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Bewertungen

288 von 864 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 58%
Score-Details

288 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Menschlichkeit und Wertschätzung? Fehlanzeige.

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Forschung / Entwicklung bei Festo SE & Co. KG in Esslingen am Neckar gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts mehr

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nach Jahren voller Einsatz: Eine Minute reicht, um Existenzen zu zerstören“

Man wird regelrecht rausgeekelt und so massiv unter Druck gesetzt, dass man irgendwann nur noch weg will. Von echter Freiwilligkeit kann hier keine Rede sein.

Nach jahrelanger Loyalität, Einsatzbereitschaft und Arbeitsleistung werden innerhalb kürzester Zeit Existenzen auf den Kopf gestellt – und am Ende heißt es sinngemäß nur noch: „Dankeschön und tschüss.“

Was besonders enttäuscht: Transparenz und offene Kommunikation sucht man vergeblich. Entscheidungen und Informationen werden aus meiner Sicht viel zu häufig hintenrum kommuniziert, während von der Führungsspitze selbst kaum etwas direkt bei den Mitarbeitenden ankommt. Gerade in einer solchen Situation wäre ehrliche, klare und menschliche Kommunikation das Mindeste.

Pfui. So geht man nicht mit Menschen um, die über Jahre ihren Beitrag geleistet haben. Man hätte diesen gesamten Prozess auch mit Respekt, Anstand und Menschlichkeit gestalten können. Führungskräfte entscheiden nach eigenem Interesse wer gehen muss Druck wird aufgebaut, bis man nur noch das Gefühl hat, gehen zu müssen.

Und eines scheint zumindest sicher: Einer bleibt am Ende ganz bestimmt – der Vorstand. Herzlichen Glückwünsch!

Nach so vielen Jahren bleibt vor allem eines: Enttäuschung. Zum Fremdschämen.

Verbesserungsvorschläge

Schlimmer geht nicht


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Festo Human Resources

Liebe ehemalige Mitarbeiterin, lieber ehemaliger Mitarbeiter,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für eine Bewertung genommen haben, um Ihre Erfahrungen und Eindrücke mit uns zu teilen.

Wir nehmen Ihre Enttäuschung und die von Ihnen beschriebenen Erfahrungen sehr ernst. Ihrer Rückmeldung entnehmen wir, dass Sie insbesondere den Umgang miteinander sowie die Kommunikation in dieser Situation als kritisch bewerten. Uns ist bewusst, dass tiefgreifende Veränderungen für alle Beteiligten herausfordernd sein können und unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen mit sich bringen.

Der persönliche Austausch mit unseren Mitarbeitenden und ehemaligen Mitarbeitenden ist uns wichtig. Wenn Sie Ihre Perspektiven und Anliegen näher mit uns teilen möchten, wenden Sie sich gerne vertraulich an eb@festo.com.

Für Ihre berufliche und private Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute.

Ihr Festo Human Resources

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Enttäuschung und Fassungslosigkeit nach Jahren der Loyalität.

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Festo AG & Co. KG in Esslingen am Neckar gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Siehe Gesamtzusammenfassung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe Gesamtzusammenfassung

Verbesserungsvorschläge

Nach fast zwei Jahrzehnten im Unternehmen fällt es mir schwer, die aktuellen Entwicklungen bei Festo in Worte zu fassen.

Eines möchte ich vorwegnehmen: Die Transformation, in der sich das Unternehmen befindet, ist notwendig und sollte auch für jeden Mitarbeitenden nachvollziehbar sein und mitgetragen werden!!!
Aber: Offensichtliche Managementfehler der vergangenen Jahre müssen nun rund 1.300 Mitarbeitende ausbaden. Das hätte man meiner Meinung nach definitiv anders und vor allem sozialverträglicher lösen können – ohne einen solchen Imageschaden und ohne so viele gebrochene Seelen zurückzulassen.

Was derzeit im Rahmen des Abbauprogramms „S2G“ mit den Mitarbeitenden passiert, empfinde ich als zutiefst enttäuschend und widersprüchlich zu den Werten, für die das Unternehmen nach außen steht.

Mitarbeitende werden von heute auf morgen ohne Vorahnung zu Gesprächen eingeladen und sehen sich dort einer enormen Drucksituation ausgesetzt. Man wird mit dem Rücken an die Wand gestellt und mit der vermeintlichen Aussichtslosigkeit konfrontiert, innerhalb des Unternehmens wieder Fuß zu fassen, wenn man nicht unterschreibt. Führungskräfte und Personalabteilung wurden offenbar gezielt darauf vorbereitet bzw. geschult, Mitarbeitende zu einem Exit zu bewegen.
(siehe zum Thema auch Berichterstattung der Stuttgarter Zeitung).

Das ist die Realität – und das Erschütternde daran ist: Das Programm wurde vom Vorstand gegenüber den Mitarbeitenden als „freiwilliges Abfindungsprogramm“ kommuniziert. Freiwillig ist hier: gar nichts. Klare und vor allem ehrliche Kommunikation: nicht gegeben.

Auch die Diskrepanz zur Außendarstellung des Unternehmens macht sprachlos. Noch im vergangenen Jahr wurde das 100-jährige Firmenjubiläum gefeiert. Es wurde über Tradition, Zusammenhalt und wie wertvoll jeder einzelne Mitarbeiter ist, gesprochen. – über „das Werk vieler Hände“. Ich war damals, wie viele viele andere auch, unglaublich stolz ein „Festorianer“ zu sein…!!!

Heute erleben Mitarbeitende, die über Jahre loyal waren und ihren Beitrag geleistet haben (und kein „Leistungthema“ oder persönliches Fehlverhalten vorlag, im Gegenteil) wie schnell diese Verbundenheit offenbar keine Rolle mehr spielt.

Sollte die von mir und vielen anderen Mitarbeitenden wahrgenommene Situation so nicht zutreffen, dann gibt es immer die Möglichkeit, zu korrigieren.
Denn diejenigen, die sehr gerne geblieben wären, sind Führungskräften, Personalabteilung und sicherlich auch Betriebsrat bekannt. Wenn im Zuge der Transformation Stellen entfallen, muss das nicht zwangsläufig bedeuten, dass auch die Zusammenarbeit mit diesen Mitarbeitenden enden muss.
Mein Appell an das Unternehmen wäre deshalb: Geht noch einmal aktiv auf diejenigen zu, die das Abfindungsprogramm, vor allem „unfreiwillig freiwillig“, unterschrieben haben. Prüft, ob eine Rückkehr doch möglich ist und bietet auch andere Arbeitsplätze an. Das würde Größe zeigen und ein solcher Schritt würde nicht nur von den Mitarbeitenden, sondern auch von der Öffentlichkeit und den Medien positiv wahrgenommen werden. So kann auch der enormen Imageverlust gestoppt werden
Denn Werte wie Loyalität, Respekt und Wertschätzung zeigen sich nicht in guten Zeiten. Sie zeigen sich gerade dann, wenn Veränderungen schwierig werden.
Nach all den Jahren bleibt bei mir Stand heute vor allem eines zurück: Enttäuschung, Ernüchterung und die Frage, wie ein Unternehmen mit einer so langen Tradition das Vertrauen seiner eigenen Mitarbeitenden so schnell verspielen konnte.

Arbeitsatmosphäre

Vor S2G toll, jetzt angespannt, denn man hat Angst, bei der nächsten Ausscheidungswelle angesprochen zu werden

Image

Das Unternehmen und die Inhaber-Familie haben es in der Hand, dem enormen Imageschaden entgegenzuwirken. Holt die Mitarbeitenden zurück, die gerne geblieben wären!

Kollegenzusammenhalt

Goldwert!

Vorgesetztenverhalten

Enttäuschend. Führungskräfte setzen sich nicht für das Team und den Verbleib Einzelner ein, sondern führen lieber Ausscheidungsgespräche.

Kommunikation

Vom Vorstand/Management nicht ehrlich. („freiwilliges“ Abfindung-Programm ist für die Mitarbeitenden, die angesprochen werden, nicht freiwillig!!! Wurde aber nie so kommuniziert!


Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

3Hilfreichfinden das hilfreich14Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Festo Human Resources

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Eindrücke mit uns zu teilen und Ihre Sichtweise so offen zu schildern.

Wir nehmen Ihre Enttäuschung und die von Ihnen beschriebenen Erfahrungen sehr ernst. Besonders die aktuelle Transformation und die damit einhergehenden Veränderungen sind für viele Mitarbeitende mit Unsicherheiten und Fragen verbunden. Daher können wir nachvollziehen, dass sich dies unter anderem auf die Wahrnehmung der Arbeitsatmosphäre auswirken kann.

Ein offener und persönlicher Austausch ist uns deshalb besonders wichtig. Aus diesem Grund ermutigen wir Sie, Ihre Perspektiven und Anliegen direkt mit Ihrer Führungskraft, Ihrem zuständigen HR Business Partner oder dem Betriebsrat zu besprechen.

Ihr Festo Human Resources

Mehrfachbewertung

Der unsägliche Umgang mit Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Die Weltkugel dreht sich auch ohne Festo weiter.

2,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Festo Vertrieb GmbH & Co. KG in Esslingen am Neckar gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

aktuell nichts!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die Fehler der Vorstände ausbaden muss. Keine Informationen zur Neuorganisation bekannt gegeben werden und S2G stillweigend durchgeführt wird. Es ist auch nicht verwunderlich das der Abgang von guten Menschen im Vorstandsbereich bereits vor 1 bis 1 1/2 gestartet ist.

Verbesserungsvorschläge

Endlich die Ungewissheit beenden, Mitarbeitend informieren um auch weiteren Schaden für das Unternehmen abzuwenden.
Motiviert und wirklich sehr gute Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verlassen freiwillig das Unternehmen.
S2G muss gestoppt werden, die Qualität der Lieferperformanc ist ebenfalls im Keller, auch hier muss schnellstmöglich etwas passieren.

Arbeitsatmosphäre

Auf dem Tiefpunkt, die Angst als nächster Mitarbeiter oder Mitarbeiterin seine Job zu verlieren ist nicht eine Herausforderung

Image

Die Welt wird sich auch ohne Festo weiter drehen.

Work-Life-Balance

Stand heute noch Okay

Karriere/Weiterbildung

Kommt immer darauf mit welcher Führungskraft man gut bekannt ist oder im gleichen Ort wohnt oder Sport macht.

Gehalt/Benefits

Das ist Tarif und den Zuschuß zum Essen in der Kantine könnte eingespart werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Da steht einiges in Dokumenten, aber wenn man genauer schaut ist es nicht der Erstellung wert. Wertschätzung und soziale Verantwortung gegenüber den Beschäftigten gibt es nicht mehr.

Kollegenzusammenhalt

Der ist bedeutend gut, Tränen werden getrocknet und die Wertschätzung der geleisteten Arbeit geschätzt. Bedauern über den Verlust ausgedrückt.

Umgang mit älteren Kollegen

Die müssen so schnell wie möglich das Unternehmen verlassen. Wissen geht verloren.

Vorgesetztenverhalten

Wo machbar wird unterstützt, aber auch hier sind Grenzen gesetzt, zum Thema Neuausrichtung liegen keine Informationen vor

Arbeitsbedingungen

Die Last der Ungewissheit, was für den Rest der noch bleibt, kommen wird.

Kommunikation

Zum Stellenbau S2G. wird nur kurz vom Vorstand informiert, die Eigentümer Familie hat sich aus dem Staub gemacht. Keiner weiß wie es mit Festo weitergeht.

Gleichberechtigung

passt aus meiner Sicht

Interessante Aufgaben

Die gibt es mehr als genug, Anpassung von allen möglichen Prozessen werden allerdings abgewiesen. Es ist wie in der Politik, keiner will es.

HilfreichHilfreich?8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Festo Human Resources

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen und Eindrücke so ausführlich mit uns zu teilen.

Wir entnehmen Ihrer Rückmeldung, dass Sie die aktuellen Entwicklungen bei Festo kritisch betrachten. Wir können nachvollziehen, dass organisatorische Veränderungen Fragen und unterschiedliche Sichtweisen hervorrufen können.

Gerade in Zeiten des Wandels ist uns ein respektvoller und konstruktiver Austausch besonders wichtig. Daher möchten wir Sie ermutigen, Ihre Perspektiven und Anregungen auch direkt mit Ihrer Führungskraft, Ihrem zuständigen HR Business Partner oder dem Betriebsrat zu besprechen.

Ihr Festo Human Resources

„Shape to Grow“ (S2G) – Ein konzeptionsloses Abbau- und Umbauprogramm mit eklatanten Managementfehlern

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Festo AG & Co. KG in Esslingen am Neckar gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass einige echte Leistungsträger im Rahmen des Programms immerhin noch eine angemessene Abfindung mitnehmen konnten. Positiv zu vermerken ist zudem, dass im Zuge der aktuellen Maßnahmen auch einige Low-Performer (sogenannte „Bewohner“) vom Unternehmen getrennt werden konnten. Die Gehälter sind solide.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das aktuelle Programm (Shape to Grow / S2G) zum Abbau von 1.300 Stellen ist ein strategischer Fehlschlag, dessen Rigorosität völlig überzogen ist. Festo ist weit davon entfernt, in eine existenzbedrohende wirtschaftliche Schieflage zu geraten. Ein gezieltes personelles Negativziel über mehrere Jahre, kombiniert mit einem attraktiven Altersprogramm, hätte problemlos 80 % des Personalabbaus ermöglicht. Man hätte die Situation elegant lösen können. Stattdessen wählt man völlig unnötig die Brechstange und nimmt sehenden Auges einen massiven Imageschaden nach außen und einen noch viel verheerenderen Stimmungsschaden nach innen in Kauf.
​Ein besonders brisanter Punkt ist der inkonsequente Umgang mit außertariflichen (AT) Führungskräften. Wenn man hier einmal die arbeitsrechtlichen Möglichkeiten nutzen und sich von nicht-performenden AT-Kräften trennen würde – anstatt sie als immensen Kostenblock einfach weiter durchzufüttern –, wäre bereits enorm viel gespart. Stattdessen bricht dem Unternehmen durch S2G an der Basis die Fachkompetenz weg, während man oben die Augen verschließt.
​Das Programm wurde zudem nicht nur als Personalabbau, sondern als Umorganisationsprogramm kommuniziert. In der Praxis führt dies aktuell zu grenzenloser Unklarheit: Selbst die Executives können kaum erklären, wie die neuen Rollen und Aufgaben konkret aussehen sollen. Das Prinzip der „doppelten Freiwilligkeit“ ist krachend gescheitert: Angesprochene Low-Performer bleiben demotiviert sitzen, während hochqualifizierte Talente (inkl. rarer KI-Experten) die Abfindung dankend annehmen und ohne Gegenwehr gehen gelassen werden. Ein maximaler Brain-Drain.
​Hier zeigt sich ein massives Versagen der HR-Abteilung. Es fehlt jede Strategie für die Phasen 2 und 3. Im IG-Metall-Umfeld wird das arbeitsrechtliche Werkzeug nun extrem stumpf. Es gibt keinen Plan B für den Fall, dass Mitarbeitende nicht freiwillig unterschreiben, worüber sich die Arbeitsrechtsanwälte rund um Esslingen bereits die Hände reiben.
​Auch der Betriebsrat gibt ein schwaches Bild ab. Durch inkompetente Zusammenarbeit wurde das Programm massiv verzögert. Offenbar lag der strategische Fokus der Arbeitnehmervertretung während der entscheidenden Verhandlungen mit dem Management primär auf der eigenen Profilierung für die Betriebsratswahl im Frühjahr 2026. Statt gezielt motivierte Mitarbeitende zu schützen, betreibt man eine Gießkannenpolitik, die auch jene verteidigt, die offenkundig jeden Leistungsbeitrag schuldig bleiben.
​Verbesserungsvorschläge:
Einen Abbau über natürliche Fluktuation und Altersprogramme steuern, statt mit der Brechstange den Betriebsfrieden zu zerstören. Bei AT-Kräften nach echter Leistung aussortieren. Zudem muss HR Programme konzeptionell (inkl. Zielstrukturen und juristischer Machbarkeit) zu Ende denken. Und: Es braucht ein internes Korrektiv für eklatante Managementfehler.

Verbesserungsvorschläge

Einen Abbau über natürliche Fluktuation und Altersprogramme steuern, statt mit der Brechstange den Betriebsfrieden zu zerstören. Bei AT-Kräften nach echter Leistung aussortieren. Zudem muss HR Programme konzeptionell (inkl. Zielstrukturen und juristischer Machbarkeit) zu Ende denken. Und: Es braucht ein internes Korrektiv für eklatante Managementfehler.

Arbeitsatmosphäre

Ein Lose-lose-lose-Szenario:
​Die Teamleiter fühlen sich desavouiert, da sie den Abbau an der Front umsetzen mussten.
​Die Gehenden verlassen das Unternehmen voller Frust.
​Der verbliebenen Belegschaft wurde schonungslos vor Augen geführt, wie hier mit Loyalität umgegangen wird.
​Da HR und Programmleitung die Zielstruktur nicht kennen, führt der Versuch, nun entstandene Lücken zu füllen, zu einem überzogenen Formalismus mit unzähligen internen Assessment Centern. Dies lähmt den Betrieb komplett.

Vorgesetztenverhalten

Das Gesicht dieser Fehlentwicklung ist der S2G-Programmleiter. Seine Karriereentwicklung bei Festo ist beispiellos:
​Blender-Mentalität und fehlende Empathie: Nach oben hin (Top-Management/Eigentümerfamilie) verkauft er sich hervorragend. Wer direkt mit ihm arbeitet, spürt schnell: Er wirkt oberflächlich freundlich, besitzt in Wahrheit aber null Einfühlungsvermögen. Diese Empathiefreiheit führt zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden, da er sich in Menschen und Prozesse schlichtweg nicht hineindenken kann.
​Autoritärer Stil und Misstrauen: Eine zeitgemäße „Speak-up-Kultur“ sucht man bei ihm vergebens. Er tritt stark autoritär auf und führt primär durch Misstrauen und Kontrolle.
​Arbeitsrechtliches Desaster und systematische Isolation: Ein bezeichnendes Beispiel aus seinem früheren Bereich: Der Versuch, sich vor fünf Jahren von einem Mitarbeiter zu trennen, endete in mehreren verlorenen Rechtsstreitigkeiten. Anstatt die Situation professionell zu lösen, wird der betroffene Kollege seitdem systematisch isoliert. Er ist von allen Abteilungsrunden ausgeschlossen, muss strikt in Präsenz arbeiten und wird nur noch einmal wöchentlich zur Aufgabenverteilung kontaktiert. Dass ausgerechnet e

Kommunikation

​Vorab zur internen Fehlerkultur:
Ich hätte diese Kritik weitaus lieber an eine interne Whistleblower-Stelle adressiert. Da die internen Meldewege jedoch offensichtlich nur bei klassischen Compliance-Fällen greifen und gravierende Managementfehler abgewiesen werden, bleibt letztlich nur dieser öffentliche Schritt, um weiteren Schaden vom Unternehmen abzuwenden. Man kann nur hoffen, dass Verantwortliche aus dem Management oder von HR dies lesen.

Die Kommunikation zeugt von erschreckender emotionaler Kälte. Den Startschuss für ein existenzbedrohendes Abbauprogramm instinktlos mitten in die Sommerferien des Saarlands und zum Ferienbeginn in Baden-Württemberg zu legen, spricht Bände. Im internen S2G-Video präsentiert der Programmleiter den massiven Abbau teils lachend und grinsend, während tausende Mitarbeitende – oft aus dem Familienurlaub heraus – um ihre Existenz bangen. Ein beispielloser Affront.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich16Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Festo Human Resources

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen und Eindrücke so ausführlich mit uns zu teilen.

Wir nehmen wahr, dass Sie die aktuellen Veränderungen bei Festo sehr kritisch betrachten. Uns ist bewusst, dass die gegenwärtige Situation mit unterschiedlichen Perspektiven, Erwartungen und Fragestellungen verbunden ist.

Ihre Schilderungen machen deutlich, dass sich die laufenden Maßnahmen insbesondere auf Ihre Wahrnehmung der Arbeitsatmosphäre, der Kommunikation und des Vorgesetztenverhalten auswirken. Wir nehmen dieses Feedback sehr ernst.

Gerade in Zeiten des Wandels ist uns ein respektvoller und konstruktiver Austausch besonders wichtig. Daher möchten wir Sie ermutigen, Ihre Perspektiven und Anregungen auch direkt mit Ihrer Führungskraft, Ihrem zuständigen HR Business Partner oder dem Betriebsrat zu besprechen.

Ihr Festo Human Resources

Neue Äste, alte Vögel, gleiche Hinterlassenschaften

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Festo AG & Co. KG in Esslingen am Neckar gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren deutlich zum Negativen entwickelt. Besonders enttäuschend ist, dass Manager, die maßgeblich zur aktuellen Situation beigetragen haben, weiterhin in ihren Positionen sitzen – und gleichzeitig darüber entscheiden, welche Mitarbeiter gehen müssen. Wie soll unter diesen Voraussetzungen eine objektive Entscheidung getroffen werden?

Statt das Wohl des Unternehmens in den Mittelpunkt zu stellen, entsteht der Eindruck, dass persönliche Interessen und eigene Prämien teilweise wichtiger sind.

Auch bei Personalentscheidungen scheinen Leistung, Kompetenz und Performance nicht immer ausschlaggebend zu sein. Vielmehr zählt offenbar, wen man kennt und wie gut man vernetzt ist. Für engagierte Mitarbeiter ist das äußerst frustrierend.

Viele sehr gute und erfahrene Kollegen haben das Unternehmen bereits verlassen. Dadurch geht wertvolles Know-how verloren. Mitarbeitern wird teilweise sogar vermittelt: „Sie können sich doch einen neuen Job suchen.“

Eine Umstrukturierung sollte Probleme lösen und das Unternehmen zukunftsfähig machen. Wenn jedoch die Verantwortlichen bleiben, sich lediglich die Strukturen neu sortieren und am Ende gute Mitarbeiter gehen müssen, bleibt die Frage: Was hat sich tatsächlich verändert?

Es fehlt an einer konsequenten Ausrichtung nach Leistung, Verantwortung und Kompetenz sowie an einer fairen und transparenten Führungskultur. Schade, denn das Unternehmen hatte einmal deutlich mehr Potenzial.

Kollegenzusammenhalt

Guter Zusammenhalt in der S2Gophase


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?10Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Festo Human Resources

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen und Eindrücke mit uns zu teilen.

Wir nehmen wahr, dass Sie die aktuellen Entwicklungen bei Festo sehr kritisch betrachten. Uns ist bewusst, dass die derzeitigen Veränderungen für viele Mitarbeitende mit Fragen, Unsicherheiten und unterschiedlichen Erwartungen verbunden sind.

Gerade in Zeiten von Veränderungen ist uns ein offener und respektvoller Austausch besonders wichtig. Daher ermutigen wir Sie, Ihre Perspektiven und Anliegen direkt mit Ihrer Führungskraft, Ihrem zuständigen HR Business Partner oder dem Betriebsrat zu besprechen.

Ihr Festo Human Resources

Mehrfachbewertung

S2G mit PMB und ohne Werte. Der Markt wird es richten. Aber leider auf Kosten derer, die Festo aufgebaut haben.

2,1
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Festo SE & Co. KG in Esslingen am Neckar gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Markt wird es richten.
Der Wettbewerb schläft nicht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Methoden von PMB die blind befolgt werden und dem die Kultur zum Opfer gefallen ist.

Verbesserungsvorschläge

Wo bleibt die Familie Stoll?
Wo bleibt der Spirit aus Festo 100?
Wer hat das Unternehmen Festo zu dem gemacht was es heute ist?
(Diejenigen, die heute unehrenhaft aus dem Unternehmen gedrängt werden)

Sich mal die Werte des Unternehmens auf der Tafel anschauen und verinnerlichen.

Arbeitsatmosphäre

Es war mal sehr gut, nun unerträglich. Auf Grund der Umstrukturierung wird massiv Druck ausgeübt und vor allem mit Angst aktiv gearbeitet.

Festo befindet sich aktuell im „Shape“ Modus.

Es werden 1300 Mitarbeiter aus dem Unternehmen „geshapet“
Ohne Zweifel, Festo braucht eine Umstrukturierung, aber wie? Werte fremd? Respektlos? Schnell? Vom Management, dass in diese aktuelle Situation geführt hat, das soll nun auf einmal alles besser machen können???

Image

Sehr stark geschädigt. Und wir sind erst in Phase 1. Es sollen noch zwei weitere folgen. Also Besserung ist nicht in Sicht bis Ende 2027.

Work-Life-Balance

Meistens ok.

Karriere/Weiterbildung

War mal gut, spielt aber aktuell keine rolle. Man kann sich aber mit der KI unterhalten als Ersatz zum persönlichen Gespräch. Dazu wird immer wieder ermutigt. „Probiert es mal aus, man kann auch ein Gespräch zu einer Reklamation oder Preisverhandlung mit der KI üben“ Ich übe so etwas lieber mit Kollegen oder Kunden.

Gehalt/Benefits

Da will man nun dran. Wenn die Alten Verträge aus dem Unternehmen hinaus befördert wurden. Kommen neue, günstigere.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im Moment komplett untergeordnet und unscheinbar.

Kollegenzusammenhalt

Das ist der einzige Punkt auf den Verlass ist. Die Kollegen halten zusammen, sprechen sich gegenseitig Mut zu und stützen mental einander. Danke euch liebe Kollegen und Freunde!!!

Umgang mit älteren Kollegen

Rentenbrücke auf Staatskosten der Allgemeinheit und unserer Agentur für Arbeit Kassen. 2 Jahre Arbeitslosigkeit als Brücke für die Früh-Rentne mit 63. das ist ethisch und sozial fragwürdig.

Vorgesetztenverhalten

Wie immer sehr abhängig von Person zu Person. Aktuell knicken Druckbedingt viele ein und ducken sich indem sie Befehle 1 zu 1 ohne Sinn und Verstand umgesetzt werden.

Arbeitsbedingungen

Aktuell nur S2G (Shape to Growth)

Kommunikation

Die wichtigsten Informationen hält man bewusst zurück um mit der Unsicherheit und Angst, psychologischen Druck auszuüben.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind unverändert spannend, man nimmt sie nur noch deutlich weniger wahr. Da wir uns seit Monaten nur noch mit uns selbst beschäftigen und mit den den Folgen von S2G.


Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Festo Human Resources

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen und Eindrücke so ausführlich mit uns zu teilen.

Wir sind uns bewusst, dass die derzeitige Situation für viele Mitarbeitende mit Fragen und Unsicherheiten verbunden ist. Daher können wir nachvollziehen, dass sich dies auf Ihre Wahrnehmung der Arbeitsatmosphäre auswirkt.

Gerade in Zeiten von Veränderungen ist uns ein offener und respektvoller Austausch besonders wichtig. Daher ermutigen wir Sie, Ihre Perspektiven und Anregungen auch direkt mit Ihrer Führungskraft, Ihrem zuständigen HR Business Partner oder dem Betriebsrat zu teilen.

Ihr Festo Human Resources Team

Wie so oft: Die erste Generation baut die Firma auf, die Zweite baut sie aus und die Dritte richtet sie zu Grunde.

1,9
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Festo SE & Co. KG in Berkheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Derzeit nichts

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Unsagbarer Druck auf Mitarbeiter zu gehen.

Verbesserungsvorschläge

Endlich die Reißleine ziehen und diese unsäglich Ansprache-Programm beenden.

Arbeitsatmosphäre

Derzeit natürlich schlecht

Image

Seither gut, jetzt schlecht

Work-Life-Balance

Naja

Kollegenzusammenhalt

Top

Umgang mit älteren Kollegen

Alte werden rausgemobbt

Vorgesetztenverhalten

Derzeit gibt es viele Lemminge die den Vorgesetzten widerstandslos folgen.

Arbeitsbedingungen

Shared desk

Kommunikation

Es wird viel geredet aber nichts gesagt...

Gehalt/Benefits

IG Metall Tarif halt, aber auch nicht mehr


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Festo Human Resources

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen und Eindrücke mit uns zu teilen.

Wir entnehmen Ihrer Rückmeldung, dass Sie die aktuellen Entwicklungen bei Festo sehr kritisch sehen. Uns ist bewusst, dass die derzeitigen Veränderungen für viele Mitarbeitende mit Fragen, Unsicherheiten und unterschiedlichen Erwartungen verbunden sind.

Ein wertschätzender und respektvoller Umgang miteinander ist für uns ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Daher nehmen wir auch kritische Rückmeldungen zu diesen Themen aufmerksam wahr.

Gerade in Zeiten von Veränderungen ist uns der persönliche Austausch besonders wichtig. Für Fragen, Anliegen und Perspektiven stehen Ihnen Ihre Führungskraft, Ihr zuständiger HR Business Partner sowie der Betriebsrat als Ansprechpartner zur Verfügung.

Ihr Festo Human Resources

Mehrfachbewertung

Culture eats strategy for breakfast – wie schaffen wir den Turnaround?

2,4
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Festo SE & Co. KG in Esslingen am Neckar gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Auch wenn es mich aktuell (noch) nicht betrifft: Es ist schade, was im Unternehmen passiert. Viele Potenzialträger verlassen – freiwillig oder unfreiwillig – das Unternehmen und werden der neuen Organisation fehlen. Durch das Vorgehen ist die früher tief verankerte Vertrauenskultur spürbar erschüttert. Die müssen wir jetzt gemeinsam wieder aufbauen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Umstrukturierung an sich ist richtig und überfällig. Doch die Umsetzung wirkt überhastet und wenig durchdacht. Statt Silo-Denken aufzubrechen, wird es eher vertieft, gerade weil vorrangig unbequeme Mitarbeiter gehen sollen.
Zudem entsteht der Eindruck: Die Bereinigung findet primär auf Mitarbeiterebene statt, kaum aber in höheren Managementebenen. Dort wurden jedoch seit Jahren notwendige Modernisierungen versäumt.

Verbesserungsvorschläge

Neben nachhaltiger Strategie und dem Abbau von Silos kommt es darauf an, Führungskompetenz auf allen Managementebenen zu verankern – und Führungsstellen danach zu besetzen. Gelingt es nicht, Leader zu entwickeln, die ihre Mitarbeiter leidenschaftlich fordern und fördern, sehe ich mittelfristig schwarz. Zu oft wird Führung als „Nice-to-Have" neben Fachaufgaben behandelt. So heben wir das Potenzial der Leute nicht.
Kommunikation muss wertschätzend sein, ohne Missstände schönzureden – und zwar konsistent vom Vorstand bis in die unteren Ebenen. Einheitlich, über alle Bereiche hinweg.

Arbeitsatmosphäre

Seit der Ankündigung des Restrukturierungsprogramms ist die Atmosphäre angespannt – wie stark, hängt vom Bereich und den Führungskräften ab.
Feedback fällt vielen schwer; man redet lieber übereinander als miteinander. Prozessentwicklung klappt auf operativer Ebene noch, darüber hinaus fehlt häufig Substanz.
Fehlende Führungskompetenzen führen zu unklarer Verantwortung und unzureichender Delegation. In der aktuellen Umstrukturierungssituation sind Wertschätzung und ehrliche Mitarbeiterbeurteilung in vielen Bereichen wenig erkennbar.

Image

Das Image ist seit Jahren angekratzt. Mit den aktuellen Maßnahmen kann man sich von einer positiven Außendarstellung vorerst verabschieden. Eine Organisation darf und muss sich kritisch prüfen, aber die abgeleiteten Maßnahmen sollten professionell geplant und umgesetzt werden. Die aktuellen Hauruck-Aktionen haben die Außenwahrnehmung deutlich verschlechtert. Es wirkt, als interessiere das Vorstand und Aufsichtsrat wenig. Auf Veranstaltungen mit anderen Firmen wird man ständig gefragt, was bei uns los sei.

Work-Life-Balance

Auch hier Branchenschnitt, aber auch wieder abhängig vom Bereich, wie flexibel Arbeit gestaltet ist und Urlaub genommen werden kann.

Karriere/Weiterbildung

Karriere ist unter den aktuellen Verlagerungsmaßnahmen schwierig, aber nicht unmöglich. Mittelfristig kann die Umstrukturierung auch Chancen bringen. Externe Weiterbildungen werden unstrukturiert und stark bereichsabhängig bewilligt. Bildung wird sich zwar auf die Fahne geschrieben, aber aktuell wird dafür wenig bereitgestellt.

Gehalt/Benefits

Gehalt und Benefits liegen im Branchenschnitt. Seit Jahren gibt es aber diverse Sparmaßnahmen, die sich auch auf das Gehalt auswirken.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Abgesehen vom aktuellen unwürdigen Umgang bei der Umstrukturierung war Festo bisher sozial eingestellt – intern wie bei Lieferanten. Gerade ältere Mitarbeiter werden jetzt jedoch sehr unsozial behandelt. Damit ist auch dieser Bereich angekratzt (siehe Image).

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt ist an sich gut. Durch die aktuellen Maßnahmen schaut aber hier und da erstmal jeder nach sich selbst, um „seine Haut zu retten“.

Umgang mit älteren Kollegen

Als Führungskraft habe ich den Eindruck, dass der Druck auf ältere Kollegen in den letzten Wochen noch einmal zugenommen hat.

Vorgesetztenverhalten

Viele Führungskräfte sind in ihre Position durch ihre Fachkompetenzen gelangt und dass dabei ausreichend geprüft wurde, ob sie führen können oder wollen. Es werden zwar diesbezüglich interne Schulungen angeboten. Aber durch fehlende Umsetzung im Alltag, u. a. durch fehlende Vorbildfunktion wird diese Strategie eben bereits morgens wieder ad acta gelegt (culture eats strategy for breakfast). Führung wird als notwendiges Übel neben den Fachaufgaben gesehen.

Arbeitsbedingungen

Stark abhängig von Standort, Abteilung und Führungskraft. In den deutschen Werken bleibt eine gewisse Produktivitätsanspannung. Auch im Zentralbereich kommt es sehr darauf an, in welchem neuen Bereich man landet und wer die Führungskraft ist.

Kommunikation

Man bemüht sich regelmäßig zu informieren. Die Kommunikation wirkt jedoch oft unglücklich und hölzern. Vorstand und Betriebsrat scheinen nicht gut abgestimmt, viele Botschaften überhastet. Innerhalb der Bereiche hängt es wieder stark an der direkten Führungskraft. Eine echte Feedback-Kultur, v. a. bei kritischem, konstruktivem Feedback, fehlt weitgehend. Man hastet schnell zum nächsten Thema, ohne richtig zu reflektieren oder Lessons Learned nachhaltig zu verankern.

Gleichberechtigung

Hier wird seit Jahren schon einiges getan. Trotzdem sind sehr viele Führungspositionen mit Männern besetzt und hier wird ein höherer Frauenanteil durchaus einen positiven Einfluss auf die Zusammenarbeit haben.

Interessante Aufgaben

Das ist sehr abhängig vom Bereich und der direkten Führungskraft.

1Hilfreichfindet das hilfreich11Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Festo Human Resources

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen, Beobachtungen und auch konkrete Anregungen so ausführlich mit uns zu teilen.

Wir nehmen wahr, dass Sie die aktuellen Entwicklungen bei Festo insbesondere mit Blick auf Führung und Kommunikation kritisch betrachten und dass sich dies auch auf Ihre Wahrnehmung der Arbeitsatmosphäre auswirkt. Uns ist bewusst, dass die derzeitige Situation für viele Mitarbeitende mit Fragen, Unsicherheiten und unterschiedlichen Erwartungen verbunden ist.

Der persönliche Austausch mit unseren Mitarbeitenden ist uns gerade deshalb besonders wichtig. Daher ermutigen wir Sie, Ihre Gedanken und Impulse auch direkt mit Ihrer Führungskraft, Ihrem zuständigen HR Business Partner oder dem Betriebsrat zu teilen.

Ihr Festo Human Resources

Bei schönem Wetter kann jeder Segeln..Werte? Was kümmert uns unser Geschwätz von gestern..

2,7
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Festo in Rohrbach gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts mehr.. Lediglich die Menschen die ihr Herzblut in die Firma gesteckt..

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das er sich nicht an die selbstgesteckten Werte hält.. Sie so brutal demontiert.
Die Firma ist kein Sanierungsfall. Mein Vertrauen wurde missbraucht und das schmerzt.

Arbeitsatmosphäre

Im Augenblick sehr schlecht wegen Stellenabbau

Image

Vom Management demontiert

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sehe ich nicht mehr.. Rentenbrücke wird mitunter mit ALG finanziert

Kollegenzusammenhalt

War schon besser. Schwindet, weil Kündigungen im Raum stehen.

Vorgesetztenverhalten

Nicht bei allen… Bei vielen aber ist im Zuge der Personalansprache der letzte Funken Anstand flöten gegangen.

Kommunikation

Sehr schlecht was den Stellenabbbau anbelangt. Inhaberfamilie äußert sich. Gesetzte Werde wurden einfach über Bord gekippt.

Interessante Aufgaben

Hatte ich, ja..


Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Festo Human Resources

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,​

​vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen und Eindrücke mit uns zu teilen.​

​Wir sind uns bewusst, dass die aktuellen Veränderungen viele Mitarbeitende beschäftigen und mit Fragen, Unsicherheiten sowie teilweise auch Enttäuschungen verbunden sein können. Daher können wir nachvollziehen, dass sich dies auf die Wahrnehmung der Arbeitsatmosphäre, der Kommunikation und des Miteinanders auswirken kann.​​

Gerade in Zeiten von Veränderungen ist uns ein offener und respektvoller Austausch besonders wichtig. Deshalb möchten wir Raum für Fragen, unterschiedliche Perspektiven und persönliche Anliegen schaffen. Hierfür stehen Ihre Führungskraft, Ihr zuständiger HR Business Partner sowie der Betriebsrat als Ansprechpartner zur Verfügung.​​

Ihr Festo Human Resources​

Furcht, Ungewissheit und Zweifel - ein schneller und tiefer Fall

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Festo SE & Co. KG in Berkheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Inzwischen leider wenig. Viele von denen, die es noch nicht erwischt hat, werden bei besser Marktlage gehen, weil es kein Vertrauen mehr gibt. Selbst auf unterster Ebene. Wie sollen MA mit ihren Führungskräften noch vertrauensvoll zusammenarbeiten? Jeder weiß, was den betroffenen Kollegen in den Gesprächen um die Ohren gehauen wird. Jeder weiß, dass die Führungskräfte ihre MA nicht verteidigen. Jeder weiß, dass gute Leitung nicht mehr zählt. Am Ende ist man ein Name in einer Liste, die eher nach Wohlgefallen als anhand von (nachweislicher) Leistung erstellt wird.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Unternehmensführung lag vor 5 Jahren mit seiner Strategie falsch, nun müssen die MA büßen. Warum sollen diese nun mehr Vertrauen in die neue Strategie haben, wenn es an der Stelle, an der Entscheidungen getroffen werden, keine Konsequenzen oder Lerneffekte gibt? Dazu noch eine wenig überzeugende und sehr unsouveräne Präsentation der Veränderungen durch die Vorstände. Man hat nicht das Gefühl, dass die Führungsebene der Situation und den Herausforderungen gewachsen ist, kreative Ideen hat und bereit ist, die Situation _mit_ ihren MA gemeinsam zu lösen. So schafft man keinen Wechsel. So schafft man Furcht, Ungewissheit und Zweifel.

Verbesserungsvorschläge

Den MA eine Mindestmaß an Wertschätzung entgegenbringen. Dies gilt auch für die Inhaberfamilie, die die aktuellen Maßnahmen unterstützt und damit vermutlich auch die Transformation der Unternehmenskultur. Feedback der MA ernst nehmen und nicht ignorieren. Vieles hätte vermieden werden können und viel Geld gespart werden können, wenn kritisches Feedback geschätzt und nicht (gefühlt) abgelehnt wird.

Arbeitsatmosphäre

Mitarbeiter sind diejenigen, die die Fehleinschätzungen und zu hohen Ziele des Unternehmens der letzten Jahre nun tragen. Führungskräfte und andere Beteiligte wurden geschult, wie sie mit den MA umzugehen haben. Die Meinungen dazu kann man in der Presse verfolgen und deckt sich mit der Wahrnehmung der Kollegen.

Stuttgarter Zeitung: Zu viel Druck auf ungeliebte Mitarbeitende? „Dieses Ausmaß noch nicht erlebt“. Festo will 1300 Stellen abbauen. Um das zu erreichen, baut das Esslinger Unternehmen wohl massiv Druck auf auf Mitarbeitende auf.

MA die hart gearbeitet haben, sich viel Jahre überdurchschnittlich eingebracht haben, werden nun kommentarlos, ohne ein Wort der Anerkennung "gehen gelassen" (bzw. sehen sich in Personalgesprächen "kritischen Behauptungen" gegenüber, die sie nicht entkräften können). Man hat nicht das Gefühl, dass das Unternehmen viel Wert auf einen fairen Umgang mit den MA legt. Es ist das Gefühl, dass das Unternehmen die (deutschen) MA als notwendiges Übel sieht. Eine BS mit Lohnverzicht, bei der gleichzeitig 1300 MA abgebaut werden (inkl. der Ankündigung ggf. betriebsbedingter Kündigungen)? Keine alternativen Ideen unter Einbeziehung des BR.

Image

Seit Jahren betont Festo seine Werte (u.a. wertschätzend, verantwortungsbewusst), diese sind nun erschüttert. Als MA wird man bei jeder Gelegenheit angesprochen, was denn da gerade bei Festo los sei und ob das alles stimmt. Früher war mal stolz bei Festo zu arbeiten, heute schämt man sich für den Umgang des Unternehmens mit den MA. Fast jeder im Kreis Esslingen kennt Betroffene, da kann man nichts beschönigen. Auch Lieferanten und Partner fragen nach, es fällt oft schwer die Emotionen zurückzuhalten. Gerade wenn Kollegen nach einem Share2Grow Gespräch von einem Tag auf den anderen verschwinden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Vorweg: Festo schreibt schwarze Zahlen, es gibt keine Kurzarbeit. Es ist sehr schwierig aktuell ein Sozialbewusstsein zu erkennen. Der Blick in die Zukunft erscheint ebenfalls sehr düster. Kein Unternehmen sollte es nötig haben, so mit seinen MA umzugehen. Selbst Unternehmen die mit dem Rücken zur Wand stehen, pflegen idR einen anderen Umgang und Niveau. Speziell ältere MA, die noch nicht sehr lange bei Festo sind, stehen vor Problemen. Zu alt für den Arbeitsmarkt, Abfindung zu gering um einen längeren Zeitraum zu überbrücken, 10+ Jahre bis zum regulären Rentenalter, steigende Inflation. Man sieht am aktuellen Beispiel dass Menschen Ende 50 es schwer zu haben einen neuen Job zu bekommen - bzw. ihn überhaupt zu behalten.

Karriere/Weiterbildung

Ich denke, dass konsequent alles was möglich ist, ins Ausland verlagert werden soll. Diese Angst gab es schon lange. Zitat CEO: "Geschwindigkeit statt Perfektion". Dabei hat das Unternehmen in den letzten Jahren bewusst immer mehr Bürokratie und Overhead geschaffen, worüber viele MA schon lange den Kopf schütteln (siehe Punk Kommunikation).

Kollegenzusammenhalt

angesichts der Umstände immer noch sehr hoch

Umgang mit älteren Kollegen

Man nimmt wahr, dass aktuell auf ältere Kollegen noch mehr Druck als auf den Rest ausgeübt wird. Und das bei insgesamt schon sehr hohem Druck. Auch das kann man in der Presse nachlesen. Der Betriebsrat berichtet über dieses Vorgehen und informiert MA über ihrer Rechte (ebenfalls in der Presse dokumentiert).

Vorgesetztenverhalten

Häufig hat man das Gefühl, dass Vorgesetzte keine Vorbildfunktion einnehmen (wollen). Mein Eindruck ist, dass Konventionen/Regeln dort wenig bis gar nicht gelten. Vorgesetzte haben oft zusätzlich Fachfunktion oder üben sich in Mikromanagement, haben aber weniger Fähigkeiten in Personalführung.

Arbeitsbedingungen

abhängig vom Standort, Abteilung usw

Kommunikation

Gefühl Top-Down, wenig wertschätzend, fehlende Feedback-Kultur, alles muss ein Erfolgsprojekt sein. Genau dies trägt seit Jahren zur aktuellen Situation bei und wurde nicht angegangen. Es können große Summen offenen Auges verschwendet werden, Konsequenzen gibt es höchstens auf den niedrigsten operativen Ebenen. Analysen, warum Dinge nicht gut gelaufen sind, gibt es nicht. Immer das gleiche Motto: "nicht zurück schauen, nach vorne". So gibt es keine Lerneffekte und das gleiche Muster wiederholt sich.

Gehalt/Benefits

Früher i.O., da IG Metall Tarif, aber auch nicht spektakulär. Darüber denkt jetzt kaum noch jemand nach, es geht nun um grundlegende Existenzängste. Das Verhalten des Unternehmens wird so wahrgenommen, dass sich niemand mehr sicher fühlen soll. Für mich fühlt es sich an, dass bewusst diese Angst geschürt wird. Auch eine klare Botschaft, indische MA sind deutlich günstiger, auch wenn man 10x so viele einstellen muss, um nur 50% des Ergebnis zu erzielen. Das aktuelle Shape2Grow Programm ist vermutlich nur der Anfang. Er werden vorläufig noch MA in DE benötigt, aber das werden vermutlich immer weniger sein.

Interessante Aufgaben

je nach Bereich


Work-Life-Balance

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Arbeitgeber-Kommentar

Festo Human Resources

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,
 
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen und Eindrücke mit uns zu teilen.
 
Wir können nachvollziehen, dass die aktuellen Veränderungen bei Ihnen den Eindruck von Unsicherheit und einer belasteten Arbeitsatmosphäre hinterlassen haben. Uns ist bewusst, dass die derzeitige Situation Fragen aufwirft. Daher nehmen wir Ihre kritische Rückmeldung ernst.
 
Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, dass die aktuell getroffenen Maßnahmen dem Ziel dienen, die langfristige Zukunftsfähigkeit und finanzielle Unabhängigkeit von Festo als Familienunternehmen zu sichern.
 
Ein offener und respektvoller Austausch ist uns wichtig. Daher möchten wir Sie ermutigen, den persönlichen Austausch zu suchen. Gehen Sie mit Ihrer Führungskraft, Ihrem zuständigen HR Business Partner oder dem Betriebsrat ins Gespräch, um Ihre Anliegen direkt zu besprechen.
 
Ihr Festo Human Resources

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

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