Ihr Unternehmen?

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Finetech 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Das sinkende Schiff von Marzahn

2,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Geschäftsführung in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Obstkorb, was wären wir nur ohne den Obstkorb.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehalt zu niedrig.

Verbesserungsvorschläge

Sich auf Sonder bzw. Einzelteilfertigung konzentrieren.

Arbeitsatmosphäre

Lob von Vorgesetzten ist relativ selten, man soll halt seine Arbeit machen und dann ist gut. Kommt allerdings auf die Abteilung an.

Image

Buschfunk funktioniert bestens.
Es gab ein funktionierendes Abas-System, muss überarbeitet werden. Wieviel Stunden mit „Nichtstun“ die Key-User wohl verbracht haben?
Es gab ein funktionierendes Personaldaten-System im Abas, auch dafür wurde ein neues Programm angeschafft. Wieviel Stunden wohl in die Übertragung bzw. händisches abtippen von Programm A nach B verschwendet wurden?

Work-Life-Balance

Kernarbeitszeit von 9-14 Uhr ist praktisch, auch wenn einige oft nach 9 Uhr erscheinen. Freitags könnte die Kernarbeitszeit auf 12 oder 13 Uhr reduziert werden.
2 Tage Homeoffice die Woche sind gestattet, können natürlich nicht alle Mitarbeiter in Anspruch nehmen.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen nicht möglich, außer es dient der Arbeitsfreien Zeit, wie eine Kanu-Tour im Spreewald oder XXL Jenga in Schorfheide.
HR postet zwar des Öfteren auf LinkedIn, dass man auf irgendwelchen HR Breakfest-Meetings Wissen für das Unternehmen mitgenommen hat oder man sich einen schönen Tag in Köln gemacht hat, aber von der Weitergabe an den Auffassungen für Finetech habe ich noch nichts mitbekommen.

Gehalt/Benefits

Gehalt wird am Anfang entschieden, bzw. je nachdem wie gut du dich verkaufen kannst. Bonus-Zahlungen bleiben schon lange aus. Warum wohl? Stattdessen wird man vertröstet, getreu dem Motto: wir schaffen die Krise

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mülltrennung ist gut, wird aber bei der BSR sowieso alles auf einem Haufen verbrannt. Großer Solarpark auf dem Dach.

Kollegenzusammenhalt

Kommt auf die Abteilung drauf an, in manchen wird erstmal Kaffee getrunken und gefrühstückt, in anderen Abteilungen sagt man nicht einmal mehr guten Morgen zu seinen Kollegen.

Umgang mit älteren Kollegen

Viele ältere Kollegen die über 15 Jahre in der Firma angestellt waren, sind innerhalb der letzten 2-3 Jahre gegangen oder entlassen wurden. Know-How ist damit auch weg.

Vorgesetztenverhalten

Sollte es zu Konflikten mit dem Vorgesetzten kommen, wird erst einmal ein Meeting gemacht.

Arbeitsbedingungen

In manchen Bereichen sehr laut, spätestens an der Kaffeemaschine hört man 3-4 Leute quatschen, moderne Arbeitsmittel. Funktionierendes W-LAN auf dem Klo.

Kommunikation

Es gibt Mitarbeiternewsletter und -Versammlungen, dort erfährt man leider immer häufiger, dass aktuell kaum Geräte verkauft werden.
Übrigens gibt es bei ca. 180 Mitarbeitern ganze 9 Meetingräume. Leider hat sich Finetech über die letzten Jahre hinweg (bzw. durch Neueinstellung) zu Excel-klickern bzw. zu einem Meeting-Unternehmen entwickelt.
Es wurden externe, extrem teure, Unternehmen damit beauftragt, Finetech zu optimieren und auf Serienfertigung zu gehen. Es fanden Umbauten in der Produktion statt, damit Mitarbeiter effizienter arbeiten können und die großen Maschinen schneller hergestellt werden können. Allerdings sieht der Forecast aktuell so aus, dass wir nur die kleinen billigen Geräte an den Mann bringen und die Großgeräte für die nächsten 3 Monate ausbleiben. Wie man damit wohl 180 Mitarbeiter bezahlen soll? Da gab es aber eine blendende Idee: Steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung, dass war anscheinend so dringend nötig, dass es für fast alle Projekte bei Finetech beantragt wurde.

Gleichberechtigung

Wir sind vielfältig, aber nicht wenn es um Gehalt und Urlaubstage geht. Diese sind nämlich individuell. Es wurden groß verschiedene Karriereleiter angepriesen, warum dann allerdings ein Junior mehr verdient als ein Senior ist dann wohl auch vielfältig.

Interessante Aufgaben

Routine bildet sich. Finetech ist ein Sondermaschinenbauer, keine Serienfertigung. Leider sieht das die Führungsebene noch nicht und stattdessen wird seit „Schwarzhausen“ an einem Seriengerät gearbeitet, bei dem der GoLife Termin gefühlt 50x verschoben wurde.

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Arbeitgeber-Kommentar

Ekaterina Simukhina, Interne Kommunikation
Ekaterina SimukhinaInterne Kommunikation

Vielen Dank für Dein ausführliches Feedback. Auch wenn wir einige Formulierungen in Deiner Bewertung als zugespitzt empfinden, nehmen wir die darin geäußerten Kritikpunkte ernst.
Es ist uns wichtig, transparent mit Veränderungsprozessen umzugehen, auch wenn diese nicht immer reibungslos verlaufen. Gerade bei größeren strukturellen und strategischen Anpassungen gibt es naturgemäß unterschiedliche Perspektiven – wir bedauern es, wenn Du das Gefühl hattest, nicht ausreichend einbezogen worden zu sein.

Was wir mitnehmen: Die Kommunikation rund um Veränderungen muss noch klarer und näher an den Alltag der Mitarbeitenden ausgerichtet sein. Ebenso bleibt die Förderung individueller Entwicklungsmöglichkeiten ein Thema, an dem wir weiter arbeiten.

Wir danken Dir für Deine Rückmeldung und wünschen Dir für Deine Zukunft alles Gute.

Freundliche Grüße
Ekaterina

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.