75 von 284 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
75 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
75 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Junges Team, Kurze Kommunikationswege
Projektsituation
Kommunikation der Firmenwagenregelung
Keine Einstellung ohne Bankfachlichen Hintergrund.
Beschäftigt eure Mitarbeiter vernünftig, wenn ihr ihm/ihr keine Projekte anbieten könnt.
Firmen-Selbstbewusstsein schreib man Groß!
Und wenn wir was selbst nicht können, dann gibt es die Holding.
Ohne Projekt super :)
Im Projekt weiß ich nicht
Nach einer Ebene kann man durch Empfehlung die nächste Karriere-Stufe erreichen. Also es könnte dazu führen, dass die Leistung weniger wichtig ist, als die interne Kontakte.
Bonus gibt es nur nach einer bestimmten Karrierestufe. Unter dieser Stufe gibt es nur Fix. Es ist aber in Ordnung.
Wir haben aber keine Inflationsausgleich erhalten, dies finde ich sehr schade. Begründung war: die Verschmelzung kosteten die Firma auch viel Geld. Aber diese Verschmelzung haben nicht die einfache Mitarbeiter gewollt. Also die Begründung finde ich unfair.
Ohne Projekt/Faktura kann man kein Bonus erwirtschaften. Also man bleibt sitzen...
Meine Teams hat ca einen Durschnittsalter von 35.
Also ich schätze normal
In meinem Team und BU kann man die Teamleiter und Business-Unit-Leiter schnell und unkompliziert via Teams anschreiben oder per Handy anrufen.
Fast ausschließlich im Homeoffice - dies gefällt mir. Wir haben keinen Office-Zwang. Mir fehlt es nicht. Ich habe nur gelegentlich Dienstreisen auf Kundenwunsch oder beim Teamevents.
Es ist sehr teamabhängig. In meinem Team ist die Kommunikation super.
Persönlich finde, dass wir mehr Männer in der Führungsebene haben als Frauen.
Männerlastig wie der Branche
Zur Zeit habe ich kein Projekt also intern habe ich nicht so viel zu tun. Das Business ist so ausgerichtet, dass die Mitarbeiter in Projekten sind, also wenn man kein Projekt hat, kann man sich Tode langweilen.
Mehr Gleichberechtigung und offene Kommunikation
Der Kollegenzusammenhalt war immer toll, da bei der Fincon viele tolle Menschen arbeiten.
Die vergleichsweise schlechte Bezahlung, die schlechte Kommunikation und die Arbeitseinstellung der internen Bereiche
Für interessante interne Projekte werden immer nur die „bekannten“ MA ausgewählt. Da hat man als normaler Berater keine Chancen. Wer sich am stärksten in den Vordergrund stellt, der macht Karriere.
- Vor allem die internen Bereiche wie HR sollten dringend an ihren Bearbeitungszeiten und Kommunikation arbeiten. Man muss viele Wochen hinterher laufen wenn man ein Anliegen hat. Da interessiert es niemanden, wenn man Wochen und Monate auf Rückmeldung warten muss.
- Führungskräfte sollten sich an ihre Aussagen halten
- Die Gehälter sollten dringend überprüft und angepasst werden. Hier gibt es auch extreme Unterschiede zwischen den Mitarbeitern trotz ähnlichen Alters, Berufserfahrung und Projekteinsätzen und Tätigkeiten. Viele profitieren noch von den alten Zeiten als deutlich mehr Gehalt bei Verhandlungen möglich war. Das sollte aber jeder Mitarbeiter wert sein.
Die Arbeitsatmosphäre in der Fincon kann man kaum beurteilen, da man seine 40 Stunden pro Woche im Projekt verbringt. Normalerweise sieht man sein Team und seinen Vorgesetzten nur bei Teammeetings oder internen Veranstaltungen. Im Team war der Zusammenhalt und die Atmosphäre aber immer gut.
Wird eher als Bodyleasing Unternhemen angesehen…
Durch Corona gibt es inzwischen viel mehr Homeoffice. Es kommt aber darauf an, was der Kunde erwartet. Ich fand meine Work-Life-Balance völlig in Ordnung.
Weiterbildungen werden zum Teil finanziell gefördert, wird aber auch im Gehalt eingepreist. Sprich bei Verhandlungen heißt es dann „Ich kann dir nicht mehr geben, denn wir fördern dich zusätzlich ja auch mit deiner Weiterbildung“, obwohl man sich ja auch zur Rückzahlung verpflichtet, wenn man geht. Wenn man es mit weniger Gehalt verargumentiert, sollte es auch nicht zurückgezahlt werden müssen. Gehalt zahlt man bei Kündigung ja auch nicht zurück…
Das ist Gehalt ist unterm Durchschnitt für diese Branche. Durch die vergleichsweise geringen Tagessätze beim größten Kunden der Fincon werden auch die Gehälter klein gehalten. Seit die Fincon zur Reply Gruppe gehört, wird noch mehr aufs Sparen geachtet. Gehaltserhöhungsgespräche finden zwar jährlich statt, kommt aber meist kaum was bei raus. Dienstwagen lässt sich die Fincon ebenfalls teuer bezahlen. Zur 1% Versteuerung kommt zusätzlich ein saftiger Eigenanteil dazu. Das ist bei anderen Firmen scheinbar eher eine Ausnahme als die Regel. War mir vorher nicht so bewusst. Habe jetzt einen größeren und besseren Dienstwagen für den halben Preis.
Es gibt ein Programm für soziale Zwecke. Hier werden regelmäßig unterschiedliche Aktionen durchgeführt.
Unter den Kollegen in meinem Team gab es immer einen guten Zusammenhalt und Hilfe, wenn man sie benötigt hat. Bei der Fincon arbeiten sehr viele tolle Berater und Beraterinnen , die deutlich mehr für ihre Arbeit verdient hätten. Sowohl finanziell als auch persönlicher Wertschätzung!
Hab hierzu nie was negatives wahrgenommen.
Führungskraft wird man bei der Fincon meist, wenn man mehrere Jahre im Unternehmen ist und daher „bekannt“ ist. Auf Führungseinstellungen und Fähigkeiten kommt es da weniger an. Daher haben einige mit ihrer Führungskraft einfach Pech. Meine Führungskraft hat mich immer wieder hingehalten und mir Dinge zugesagt, an die sie sich später nicht mehr erinnern konnte und wollte bzw. hieß es dann „man hätte es falsch verstanden“. Das ist die Führungsmentalität bei der Fincon. Man muss sich alles schriftlich fixieren, sonst steht man am Ende doof da.
Mitarbeiter werden mit einem Laptop und Diensthandy ausgestattet. Auf Wunsch auch mit zusätzlichen Monitoren fürs Homeoffice.
Die Kommunikation ist ein großes Problem bei der Fincon. Sehr unterschiedlich je nach Führungskraft. Ein großes Problem ist auch die Kommunikation zwischen den Abteilungen. Egal ob HR oder Servicecenter - auf Rückmeldungen wartet man meistens Tage und Wochen und dann ist die Antwort meist noch nicht einmal zufriedenstellend. Setzt man seine Führungskraft bei Anfragen in Kopie läuft es meist etwas schneller, was jedoch meiner Meinung nach ein Zeichen mangelnden Respekts gegenüber den Mitarbeitern ist, die das Geld beim Kunden für die Fincon verdienen. Eigentlich sehr traurig …
Zu wenige Frauen in höheren Positionen, weil die Männer zu sehr damit beschäftigt sind, sich in den Vordergrund zu rücken.
Kommt auf das Kundenprojekt an.
Allerdings kommt man kaum wieder raus solange man fakturiert. Da wird auf die Wünsche und Fähigkeiten der Mitarbeiter keine Rücksicht genommen.
Gibt kaum noch Unternehmen die Weihnachtsgeld zahlen leider
Bestrebungen bei "Fincon im Wandel", andere Bereiche (BU's) haben Teamevents
Die wichtigen und richtigen Umstellungen zu Reply nicht im ganzen, sondern von hinten nach vorn und jedem Bereich allein zugeordnet machen zu lassen, das Aufräumen danach dauert länger als vorab einmal drüber nachzudenken.
Kein Betriebsrat, Vertrauensrat besteht hat aber keine Möglichkeit, nur Empfehlungen und wird ... nicht ernst genommen (meine Wahrnehmung)
Hört bitte zu, was die Mitarbeiter sich nur über den Vertrauensrat trauen zu berichten. Nehmt euch aus Geschäftsführersicht bitte Zeit, aus verschiedenen sichtweisen Dinge zu hören, zu verstehen und erst dann zu bewerten.
In meinem Bereich OK, wenn mich keiner ansprach
Außenwirkung kompetent, im Innenverhältnis fällt mir nichts mehr ein (Mailpingpong statt Chat, Dateien lieber als Anhang statt zentral, andere Bereiche sind -auch im Kopf- flexibler...)
Musste man sich nehmen, ansonsten Überarbeitung/-stunden und auch arbeiten in Krankheit und Urlaub "normal"
Unterstützung für Tafeln, aber dicke Firmenwagen bei Homeoffice
Für Mitarbeiter interner Bereiche m.W. nichts, es sei denn Campusvorträge werden berücksichtigt/angerechnet
Die "Senioren" bringen höhere Tagessätze...
Das negative Verhalten zog alles positive runter
Hardware wird gestellt, Rest ist jeder auf sich angewiesen
Gutes Gehalt (Vergleich entsprechender Portale), stagnierte nach Firmenübernahme
Geringe Frauenquote
Abspaltung von reply
Eine Community kommt auf Kosten aller weiter
Tendenziell schlecht
Abhängig vom Projekt, gut
Konzept ist gut, Umsetzung zweigeteilt
Durchschnittlich
Leider wenig, an gesetzter car policy wird nicht weiterentwickelt und auch nicht zwangsläufig dran gehalten
Differenziert
Durchschaubar ungleiches Führungsverhalten, abhängig des Wiederstandes des Mitarbeiters
Nicht nachvollziehbare Beförderungsprozesse und Stellenbewerbungen
Projektanhängig, intern nur bei Jasagen
Der Kollegenzusammenhalt.
Die Kommunikation über die Umstrukturierungen, die Bezahlung.
Die Kommunikation muss deutlich verbessert werden.
Wer im Bereich der Beratung bei der Fincon Reply arbeitet wird zumeist bei seinem Kunden/Institut allein unterwegs sein. Wer einen angenehmes Umfeld erwischt hat hat Glück.
Im Vergleich zu den großen Beratungsgesellschaften ist das Image nicht so stark. In der IT-Welt der Sparkassen ist die Fincon aber bekannt.
Wer in der Beratung tätig ist wird keine 35-Stunden-Woche erwarten.
Das hängt sehr stark von der Führungskraft ab. Aufgrund der aktuellen Umstrukturierungen haben es einige Kollegen geschafft weiterzukommen. Man muss aber Teil eines Netzwerks sein.
Weiterbildung ist möglich.
Die Gehälter liegen im unteren Marktdurchschnitt und sollten in Städten höher sein. Gehaltserhöhungen von 2-3% sind normal. Mehr ist selten. Wer mit Kündigung drohnt kann mehr erreichen.
Ich kann nicht wahrnehmen, dass das Unternehmen oder seine Führungskräfte sich um das Thema kümmern. Mitarbeitern werden regelmäßig Fahrzeuge angeboten um zu ihren Instituten zu kommen. Die Unternehmensführung bewegt sehr teure Fahrzeuge mit mehreren Hundert KW. Elektrofahrzeuge werden nicht empfohlen.
Der Teamzusammenhalt ist in der Regel gut.
Man kann bei der Fincon Reply unproblematisch bis ins Rentenalter arbeiten.
Grundsätzlich ist das Vorgesetztenverhalten ok. Die vielen Umstrukturierungen haben aber Unruhe reingebracht sodass viele Vorgesetzte versuchen ihre Position zu stärken. Wer bei der Fincon vorankommen möchte muss Teil eines Netzwerks sein.
Es hängt wieder davon ab bei welchem Kunden/Institut man eingesetzt ist. Die Bedigungen der Fincon sind ok. Man erhält einen neuen Laptop und ein Handy das man sich selbst wählen kann. Die Geschäftsstellen sind ok.
Die nahen Führungskräfte sprechen zumeist direkt und vergleichsweise klar. Alles was darüber liegt ist ist nicht gut. Gerade der Sparakassenbereich hat krasse Umstrukturierungen hinnehmen müssen bei denen einigen Kollegen vor den Kopf gestoßen wurde. Personalfragen werden fast immer durch Beziehungen entschieden. Hier ist die Kommunikation sehr schlecht.
Die Gleichberechtigung ist bei der Fincon genauso eine Herausforderung wie für andere Mittelständler. Das Unternehmen wird von männlichen Geschäftsführern geleitet. Frauen in Führungspositionen sind eher selten.
Das ist sehr abhängig davon wo man eingesetzt werden kann.
Die Fincon Reply vermittelt in überwiegender Zahl Experten aus der Bank-/Sparkassenwirtschaft sowie der Versicherungswirtschaft an ihre teils sehr langjährigen Kunden. Wenn einer der Kunden eine Aufgabe ausschreibt und man für diese Aufgabe qualifiziert ist sowie den Kunden überzeugen kann, ist eine interessante Aufgabe möglich. Die zur Verfügung gestellten Aufgaben richten sich sehr nach den Bedürfnissen der Kunden.
Die offene Art sowie die Atmosphäre innerhalb des Teams.
Bisher kaum etwas gefunden, bis auf das Thema der Kommunikation.
Die Kommunikation könnte noch verbessert werden. Manche Informationen erhält man zu spät.
sehr angenehmes Betriebsklima, vor allem innerhalb des Teams; gute und angenehme Zusammenarbeit mit Kunden auf Augenhöhe
Insgesamt ein gutes Image, manchmal etwas zu konservativ
Homeoffice und flexible Arbeitszeit nach eigener Absprache mit dem Kunden möglich; Urlaub oder kurzfristige freie Tage werden auf kurzem Dienstweg genehmigt
Es werden jährlich zwei Gespräche geführt, in denen es unter anderem um das Thema Entwicklung und weiterbildung geht.
Gehälter im Vergleich zur Branche durchschnittlich bis gut. Es gibt VWL, betr. Altersvorsorge, BahnCard, Kita-Zuschuss, ...
Nichts nachteiliges bekannt.
ehrliches, offenes und kollegiales Miteinander innerhalb des Teams
Ältere Kollegen sowie deren Erfahrung werden genauso geschätzt, wie jüngere Kollegen.
Vorgesetzte haben stets ein offenes Ohr, sehr ehrliche und offene Kommunikation
Technische Ausstattung mit modernen Geräten wie Notebook und Dienst-Smartphone (wahlweise Android oder Apple). Moderne Büros mit guter Ausstattung. Man erhält auch Technik fürs Homeoffice, sofern Bedarf ist.
Man wird informiert, öfter fehlt es jedoch an Details. Kommunikation, die einen persönlich betrifft, geht manchmal an einem vorbei.
Nach meinem Gefühl hat jeder die gleichen Chancen.
Die Art der Tätigkeit sowie der Aufgabenbereich ist stark davon abhängig vom Kunden und in welchem Bereich man arbeitet.
Den Ansatz mehr Diversität in die Firma zu bringen (verschiedene Backgrounds, Quereinsteiger, mehr Frauen etc.) fand ich sehr gut. Nur muss man auch den Rahmen schaffen, damit diese Leute sich dann auch wohl fühlen. Sonst läuft man Gefahr, dass sie schnell wieder abziehen. Dazu sollten vorab Überlegungen durchgeführt werden, um zu ermitteln, welche Änderungen in der Firma ggf. gemacht werden müssten, um dies zu gewährleisten. Zusätzlich müsste, meiner Meinung nach, auch mehr mit diesen diversen Gruppen kommuniziert werden, um von ihnen direkt eine Rückmeldung zu bekommen, was bereits gut läuft und was noch verbessert werden kann.
Grundsätzlich war das Team in Ordnung, allerdings fand die Kommunikation nur in größerem Umfang statt, wenn sie von einem selbst oder dem Team angefordert wurde. Als Anfänger in der Branche war es schwer sich einzuarbeiten. Da hätte mehr Unterstützung stattfinden können. Häufig scheiterten Vorschläge oder Änderungswünsche innerhalb des Teams an der nächsthöheren Stelle. Geld war das beste Argument, um etwas zu bewirken. Die Büros waren, meiner Meinung nach sehr karg und nur sporadisch ausgestattet. Teilweise führten diverse Kabel mitten durch den Raum. Es gab auch nicht wirklich einen Pausenraum oder Ähnliches, um gemütlich essen zu können.
Allerdings war die Umstellung auf Homeoffice, die durch die derzeitigen Umstände bedingt wurde, sehr schnell und einfach durchgeführt. Wenn man Hilfe brauchte, konnte man jederzeit bei den Kollegen innerhalb des Teams fragen und hat meistens auch sofort die nötige Unterstützung bekommen. Außerhalb des Teams war es allerdings häufig schwierig Unterstützung zu bekommen - wahrscheinlich, weil die dabei aufgebrachte Zeit nicht fakturiert werden konnte.
Ich kann hier nicht die gesamte Firma beurteilen, da ich nur Einblick in einen Bereich hatte. Meiner Meinung nach, fanden sich in unserem Team jede Menge Experten, die das von der Firma nach außen projizierte Know-how hatten, sowohl fachlich als auch technisch. Diese wurden allerdings komplett überarbeitet, weil sie an etlichen Projekten und Sitzungen teilnehmen mussten. Dadurch waren sie häufig im Team nicht so verfügbar, wie nötig. Zusätzlich machte sich schon bemerkbar, dass die Qualität der Software darunter litt. Allerdings waren die Kollegen so tüchtig und haben ihr Bestes gegeben, damit der Kunde letztlich auch zufrieden sein konnte.
Das fand ich recht gut. Man konnte immer pünktlich Feierabend machen und sich seine Zeit gut einteilen. Es gab bestimmte Termine und Meetings, aber außerhalb derer konnte man recht flexibel arbeiten - solange man seine erforderlichen Stunden leistete. Die Wochenenden waren immer frei. Urlaub konnte man auch frühzeitig planen und nach Absprache einlösen.
Es wurden diverse Weiterbildungen zu Beginn versprochen, aber letztlich habe ich an nur zweien (in 1,5 Jahren) teilgenommen. Trotzdem waren die Schulungen gut und von hoher Qualität.
Das Karrieremodell der Firma wurde umgestellt, kurz bevor ich gegangen bin. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich von dieser Änderung nicht angetan war. Es sollte dabei helfen, die Aufstiegsmöglichkeiten transparenter zu gestalten. Allerdings hatte ich eher den Eindruck, dass man, gefühlt, jede einzelne Errungenschaft dokumentieren müsse, um bei Mitarbeitergesprächen punkten zu können. Das ist aber nur meine persönliche Wahrnehmung gewesen.
Wie bereits erwähnt, hätte hier mehr Kommunikation sehr geholfen. Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass die Vorgesetzten von der Firma in so vielen Projekten und Sitzungen eingesetzt wurden, dass diese kaum zu greifen waren. Da sehe ich die Verantwortung eher in der Firmenstruktur bzw. -führung. Zusätzlich hatten die einzelnen Vorgesetzten in den Teams nicht wirklich viel Entscheidungsgewalt. Die großen Entscheidungen wurden immer „oben“ getroffen und nach unten weitergereicht.
Mir wurde ein Laptop gestellt, der zwar schwer, aber auch neu und auf dem neuesten technischen Stand war. Anfangs mussten wir uns dafür einsetzen, dass uns die nötige IDE zum Entwickeln von der Firma gestellt wird. Dies war anscheinend nicht üblich, da erwartet wurde, dass die Entwickler sich selbst darum kümmerten (wenn man nicht mit Eclipse arbeiten möchte). Letztlich wurde uns aber IntelliJ Enterprise zur Verfügung gestellt. Die Tische im Büro waren höhenverstellbar. Die Stühle ergonomisch und man hatte zwei Bildschirme. Es konnte im Büro aber durchaus sehr laut werden, wenn beispielsweise viele Gespräche und (virtuelle) Meetings um einen herum stattfanden. Die Büros waren zwar recht karg eingerichtet, dafür aber hell und gut durchleuchtet. Es fanden sich auch überall Pflanzen, die etwas mehr Leben in die sonst tristen Räume brachten.
Das ist womöglich der Bereich, der am meistens Verbesserungsbedarf hat. Zwar gab es regelmäßige Meetings und man wurde mit den wichtigsten Informationen vertraut gemacht. Allerdings gab es auch viele Momente, in denen die Kommunikation sehr dürftig war. Ich wurde beispielsweise ohne Gespräch übernommen. Es gab auch kein Dreimonatsgespräch, obwohl das zur Firmenstruktur gehört und uns das bei der Einstellung so vermittelt wurde. Häufiger wurden Sorgen und Hindernisse, die man äußerte, nicht ernst genommen bzw. überhaupt nicht weiterverfolgt. Wie bereits erwähnt, war die Kommunikation zwischen den einzelnen Teams noch weitaus magerer.
Ich war mit meinem Gehalt soweit zufrieden. Es wurde auch immer pünktlich ausbezahlt. Im Jahr 2020 wurde auch ein Bonus ausgezahlt. Es gab Sozialleistungen (betriebliche Altersvorsorge), die man in Anspruch nehmen konnte.
Es gibt nur wenige Frauen in dem Bereich, in dem ich war. Das ist schon eine sehr männerdominierte Firma. Frauen sind da eher die Einhörner. Da fallen schon häufiger Bemerkungen und Witze, die nicht ganz so in Ordnung sind. Das Problem war eher, dass das nicht wirklich ernstgenommen wurde, bis es dann eskaliert ist. Ich kann nicht wirklich einschätzen, wie die Aufstiegschancen für Frauen in der Firma sind. Aber es gab nur eine Frau in der Führungsetage der gesamten Firma, wenn ich mich recht erinnere.
Ich denke, dass es hier mehr an mir als an den Aufgaben gescheitert ist. Es gab schon hin und wieder Aufgaben, die ich spannend fand oder die mir sogar Spaß gemacht haben. Allerdings wurde uns allen im Team abverlangt Allrounder zu sein. Dadurch fielen mir sehr viele Aufgaben in den Schoß, die mich an meine Grenzen gebracht bzw. keinen Spaß gemacht haben. Ich habe das zwar oft genug angesprochen, aber darauf kam nur, dass ich mich ja gut mache. Aber ich möchte an der Stelle betonen, dass dies eine sehr subjektive Wahrnehmung meinerseits ist und nicht zwangsläufig einen Tatbestand darstellt. Ich hätte mir nur gewünscht, dass man mir da evtl. mehr entgegengekommen wäre und wir gemeinsam nach einem Bereich gesucht hätten, in dem ich besser aufgehoben gewesen wäre.
Fläche Hierarchie und freundschaftliche Umgang mit den Kollegen.
Einarbeitung neuer Mitarbeiter ist verbesserungswürdig. Evtl. hilft hier ein festes Konzept?
Während der Coronakrise gab es mehrfach Unterstützung vom Arbeitgeber. Außerdem gibt er etwas zu den Kita-Gebühren dazu und auch sonst gibt es viele Angebote zur Unterstützung.
So verdient kununu Geld.