Bewertung des Jobs als Lieferfahrer für die Flaschenpost.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Flexible Schichtplanung, selbstständiges Arbeiten und das Verhalten der Führungskräfte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die sehr starke Überwachung der Lieferfahrer durch GPS und die teils länger als erwarteten Arbeitszeiten.
Verbesserungsvorschläge
Das Handheld-Device, das man für die Auslieferung braucht ist in die Jahre gekommen. Es ist langsam und die Akkus entladen sich sehr schnell.
Arbeitsatmosphäre
Die Vorgesetzten waren stets professionell und hilfsbereit, jedoch hatte man mit den Kollegen wenig zutun. Am Betriebsklima war nichts zu bemängeln.
Image
Lieferfahrer ist nicht besonders prestigeträchtig, aber es ist ehrliche Arbeit und die Mitarbeiter haben wenig Anlass ihre Firma schlecht zu reden.
Work-Life-Balance
Positiv zu nennen sind die flexiblen Arbeitszeiten, die man sich selbst einplanen kann. Unschön allerdings ist der Umstand, dass Schichten teils sehr viel länger sind als prognostiziert. Schuld daran sind aber eher äußere Umstände wie der Verkehr auf den Straßen oder die Wohnsituation der Kunden.
Karriere/Weiterbildung
Die Weiterentwicklungsmöglichkeiten scheinen gut zu sein. Die meisten Leute im Führungsteam waren früher selbst in der Auslieferung und an schwarzen Brettern wurde über Aufstiegsmöglichkeiten informiert.
Gehalt/Benefits
Der Stundenlohn ist in Ordnung. Zu meiner Zeit bei der Flschenpost war er etwa einen Euro höher als Mindestlohn. Dazu kommt Trinkgeld von den Kunden. Für die kurzfristige Übernahme von noch offenen Schichten oder fürs Einsprigen für Kollegen kann man benefits erhalten. Der Lohn wurde stets pünktlich ausgezahlt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen verwendet neben dieselbetriebenen Lieferwagen vermehrt auch E-Autos. Ansonsten sind mir aber keine Maßnahmen aufgefallen.
Kollegenzusammenhalt
Mit den Kollegen in der Auslieferung hat man sehr wenig zutun. Einzig mit den Vorgesetzten stand man viel in Kontakt. Probleme hatte ich keine, aber von „Zusammenhalt“ kann man nicht sprechen. Man kümmerte sich vor allem um sich selbst.
Umgang mit älteren Kollegen
Keine Mängel. Jüngere als auch ältere Leute arbeiten dort und regelmäßig kommen Leute jedes Alters dazu.
Vorgesetztenverhalten
Mit den Vorgesetzten hatte ich nie Probleme. Sie waren sets professionell und hilfsbereit. Diesbezüglich kann man gar von mehr Zusammenhalt sprechen als mit den eigentlichen Kollegen.
Arbeitsbedingungen
Sanitäranlagen, Pausenraum und Kühlschrank sind Mindestmaß aber durchaus in Ordnung. Positiv: Kostenloses Flaschenwasser.
Kommunikation
Die Einarbeitung war vollständig und man wurde monatlich über die eigene Performance informiert. Nachfragen wurden stets bestmöglich beantwortet.
Gleichberechtigung
Fast die Hälfte des Führungsteams an meinem Standort war weiblich. Soweit ich das bewerten kann, sind Aufstiegschancen gut.
Interessante Aufgaben
Getränkekisten ausliefern ist sicher nicht der spannendste Job; repetitive, körperlich anstrengende Arbeit eben. Aber immerhin kommt man viel in der Stadt herum und hat mit den verschiedensten Menschen zutun.