Ihr Unternehmen?

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Fischer 
- 
J.W. 
Zander 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Fachkräfte gehen, Fehler bleiben: Hier wird die Zukunft blockiert

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Fischer - J.W. Zander GmbH & Co. KG in Albstadt gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt wirklich kompetente nette Kollegen und Teamleiter, die den Laden noch am laufen halten.
Solange Geschäftsführung und Kronprinz aber noch an ihrem Stuhl kleben, wird sich nichts ändern.

Verbesserungsvorschläge

• Den unwürdigen Umgang mit langjährigen Mitarbeitern sofort beenden: Kündigungen von heute auf morgen ohne soziale Abfederung oder Abfindungsangebote sind moralisch und rechtlich hochgradig fragwürdig.
• Mobbing-Strukturen und den unfairen Umgang mit kranken Mitarbeitern sofort stoppen: Es ist menschlich und professionell inakzeptabel, erkrankten Kollegen im Außendienst ohne Rücksprache die Kunden zu entziehen.
• Dem akuten Kompetenzverlust entgegenwirken: Attraktive Bedingungen für Fachkräfte schaffen, damit langjährige Mitarbeiter gehalten werden und endlich qualifizierter Nachwuchs nachkommt.
• Interne Prozesse optimieren, um den geschäftsschädigenden Angebotsstau sofort aufzulösen.
• Ein kompletter Austausch der Führungsebene ist dringend notwendig, um verkrustete, jahrzehntealte Strukturen aufzubrechen und moderne Führungskompetenz zu etablieren.
• Das Klima der Angst beenden: Mitarbeiter müssen die Wahrheit sagen können, ohne Angst vor Repressalien zu haben.
• Den patriarchalischen Führungsstil des Regionalleiters beenden.
• Klare, transparente und für alle Mitarbeiter gleichermaßen geltende Regeln beim Thema Homeoffice schaffen.
• Eine faire, transparente und flächendeckende Gehaltsstruktur einführen.
• Das Prinzip „Kronprinz“ und jegliche Vetternwirtschaft beenden.
• Gesetzliche Vorgaben einhalten und eine transparente Zeiterfassung einführen

Arbeitsatmosphäre

Das Unternehmen steuert sehenden Auges auf ein geballtes Kompetenzproblem zu. Da die Führung versagt, wandern immer mehr langjährige, erfahrene Mitarbeiter ab. Gleichzeitig schafft es die firma nicht, attraktiv für neue Talente zu sein – es kommt schlichtweg nichts von unten nach. Das hat mittlerweile massive Auswirkungen auf das operative Geschäft: Weil das Know-how fehlt, kommt es intern zu einem massiven Angebotsstau. Anstatt produktiv arbeiten zu können, verwaltet man hier nur noch den Mangel und den eigenen Rückstau.

Image

Nach außen hin versucht sich das Unternehmen vermutlich professionell und kundenorientiert zu präsentieren, doch die Realität hat die Fassade längst eingeholt. Das Image leidet massiv unter den internen Fehlentscheidungen. Aufgrund des hausgemachten Kompetenzmangels und des enormen Angebotsstaus merken auch die Kunden schnell, dass hier etwas gewaltig schiefläuft.
Vielleicht mal selbstreflektiert überlegen, warum Mitarbeiter aus bestimmten Bereichen den Betrieb alle freiwillig verlassen und zufällig alle den gleichen Vorgesetzten hatten.

Work-Life-Balance

Gleichbehandlung ist hier ein absolutes Fremdwort. Offiziell existiert die strikte Regelung, dass lediglich 10 Homeoffice-Tage pro Jahr in Anspruch genommen werden dürfen. In der Realität sieht es jedoch völlig anders aus: Bestimmte privilegierte Teamleiter aus dem engeren Kreis verbringen gefühlt das halbe Jahr im Homeoffice, ohne dass es von der Führungsebene jemals hinterfragt oder kontrolliert wird. Kunden beschweren sich bereits massiv darüber, dass diese Teamleiter im Homeoffice schlichtweg überhaupt nicht erreichbar sind. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Für normale Angestellte ist eine gesunde Work-Life-Balance unter diesen Bedingungen kaum fair gestaltbar.

Karriere/Weiterbildung

Ein beruflicher Aufstieg ist hier einzig und allein an die persönliche Nähe zur Führungsebene und die Zugehörigkeit zu den bevorzugten Beziehungen gekoppelt. Eigeninitiative wird nicht gefördert, sondern im Keim erstickt.

Gehalt/Benefits

Finanziell eine absolute Einbahnstraße. Es gibt seit Jahren keine Gehaltserhöhungen für die normale Belegschaft. Da es weder einen Tarifvertrag noch einen Betriebsrat gibt, ist man der Willkür der Führung komplett ausgeliefert. Gehaltsanpassungen gibt es nur nach einer persönlichen „Audienz“ beim Regionalleiter – und selbst dann profitieren primär bevorzugte "Lieblinge" von minimalen Anpassungen, die nicht einmal die Inflation abdecken. Reale Reallohnverluste sind hier die Regel.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Menschlich völlig inakzeptabel ist zudem der Umgang mit Krankheitsfällen: Erkrankten Mitarbeitern im Außendienst werden ohne jede Rücksprache oder Vorwarnung die mühsam aufgebauten Kunden entzogen und neu verteilt.
Teamleiter mit vielen Krankheitstagen eiskalt abserviert.
Ein soziales Gewissen existiert in diesem Unternehmen schlichtweg nicht. Wenn personelle Kürzungen vorgenommen werden, geschieht dies ohne jede Rücksicht auf essenzielle Faktoren wie das Lebensalter, die familiäre Situation (Sozialauswahl) oder die langjährige Betriebszugehörigkeit. Verdiente Mitarbeiter, werden eiskalt vor die Tür gesetzt. Für Außenstehende drängt sich das Gefühl auf, dass Kündigungen hier willkürlich nach dem reinen Würfelprinzip ausgesprochen werden. Menschliche Wertschätzung sieht anders aus.

Kollegenzusammenhalt

Die Mitarbeiter sind extrem unzufrieden, allerdings herrscht eine Kultur der Einschüchterung. Aus großer Angst vor einer Kündigung traut sich niemand mehr, die Wahrheit offen auszusprechen. Ansonsten ist der Umgang mit der Belegschaft besorgniserregend. Gezielt werden fähige Teamleiter an den „Katzentisch“ gesetzt, in der offensichtlichen Hoffnung, dass sie das Unternehmen freiwillig verlassen. Zudem findet ein massiver personeller Kahlschlag statt: Der Außendienst wurde spürbar reduziert, und eine komplette Abteilung für den Kundendialog wurde aufgelöst. Die betroffenen Mitarbeiter sind in der Folge entweder alle freiwillig gegangen oder wurden gegangen. Das schafft ein Klima von Angst und Misstrauen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden bevorzugt und eiskalt von heute auf morgen vor die Tür gesetzt. Gesetzliche Kriterien oder eine faire Sozialauswahl scheinen keine Rolle zu spielen.

Vorgesetztenverhalten

Die Führung ist sehr schwach und agiert in Teilen absolut unprofessionell. Es gibt keine offene und ehrliche Kommunikation seitens der Geschäftsleitung. Stattdessen regiert die Günstlingswirtschaft: Der sogenannte „Kronprinz“ der Führungsebene agiert ohne jede Transparenz. Besonders prägend ist hierbei der Regionalleiter, der die Führung wie in einem Patriarchat betreibt. Es gilt das Prinzip: Wer blind zustimmt und zum engen Kreis gehört, kommt weiter, während Mitarbeiter mit einer eigenen, kritischen Meinung systematisch ruhiggestellt oder entlassen werden. Es entsteht der deutliche Eindruck, dass gesundheitlich angeschlagene Kollegen hier am liebsten systematisch rausgemobbt werden, anstatt ihnen Rückendeckung zu geben. Zudem zeigt sich der langjährige Niederlassungsleiter hoffnungslos überfordert und besitzt keinerlei Kompetenz in der Menschenführung. Beförderungen und Stellenbesetzungen basieren nicht auf Leistung, sondern auf reiner Kumpelei. Die Strukturen sind völlig verkrustet. Hier ist die Zeit für einen dringenden und kompletten Austausch der Führungsebene sowie einen modernen Generationswechsel gekommen – die letzten knapp 50 Jahre waren irgendwann auch mal genug.

Arbeitsbedingungen

Es gibt keine Zeiterfassung, was in der heutigen Zeit absolut nicht mehr zeitgemäß ist und geleistete Überstunden komplett unsichtbar macht. Selbst die kleinsten und selbstverständlichsten Benefits wie der kostenlose Obstkorb und Wasser in Flaschen wurden abgeschafft. Hier wird am völlig falschen Ende gespart.

Kommunikation

Katastrophal. Zusagen werden regelmäßig nicht eingehalten. Man kann sich auf mündliche (und oft auch schriftliche) Vereinbarungen mit der Führungsebene schlichtweg nicht verlassen. Wichtige strategische Entscheidungen (wie der Abbau von Abteilungen) werden verschwiegen oder erst gefiltert weitergegeben.

Gleichberechtigung

Ein professionelles Verständnis von Gleichberechtigung sucht man hier vergeblich. Es fällt im Arbeitsalltag deutlich auf, dass optisch ansprechende Frauen es bei der Führungsebene spürbar leichter haben. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, diesen Kolleginnen ihre unbestrittene fachliche Kompetenz abzusprechen – es ist schlicht die Art und Weise, wie die männliche Führungsebene hier Prioritäten setzt und nach rein äußerlichen, subjektiven Kriterien bewertet. Das ist unprofessionell und schafft eine unfaire Dynamik im gesamten Team.

Interessante Aufgaben

Das Unternehmen steuert sehenden Auges auf ein geballtes Kompetenzproblem zu. Da die Führung versagt, wandern immer mehr langjährige, erfahrene Mitarbeiter ab. Gleichzeitig schafft es die Firma nicht, attraktiv für neue Talente zu sein – es kommt schlichtweg nichts von unten nach. Das hat mittlerweile massive Auswirkungen auf das operative Geschäft: Weil das Know-how fehlt, kommt es intern zu einem massiven Angebotsstau. Anstatt produktiv arbeiten zu können, verwaltet man hier nur noch den Mangel und den eigenen Rückstau.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.