Wertschätzung ist hier ein Fremdwort!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Verbesserungsvorschläge seitens der Mitarbeitenden stoßen bei Europart nur selten auf offene Ohren, insbesondere wenn sie strukturelle oder strategische Themen betreffen. Dabei wäre es dringend notwendig, innezuhalten, sich konstruktiv mit den eigenen Versäumnissen auseinanderzusetzen und die erkennbaren Fehler systematisch aufzuarbeiten. Die anhaltend hohe Fluktuation spricht eine deutliche Sprache. Es stellt sich zunehmend die Frage, wann die Unternehmensführung bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und offen einzugestehen, dass nicht alle Entscheidungen der letzten Zeit im Sinne der Mitarbeitenden oder des Unternehmens getroffen wurden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Von einem ‚schlechten Unternehmen‘ möchte ich nicht sprechen – dafür steckt zu viel Potenzial und auch persönliche Verbundenheit in Europart. Was jedoch wirklich schmerzt, ist die Richtung, in die sich das Unternehmen in den letzten zwei Jahren entwickelt hat. Früher herrschte eine offene Kultur, in der Meinungen gehört wurden und Bereichsleitungen eigenverantwortlich handeln konnten. Heute treffen nur noch eine einzelne Bereichsleitung und die Geschäftsführung nahezu alle Entscheidungen zentral, wodurch das Gefühl von Mitgestaltung und Eigenverantwortung stark verloren gegangen ist
Verbesserungsvorschläge
Mein Verbesserungsvorschlag richtet sich mit Nachdruck an die Unternehmensleitung: Es wäre an der Zeit, offen und ehrlich zu reflektieren, wie mit bestimmten Abteilungen, insbesondere dem Marketing, umgegangen wurde. Die vollständige Auflösung dieser Abteilung, begleitet von einem deutlich spürbar toxischen Arbeitsumfeld und respektlosem Umgang, hat nicht nur menschlich, sondern auch organisatorisch bleibenden hinterlassen. Die betroffenen Kolleginnen verdienen Anerkennung für die geleistete Arbeit – und vor allem einen fairen, respektvollen Umgang. Die externen Auftritte und Kommunikationsmaßnahmen, die früher professionell durch das Marketing betreut wurden, haben seither spürbar an Qualität verloren. Es wäre dringend zu empfehlen, diese Verantwortung wieder einer strukturierten Marketingabteilung zu übertragen – auch wenn derzeit keine entsprechenden Ressourcen vorhanden sind. Darüber hinaus sollte Kritik im Unternehmen möglich sein, ohne dass sie automatisch zur persönlichen Belastung für die kritisierende Person wird. Eine offene Fehlerkultur wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung.
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Minus Temperaturen
Vorgesetztenverhalten
Mein direkter Vorgesetzter zeigt Einsatz, hat jedoch kaum Einfluss auf Entscheidungen, da diese fast ausschließlich von der Geschäftsführung getroffen werden – eine Geschäftsführung, die sich leider kaum für die Belange der Sachbearbeitenden interessiert. Hinzu kommt eine Bereichsleitung, die faktisch wie ein weiterer Geschäftsführer agiert und weitreichenden Einfluss ausübt (negativ & toxisch)
Arbeitsbedingungen
Bei Raumtemperaturen von bis zu 39 °C im Großraumbüro zu arbeiten, ist weder zumutbar noch förderlich für Konzentration und Leistungsfähigkeit
Kommunikation
Transparenz ist ein großes Defizit: Mitarbeitende werden nur unzureichend über relevante Entwicklungen informiert – es entsteht mitunter der Eindruck, dass Informationen bewusst zurückgehalten werden. Während in großen Unternehmen wichtige Entscheidungen zumindest im Nachgang nachvollziehbar kommuniziert werden, erfährt man bei Europart relevante Inhalte häufig nur beiläufig oder über inoffizielle Kanäle.

