142 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
142 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
142 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
-Flexibel
-Familiär
-Schlechte Kommunikation
-Gehälter anpassen
-Mitarbeiter Rabatte und Benefits attraktiver gestalten
Besonders hervorzuheben ist die Wertschätzung auf allen Ebenen. Jede:r erhält die Anerkennung, die er:sie verdient. Erfolge werden gemeinsam gefeiert, sei es bei Mittag- oder Abendessen oder anderen Firmenevents.
Die flexiblen Homeoffice-Regelungen ermöglichen es, den Arbeitsalltag individuell zu gestalten. Je nach Abteilung gibt es unterschiedliche Regelungen: In meinem Bereich ist ein fester Bürotag pro Woche vorgesehen, um den persönlichen Austausch im Team zu fördern, wobei Dienstag bis Donnerstag als typische Bürotage gelten.
Zusätzliche Angebote wie ein kostenloses Fitnessstudio und die betriebseigene Kita erleichtern den Alltag und tragen dazu bei, Berufs- und Privatleben besser miteinander zu vereinbaren.
Gleichzeitig sind Mitarbeitende selbst dafür verantwortlich, ihre vertraglichenStunden einzuhalten. Überstunden werden nicht automatisch erfasst oder vergütet, sodass eigenständiges Management der Arbeitszeit notwendig ist.
Von Tag eins wurde mir vermittelt, dass FOND OF gerne in seine Mitarbeitenden investiert. Schon früh erhält man die Möglichkeit, in andere Bereiche hineinzuschnuppern, an Workshops teilzunehmen und sich innerhalb des Unternehmens mithilfe klarer Karrierepfade weiterzuentwickeln.
Insgesamt ist das Gehalt marktüblich. Ein Punkt Abzug weil es keine Jahressonderzahlungen gibt.
Die Mitarbeitenden von FOND OF empfangen neue Kolleg:innen mit offenen Armen. Jede:r wird wertschätzend aufgenommen und so akzeptiert, wie er:sie ist. Ein derart freundliches und offenes Umfeld habe ich bisher selten erlebt. Gleichzeitig sind die Mitarbeitenden ehrgeizig und motiviert, was sich positiv auf das gesamte Team auswirkt und einen selbst dazu anspornt, mitzuhalten und Bestleistungen zu erbringen.
Die Erfahrung mit den Führungskräften bei FOND OF hängt stark davon ab, mit wem man zusammenarbeitet. Ich stehe regelmäßig im Austausch mit meinem Team Lead, und die Kommunikation verläuft auf Augenhöhe. Gegenseitige Erwartungen werden klar kommuniziert, was den Arbeitsalltag erleichtert.
Mit anderen Führungskräften ist der Austausch hingegen teils chaotisch und spontan, wodurch klare Absprachen manchmal erschwert werden.
In jedem Team finden mindestens wöchentliche Meetings statt. Auf Unternehmensebene werden alle paar Monate Betriebsversammlungen abgehalten, in denen Neuigkeiten, neue Mitarbeiter:innen, Ziele sowie Erfolge und auch Misserfolge transparent geteilt werden.
Bei der FOND OF ist kein Monat wie der andere genau das spiegelt sich in den Aufgaben wieder. Es ist sehr Abwechslungsreich und man hat von Tag 1 die Möglichkeit sich kreativ einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich insgesamt als wechselhaft erlebt. Auf kollegialer Ebene war der Umgang sehr offen und freundlich. Gleichzeitig wurde das Arbeitsumfeld durch Unsicherheiten in der Kommunikation, häufige Richtungswechsel und wenig klare Rahmenbedingungen geprägt. Dadurch entstand nicht immer eine Atmosphäre, die Verlässlichkeit und langfristige Sicherheit vermittelt und das hat sich spürbar auf das tägliche Arbeiten ausgewirkt.
Aus meiner Sicht entspricht das externe Image von FOND OF nicht vollständig der internen Realität. Nach außen wird ein junges, offenes Unternehmen mit flachen Hierarchien und Zusammenarbeit auf Augenhöhe vermittelt. Intern habe ich jedoch – v.A. im Zuge veränderter Führungsstrukturen – eine andere Erfahrung gemacht. Der Umgang und die Art der Führung sind teilweise weniger transparent und gleichberechtigt, als es das öffentliche Bild vermuten lässt. Zudem fehlen aus meiner Perspektive konkrete Benefits mit spürbarem Mehrwert für das private Leben. Angebote wie Teamreisen wirken eher überholt, und zusätzliche Leistungen, die inzwischen in vielen Unternehmen üblich sind, wurden nicht bereitgestellt.
Für mein Team galt eine Präsenzpflicht an zwei Tagen pro Woche, um den Austausch im Büro zu fördern. Darüber hinaus bestand ein hohes Maß an Flexibilität bei der eigenen Arbeitsorganisation. Private Verpflichtungen, wie Kinderbetreuung oder krankheitsbedingte Ausfälle, wurden in der Regel verständnisvoll berücksichtigt.
In diesem Bereich ist FOND OF sehr stark aufgestellt. Die Produkte sind mit viel Sorgfalt und Liebe zum Detail gestaltet und bieten Kindern die Möglichkeit, immer wieder neue Funktionen zu entdecken. Gleichzeitig legt das Unternehmen großen Wert auf eine möglichst faire und nachhaltige Produktion, was im Arbeitsalltag auch spürbar ist.
Weiterbildungen sind grundsätzlich möglich. Die Kriterien für deren Vergabe waren für mich jedoch nicht transparent. Dadurch entstand bei mir der Eindruck, dass einzelne Mitarbeitende komplette Weiterbildungen finanziert bekamen, während andere vergleichbare Möglichkeiten nicht oder nur eingeschränkt erhielten.
Fond Of lebt von einer starken Communitybildung. Aus meiner Erfahrung heraus werden neue Mitarbeiter*innen schnell integriert und es haben sich viele Freundschaften entwickelt.
Das Verhalten von Vorgesetzten habe ich in Feedbackgesprächen als wenig professionell erlebt, insbesondere da diese stellenweise sehr persönlich wurden. Zudem wurde mir in mehreren Situationen deutlich, dass eine Mitarbeitervertretung wie ein Betriebsrat fehlt, die Mitarbeitende in sensiblen Situationen wirklich schützen könnte. Vor dem Hintergrund der unternehmerischen Werte und der Ausrichtung auf Kinderprodukte hätte ich mir insgesamt einen konsequenteren Umgang auf Augenhöhe mit den Mitarbeitenden gewünscht und auch das Vorgesetzte hier mit gutem Beispiel voran gehen. Darüber hinaus habe ich interne personelle Entscheidungen miterlebt, einschließlich Kündigungen langjähriger Mitarbeitender, auch im Zusammenhang mit Elternzeiten, und vor allem die anschließende interne Kommunikation darüber, die aus meiner Sicht unzureichend sensibel gestaltet war.
Die Arbeit findet überwiegend in einem Großraumbüro statt, ergänzt durch eine Präsenzpflicht an zwei Tagen pro Woche. Dadurch ist konzentriertes Arbeiten nicht einfach: ohne Noise-Cancelling-Kopfhörer fällt es schwer, ungestört zu arbeiten. Gleichzeitig sind die Büroräume modern gestaltet und technisch gut ausgestattet. Es gibt höhenverstellbare Schreibtische, saubere Sanitärbereiche und insgesamt eine zeitgemäße Infrastruktur. Die Cafeteria ist in Ordnung, jedoch trotz Bezuschussung vergleichsweise teuer. EIn großes Plus ist der hauseigene Barista, der für qualitativ sehr guten Kaffee sorgt.
Die interne Kommunikation ist durch den Flurfunk geprägt. Entscheidungen werden mitunter kurzfristig geändert oder nicht transparent nachvollziehbar kommuniziert. Der Anspruch einer Kommunikation auf Augenhöhe wird im Arbeitsalltag nicht immer konsequent eingelöst; Anliegen und Probleme werden zwar adressiert, erfahren jedoch teilweise erst nach längerer Zeit oder nach wiederholten Gesprächen eine Rückmeldung. Dadurch fällt es schwer, langfristiges Vertrauen aufzubauen oder Klarheit über die zukünftige Entwicklung der eigenen Rolle sowie der Unternehmensausrichtung zu gewinnen.
Ich persönlich war mit meinem Gehalt nicht zufrieden. Das lag vor allem an der internen Gehaltsstruktur im Team, da es für vergleichbare Tätigkeiten teils deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Teammitgliedern gab, die sich auch über die Zeit nicht mehr ausgleichen ließen. Gehaltsverhandlungen verliefen trotz fundierter Argumente meist ergebnislos, sodass Gehaltssteigerungen kaum oder gar nicht möglich waren. Insgesamt habe ich die monetäre Wertschätzung als nicht ausreichend empfunden.
In diesem Bereich hat FOND OF viel zu bieten, da die stetig wachsenden Strukturen zahlreiche Aufgaben mit sich bringen. Es besteht viel Potenzial, Prozesse weiterzuentwickeln, aufzuarbeiten und nachhaltig zu strukturieren, wodurch das Aufgabenfeld abwechslungsreich und gestaltbar ist.
Ein paar KollegInnen, die zu Freunden wurden. Auch die tollen Produkte und das nach außen (noch) gute Image des Unternehmens sind erwähnenswert. Für mich war die Work-Life-Balance durch flexibles Arbeiten sehr angenehm.
Die Führungsebene ist stark von Fluktuation geprägt, und es gibt keine klaren Strukturen oder Zuständigkeiten. Transparenz und Kollegenzusammenhalt leiden, und Karriere- sowie Weiterbildungsperspektiven sind begrenz
Transparenz, Wertschätzung, klare Strukturen und individuelle Karrierepfade würden die Arbeitsbedingungen deutlich verbessern.
Die Arbeitsatmosphäre war in den ersten Jahren sehr angenehm. Durch Umstrukturierungen, Führungsausfälle, fehlende Wertschätzung und Unsicherheit im Team verschlechterte sich die Stimmung jedoch deutlich.
Das äußere Image wirkt positiv, intern zeigen sich jedoch deutlich Unruhe und strukturelle Probleme.
Die Work-Life-Balance war gut, resultierte jedoch aus dem Entzug anspruchsvollerer Aufgaben und entsprach damit nicht meinem persönlichen Anspruch an die Rolle.
Weiterbildungen sind grundsätzlich möglich. Gleichzeitig gibt es keine klaren individuellen Karrierepfade oder nachvollziehbaren Kriterien für Beförderungen.
Nach außen wurde stets versucht, ein positives Bild aufrechtzuerhalten. Intern nahm die Transparenz jedoch ab, wodurch das Vertrauen unter Kolleg:innen zunehmend sank. Am Ende schaute ein Großteil nur noch auf sich selbst. Unabhängig davon gab es engagierte Kolleg:innen, mit denen der Austausch menschlich sehr bereichernd war.
Das Vorgesetztenverhalten war über längere Zeit hinweg inkonsistent. Nach dem Wegfall der direkten Führungskraft fehlte es an klarer Führung, Orientierung und Unterstützung, was sich spürbar auf Motivation und Arbeitsalltag auswirkte.
Unternehmenskommunikation wurde regelmäßig initiiert, wirkte jedoch oft oberflächlich und weniger glaubwürdig, da informelle Kanäle häufig detailliertere Informationen boten. Die Kommunikation war insgesamt nicht immer klar strukturiert, was zu Unsicherheiten führte.
Gehalt und Sozialleistungen entsprachen dem Standard, zusätzliche Anreize oder Boni gab es nicht. Zudem erschien die Gehaltsverteilung innerhalb der Teams nicht fair.
In der Führungsebene gibt es einen eindeutigen Männerüberschuss.
Zu Beginn interessante und abwechslungsreiche Aufgaben, im weiteren Verlauf Einschränkung des Aufgabenbereichs und geringere inhaltliche Anforderungen.
Das moderne Arbeitsumfeld und die vielen Möglichkeiten was mobiles Arbeiten/Arbeitszeitmodelle etc. angeht.
Generell geht es im Unternehmen sehr emotional zu, etwas mehr Professionalität und Sachlichkeit könnte nicht schaden. Insbesondere kritische Nachfragen werden sehr emotional aufgenommen - generell ist Kritik dort einfach nicht gerne gesehen.
Findet endlich eine Konstante in der Geschäftsführungen und gründet doch bitte einen Betriebsrat. Hört Euren Mitarbeiter*innen zu und nehmt Kritik doch auch einfach mal an. Kritik muss nicht immer direkt schlecht sein - es kommt immer darauf an, was man damit macht.
Gepredigt wird eine lockere und offene Arbeitsatmosphäre. Das ist im Grunde auch so - so lange man eben alles toll findet, was die Firma anbietet und bitte keinesfalls Dinge/Maßnahmen hinterfragt.
Für mich wird immer noch viel zu viel Wert auf das Image nach Außen gelegt, als dass man wirklich etwas für die Mitarbeitenden tut. Nach Außen wird immer so getan, als sei man eine große glückliche Familie - das sieht Innen aber dann doch ziemlich anders aus (insbesondere wenn man sich die sehr hohe Fluktuation von Teamplayern anschaut).
Sehr gut, wenn man weiß wie man seine eigenen Grenzen setzt. Es wird gerne so getan, als wären Dinge super dringend, dabei möchte der*die entsprechende Teamplayer nur sein To-Do abhaken.
Ist nur gegeben, wenn man persönlich ins Bild passt. Harte Arbeit wird leider weniger geschätzt, als das gemeinsame Feierabendbierchen.
Fand ich alles in Ordnung, wobei ich von anderen Kolleg*innen gehört habe, dass es von Teamplayer zu Teamplayer sehr unterschiedlich sein kann. Es gibt leider keinerlei Transparenz was Gehaltsbänder oä angeht.
Nach Außen hin super, aber man darf natürlich nicht vergessen, dass es sich um ein "normales" Textilunternehmen handelt, das natürlich zum Großteil auch in Asien produziert. Ansonsten wird aber viel auf CO2-Ausgleich etc. geachtet.
Eigentlich recht gut, wobei es sehr von den jeweiligen Teams abhängt. Ein bisschen gilt die Faustregel so lange man "cool und hip" ist, ist man dabei, ansonsten eher weniger.
Es gibt kaum ältere Kolleg*innen. Die, die da sind, sind allerdings schon sehr lange da und werden dementsprechend auch top behandelt.
Ich kann absolut nicht nachvollziehen, wie die Führungsposten verteilt werden. Es gibt zwar ein paar sehr engagierte Personen im erweiterten Führungskreis, aber ein sehr großer Anteil davon hat wirklich keinerlei Ahnung, wie man ein Team leitet. Zwar wird das Führungspersonal seit einiger Zeit geschult, die Auswirkungen waren für mich aber kaum spürbar. Bleibt zu hoffen, dass man hier am Ball bleibt. Was die Geschäftsführung angeht, so handelt es sich fast immer noch um einen reinen Boys-Club. Schade, das sollte mittlerweile eigentlich besser gehen. Zudem ist in der Geschäftsführung in den letzten Jahren so viel Bewegung gewesen, dass man kaum noch mitkommt, wer jetzt eigentlich gerade Teil der GF ist und für welchen Bereich.
Alles auf dem neusten Stand. Es wird im Großraumbüro gearbeitet, das ist nicht für alle was, aber ich fand es völlig in Ordnung. Leider gibt es jedoch viel zu wenig Meeting-Räume, was leider etwas nervig ist.
Es gibt sehr viele Mitarbeiter-Meetings, die dazu genutzt werden, dass aktuelle Themen besprochen werden. Nichtsdestotrotz werden die meisten Themen dann doch über den Flurfunk weitergegeben und da kann man froh sein, wenn man die wichtigen Infos zufälligerweise aufschnappt.
In den "normalen" Teams top - auf Führungsebene natürlich deutlicher Männerüberschuss.
Die Aufgaben waren immer super abwechslungsreich und spannend.
Entscheidungen mehr auf Fakten/Daten stützen, statt auf emotional.
Home-Office war zweimal die Woche normal (zusätzlich, wenn man dringende Angelegenheiten hatte), was ich sehr gut fand. Arbeitszeiten waren okay, ich persönlich finde einen 40-Stunden-Vertrag als Vollzeitstelle etwas altmodisch und hätte mich über 37,5 o.ä. gefreut, aber es war genug Zeit, um sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Überstunden habe ich nie machen müssen.
Hat mich persönlich nicht betroffen, aber ich weiß, dass dort viele Abteilungen auch mal wechseln, aufsteigen, sich beruflich verändern.
Der Kolleg:innen-Zusammenhalt in unserer Abteilung war sehr gut, wurde auch irgendwie als Aushängeschild dieser Firma genutzt á la "wir sind eine Familie". Dadurch entstand in der ein oder anderen Situation auch ein hoher Druck, dass man sich immer beteiligen musste.
Meiner Meinung nach ist es utopisch, dass man in einer Abteilung von 10 + Menschen denkt, alle würden sich super verstehen und best Buddies sein, aber es war schon sehr eng und familiär und respektvoll.
Es ist eine relativ junge Firma, einen 90 jährigen Buchhalter mit Brille und Gehstock sucht man vergeblich, aber gerade in den Führungsebenen ist der Altersdurchschnitt etwas höher (aus meiner Sicht).
Während meiner Zeit dort gab es einige Änderungen in der Sparte "Vorgesetzte". Mit der einen Person habe ich mich super verstanden, mit der anderen Person eher nicht so. Grundsätzlich finde ich es nicht schlimm, wenn man sich menschlich nicht so grün ist, aber ich empfand es so, dass diese persönliche Abneigung sich das ein oder andere mal schon auch im Arbeitskontext niedergeschlagen hat.
Ich fand die Kantine relativ teuer, Essen im Supermarkt zu kaufen hätte einen 10-15 Minuten Gang bedeutet und dass man nicht mit seinen Kolleg:innen zusammen Mittag isst (was nicht gut ankommt).
Kommunikation auf Unternehmensebene hat mich nie sonderlich interessiert (Gesamtversammlungen eher störend im Tagesablauf für mich), aber mit Abteilungen, mit denen man direkt zu tun hatte, lief die Kommunikation hervorragend. Slack wurde genutzt, manchmal kamen zu viele Informationen in zu vielen Kanälen, aber man half sich gegenseitig, den Überblick zu behalten.
Kommunikation innerhalb der eigenen Abteilung fand ich schrecklich unangenehm, teilweise wurden private Themen in großer Runde besprochen, man hat fachliche Themen "todgequatscht".
1:1 Gespräche mit Vorgesetzten waren an der Tagesordnung. Finde ich eine gute Idee.
Die Gehälter sind für die gleiche Position sehr sehr unterschiedlich und ich empfinde sie für die Komplexität des Jobs auch eher als zu gering.
Job klang erstmal auf dem Papier nicht so abwechslungsreich, war dann aber überraschend vielfältig. Es gab viel Spielraum für Entwicklung & Interessen, allerdings kam im Laufe der Zeit mehr dazu, was zur Pflicht wurde und dann hatte man weniger Flexibilität hingehend seiner "Sonderprojekte"
Ich bin nun seit 4 jahren bei FOND OF und habe mich bis jetzt ultra wohl gefühlt und komme super gerne zur Arbeit.
Ein sinnvoller Schritt wäre die Gründung eines Betriebsrats. Dadurch könnten Mitarbeitende besser vertreten werden, Anliegen strukturiert eingebracht werden und wichtige Themen wie Gehalt, Entwicklung oder Arbeitsbedingungen transparenter und ausgewogener gestaltet werden.
Nach außen wirkt das Unternehmen weiterhin überwiegend positiv: ein cooles, modernes Unternehmen aus Köln mit einem guten Ruf. Viele Außenstehende nehmen das Markenbild noch immer als attraktiv wahr.
Das Unternehmen eignet sich gut für junge Berufseinsteiger, die schnell erste Erfahrungen sammeln möchten. Viele nutzen es allerdings nur zwei bis drei Jahre als Sprungbrett, da sie feststellen, dass echte Entwicklungsperspektiven – insbesondere finanziell – begrenzt sind. Karrierepfade stagnieren früh, und in die gezielte Weiterbildung von Mitarbeitern wird kaum proaktiv investiert. Dadurch fehlt langfristig die Perspektive, sich wirklich weiterzuentwickeln
Bei diesem Arbeitgeber sind die Gehaltsstrukturen stark unausgewogen: In den oberen Ebenen wird extrem gut verdient, während die Mitarbeitenden darunter nur einen Bruchteil davon erhalten. Selbst nach ein paar Jahren Betriebszugehörigkeit erfolgen Gehaltsanpassungen kaum oder nicht in einem realistischen Verhältnis zur Leistung und Erfahrung.
Das Unternehmen galt früher als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. Inzwischen werden jedoch Wege eingeschlagen, die man im Marketing wohl eher als Greenwashing bezeichnen würde. Im Grunde ist das nachvollziehbar, denn die damit verbundenen Aufwände und Kosten scheinen intern nicht mehr als notwendig erachtet zu werden. Dadurch hat das frühere authentische Nachhaltigkeitsimage allerdings spürbar an Glaubwürdigkeit verloren
Der Umgang mit älteren Kollegen wirkt eher wie ein Tropfen auf dem heißen Stein – es gibt ein paar, aber nur quotenmäßig. Durch die hohe Fluktuation und die eher niedrigen Gehälter zieht das Unternehmen vor allem jüngere Mitarbeitende an.
Offene, lockere und coole Art. Zwischenmenschlich ist es hier wirklich gut. Es gibt viele gute Team-Events.
Gefühlt starke Fluktuation, was wohl seine guten Gründe haben wird.
Die Mitarbeitenden sollten wieder im Mittelpunkt stehen, nicht "das Business".
Mit derselben Zahl mit der man hier startet, endet das Beschäftigungsverhältnis auch (sehr wahrscheinlich)
Direkter Vorgesetzter absolut top, auf Führungsebene wird gerne im Plenum um Verständnis aufgrund der Wirtschaftslage und Bankens gebettelt.
Das Design der Produkte.
Die große Lücke zwischen kommunizierten Werten und gelebten Werten.
Großraumbüros mit Hot Desks, vorherrschend ist die Farbe grau, zum Telefonieren geht man in Boxen
Es gibt kein festes Zeit- oder Geld-Budget für Weiterbildung.
In der Theorie groß geschrieben, in der Praxis schaut jeder vor allem auf sich. Statt einem Betriebsrat gibt es ein Alibigremium, dass für Mitarbeiter einstehen soll, aber tatsächlich nur der GF zuarbeitet.
Es gibt nur wenige Mitarbeiter:innen über 50
Schwache Leistung. Mein Vorgesetzter hat mich bis zum letzten Tag im Dunkeln darüber gelassen, dass mein Team aufgelöst, meine Kollegen entlassen und meine Rolle abgeschafft wird. Das wurde dann an einem Freitag für alle vollkommen überraschend durchgezogen. Anschließend gab es über Monate keinerlei Plan, wie die Arbeit zukünftig organisiert werden soll und was meine neue Rolle sein wird.
Es gibt regelmäßige Teammeetings. Wichtige Entscheidungen wie strategische Richtungsänderungen, Kündigungen oder Umstrukturierungen werden da aber nicht kommuniziert.
Es ist sehr viel von Gleichberechtigung die Rede. In der Realität ist es so, dass bei einem Anteil von deutlich über 50% Frauen in der Mitarbeiterschaft, in allen Führungsebenen Männer deutlich in der Mehrheit sind. Dabei gilt die Regel, je höher die Ebene, desto höher die Männerquote.
So verdient kununu Geld.