Changing to Big 4 Mentality
Gut am Arbeitgeber finde ich
-Nette und coole Kollegen
-mehr familiäre Arbeitsatmosphäre als EY
- man muss nicht mit tausend Leuten reden für eine organisatorische Sache, die schnell gehen muss
-gemeinsame Events um sich schneller kennen zu lernen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
-keine Transparent im Thema Gehalt
-oft die Guideline von EY gefolgt und nicht die ifb Stimme gehört
Verbesserungsvorschläge
Auf jeden Fall mehr Transparenz auf die Gehaltserhöhung zwischen EY ifb und bisschen mehr die ifb Kollegen schützen gegenüber den EY Kollegen.
Meiner Meinung, in einigen stellen die Kluft zwischen EY und ifb war schon groß
Bitte nicht die "familiäre Mentalität von ifb" verlieren.
Arbeitsatmosphäre
Es hängt vom Projekt und dem Lieferzeitpunkt ab.
Die Arbeit bei EY kann sehr hart sein, und man kann wirklich schlechtes Verhalten, hohe Anforderungen und stressige Arbeitszeiten (Überstunden inklusive) erleben. Sehr oft ändert sich die Liste der Ziele ohne jegliche Benachrichtigung, und man muss es einfach hinnehmen. Es gibt keine große Flexibilität beim Reisen.
Wenn ich es mit einem Satz beschreiben müsste, wäre es:
"make it dirty but make it work"
Anscheinend teilen viele große Firmen diese Philosophie
Die Arbeit mit Kolleginnen und Kollegen von IFB war eine ganz andere Geschichte. Ich habe gutes Verhalten erlebt und Effizienz in der Arbeitsweise gesehen. Sie investieren zusätzliche Zeit, um ein gutes IT-System aufzubauen. Man kann sehr viel lernen und sich fundierte Fachkenntnisse im IT- und Finanzbereich aneignen.
Image
Meiner Meinung, ifb hat ein gutes Bild bzgl. SAP und einen guten Ruf auf dem Markt, EY ist einfach eine der big 4. Besser als andere würde ich behaupten.
Work-Life-Balance
Das hängt wiederum vom Projekt und der Flexibilität ab. Ich kenne Fälle, in denen ein Team in einem Zeitraum von sechs Monaten 40 bis 50 Überstunden geleistet hat, während ein anderes Team einen normalen 8-Stunden-Arbeitstag hatte. Aber gemäß dem deutschen Arbeitsrecht kann alles in der Stundenzettel erfasst werden, sodass es sehr fair ist.
Karriere/Weiterbildung
Man hat schon das logo von big 4 company getragen und kann schon davon profitieren. Wird es nicht aber einfach und ist sehr anspruchsvoll. Für andere ist das irrelevant, also hängt vom Person ab.
Gehalt/Benefits
Am Anfang fängt man mit den Basispreise aufm Markt, aber danach wird es unfair würde ich behaupten. Mal gab es überhaupt keine Gehaltserhöhung mit der Argumentation, dass die Firma an sich nicht gut genug geleistet hat, dann mal die Ausrede, dass man nicht die Erhöhung haben kann, weil etwas anderes gefehlt hat. Im Endeffekt für mich, nicht transparent, woher diese "Raten" sich ergeben.
Und das alles obwohl man aktiv in externen/internen Projekten mit Überstunden beschäftigt war.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In EY kann man vieles für green finance und CO2 emission lernen, aber ist die rhitorische Frage ob man damit echt was ändern kann oder ob es aktiv bei kunden benutzen kann. Nicht nur KPIs erzeugen . Die ESG community ist aktiv.
Auf jedem fall besser, als andere Institutionen die sich kaum dafür interessieren.
Kollegenzusammenhalt
Sehr gut, ifb verfügt oder verfügte über sehr fundierte IT-Kenntnisse, vielleicht nicht die „Manpower von 200 Mitarbeitern” für jedes Projekt, aber EY deckt diesen Bereich sehr gut ab. ifb verfügt über sehr gute IT-Erfahrung und man kann viel über die Software von SAP lernen. So war es wenigstens als ifb sehr eng mit SAP gearbeitet hat. Ich glaube, dass es jetzt geändert hat. Es gibt keine "golden Partnerschaft " mehr (so weit ich weiß)
Umgang mit älteren Kollegen
Super, habe viele coole und nette Leute in ifb kennen gelernt. In EY hat ein viel größeres Spektrum, da kann man auch Leute kennen lernen aber muss man bisschen aktiver sein.
Vorgesetztenverhalten
Diese Frage ist etwas knifflig. Ich hatte das Gefühl, dass meine Meinung von meinem Vorgesetzten oder höheren Führungskräften immer angehört wurde, aber ich sah keine Veränderungen, sodass es oft hieß: Ja, wir verstehen, ja, Sie haben Recht, haben Sie einfach Geduld, aber ich sah keine Veränderungen.
Arbeitsbedingungen
Positiv: Die Überstunde werden gezählt, meistens in Urlaubstagen umgewandelt.
Gute Struktur in ifb mit meetings und konstruktive Austausch damit alle Meinungen am Tisch gehört werden
Gute Experten auf dem Field von der Seite von ifb
Negativ: EY macht das Management von Projekten und sie sind nicht so stark in IT Bereich, sie haben die Anzahl von Leuten aber nicht die Expertise
Das führt zu stressige Phasen und Misskommunikation
Kommunikation
Das ist etwas neutral, da es von der Hierarchieebene abhängt. Es gibt immer einen Austausch über Milestones oder darüber, wie sich ein Mitarbeiter im Projekt fühlt, aber die Frage ist, ob sich etwas für eine bessere Zukunft im Unternehmen ändert. EY spielt auch hier eine wichtige Rolle.
Gleichberechtigung
Bei ifb war es meiner Meinung nach sehr gut, bei EY ifb wurde es schlechter. Ich habe zum Beispiel oft erlebt, dass man bei EY innerhalb von ein bis zwei Jahren vom Business Consultant zum Senior IT Consultant aufstieg, während man bei ifb etwa drei Jahre warten musste.
Ihre Antwort war, dass EY ein anderes Stufensystem verfolgt.
Interessante Aufgaben
Wenn man Interesse hat, gibt es viele interessante Projekte rund um IT und SAP. Man muss sich nur umhören und in der Community aktiv sein, dann findet man bestimmt, was man sucht. EY bietet auch viele Schulungen an, die neue Türen öffnen können. Aber vergessen Sie nicht, dass externe Projekte immer Vorrang haben.

