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Zuletzt aktualisiert am 21.7.2026
Evonik Industries AG erhält von seinen Mitarbeiter:innen eine gemischte Bewertung. Das Gehalt und die Sozialleistungen werden positiv hervorgehoben – der Chemietarifvertrag (IGBCE) sichert überdurchschnittliche Vergütung, Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie Gewinnbeteiligung. Der Kollegenzusammenhalt innerhalb der Teams gilt ebenfalls als Stärke, auch wenn die bereichsübergreifende Zusammenarbeit schwächer ausgeprägt ist.
Kritischer fällt das Bild bei der Arbeitsatmosphäre aus: Sparmaßnahmen und häufige Restrukturierungen belasten die Stimmung erheblich. Beim Vorgesetztenverhalten zeigt sich ein gespaltenes Bild – direkte Vorgesetzte werden oft positiv wahrgenommen, das obere Management hingegen kritisch. Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden von vielen als eingeschränkt beschrieben, da Beförderungen häufi...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Evonik Industries AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf Teamebene beschreiben viele Bewertungen den Umgang unter Kolleg:innen als freundlich, respektvoll und auf Augenhöhe. Allerdings hängt die Atmosphäre nach Meinung einiger Nutzer:innen stark von der jeweiligen Führungskraft und dem Team ab, wobei das obere Management kritischer gesehen wird als die direkte Arbeitsebene.
Ein zentrales Thema ist die Belastung durch Sparmaßnahmen und Umstrukturierungen. Viele Bewertungen beschreiben eine zunehmend angespannte Stimmung, geprägt von Unsicherheit über den Arbeitsplatz, kurzfristiger Kommunikation und dem Abbau von rund 1.500 Stellen. Einige Nutzer:innen empfinden die Atmosphäre als deutlich schlechter als früher, während andere die Arbeitsatmosphäre trotz der schwierigen Lage in der chemischen Industrie noch als gut einstufen. Die Bewertungen spiegeln damit ein Bild wider, das zwischen kollegialem Zusammenhalt und strukturellen Belastungen schwankt.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei Evonik Industries AG werden von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Besonders kritisch äußern sich viele zum beruflichen Aufstieg: Beförderungen sollen häufig eher vom persönlichen Netzwerk abhängen als von tatsächlicher Leistung, Weiterbildungen werden wenig gefördert oder müssen in der Freizeit absolviert werden, und einigen zufolge sind Karriereprogramme kaum mehr als eine Fassade. Zudem erschweren Sparmaßnahmen die berufliche Entwicklung spürbar. Kritisch wird auch angemerkt, dass die HR-Kompetenz für eine gezielte Förderung in neuen Technologien fehlt.
Auf der anderen Seite berichten wenige Nutzer:innen von positiven Erfahrungen: Der Arbeitgeber zeige sich offen für Weiterbildungsanfragen, und Quereinsteiger:innen fänden gute Entwicklungsmöglichkeiten. Verfügbare Lernressourcen werden von einigen als gut bewertet. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im Widerspruch zur mehrheitlich kritischen Haltung gegenüber Karrierechancen und Weiterbildungsunterstützung.
Die Bewertungen zu den interessanten Aufgaben bei Evonik Industries AG fallen gemischt aus. Viele Nutzer:innen schätzen die Abwechslung und Vielfalt der Tätigkeiten: Täglich neue Lernmöglichkeiten, ein breites Themenspektrum sowie Gestaltungsspielräume werden positiv hervorgehoben. Einige betonen, dass die Aufgaben je nach Abteilung und Team variieren, aber grundlegend ansprechend bleiben.
Demgegenüber bemängeln einige Nutzer:innen eine ungleiche Aufgabenverteilung innerhalb der Teams, bei der anspruchsvollere Tätigkeiten häufig Vorgesetzten vorbehalten bleiben. Zudem empfinden manche die Arbeit als zu monoton und durch übermäßige Administration und Dokumentation belastet. Vereinzelt wird kritisiert, dass besonders kompetente Mitarbeiter:innen in ihren Aufgabengebieten festgehalten werden, was ihre Weiterentwicklung einschränkt.
Das Gehalt bei Evonik Industries AG wird von vielen Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders Auszubildende und Berufseinsteiger:innen schätzen die überdurchschnittliche Vergütung. Der IG-BCE-Tarifvertrag sorgt laut einigen Bewertungen für verlässliche Leistungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie Gewinnbeteiligung. Die Sozialleistungen gelten weitgehend als gut.
Kritischer fällt das Bild bei der Gehaltsentwicklung aus: Mehrere Nutzer:innen bemängeln, dass Gehaltssteigerungen trotz wachsender Verantwortung ausbleiben oder zu langsam erfolgen. AT-Angestellte sehen sich gegenüber Tarifbeschäftigten im Nachteil, da ihre Gehaltsstruktur automatisiert und wenig flexibel sei. Einige berichten von sinkenden Boni und dem Abbau von Zusatzleistungen. Zudem kritisieren wenige Nutzer:innen eine ungleiche Gehaltsverteilung sowie fehlerhafte Eingruppierungen. Obwohl die Gesamtstimmung positiv ist, zeigt sich bei der langfristigen Gehaltsentwicklung deutlicher Verbesserungsbedarf.
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