Eine der inkompetentesten Führungsebenen, mit denen ich bisher zu tun hatte
Gut am Arbeitgeber finde ich
Guter Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen, offene Kommunikation im Team und die Aussicht während der Flüge.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unprofessionelles Führungsverhalten, intransparente Planung, hohe Belastung durch Rufbereitschaften sowie fehlende individuelle Entwicklung und geringe Wertschätzung.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Transparenz, faire Planung, professionelles Führungsverhalten und realistische Entwicklungs- sowie Gehaltsperspektiven würden die Arbeitsbedingungen deutlich verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Einzelne Vorgesetzte überschreiten persönliche Grenzen. Ablehnung von privatem Interesse führte aus meiner Sicht zu gezielter Ausgrenzung und einem belastenden Arbeitsklima. Es ist auch bekannt das man sie bei der anderen Firma nicht mehr wollte und sie dann zu EW befördert wurde… leide häufig so bei EW, so ist auch das Klima und Persönlichkeit
Kommunikation
Die Kommunikation wirkt nach außen offen, ist intern jedoch von strategischer Einflussnahme und manipulativen Mustern geprägt.
Kollegenzusammenhalt
Im direkten Arbeitsumfeld an Bord sowie unter den Kolleginnen und Kollegen herrscht ein sehr guter Zusammenhalt. Der Umgang ist offen, kommunikativ und humorvoll, wodurch meist eine angenehme Atmosphäre und ein guter Arbeitstag entstehen.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance empfinde ich als sehr unausgeglichen. Eine verlässliche Planung ist kaum möglich, da Einsätze und Flüge kurzfristig verschoben oder umgeplant werden. Besonders belastend ist die Regelung der Rufbereitschaft, da diese erst ab dem Zeitpunkt der Aktivierung zählt. Dadurch kann es vorkommen, dass man sehr früh am Morgen eingesetzt wird und am selben Tag – kurz vor Ende der Rufbereitschaft – erneut zum Dienst gerufen wird, was faktisch zu extrem langen Arbeitstagen führt. Diese Belastung wird aus meiner Sicht nicht angemessen angerechnet. Die anschließende Ruhezeit von zehn Stunden empfinde ich im Verhältnis zur tatsächlichen Beanspruchung als nicht fair.
Vorgesetztenverhalten
Nicht tragbar, tatsächlich grenzwertig bis scherzhaft. Also wirklich schwer ernstzunehmen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind stark routiniert und wenig abwechslungsreich. Positiv bleibt die Aussicht, die weiterhin ein Highlight ist.
Arbeitsbedingungen
Die Büros der fortgesetzten befinden sich direkt auf dem Briefing Flur. Es wird mitgehört und im Briefing reingekommen und unterbrochen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Fehlende Mitarbeiterparkplätze, lange Wege und unzureichende Parkplatzsicherung belasten den Arbeitsalltag. Vorfälle von Diebstahl wurden aus meiner Sicht nicht ausreichend aufgefangen. Umweltfreundliche Alternativen wie das Fahrrad sind nicht für alle realistisch umsetzbar.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt insgesamt auf einem niedrigen Niveau und entspricht dem einer klassischen Low-Cost-Airline. In den ersten vier Jahren erfolgen nur sehr geringe Gehaltssteigerungen, die sich insgesamt auf maximal etwa 100 Euro verteilen. Ab dem vierten Jahr fällt die Erhöhung nochmals deutlich geringer aus. Zusätzlich ist das Vergütungssystem inzwischen nach oben begrenzt, sodass ab einer bestimmten Stufe keine weiteren Gehaltssteigerungen mehr vorgesehen sind. Entwicklungsperspektiven im finanziellen Sinne sind dadurch stark eingeschränkt.
Image
Das Imagine ist ganz gut. Nur auffällig ist, dass Eurowings sich selbst mit als Low cost sondern lieber als value bezeichnet. Spiegelt die Firmen Politik. Problematisch ist dass es zb auch keine wirklich BIZ class gibt.

