehe ein Stern ab, da Alter und Zugehörigkeit keine Rolle spielen. Ich weiß nicht, ob es gut ist, dass verdiente MA, die teils über 10 Jahre tolle Leistungen erbracht haben und dann 2 Jahre nicht mehr so performen zum Gehen bewegt werden. Allerdings macht dies auch den Platz für andere frei, die der gemeinsamen Sache mehr helfen. Zumindest gibt es so kein "Ausruhen auf Altlasten".
Direkt liegt es natürlich an den Menschen und dies ist sehr divers. In teilen kann man sich seinen PeopleLead aber selbst aussuchen.
Wer aber PeopleLead wird oder ist, liegt oft weniger an der menschlichen Qualifikation. "Wer sich hervortut oder besondere Leistungen erbringt, muss doch auch eine gute FK sein.." leider ist dies ein Dilemma, was sich durch 80% der deutschen unternehmen zieht.
Die Ausstattung ist perfekt. Auch Dir aus, ob WIN oder MAC, HomeOffice, Großraumbüro oder Einzelkabine. Höhenverstellbare Schreibtische, große Monitore und rückenschonende Schreibtischstühle. Dazu Wasser und Softdrinks for free. Mehr geht in meinen Augen nicht, bzw. muss nicht sein.
Innerhalb der Team klasse, in der Theorie auch über alle Ebenen. jedoch nimmt dort die Ehrlichkeit ab, wenn mal etwas nicht so klasse ist. So sind Schönredner und Ja-Sager sehr "laut". Die Position, zu kritisieren und gehört zu werden, muss man sich erarbeiten.
Es gibt keine Bevor- oder Benachteiligungen nach Geschlecht, Herkunft und/oder Beeinträchtigungen. Für das ggf. vorhandenen Gedankengut einzelner MA kann die Firma nichts. Sollte dies aber öffentlich werden und zum Nachteil anderer MA werden, bin ich mir 100% sicher, dass dieser MA nicht mehr lange für uns arbeiten wird.
Hier kann ich nur sagen: Wenn man meint, keine interessanten Aufgaben zu haben, ist man selbst schuld. Die holakratische Organisation lässt einem genug Spielraum, um sich in interessante Rollen zu begeben, das Team zu wechseln oder einfach nur seinen Wunsch an fachliche oder disziplin. FK zu äußern. Natürlich gehören auch mal einfache Pflichtaufgaben dazu. Was soll den ein Regionalbahn-Triebfahrzeugsführer sagen, der jeden Tag 8x die gleiche Strecke bedient.
Transparente und offene Kommunikation
Zuviele Arbeitsverhältnisse werden unter dubiosen Umständen beendet und bedarfen der Zuhilfenahme eines Rechtsbeistandes...
Fairen Umgang mit den Mitarbeitenden nicht nur vorgeben, sondern wirklich leben.
Flexible Arbeitszeiten, Teamevents, Gehalt kommt pünktlich.
Langweilige Bankenaufgaben, inkompetente Führungskräfte, dieselben Ausreden für immergleiche Probleme.
Kompetente Führungskräfte einstellen, uralte Probleme beseitigen, weniger reden und mehr machen.
Was nicht funktioniert, wird mit "da fehlen Leute für" begründet. Wie man ordentlich arbeiten soll, kann man selbst rauskriegen...
FinTech. Ruf besser als Realität...
Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Angebot, aber viel Arbeit.
Gibt ein Lernportal, wofür man keine Zeit hat.
Kommt schwer auf Team/Kollegen an. Bei Stress werden die Ellenbogen ausgefahren.
Gibt nur zwei Arten: Aufstrebende Mitarbeiter mit höheren Gehaltswünschen, die aber keine Ahnung von Führung haben. Oder Ex-Banker, die wegen ihres Netzwerks in die Firma geholt wurden aber keine Ahnung von Führung haben...
"Homeoffice first", kein fester Arbeitsplatz, kein eigener Schreibtisch, jeden Morgen Sachen hinräumen und abends wieder wegtun, große offene Büros ohne Türen dafür mit viel Lärm.
Es wird viel geredet, aber nichts gesagt. Man könnte den ganzen Tag nur Slack lesen. Viel Dampfplauderei und Selbstdarstellung, sowohl seitens Teams als auch seitens Geschäftsführung.
Könnte mehr sein. Kein Weihnachtsgeld/Urlaubsgeld/kein 13. Monatsgehalt.
Bankenthemen, immer dasselbe.
Es kommt sehr auf das Team an, ob man keine Chance hat nach Links oder Rechts zu gucken und ständigem Druck ausgesetzt ist oder man leidet unter der Frustration in einem Team zu arbeiten, dass seit Jahren nichts auf die Reihe bekommt und alle nur mit sich beschäftigt sind. Dazwischen scheint es wenig zu geben.
Kommt aufs Team an. Überstunden gibt es offiziell nicht, es gibt aber auch einige, die Arbeit am Wochenende nachholen, die unter der Woche nicht zu schaffen war.
Vielleicht das größte Problem der Firma. Gerade für junge Kollegen gibt es kaum Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln und über den Tellerrand zu schauen. Nach etwa einem Jahr hat man gelernt was es zu lernen gibt und verschwendet im Endeffekt nur noch seine Zeit.
Schwierig. Vordergründig sind alle nett und hilfsbereit, es hat sich aber auch eine Kultur etabliert, bei der es sich Lohnen kann über Leute hinter deren Rücken herzuziehen. Zu diesem Zweck werden ganze Chatgruppen betrieben.
Insgesamt eine Schön-Wetter-Unternehmen. Auf Probleme oder Konflikte ist man nicht vorbereitet und reagiert bei Kleinigkeiten Kopflos. Europace hat hier die Schwelle zur Professionalität nie überschritten.
Insgesamt ist die Firma sehr unproduktiv. In einigen Teams gibt es fast ausschließlich Maintenance, hier drehen viele gelangweilte Entwickler an sehr kleinen Schrauben. In den übrigen passiert wenig produktives und jeder kleine Schritt wird in unzähligen Meetings zu Tode geredet.
Der Vorstand hat sich mit einer Gruppe von Ja-Sagern vom Rest der Firma verabschiedet. Es kommen regelmäßig merkwürdige Durchsagen, die klingen als wenn sie direkt aus Pseudo-Progressiver Management-Literatur abgelesen werden. Die meisten Kollegen rollen hier nur noch mit den Augen oder schaffen den Absprung.
Deutlich unter Durchschnitt. Die Firma meldet ständig neue Rekordumsätze, die Gehaltsentwicklung ist dagegen eher im Bereich lächerlich.
Sind mir während meiner Tätigkeit nicht untergekommen.
Ich möchte gerne auf Teile der Bewertung mit 2,8 vom Juni 2020 eingehen. Als jemand, der sich bei Europace gerade eingelebt hat und total happy ist, habe ich das Bedürfnis die Firma ein wenig zu verteidigen ;)
- "altbackene Firmenkultur, nicht offen für Innovation" - Beides ist völliger Unsinn. War die Person überhaupt hier? Bei Europace wird eine progressive, moderne Kultur gelebt und offen für Innovation sind 90% der Leute hier allemal - das zeigt die rasante Adoption von neuen Methoden & Tools (an manchen Stellen muss man vielleicht eher sogar aufpassen, dass es nicht *zu* schnell geht).
- "ältere Belegschaft", "Mitarbeiter im fortgeschrittenen Alter", "90% der Mitarbeiter 'älter'" - Ich finde es merkwürdig, wie die Person das Alter der Belegschaft hervorhebt. Hat sie vorher nur in Startups gearbeitet, in denen es keine Menschen über 29 gab? Als Mitt-Dreißiger fühle ich mich hier jedenfalls pudelwohl. Vielleicht, weil ein Großteil der KollegInnen auch aus dieser Generation kommt, Familie hat und bereits eine gewisse Reife zeigt, die man woanders zum Teil vermisst.
Bisher zum Glück nichts.
Es besteht ein hohes gegenseitiges Vertrauen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer; jedenfalls empfinde ich das bisher so. Ansonsten - lockerer und zugleich gepflegter Umgang miteinander; eine spürbare gemeinsame Motivation viel zu erreichen, ohne gegenseitigen Druck auszuüben.
Es gibt immer reichlich zu tun, aber man kann sich seine Zeit frei einteilen und ich habe noch niemals mitbekommen, dass es ein Problem wäre wenn mal jemand früher aufhört um sich um seine Kinder zu kümmern o.ä. Insgesamt haben hier sehr viele Leute eine Familie, und das merkt man.
Bei der Urlaubsplanung ist man auch völlig frei, solange man sich natürlich mit seinem Team abstimmt.
Die Vertrauensarbeitszeit funktioniert hier - man muss sich ohne 'Stempeluhr' nur halt selbst disziplinieren, nicht zu lange zu machen ;)
Umwelt- und Sozialbewusstsein sind hier kein Thema, sollten es aber überall sein - daher hier ein wenig Punktabzug.
Im Team fantastisch. Zwischen den Teams ist es wie überall; es kommt halt auf die jeweiligen Menschen und Persönlichkeiten an, wie weit die KollegInnen organisatorisch voneinander entfernt sind etc.
Probleme sehe ich jedenfalls keine und Unterstützung bekommt man immer, wenn man sie braucht.
Durch die Selbstorganisation hat man keine wirklichen Vorgesetzten im klassischen Sinne, aber natürlich gibt es Führungskräfte in der Firma. So wie ich das bisher mitbekommen habe, verhalten sich diese vorbildlich.
Eine so gute und transparente Kommunikation habe ich sonst noch nirgendwo erlebt; bei den meisten Unternehmen hapert es hier. Europace bekommt das trotz beachtlicher Größe echt gut hin.
Ich lerne hier wahnsinnig viel und kann mich in den Bereichen entfalten, die mich interessieren. Agilität ist hier ein hohes Gut und dadurch wird es sicherlich auch nie langweilig.
Wenig Druck (was auch zwei Seiten hat), hohe Familienfreundlichkeit, viele Events zu 'normalen' Zeiten, kollegialer Umgang.
Organisation Common Knowledge:
Auch nach mehr 3 Jahre waren mir bestimmte Dinge nicht bewusst oder ich musste sie auf harte Tour lernen. So bestimmte Benefits, Besonderheiten der Postannahme am Service Desk usw. Dokus über Prozesse sind sehr verstreut und tlw. in mehreren Systemen abgelegt.
Rollen und Fähigkeiten:
Es ist schwierig, jmd 100% auf seine Domäne oder Accountabilities festzunageln. Man muss ggf. 4x fragen bis man rausbekommt, wer denn nun welchen Teil von einem Problem lösen kann. Das führt tlw. zu absurdem Ping-Pong. Auch gibt es das gefühlte Verhältnis von 10% sehr guten Umsetzern und 90% Delegierern, die von 10% Umsetzern profitieren.
Management und Kommunikation
Natürlich muss ein Management nicht lang und breit jede winzige Entscheidung erklären. Was schon erklärungswürdig schien, war die ausgesetzte Gehaltsrunde zur Coronakrise in Kombination mit der bei jedem All-Hands verkündeten Nachricht, wie stark das Unternehmen abhebt. Beide Dinge sind unabhängig voneinander natürlich legitim. Aber wieso kommuniziert man beides so unglücklich nah beieinander?
Mehr echte Challenge mit dem echten Markt.
Das trifft nicht nur auf Techniker Gehälter zu, sondern auch auf die Konkurrenz aus dem Fintech Bereich. Aktuell zehrt das Unternehmen von Erfolgen aus der Vergangenheit.
Weniger Baustellen aufmachen, mehr Zuverlässigkeit in den Core Komponenten.
Das Unternehmen spielt mit vielen Satelliten rum und will partout in den B2C rein. Das ist ok, aber auch die schönsten UI rettet nichts, wenn die Core-Komponenten dauernd ausfallen.
Hier einfach mal Satelliten Projekte hart evaluieren und auflösen. Mehr Staffing in den Core, ins Reporting, ins Commercial und all die anderen "nicht-so-sexy-Komponenten", die den Daily Cash generieren.
Toollandschaft einschränken:
Es existieren für alle Probleme mittlerweile bis zu 3 Tools, tlw. auch innerhalb eines Teams. Das ist nicht nur für Compliance ein Grauen.
Weniger 'Conference-Driven' aufstellen.
Innerhalb der Teams so weit gut. Zwischen den Teams wird es schon schwieriger.
Gut geregelt innnerhalb der Techniker ist es durch das InnerSouce Prinzip.
Da aktuell sehr B2B lastig kennt fast niemand die Marke außerhalb der Spezialisten. Und da oft als White-Label hinter anderen Anbietern, gibt es selbst dort wenige, die wirklich wissen, was sich hinter Europace verbirgt bzw dass es unter der Haube läuft.
Sehr gut. Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind mehr als gegeben. Auch der Umgang während der Corona Pandemie war vorbildlich und ich habe anderes von Unternehmen von Bekannten gehört.
Hier würde ich mir wünschen, dass die Firma die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch stärker bei der Anwerbung von Fachkräften in den Vordergrund stellt.
Großes Plus. Gerade für die Entwicklung in Richtung Cloud hat das Unternehmen kaum Kosten gescheut, die entsprechende Belegschaft weiter zu bilden.
Gehalt geht natürlich immer besser. Leider verweigert das Unternehmen standhaft die Challenge mit Techniker-Gehältern am echten Markt. Das kann langfristig doppelt teuer werden. Es gibt ein ganz gute BU.
Umwelt: Soweit nicht erkennbar. Parkplätze werden von Firmenseite unterstützt, ein Nahverkehrs-Jobticket nur begrenzt. Job-Rad gab es mal. Der Status ist aktuell unklar.
Sozial: ich habe zumindest keine Projekt oder Engagements in diese Richtung mit bekommen. Was aber auch an meiner Aufmerksamkeit liegen kann.
Generell:
Eigentlich gut, doch an einige Stellen wird Politik betrieben. Das ist meines Erachtens aber Geschmackssache. Gut, wenn man es vorher weiß.
Techniker:
Hier wird einem meistens sehr gut geholfen. Das Inner Source Prinzip ist vorbildlich und man wird schnell zur Selbsthilfe gebracht. Ist auf jeden Fall ein Prinzip, welches ich aus dieser Zeit mitnehmen werde.
Bei Incidents ist eigentlich jeder zur Stelle und trägt soviel bei, wie er/sie kann.
Scheint kein Thema zu sein. Der Alterdurchschnitt ist generell eher bei 40 als bei 30. Altersdiskriminierung ist mir so nicht aufgefallen.
Auch hier: Ambivalent. Mit der Trennung von disziplinarischer Führungskraft und People Lead (Lead Link) bin ich persönlich schwierig zurecht gekommen. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass ein Lead auch fachlich relativ nah an dem sein muss, was die Leute tun, die geführt werden sollen.
Es herrscht Konfliktscheuigkeit gepaart mit unehrlichem Verhalten.
Rechner sind meist state of the art und man kann wählen zwischen verschiedenen Systemen.
Große Bildschirme werden auf fürs Homeoffice bereit gestellt.
Generell ist der Tech-Support sehr zu- und umgänglich im Rahmen der Opening Hours.
Was ich verstehen konnte, warum Linux Rechner Möglichkeit angeboten wurden, die arge Problem mit dem Office WLAN und auch MS Teams hatten. Bei diesen Problemen wurden die Betroffen, Stand jetzt, auch nicht weiter vom Tech-Support unterstützt. Wenigstens ein Hinweis in diese Richtung, bevor man sich für ein System entscheidet, wäre hier hilfreich.
New Work ist nicht für jeden. Häufig hatte ich das Gefühl, ich muss wirklich 'ALLES' selbst organisieren und operiere, mangels klarer Vorgaben, im 'luftleeren Raum'.
Selbstorga kann natürlich klappen wenn es genügend Commitment auch für unattraktive Aufgaben gibt. Ich hatte aber selten das Gefühl, dass dies vorhanden war, sondern eine kleine Zahl armer Teufel sich dieser erbarmt hat.
In diesem Kontext bei EP erlebte ich die Selbstorga leider eher als vorhersehbares Chaos - bin aber wie gesagt kein großer Verfechter von New Work.
Auch hier wieder die Unterscheidung: innerhalb der Teams gut, teamübergreifend verbesserungswürdig. Ziemlich intransparent wird es zwischen Management und operativen Teams. Dazu später mehr.
Sehr negativ ist die irgendwie immer unzielgerichtet Strategie. Es gibt zwar abstrakte Ziele, aber sie werden manchmal kommentarlos gestrichen.
Sgn. EPKs (EP-Konferenzen) bilden meist den absoluten Kern der Ausrichtung der Projekte. Durch diese 'conference-driveness' sind langfristige Innovationen schwierig. Die Kosten und der Nutzen dieser Konferenzen werden leider auch nie evaluiert.
Soweit ich weiß, keine auffällige Diskriminierung. Es scheinen mir wenig Frauen in Führugnspositionen, jedoch kenne ich mich mit dem Organigram nicht gut aus. zur Diversity generell: Auf jeden Fall ist die Belegschaft stark 'biodeutsch', was wohl an der vergangene Policy liegt, dass man nur die Domänensprache Deutsch unterstützt und daher nur MA mit sehr guten Deutschkenntnissen einstellt.
Source Code ist daher häufig Deutsch, was mir am Anfang seltsam vorkam. Zumindest in letzter Zeit scheint sich hier aber der Wind zu drehen.
Generell waren in den Tech-Teams mehr Frauen vertreten als ich das bisher von anderswo gesehen habe.
Ebenso ambivalent: Vorgaben von Oben/Außen gibt es selten. Zwar existieren Ziele in abstrakter Form, doch werden die manchmal stillschweigend begraben. Man kann aber, wenn man sich selbst gut organisiert, viel lernen und sich mit den Technologien seiner Wahl beschäftigen, wenn man sie gut verargumentiert. Auch Geschmackssache.
Die Freundlichkeit aller und die Freiheiten, die ich habe, um meine Arbeit und die Ergebnisse zu gestalten.
Zu viel leckeren Pudding in den Firmenkühlschränken.
Bekannter werden, um mehr Bewerber:innen anzuziehen.
Bei Europace werden keine Posten besetzt, sondern Menschen gesucht, die das Team bereichern - fachlich wie menschlich.
Die besondere Organisationskultur und -struktur (Holakratie) ermöglicht einen großen Gestaltungsspielraum bei der Definition eines Jobs und der Weise, wie er umgesetzt wird.
Mitdenken und selbständiges Handeln ist ausdrücklich erwünscht!
Europace ist dafür, dass das Unternehmen Marktführer ist sowie in Bezug auf seine wunderbare Unternehmenskultur viel zu wenig bekannt.
Arbeite von wo du willst.
Und wenn du 10 Tage Urlaub mehr im Jahr möchtest, dann ist auch das möglich.
Ich entscheide selbst, was ich lernen will, um meinen Job gut zu machen.
Die Kolleg:innen sind immer wahnsinnig hilfsbereit und unterstützen einander. Ich habe noch nie ein böses Wort gehört, auch nicht über Dritte.
Erfahrung wird sehr geschätzt.
Es herrscht eine Kultur des Miteinanders: Man arbeitet gemeinsam an denselben Zielen. Vorgesetzte im klassischen Sinne gibt es nicht.
Neueste Technik versteht sich von selbst.
Jede:r entscheidet selbst über den Arbeitsort (Büro / Homeoffice / Antarktis etc.).
Alle sind ansprechbar - einschließlich des Vorstands.
...jedweder Art ist selbstverständlich.
Jährlich gibt es "automatische" Gehaltsrunden, bei denen die Teams entscheiden, wer welche Erhöhung erhält.
Man hat volle Handlungsfreiheit, solange die eigene Arbeit auf die Unternehmens- bzw. Teamziele einzahlt.
So verdient kununu Geld.