So la la
Verbesserungsvorschläge
Entscheidungen mehr auf Fakten/Daten stützen, statt auf emotional.
Work-Life-Balance
Home-Office war zweimal die Woche normal (zusätzlich, wenn man dringende Angelegenheiten hatte), was ich sehr gut fand. Arbeitszeiten waren okay, ich persönlich finde einen 40-Stunden-Vertrag als Vollzeitstelle etwas altmodisch und hätte mich über 37,5 o.ä. gefreut, aber es war genug Zeit, um sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Überstunden habe ich nie machen müssen.
Karriere/Weiterbildung
Hat mich persönlich nicht betroffen, aber ich weiß, dass dort viele Abteilungen auch mal wechseln, aufsteigen, sich beruflich verändern.
Kollegenzusammenhalt
Der Kolleg:innen-Zusammenhalt in unserer Abteilung war sehr gut, wurde auch irgendwie als Aushängeschild dieser Firma genutzt á la "wir sind eine Familie". Dadurch entstand in der ein oder anderen Situation auch ein hoher Druck, dass man sich immer beteiligen musste.
Meiner Meinung nach ist es utopisch, dass man in einer Abteilung von 10 + Menschen denkt, alle würden sich super verstehen und best Buddies sein, aber es war schon sehr eng und familiär und respektvoll.
Umgang mit älteren Kollegen
Es ist eine relativ junge Firma, einen 90 jährigen Buchhalter mit Brille und Gehstock sucht man vergeblich, aber gerade in den Führungsebenen ist der Altersdurchschnitt etwas höher (aus meiner Sicht).
Vorgesetztenverhalten
Während meiner Zeit dort gab es einige Änderungen in der Sparte "Vorgesetzte". Mit der einen Person habe ich mich super verstanden, mit der anderen Person eher nicht so. Grundsätzlich finde ich es nicht schlimm, wenn man sich menschlich nicht so grün ist, aber ich empfand es so, dass diese persönliche Abneigung sich das ein oder andere mal schon auch im Arbeitskontext niedergeschlagen hat.
Arbeitsbedingungen
Ich fand die Kantine relativ teuer, Essen im Supermarkt zu kaufen hätte einen 10-15 Minuten Gang bedeutet und dass man nicht mit seinen Kolleg:innen zusammen Mittag isst (was nicht gut ankommt).
Kommunikation
Kommunikation auf Unternehmensebene hat mich nie sonderlich interessiert (Gesamtversammlungen eher störend im Tagesablauf für mich), aber mit Abteilungen, mit denen man direkt zu tun hatte, lief die Kommunikation hervorragend. Slack wurde genutzt, manchmal kamen zu viele Informationen in zu vielen Kanälen, aber man half sich gegenseitig, den Überblick zu behalten.
Kommunikation innerhalb der eigenen Abteilung fand ich schrecklich unangenehm, teilweise wurden private Themen in großer Runde besprochen, man hat fachliche Themen "todgequatscht".
1:1 Gespräche mit Vorgesetzten waren an der Tagesordnung. Finde ich eine gute Idee.
Gehalt/Benefits
Die Gehälter sind für die gleiche Position sehr sehr unterschiedlich und ich empfinde sie für die Komplexität des Jobs auch eher als zu gering.
Interessante Aufgaben
Job klang erstmal auf dem Papier nicht so abwechslungsreich, war dann aber überraschend vielfältig. Es gab viel Spielraum für Entwicklung & Interessen, allerdings kam im Laufe der Zeit mehr dazu, was zur Pflicht wurde und dann hatte man weniger Flexibilität hingehend seiner "Sonderprojekte"