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FERCHAU Engineering GmbHals Arbeitgeber

Deutschland,  99 Standorte Branche Dienstleistung
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FERCHAU Engineering GmbH Erfahrungsbericht

  • 03.Sep. 2018
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Für den Einstieg hinnehmbar, jedoch keine langfristige Alternative!

2,9

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hängt zu 99% vom Kundenbetrieb ab. Hier kann man Glück oder Pech haben. Stellt sich heraus, dass die Atmosphäre / der Umgang im Kundenbetrieb nicht zumutbar ist, setzt sich FERCHAU dafür ein, dass man diesen schnellstmöglich wechseln kann.
Die Atmosphäre in der Niederlassung empfinde ich durchweg als locker, in der Regel ist man perdu.

Vorgesetztenverhalten

Der Vorgesetzte ist als persönlicher Ansprechpartner eigentlich immer für seinen MA da. Man ist sich perdu.
Ich habe allerdings auch schon erlebt, dass der Vorgesetzte sich im persönlichen Gespräch über andere Mitarbeiter auslässt. Neben der Tatsache, dass dieses Verhalten sehr unprofessionell ist, fragt man sich, was der Vorgesetzte wohl bei anderen über einen selbst erzählt.

Kollegenzusammenhalt

Untereinander hilft man sich. Es gibt Mitarbeiterveranstaltungen (Sommerfest, Stammtische). Der Zusammenhalt zwischen den Kollegen ist gut.

Interessante Aufgaben

Hängt vom Kundenbetrieb ab. Durchaus als positiv zu bewerten ist, dass man aufgrund des Dienstleisterverhältnisses in nahezu allen Maschinenbaubranchen arbeiten kann (wenn man örtlich nicht gebunden ist).

Kommunikation

Die Kommunikation bewerte ich als nicht ausreichend. Über wichtige Änderungen wird man als "Letzter in der Nahrungskette" viel zu spät informiert - wahrscheinlich, damit FERCHAU sich als Arbeitgeber einen strategischen Vorteil verschaffen kann. Man bekommt ständig den Eindruck, dass man als Spielball zwischen FERCHAU und Kundenbetrieb hin und her geworfen wird und alles so nehmen muss, wie es kommt. Auseinandersetzungen zwischen Kundenbetrieb und FERCHAU werden auf dem Rücken des MA ausgetragen.

Karriere / Weiterbildung

FERCHAU wirbt mit dem Slogan "Wir entwickeln Sie weiter". Die Realität sieht so aus, dass pro Jahr ca. 4 Seminare unterschiedlichster Themen angeboten werden (immer am Wochenende, demnach mit eigener Freizeit zu bezahlen), wobei interessante Veranstaltungen bereits frühzeitig ausgebucht sind. Es gibt nur Plätze für ca. 25% der Belegschaft. Die Kosten für Anreise und Verpflegung übernimmt FERCHAU komplett.

Gehalt / Sozialleistungen

FERCHAU zahlt nach dem Tarifvertrag DGB. Die Grundgehälter liegen ca. 25%-33% unter denen eines vergleichbaren Festangestellten.
Darüber hinaus gibt es in der Arbeitnehmerüberlassung je nach Kundenbetrieb verschiedene Equal-Pay Modelle (entweder stufenweise Gehaltsanhebung über 15 Monate oder fixer Branchenzuschlag nach 9 Monaten), welche das Adjektiv "equal" keineswegs verdienen. Aufgrund der Zeitabhängigkeit fallen die Zuschläge bei sehr kurzen Projekten kaum ins Gewicht. Das "Alibi"-Urlaubs- und Weihnachtsgeld (in Summe 300€ Brutto) ist lächerlich und hat den Hauch von Sarkasmus.
Steht man im Dienstleistungs- / Werkvertragsverhältnis, was FERCHAU nun überwiegend anstrebt, gibt es KEIN Equal Pay. Als Ingenieur verkauft man sich dann nach DGB für ca. 21€/h.
Gehaltszahlungen sind immer pünktlich zum Monatsende.

Arbeitsbedingungen

Hängt vom Kundenbetrieb ab.

Work-Life-Balance

Die meisten Veträge sehen eine 40h Woche vor. Überstunden sind dabei abgegolten. Der Clou: FERCHAU lässt sich die Überstunden vom Kunden trotzdem bezahlen.

Image

FERCHAU selbst bewirbt sich als Top-Arbeitgeber. Inwiefern ein Engineering-Dienstleister das überhaupt sein kann, ist fraglich. Im Kundenbetrieb wird man oft als Arbeiter zweiter Klasse angesehen. Man macht die Gleiche Arbeit für viel weniger Geld.

Verbesserungsvorschläge

  • Kommunikation mit den Mitarbeitern verbessern
  • mehr Transparenz schaffen (bzgl. Zukunft, Equal Pay usw.)
  • dem Mitarbeiter das Gefühl geben, wertgeschätzt zu sein
  • mehr Weiterbildungsangebote schaffen

Pro

- Abwechslung durch unterschiedliche Projekte
- für den Einstieg bei genug persönlichem Engagement als Türöffner geeignet

Contra

- zu wenig Gehalt
- Kommunikation mit den Angestellten
- unsichere Zukunftsaussichten

Arbeitsatmosphäre
3
Vorgesetztenverhalten
4
Kollegenzusammenhalt
4
Interessante Aufgaben
5
Kommunikation
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Karriere / Weiterbildung
2
Gehalt / Sozialleistungen
2
Arbeitsbedingungen
3
Work-Life-Balance
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Image
2

Folgende Benefits wurden mir geboten

Mitarbeiterevents wird geboten
  • Firma
    FERCHAU Engineering GmbH
  • Stadt
    Bielefeld
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Forschung / Entwicklung

Kommentar des Arbeitgebers

Sehr geehrter Mitarbeiter, vielen Dank für Ihre ausführliche Bewertung. Nach Rücksprache mit unserem Team aus Bielefeld, möchten wir die Chance nutzen, um auf Ihren Erfahrungsbericht einzugehen. Unser Ziel ist es, dass sich unsere Mitarbeiter wohl und wertgeschätzt fühlen. Ist dies bei Ihnen derzeit nicht gegeben, so empfehlen wir, dies offen bei Ihrem direkten Vorgesetzten anzusprechen. Sollten hier Vorbehalte vorliegen, stehen Ihnen alternativ Herr Husemann, Niederlassungsleiter FERCHAU Bielefeld oder Herr Ralf Maasch, Leiter Qualitätsmanagement in der Zentrale, als „Ansprechpartner in schwierigen Situationen“ zur Verfügung. Gleiches gilt für Probleme mit dem Kundenbetrieb. Ist Ihnen die Entfernung zum Einsatzort zu weit, so sprechen Sie auch dies an. Nur durch Ihr Feedback können wir gemeinsam eine Lösung erarbeiten. Neben den projektunabhängigen Seminaren der Niederlassungen, bieten wir Mitarbeiterseminare zur Weiterentwicklung für konkrete Projekteinsätze an. Diese finden in der Arbeitszeit statt und dienen der Schulung von Kompetenzen für das Projekt wie z. B. neue CAD- und Programmierkenntnisse, Methodik-Kenntnisse im Bereich Projektmanagement oder Qualitätsmanagement. Die Seminare finden in der Regel als Vorbereitung auf ein im Anschluss folgendes Projekt statt. Das Fundament der Vergütung unserer Mitarbeiter ist der Tarifvertrag des Bundesarbeitgeberverbands der Personaldienstleister e. V. (BAP). Damit werden wir den Bedingungen der AÜG-Reform gerecht. Anhängig vom Projekt und der Kundenbranchen greift die Equal Pay Regelung – also der Lohnabgleich zwischen uns und dem Kunden – nach neun Monaten bzw. nach sechs Wochen, wobei dann tarifliches Equal Pay nach 15 Monaten erreicht wird. Sofern Sie im Werk- oder Dienstvertrag tätig sind, werden Sie entsprechend dem im Arbeitsvertrag vereinbarten Gehalt, bestehend aus tariflicher Komponente und zusätzlicher Qualifikationszulage, vergütet. Mit unseren Mitarbeitern vereinbart FERCHAU 35h- oder 40h-Verträge. Sobald angeordnete Überstunden geleistet werden, werden diese durch die Überstunden-Zuschläge auf das Gleitzeitkonto gebucht und ggf. auf Wunsch des Mitarbeiters ausgezahlt. Falls im Projekt darüber hinaus Branchenzuschläge anfallen, werden diese direkt ausgezahlt. Sollten Ihnen Punkte unklar sind, so stehen Ihnen auch hier unsere Kollegen der Niederlassung Bielefeld zur Verfügung. Viele Grüße, Ihr FERCHAU-Team

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