46 von 351 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
46 Mitarbeiter:innen, die bei Ferrero ein Praktikum absolvieren oder absolviert haben, bewerten das Unternehmen im Durchschnitt mit 3,8 von 5 Punkten.


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46 Mitarbeiter:innen, die bei Ferrero ein Praktikum absolvieren oder absolviert haben, bewerten das Unternehmen im Durchschnitt mit 3,8 von 5 Punkten.
Ich hätte mir mehr Struktur von euch gewünscht. Man kam am ersten Tag zu Ferrero, wurde von den Vorgesetzten abgeholt, am Schreibtisch abgesetzt und 6 Monate später durfte man gehen. Es hat sich nicht so angefühlt, als wäre das Praktikum dazu da gewesen, dem Praktikanten etwas zu zeigen/beizubringen, sondern als wär man nur dafür da, die anfallenden Arbeiten zu erfüllen. Ein Willkommenstag mit einer Vorstellung der HR wäre schön gewesen. Ich hätte mir auch gewünscht mehr Einblicke in andere Abteilungen zu bekommen, darüber hatte ich auch des Öfteren das Gespräch gesucht mit meinen Vorgesetzten. Es wurde stets gesagt, "ich kümmere mich drum" und dann verschwiegen. Deshalb wäre es schön gewesen neben den Einblicken in Stadtallendorf auch Einblicke in die anderen Abteilungen zu bekommen als "Praktikantentag". Ich hatte viele Konflikte mit meinen Vorgesetzten und wusste nicht, bei wem ich mich melden kann, meines Wissens sind auch nur meine Vorgesetzten für mich verantwortlich gewesen. Ich hätte gerne die Möglichkeit gehabt, mein Team zu wechseln.
Es wird ständig etwas an einem ausgesetzt, unberechtigt und nicht nachvollziehbar. Ich hatte am Arbeitsplatz die Schikanen durch meine Vorgesetzten zu ertragen. Keine Möglichkeit, sich bemerkbar zu machen, denn keiner interessiert sich für die Praktikanten. Ich berichte natürlich nur von meiner Erfahrung und muss dazu sagen, dass es eine Handvoll Praktikanten gab, die Glück bei ihren Vorgesetzten hatten. Die absolute Mehrheit der Praktikanten haben ihren Arbeitsplatz aufgrund der Arbeitsatmosphäre gehasst.
In jeder Abteilung und in jedem Team gibt es unterschiedliche Regelungen zu den Arbeitszeiten. Die meisten Praktikanten haben keinerlei Vorgaben zum Zeitstempeln gehabt. Eine Handvoll Praktikanten mussten sich stets zur Mittagspause ausstempeln und damit die Arbeitszeit nach hinten raus "nachholen", was dafür gesorgt hat, dass einige Praktis bis teilweise 18 /19 Uhr im Büro saßen, während die anderen Praktikanten die Arbeitszeit geschenkt bekommen haben. Darüber hinaus ist es nicht möglich den Urlaub frei zu planen, es muss sich stets im Team abgesprochen werden. Home-Office ist nur 2-mal die Woche nach der vorherigen Beantragung bei den Vorgesetzten möglich.
Der Kollegenzusammenhalt war gut - bei den Festangestellten. Es herrscht eine klare Hierarchie im Unternehmen, in der die Praktikanten die unterste Ebene bilden. Keiner der Festangestellten möchte auch nur im Geringsten außerhalb vom Büro mit den Praktis zutun haben. Dazu zählt auch das gemeinsame Essen in der Kantine. Am ersten Tag wird einem die Kantine von den Vorgesetzten gezeigt, danach sitzt man mit den "Kollegen" nur am Tisch, wenn Agenturen zu Besuch sind, mehr Schein als Sein.
Es gab sehr viele ältere Kollegen. Ferrero ist ein sicherer Arbeitgeber, welcher die langfristigen Mitarbeiter schätzt und fördert.
Meine Vorgesetzten haben stets eine negative Haltung mir gegenüber ausgestrahlt. Bei Konflikten wurde sich nie die Meinung von mir eingeholt, sondern man wurde vorverurteilt, frei nach dem Motto "der hat das doch eh getan". Demnach fielen auch die Reaktionen meiner Vorgesetzten aus. Ungerechtfertigt und nicht nachvollziehbar wurde man an den Pranger gestellt und kritisiert, bevor man sich auch nur zum Sachverhalt hätte äußern können.
Ich zitiere "die Arbeit ist ein Selbststudium", vom ersten Tag an wird einem kaum etwas beigebracht. Vorgesehen ist eine zweiwöchige Einarbeitung im "Prakti-Buddy" Prinzip. In den meisten Fällen gibt es diese Übergabe zwischen den Praktikanten nicht und der neue Prakti darf sich durch die Leitfäden arbeiten, super ineffizient. Gleichzeitig entsteht Konfliktpotential mit den Vorgesetzten, weil das ständige Nachgefrage die terminlich eingebundenen Kollegen stört. Abgesehen davon, kennen sich die Vorgesetzten ohnehin nicht mit den meisten Themen aus, weil Sie solche Aufgaben nie bearbeiten, weshalb man sich die Fragen auch schenken kann. Unabhängig von der Einarbeitung, lässt die Kommunikation oft zu wünschen übrig: "Setz mal das Rebriefing auf"; "Erstell mal das Reporting"; "Banf mal den KVA".
Ein statistischer Fakt: im Marketing bei Ferrero (Frankfurt) arbeiten 81% Frauen. Eine ungerechte Behandlung der männlichen Minderheit habe ich nicht erlebt. Ebenso wenig eine Benachteiligung der Wiedereinsteiger.
Ich hatte mir das Praktikum spannend und lehrreich vorgestellt. Rückblickend betrachtet habe ich viele Reportings erstellt, Kosten im System angelegt und sehr viele E-mails geschrieben.
Die Aufgabenbreite war sehr gut, man hat in unterschiedlichen Bereichen spannende Projekte übernehmen können.
Weiterbildung nur möglich, wenn man ins Ferrero-Schema passt. Heißt also: Extrovertierte, laute Persönlichkeiten werden gesucht. Alle anderen werden keine Chance auf eine Entwicklung im Unternehmen bekommen. Warum? Introversion ist eine total normale Persönlichkeitseigenschaft mit vielen Stärken. Meine Vorgesetzte sagte mir im Zwischengespräch, ich solle mich "mehr anpassen". Darauf habe ich fast schon lachen müssen und sie gefragt, warum sie dies von mir verlange. Außerdem habe ich erwähnt, dass ich es ziemlich auffällig finde, dass bei Ferrero nur eine Art von Mensch (zumindest im Marketing) arbeitet. Diversität sieht für mich anders aus. Nicht nur die Herkunft, Hautfarbe, Religion etc. sollten berücksichtigt werden, sondern auch verschiedene Persönlichkeitstypen. Außerdem findet man im Marketing bei Ferrero viele Leute, die lästern, eine oftmals sehr eigenen Humor haben und sich auch teilweise sehr arrogant verhalten. Ich habe mich oft nicht wohl im Team gefühlt und würde auch aus den genannten Gründen unter keinen Umständen hier weiter arbeiten wollen.
Ich hätte mir von meiner Vorgesetzten mehr Vertrauen gewünscht. Es wurde viel kritisiert, obwohl ich noch Praktikantin bin. Oftmals wurden Sachen erwartet, die ich nicht hätte besser wissen können und die mir niemand erklärt hat. Man überlegt sich generell zweimal, ob man bei Fragen auf die Vorgesetzten zukommt.
gutes Arbeitsklima, viele Benefits, vollständige Integration in die einzelnen Teams und Aufgaben als Praktikant
insgesamt: Empfehlung, sich zu werben
die etwas konservative Haltung ablegen und moderner Denken, besonders in der Werbung/ Social Media
Durchmischt. Zeitdruck, hoher Workload, Fehleranfälligkeit auf der einen Seite und Hilfsbereitschaft von Kollegen auf der Anderen. Gelacht wurde im Team viel, aber manchmal war es auch einfach Galgenhumor.
Meine Einarbeitung entsprach am ehesten der Methode "ins kalte Wasser werfen" und meine Aufgaben wuchsen mit Verlauf des Praktikums fleißig mit. Auf der einen Seite war es toll, Verantwortung und Vertrauen zu erhalten, aber mit Verantwortung kommt auch immer eine Erwartungshaltung. Dementsprechend habe ich mich häufig gestresst gefühlt.
Von Ferrero als Arbeitgeber war ich, wie man meiner Bewertung vielleicht entnehmen kann, eher enttäuscht.
Der ständige Zeitdruck, das hohe Arbeitspensum und die große Fehleranfälligkeit der Aufgaben haben mich zumindest immer sehr ausgelaugt und dementsprechend war der Raum für eine Work-Life- Balance eher mäßig gegeben. Urlaub konnte recht flexibel und kurzfristig genommen werden. Lediglich zum Saisonstart gab es in meinem Team eine inoffizielle Urlaubssperre. Offiziell sind Überstunden bei Praktis unerwünscht und explizit wurde nie gesagt, dass Überstunden erwartet werden, aber die Wenigsten würden vermutlich vom Tisch aufstehen, wenn der Rest des Teams noch schuftet. Bei 10 Stunden war dann allerdings wirklich Schluss.
Ferrero ist profitgetrieben wie jeder andere Big Player und hat in Sachen Umweltbewusstsein sehr viel Potential nach oben. Es wird kein einziges veganes Produkt angeboten. Herkunft von Kakaobohnen und Palmöl muss ohnehin immer kritisch hinterfragt werden. Und auch im Supply Chain Management wurde so manche Entscheidung getroffen, bei denen die Umwelt nicht an erster Priorität stand.
Mir ist während des Praktikums klar geworden, dass mir dieser Aspekt wichtig ist und ich ihn bei zukünftigen Arbeitgebern im Vorhinein intensiver hinterfragen möchte.
Von den 6 Monaten in Frankfurt habe ich das Gefühl gewonnen, dass man bei Ferrero nur Karriere machen kann, wenn man durch Ausbildung/Praktikum und eine Portion Glück reinrutscht. Zwar wird im SCM einigen Praktis ein Aushilfevertrag angeboten, aber es gab wohl Einige, die am Ende keinen unbefristeten Vertrag bekommen haben. Auf Angebote der Ferrero University konnte ich im Mitarbeiterportal auf Grund meiner Befristung nicht zugreifen und für Weiterbildungsmaßnahmen war eigentlich ohnehin keine Zeit.
Innerhalb unseres kleinen Teams war der Zusammenhalt sehr gut! Trotz dass ich auf Grund von Covid nur zwei Kollegen regelmäßig gesehen habe, ergab sich durch z.B. längere Teams-Calls eine Art Coworking-Atmosphäre.
Die Frage-Kultur war top. Eigentlich jeder Kollege, den ich um Hilfe gebeten habe, war bereit mich bei der Lösungsfindung zu unterstützen.
Die Luft zwischen verschiedenen Teams war gelegentlich mal ein bisschen dicker, was im operativen Tagesgeschäft aber irgendwo auch nachvollziehbar ist. Der eine ist vom anderen abhängig und durchgerutschte Fehlerchen sind am Ende der Supply Chain dann eventuell ein großes Problem, das von anderen ausgebadet werden muss.
Mein Erfahrung mit den Führungskräften des SCM ist schwierig. Direkt zu Beginn meines Praktikums fand eine Umstrukturierung statt und zur selben Zeit fiel die Hälfte meines Teams inklusive der Führung krankheitsbedingt aus. Von den nächst höheren Hierarchieebenen habe ich mich in dieser Zeit nicht wirklich betreut gefühlt. Stattdessen übernahm ein Teamkollege das Ruder und lernte "mal eben" drei neue Menschen ein.
Kritik/Befürchtungen/Ängste von Kollegen mit langjähriger Erfahrung, die diese in Teammeetings in der Saisonvorbereitung äußerten, wurden nicht Ernst genommen oder sogar klein geredet. Insbesondere ging es hier um die Personaldecke und die Kapazitätsplanung. In der Saison ab September mussten dann leider Alle dafür einstehen.
Ein Abschlussgespräch und Feedback musste ich mir mehr oder minder einfordern. Das sollte eigentlich Standard sein. Abgesehen davon hatte ich zum Ende meines Praktikums/der Saison aber tatsächlich das Gefühl, dass die Kritik bei den Führungskräften angekommen ist und der Wille zur Veränderung besteht. Ich hoffe, dass die Pläne umgesetzt werden und sich die Lage dadurch während der Hochphasen ein wenig entspannt!
Auf Grund von Covid hat mein Praktikum teils Remote und teils im Büro stattgefunden. Ausgestattet mit Laptop und Headset sowie einer sehr fortschrittlichen MS Teams Version war beides gut möglich. Einen doch sehr notwendigen zusätzlichen Bildschirm, konnte man mir leider erst nach drei Monaten anbieten. Diesen hatte ich mir zwischenzeitlich dann aber bereits privat beschafft.
Die Büros boten genügend Platz und waren modern. Außerdem gab es immer Getränke, Obst und Schokolade. Einem "krassen Campus" entspricht das HQ allerdings nicht.
Überraschend gut. Erreichbarkeit und Vernetzung innerhalb weitestgehend problemlos auch in der Zusammenarbeit mit den Kollegen im Lager- und Verteilzentrum in Stadtallendorf. Manche Vorgehensweisen waren in der Operativen manchmal nicht ganz nachvollziehbar und eine Erklärung aus strategischer Sicht hätte da zu mehr Verständnis führen können.
Mit 1.230€ monatlich im Vergleich zu anderen Pflichtpraktika vermutlich besser bezahlt. Allerdings haben bei mir Workload & Verantwortung häufig auch eher der Arbeit von 1,5 Mitarbeitern entsprochen. Daher kann man an dieser Stelle durchaus kritisieren, dass pflichtbewusste Praktikanten als Lückenfüller für zu schaffende Planstellen genutzt werden.
Als weitere Benefits sind die Option auf ein Jobticket für 35€/Monat, Essenszuschüsse sowie eine monatliche Schoki-Ration zu nennen.
Ein Rat an alle Praktis: macht keine Überstunden! Meine 80 Überstunden, die ich zwischenzeitlich gesammelt hatte, konnte ich auf Grund der Personalplanung ohnehin nicht abbauen ohne ein schlechtes Gewissen ggü. dem Team zu haben, die auch alle fleißig Überstunden geschoben haben. Eine Auszahlung hat mich bei einem Stundenlohn von 7,XX€ am Ende aber auch nicht glücklicher gemacht.
Steile Lernkurve. Die Aufgaben an sich haben Spaß gemacht und haben einen guten Einblick ins Supply Chain Management innerhalb der FMCG Branche gegeben, da häufig auch die Zusammenarbeit mit anderen Teams notwendig war um Probleme zu lösen. Ich war Teil eines sehr operativen Team und dementsprechend haben sich alle Aufgaben täglich wiederholt (also keine Projekt o.ä.). Abgesehen von ein paar Ausnahmefällen gab es ab Monat 4 eigentlich nicht mehr viel Neues, lediglich das Bearbeitungstempo hat sich gesteigert (damit leider aber auch der Workload bedingt durch die Saison in Sep/Okt/Nov). Soll aber auch heißen: wäre der Workload nicht so hoch gewesen, hätte es in den letzten Monaten durchaus ein wenig eintönig werden können.
Die Aufgaben haben mich insgesamt sehr gefordert, aber waren auch sehr lehrreich. Zu Beginn hatte ich besonders vor der Kommunikation mit Transport- und Lagerdienstleistern Respekt. Das erübrigt sich aber recht schnell, da man merkt, dass man nur weiterkommt, wenn man Probleme direkt angreift.
Werte, Teamgeist
durch die Größe etwas unübersichtlich
Man wird als vollwärtiges Teammitglied von Tag 1 angesehen, direkt in die Division integriert, Weiterbildungsmöglichkeiten als Praktikant, sehr angenehme Arbeitsatmosphäre, sehr gute Bezahlung, Unterstützung von allen Abteilungen
Teilweise keine Einarbeitung mit dem vorherigen Praktikanten
Die Einarbeitungszeit vom vorherigen Praktikanten mit dem aktuellen überscheidend gestalten, sodass es eine strukturierte Einarbeitung gibt
Im Home Office sowie im Büro sehr angenehm und wird durch Coffee Calls ergänzt
Viele Mitarbeiterevents wie Cocktailnights, Art Night, Cooking Night, etc. steigern das Image
Sehr gut. Es wird vermehrt auf die Stunden der Praktikanten geachtet und falls der Praktikant länger als angedacht da ist, wird darauf hingewiesen bitte Feierabend zu machen. Zudem können am Freitag die Überstunden, falls welche entstehen (in der Regel ein paar wenige) abgefeiert werden und ab 14.00 Uhr Feierabend gemacht werden
Weiterbildung wird jederzeit gefördert und diverse Weiterbildungen angeboten, nach denen man auch fragen kann. Zudem hat man die Möglichkeit sich als Trainee zu bewerben
1.600 Euro Brutto mntl. als Praktikant
Sehr groß
Sehr gut. Produktive Kritik sowie Angebote für kleine Workshops, in denen man sich verbesser kann, werden angeboten. Sehr freundlicher Umgang
Laptop, Bildschirm, Maus, Tastatur wird alles fürS HO gestellt und im Büro gibt es teilweise höhenverstellbare Schreibtische
Es kann jederzeit über alles geredet werden und es wird auf den Praktikanten eingegangen
Vielfältige Aufgaben und zudem kaum Praktikantenaufgaben. Man wird als vollwärtiges Teammitglied gesehen und bekommt demnentsprechend auch tolle fordernde Aufgaben
Ich finde es vor allem schön, dass eine so offene und familiäre Stimmung in dem Unternehmen bzw. in meiner Abteilung herrschte. Ich konnte mich einbringen und mein Beitrag als Praktikant wurde wahrgenommen und auch wertgeschätzt.
Ich habe mich als Praktikant gut aufgehoben und in das Team integriert gefühlt. Hätte es aber schön gefunden, bei großen digitalen Events auch ein Teilnehmer sein zu können. Ich verstehe, dass bei Präsenzveranstaltungen nicht jeder Praktikant teilnehmen kann, aufgrund der enormen Kosten. Aber in digitalen Zeiten, hätte ich es schön gefunden!
Trotz Home Office habe ich mich direkt vom Anfang an gut aufgehoben gefühlt. Aufgaben wurden einem schnell in die eigene Verantwortung gelegt und selbstständiges Arbeiten wird gerne gesehen.
Ferrero hat ein sehr gutes Image, sodass das Praktikum super für meine Karrierelaufbahn ist.
Dadurch, dass man im Home Office arbeitet, muss man größtenteils selbst auf die Einhaltung der Arbeitsstunden achten. Wenn ich allerdings mal länger gearbeitet habe, durfte ich nach Rücksprache auch mal etwas früher Feierabend machen, sodass sich alles gut ausgeglichen hat.
Ich habe das Gehalt als gut empfunden. Im Vergleich zu anderen Praktika würde ich sagen, ein klein wenig über dem Durchschnitt.
Ich habe mich sehr wohl gefühlt und auch die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Kollegen hat gut geklappt!
Zu Beginn hatte ich ein Erwartungsgespräch, hierbei konnte man direkt sagen, was man erwartet/erhofft und worauf man sich freut. Während des Praktikums konnte ich bei Anliegen immer auf meine Vorgesetzte zukommen und habe mich gut aufgehoben gefühlt. Zu Hälfte des Praktikums hatte ich ein Zwischenfeedback, wo wir Fortschritte oder Verbesserungspotenziale herausgearbeitet haben. Hierdurch habe ich mich motiviert gefühlt, meine Potenziale bis zum Ende des Praktikums auszuschöpfen. An meinem letzten Tag hatte ich nochmal ein abschließendes Feedback Gespräch.
Ich hatte wöchentlich ein Jour Fixe und konnte hierbei alle wichtigen Punkte ansprechen. Die Kommunikation unter den Kollegen und Praktikanten habe ich immer als offen und transparent empfunden. Verbesserungsvorschläge wurden immer angehört und dann auch teilweise direkt umgesetzt und auch sonst, war es kein Problem bei Fragen sich direkt an die Kollegen zu wenden (ob persönlich im Büro oder über Teams).
Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Kollegen hatte man unterschiedliche Aufgaben und es wurde nicht langweilig!
• Fairer Umgang miteinander und eine hohe Identifikation mit Marken und Produkten
• Tolle Integration der Praktikant:innen von Tag 1, man übernimmt die Rolle eine vollwertigen Mitarbeiters
• Mehr Praktikant:innen die Chance geben im Unternehmen zu bleiben
• Praktikant:innen ihrer Leistung entsprechend zu vergüten, auch im Homeoffice eine Möglichkeit finden die zahlreichen Überstunden zu erfassen und auszugleichen (zeitlich/ monetär)
• Bessere Ausstattung im Homeoffice
Sehr hoher Workload, seine Pausen muss man sich nehmen und auch eigenständig auf die Arbeitszeiten achten. Nach Absprache konnte die Arbeitszeit individuell angepasst werden und auch private Termine während dieser wahrgenommen werden - toll.
Praktikant:innen können von Beginn an, an Trainings & Weiterbildungen teilnehmen. Eine Karriere als Praktikant:in im Unternehmen ist leider eine Glückssache.
Bezogen auf die Verantwortung & Workload sollten Praktikant:innen deutlich besser bezahlt werden.
Das Unternehmen hat schöne Ideen, sollte diese aber schneller und glaubwürdiger umsetzen.
Abhängig vom Team.
Praktikant:innen sollten insbesondere im Homeoffice mit größeren Laptops (o. Zusatzmonitoren) ausgestattet werden. Kleine Bildschirme haben die Arbeit nicht erleichtert.
Von Beginn an wird man als Praktikant direkt eingebunden und übernimmt interessante Aufgaben.
Das Praktikum bietet auf jeden Fall die Möglichkeit viel zu lernen. Die Aufgaben sind abwechslungsreich und anspruchsvoll. Man lernt in dem Praktikum einen hohen Workload und die Zusammenarbeit mit vielen Stakeholdern zu managen, wodurch man sehr gut auf einen Einstiegsjob vorbereitet wird.
Ferrero stellt sehr gerne Absolventen als Praktikanten sprich billige Arbeitskraft ein. Die meisten Praktikanten haben mind. einen Bachelor, oftmals sogar einen Master-Abschluss. Während es schön ist, dass die Möglichkeit besteht, auch nach dem Studium ein Praktikum zu absolvieren, ist natürlich klar, dass alle Absolventen viel lieber einen Trainee machen würden und für die gleiche Leistung (der Workload ist ja sehr hoch) auch ihren Qualifikationen entsprechend bezahlt werden würden. Werden Absolventen als Praktikanten eingestellt, können wiederum Studenten keine Praktika absolvieren. Viele Absolventen machen das Praktikum in der Hoffnung auf eine Traineestelle. Allerdings ist die Vergabe vollkommen intransparent. Es gibt keinerlei Kommunikation zum Bewerbungsprozess auf eine Traineestelle, wenn man ein Praktikum absolviert. Die Vergabe hängt allein davon ab, ob sich der Vorgesetzte für den Praktikanten einsetzt. Somit hängt die Vergabe der Trainees nicht von den Qualifikationen ab, sondern von der Motivation des Vorgesetzten, sich für den Praktikanten einzusetzen und vom Sympathieempfinden des Vorgesetzten.
Es wäre schön, wenn Ferrero sich mehr für Nachhaltigkeit und Innovation einsetzt. Wichtig ist auch, dass Praktikanten mehr in strategischen Meetings mit einbezogen werden und mehr Wertschätzung erfahren.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich als angenehm empfunden. Das Miteinander und der Umgang untereinander waren immer gut. Die Arbeit, die geleistet wird, wird allerdings als selbstverständlich angenommen. Dementsprechend wird selten gedankt oder gelobt.
Ferrero hat bei Kunden ein gutes Image.
Die Work-Life-Balance ist ok. Praktikanten haben laut Vertrag eine 38 Stunden Woche. Vorgesetzte weisen stets daraufhin, dass Praktikanten keine Überstunden machen sollen und freitags Überstunden abbauen können. In der Realität haben Praktikanten einen sehr hohen Workload, da die Abteilungen auf die Praktikanten angewiesen sind. Deshalb machen Praktikanten oft Überstunden. Im Home-Office werden diese Überstunden allerdings nicht offiziell erfasst.
Positiv ist zu nennen, dass Praktikanten an sehr vielen Schulungen teilnehmen können. Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind also sehr gut. Die Karrieremöglichkeiten sind allerdings sehr schlecht. Ein Einstieg ohne Berufserfahrung ist nur als Trainee möglich. Allerdings stellt Ferrero kaum Trainees ein. Die Vergabe der Trainee Plätze ist intransparent und verläuft unter der Hand. Viele der Praktikanten sind Absolventen und hoffen auf einen Einstieg als Trainee. Allerdings werden offene Trainee Stellen intern nicht kommuniziert. Einen offiziellen Prozess gibt es auch nicht. Ob ein Praktikant einen Trainee angeboten bekommt, hängt davon ab, ob sein Vorgesetzter sich für ihn einsetzt. Deshalb kann es auch sein, dass Personen mit weniger Erfahrung und schlechteren Qualifikationen eine Traineestelle erhalten, ohne dass andere Praktikanten von der offenen Stelle je gehört haben. Chancen auf einen Einstieg als Trainee sind somit selbst dann gering, wenn man ein Praktikum bei Ferrero absolviert. Viele der Trainees haben vorher bei Ferrero ein Praktikum absolviert, weshalb die Chancen für Externe ohne Ferrero Praktikum noch mal geringer sind.
Praktikanten erhalten mit ca. 1500 Euro brutto ein hohes Gehalt im Vergleich zu anderen Praktika. Es besteht die Möglichkeit ein vergünstigtes Job-Ticket zu erhalten, vergünstige Essensmarken für die Kantine und den Edeka, kostenloses Obst und Getränke, monatliche Süßigkeiten von Ferrero.
Leider ist Ferrero vor allem umsatzgetrieben. Alle Produkte sind mehrfach in Plastik eingepackt. Ziele, dass Verpackungen recycelbar sind, reichen heutzutage nicht mehr. Leider ist Nachhaltigkeit bei den Produkten z.B. Verpackungen aus Papier wie bei Ritter Sport kein Thema. Leider zeigt Ferrero keinerlei Innovationsbestreben bei Themen wie nachhaltiger Verpackung, Zuckerreduzierung, Präsenz für alle Marken auf Social Media oder Abbau von gender-stereotypes in Werbung.
Der Kollegenzusammenhalt zwischen den Festangestellten schien gut.
Es gibt keine älteren Kollegen im Marketing.
Praktikumsbetreuer sehen sich leider nicht als Mentoren oder Förderer der Praktikanten. Auf Interessen der Praktikanten wird nicht eingegangen. Stattdessen ist das Ziel der Praktikumsbetreuer, dass Praktikanten ihnen Arbeit abnehmen und keine weitere Arbeit machen. Ferrero ist ein sehr hierarchisches Unternehmen, was sich auch im Vorgesetztenverhalten gegenüber Praktikanten zeigt. Positiv ist, dass Praktikanten ermutigt werden, eigene Ideen einzubringen.
Jeder Praktikant wird mit einem Laptop ausgestattet. Gearbeitet wird in 2-3er Büros.
Praktikanten werden aus vielen Abteilungsmeetings rausgehalten und auch nicht darüber informiert, worum es ging. Somit erhalten Praktikanten keinen Einblick in strategische Markenthemen und auch keinen Einblick in typischen Aufgaben eines Produktmanagers wie der Jahresplanung. Die Kommunikation mit direkten Vorgesetzten war gut und es bestand immer die Möglichkeit Fragen zu stellen.
Im Marketing arbeiten fast nur Frauen. Dementsprechend sind viele Führungspositionen mit Frauen besetzt.
Die Aufgaben sind abwechslungsreich und spannend. Der Workload ist hoch. Da die Abteilungen auf die Praktikanten angewiesen sind, ist es kaum möglich, auf die Aufgabeninteressen der Praktikanten einzugehen.
Es sind einfach tolle und besondere Produkte. Demnach macht das Marketing dafür umso mehr Spaß.
Die Atmosphäre war immer super. Sowohl im Team als auch unter den Praktikanten tauscht man sich viel aus!
Es wird stets sehr darauf geachtete, dass Praktikanten keine Überstunden machen/ sammeln.
Bei Ferrero zu arbeiten bietet viele verschiedene Vorteile (Jobticket; Essenszuschuss..)
Ich habe tolle Aufgaben bekommen mit viel Verantwortung. Dadurch konnte ich mir sehr viel Fachwissen aneignen.
So verdient kununu Geld.