Hoher psychologischer Druck und unqualifizierte Führung – Nur für gehorsame ErfüllungsgehilfenZusammenfassung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das ein Produkt für Menschen unserer Gesellschaft geschaffen wurde, werde für immer Zuzahlung und zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben fortan nutzen können. Der Arbeitgeber und das Unternehmen dahingehend sind leider der falsche Adressat dazu
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe Bewertung. In der Zeit der Tätigkeit hat sich auch im vertriebsgebiet abgezeichnet, dass sie Krankenkassen gerade eine sehr große Krankenkasse hier enorme Probleme mit Hilfsmittel im Anbieter hatte aufgrund von zahlreichen Herausforderungen die sich auch durch die Bewertungen niederschlagen.
Die Arbeitsbedingungen in diesem Unternehmen sind von extremem psychologischen Druck und übermäßiger Kontrolle geprägt. Es wird kein Vertriebs- oder Fach-Know-how gesucht, sondern bedingungsloser Gehorsam. Die Fluktuation ist alarmierend hoch. Für die eigene mentale Gesundheit ist dieses Umfeld absolut nicht zu empfehlen.
Verbesserungsvorschläge
toppen Sie das Mikromanagement und den psychologischen Druck, bevor noch mehr Personal geht. Hören Sie auf, loyale Sprechrohre ohne Fachkompetenz in Führungspositionen zu hieven. Vertrieb benötigt Freiraum und Vertrauen, keine Marionetten. Investieren Sie in echte Führungskompetenz und eine gesunde Fehlerkultur.
Arbeitsatmosphäre
Geprägt von permanentem Leistungsdruck, Angst und Misstrauen. Man fühlt sich ständig kontrolliert, was eine freie und produktive Arbeit unmöglich macht. Die Stimmung ist extrem angespannt.
Kommunikation
Es findet keine Kommunikation auf Augenhöhe statt. Vorgaben werden rein autoritär von oben herab diktiert. Konstruktive Kritik oder Feedbackschleifen sind unerwünscht.
Kollegenzusammenhalt
Unter den operativ Leidenden im Team gibt es oft ein stummes Einvernehmen und gegenseitiges Verständnis. Ein echter, stabiler Zusammenhalt kann sich jedoch kaum entwickeln, da die Fluktuation massiv ist. Bemerkenswert ist, dass die Mitarbeiter der ersten Stunde fast alle regelrecht in Scharen gekündigt haben, weil die Situation unerträglich wurde.
Work-Life-Balance
Katastrophal. Insbesondere im Außendienst (ADM) werden unzumutbare Arbeitszeiten erwartet. Die Vor- und Nachbereitung von Kundenterminen verschlingt regelmäßig den Feierabend und das Wochenende – ohne Ausgleich oder Anerkennung. Tagestouren von annähernd mehreren hunderten Kilometern ohne das der Terminnehmer anwesend ist,was zum Nachteil des ADM ausgelegt wird.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetztenverhalten:Es wird ein destruktives Mikromanagement betrieben, das bis ins Mark geht. Die Führung agiert extrem autoritär und baut gezielt psychologischen Druck auf. Fachliche Argumente zählen nicht. Wichtig ist die Nähe zum GF und die damit einhergehende Hörigkeit Als Sprachrohr. Hinter vorgehaltener Hand word dann jedoch gesagt man würde ja gerne so viel anders machen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben könnten theoretisch interessant sein, da das Produkt gut ist. Die Realität sieht aber anders aus: Es wird kein strategischer Vertrieb gesucht, sondern lediglich gehorsame Erfüllungsgehilfen, die starre Vorgaben blind umsetzen sollen. Vom eingesetzten GF, VL,TL singen alle die gleiche Melodie der Inhaber.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung:Gleichberechtigung oder faire Leistungsbeurteilungen sucht man vergeblich. Befördert wird nicht nach Qualifikation oder Kompetenz, sondern rein nach Loyalität und absolutem Gehorsam gegenüber der Geschäftsführung.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt keinen spürbaren Respekt vor Erfahrung oder Seniorität. Wer den autoritären Kurs und den Druck nicht bedingungslos mitträgt, wird unabhängig vom Alter oder der Betriebszugehörigkeit ausgesondert.
Arbeitsbedingungen
Die Bedingungen, insbesondere die zeitliche und psychische Belastung im Außendienst, sind verschleißend. Man wird als Werkzeug betrachtet, das permanent und ohne Rücksicht auf die Gesundheit zu funktionieren hat. Teils mit absurden Begründung und rechtlich gefährlichen Aussagen zur Gestaltung der Mitnahme der Hilfsmittel für den Fahrer
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen hin wird ein soziales Image (Hilfsmittelbranche) gepflegt, intern wird jedoch extrem unsozial mit den eigenen Human Resources umgegangen. Ein echtes Bewusstsein für das Wohl der Mitarbeiter existiert nicht.
Gehalt/Benefits
Die Bezahlung steht in keinem Verhältnis zur geleisteten Arbeit, den Überstunden und dem psychischen Stress. Das Vergütungssystem ist extrem druckbasiert aufgebaut und nicht transparent.
Image
Die Diskrepanz zwischen dem glänzenden Außenauftritt (gute Bewertungen durch Endkunden) und der internen Realität für die Angestellten ist erschreckend. Ein klassischer Fall von „Außen hui, innen pfui“.
Karriere/Weiterbildung
Klassische Aufstiegschancen basierend auf Leistung gibt es nicht. Bestimmte Personen werden zwar in Führungspositionen gehievt, dies geschieht jedoch ausschließlich, weil sie eins zu eins als unkritische Sprechrohre der Geschäftsführung dienen. Fachliche Qualifikationen oder Führungseigenschaften besitzen diese Personen für ihre Positionen meist nicht.