Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Januar 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 14.1.2026
Die Bewertungen für Flink zeigen ein überwiegend neutrales bis negatives Bild. Mitarbeitende beschreiben eine Arbeitsumgebung, die von hohem Stress, mangelnder Wertschätzung und problematischem Führungsverhalten geprägt ist. Besonders kritisiert wird das Vorgesetztenverhalten, bei dem viele Führungskräfte als abwesend, respektlos oder unerfahren beschrieben werden. Die Vergütung wird als unzureichend empfunden, wobei oft nur der Mindestlohn gezahlt wird und Fahrer:innen auf Trinkgelder angewiesen sind. Die Arbeitsatmosphäre ist gespalten - während einige die Freiheit beim Fahrradfahren schätzen, bemängeln andere den unprofessionellen Umgang, permanenten Zeitdruck und mangelnde Kommunikation.
Besonders problematisch erscheinen die Arbeitsbedingungen in den Lagern (Hubs), die als unhygienisch und mangelhaft ausgestat...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Flink wird von den Mitarbeiter:innen durchwachsen bewertet, wobei deutlich mehr kritische Stimmen zu vernehmen sind. Während einige die Atmosphäre als entspannt und freundlich beschreiben oder die Arbeit alleine auf dem Fahrrad schätzen, berichten viele andere von einem problematischen Arbeitsumfeld. Bemängelt werden vor allem ein unprofessionelles Klima, mangelnder Respekt seitens der Vorgesetzten und ein extrem hohes Stresslevel. Mehrere Mitarbeiter:innen fühlen sich unter ständigem Druck, schneller zu arbeiten und Überstunden zu leisten, wobei Anerkennung selten kommt. Auch die Kommunikation wird kritisiert - insbesondere dass die Zentrale wenig Verständnis für die Realität vor Ort zeigt. Das zwischenmenschliche Miteinander scheint teilweise durch Arroganz und mangelnden Respekt belastet zu sein.
Das Vorgesetztenverhalten bei Flink wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend negativ bewertet. Besonders auffällig ist die mangelnde Präsenz der Führungsebene, wobei einige Beschäftigte angeben, die Führungskräfte "kaum" oder "nie" zu sehen. Kritisiert werden zudem Kommunikationsprobleme, wobei teilweise sogar Sprachbarrieren erwähnt werden. Die Führungskultur wird als respektlos und unprofessionell empfunden, mit Vorwürfen der Unreife, fehlender Wertschätzung und mangelnder Loyalität. Mitarbeiter:innen beklagen, dass ehrliches Feedback bestraft wird und Führungskräfte oft überarbeitet sind und denselben Druck an ihre Teams weitergeben. Auch werden unangemessene Zielvorgaben, fehlende Empathie und Vetternwirtschaft bei Beförderungen als problematisch angesehen.
Die Bewertungen zu Flink in der Kategorie Gehalt/Sozialleistungen fallen durchweg sehr negativ aus. Mitarbeiter:innen berichten, dass sie lediglich den Mindestlohn oder sogar weniger erhalten, was in keinem Verhältnis zur hohen Arbeitsbelastung steht. Besonders kritisiert wird, dass trotz guter Unternehmensgewinne die Vergütung als unzureichend empfunden wird. Fahrer:innen sind auf Trinkgelder angewiesen, um ihren Lohn aufzubessern, wobei in einem Fall sogar vom Einbehalten von Online-Trinkgeldern berichtet wurde. Auch Teilzeitkräfte bemängeln, dass sie ihren vertraglich vereinbarten Lohn nie erreichen, was auf eine möglicherweise ungerechte Einsatzplanung hindeutet.
Weitere Kritikpunkte betreffen fehlende Anerkennung für langjährige unfallfreie Mitarbeiter:innen sowie die Arbeitsbedingungen, bei denen Beschäftigte ohne Pausen und unter hohem Druck arbeiten müssen. Zudem wird berichtet, dass anfänglich überdurchschnittliche Gehälter später auf Mindestlohnniveau gesenkt wurden. Insgesamt scheint die Vergütungsstruktur bei Flink für die meisten Positionen nicht wettbewerbsfähig zu sein, was dazu führt, dass die Stelle hauptsächlich als Studentenjob akzeptabel erscheint.
Die Kommunikation bei Flink wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend negativ bewertet. Mehrere Nutzer:innen beschreiben sie als praktisch nicht existent oder einseitig von oben nach unten gerichtet, wobei die Meinungen der Mitarbeiter:innen kaum berücksichtigt werden. Es wird kritisiert, dass Vorgesetzte nur dann kommunizieren, wenn sie etwas benötigen, und dass auf die Beschäftigten hauptsächlich Druck ausgeübt wird. Besonders problematisch scheint der Umgang mit kritischen Stimmen zu sein – wer seine Meinung äußert, sieht sich verstärkter Kontrolle ausgesetzt. Für Lagerarbeiter:innen finden offenbar keine regelmäßigen Meetings statt, und Sprachbarrieren erschweren die Kommunikation zusätzlich. Auch wird bemängelt, dass die Unternehmenssprache überwiegend Englisch ist und Deutsch als offizielle Sprache fehlt.
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