Nur noch ein ganz normaler Arbeitgeber mit den typischen Problemen.
Verbesserungsvorschläge
Ein sinnvoller Schritt wäre die Gründung eines Betriebsrats. Dadurch könnten Mitarbeitende besser vertreten werden, Anliegen strukturiert eingebracht werden und wichtige Themen wie Gehalt, Entwicklung oder Arbeitsbedingungen transparenter und ausgewogener gestaltet werden.
Image
Nach außen wirkt das Unternehmen weiterhin überwiegend positiv: ein cooles, modernes Unternehmen aus Köln mit einem guten Ruf. Viele Außenstehende nehmen das Markenbild noch immer als attraktiv wahr.
Karriere/Weiterbildung
Das Unternehmen eignet sich gut für junge Berufseinsteiger, die schnell erste Erfahrungen sammeln möchten. Viele nutzen es allerdings nur zwei bis drei Jahre als Sprungbrett, da sie feststellen, dass echte Entwicklungsperspektiven – insbesondere finanziell – begrenzt sind. Karrierepfade stagnieren früh, und in die gezielte Weiterbildung von Mitarbeitern wird kaum proaktiv investiert. Dadurch fehlt langfristig die Perspektive, sich wirklich weiterzuentwickeln
Gehalt/Benefits
Bei diesem Arbeitgeber sind die Gehaltsstrukturen stark unausgewogen: In den oberen Ebenen wird extrem gut verdient, während die Mitarbeitenden darunter nur einen Bruchteil davon erhalten. Selbst nach ein paar Jahren Betriebszugehörigkeit erfolgen Gehaltsanpassungen kaum oder nicht in einem realistischen Verhältnis zur Leistung und Erfahrung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen galt früher als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. Inzwischen werden jedoch Wege eingeschlagen, die man im Marketing wohl eher als Greenwashing bezeichnen würde. Im Grunde ist das nachvollziehbar, denn die damit verbundenen Aufwände und Kosten scheinen intern nicht mehr als notwendig erachtet zu werden. Dadurch hat das frühere authentische Nachhaltigkeitsimage allerdings spürbar an Glaubwürdigkeit verloren
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kollegen wirkt eher wie ein Tropfen auf dem heißen Stein – es gibt ein paar, aber nur quotenmäßig. Durch die hohe Fluktuation und die eher niedrigen Gehälter zieht das Unternehmen vor allem jüngere Mitarbeitende an.
