Im Innendienst nicht zu empfehlen.
Arbeitsatmosphäre
Seitdem der neue Niederlassungsleiter im Innendienst tätig ist, ist das Betriebsklima angespannt und schwer zu ertragen. Einzelne Personen werden gerne von ihm vorgeführt, erniedrigt oder auch nach ihrem Aussehen bewertet. Selbst auf den eigenen Gesichtsausdruck muss man mittlerweile achten, da er das gerne auf sich projiziert und sich abgelehnt oder auch bewertet fühlt.
Work-Life-Balance
Wenn der Niederlassungsleiter dich mag, hast du mehr Freiheiten. Wenn du als unbeliebter Mitarbeiter die festgelegten Freiheiten aus Gummersbach in Anspruch nimmst, macht er dir gerne ein schlechtes Gewissen.
Kollegenzusammenhalt
Der Niederlassungsleiter versucht geschickt nach und nach seine Lieblingsmitarbeiter gegen die Unerwünschten aufzuhetzen. Manche Kollegen machen dies für den eigenen Vorteil mit, der Hauptteil hält bis jetzt zusammen. Trotzdem herrscht mehr Angst im Team, wenn gewisse Kollegen in den Urlaub gehen, da man ihm dann ausgeliefert ist und weniger Schutz hat.
Vorgesetztenverhalten
Der Niederlassungsleiter nimmt fachliche Tipps und Anregungen von männlichen Kollegen gerne an und bedankt sich. Bei weiblichen Mitarbeitern dagegen fühlt er sich persönlich beurteilt, reagiert mit einer Abwehrhaltung und unterbindet die weitere Ausführung. Dies erweckt den Eindruck dass Meinungsstärke bei männlichen Kollegen als Kompetenz gelobt wird und bei den Kolleginnen negativ sanktioniert wird, zumal er in so einer Situation nicht nur einmal die Stimme deutlich erhoben hat. Mittlerweile geht es so weit, dass ich gerne das Wort „Mobbing“ nutze.
Kommunikation
Die verbale Kommunikation ist äußerst unsachlich und unprofessionell, vor allem wenn er merkt dass keine andere männliche Führungskraft in der Nähe ist. Er weiß sich, bei für ihn relevanten Personen, professionell zu verhalten.
Gleichberechtigung
Die Mitarbeiter, welche er nicht mag, bekommen es regelmäßig zu spüren. Er wird laut, verbietet dir den Mund, unterbindet deine Meinungsäußerung zu fachlichen Themen, führt dich gerne vor den Kollegen vor, versucht andere gegen dich aufzuhetzen, schaut dich bedrohlich an und das sind nur wenige Beispiele. Was aber wirklich sehr auffällt, ist dass er häufig Themen persönlich nimmt und es nicht schafft sich bewusst zu sein, dass er der Niederlassungsleiter ist und sein Gegenüber ein Mitarbeiter. Und in den meisten Fällen, betrifft es meine weiblichen Kolleginnen.

