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FONDSNET
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Ein solider Arbeitgeber, (M)Ein tolles Team, träger Unternehmensfortschritt

3,7
Empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat bis 2021 im Bereich Administration / Verwaltung bei FONDSNET Vermögensberatung & -verwaltungs GmbH in Erftstadt gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mein altes Team, die Mitarbeiter/Kollegen, einzelne Vorgesetzte und die Vielfalt an Aufgaben und Abteilungen. Alle Duzen sich. Angenehmes Klima.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

NICHTS ist hier SCHLECHT. Aber vieles könnte besser sein. FONDSNET ist ein toller Allrounder, für Kunden und Mitarbeiter. Jetzt muss FONDSNET sich nur noch aussuchen, in was es am besten sein will.

Verbesserungsvorschläge

Fokus auf das Kerngeschäft. Reduzierung der angebotenen Dienstleistungen. Abstoßen von zugekauften Unternehmensteilen. Standardisierung der Dienstleistungen bis zu einem Grad, an dem man diese endlich automatisieren kann. Kunden keine falschen Versprechen machen. Projekte zu Ende führen.

Ich muss gestehen: die Probleme der Reuss sind sehr komplex. Alles hängt zusammen. Was eine kompetente GF nicht schafft, schaffe ich auf Kununu schon garnicht :) Wenn es einfach wäre, würde es jeder machen.

Viel hat sich schon getan, viel wird sich noch tun. Der Wille ist da, das merkt man.

Arbeitsatmosphäre

Ich habe mich im Team Partnerbetreuung Investment sehr wohl gefühlt. Exzellente Abteilungsleitung dort(gilt nicht für alle Bereiche)

Kommunikation

Abteilungsintern fantastisch!
Abteilungsübergreifend, vor allem auf der Führungsebene, eher dürftig. Viele langjährige Mitarbeiter/Vorständler/GFs mit eigenen "Steckenpferden". Statt objektiver, strategiegebundener Entwicklung neuer Dienstleistungen bzw deren Verbesserung -> oftmals spontane Ankündigungen, Neuerungen, Projekte, nur weil Großkunden schreien oder weil einzelne Geschäftsbereiche abwechselnd priorisiert werden. Projekte werden oft nicht fertiggestellt (insbes. IT Projekte), es wird eher reagiert und nicht proaktiv verbessert. Es dauerhaft geflickt und repariert, wo veraltete Technologien und konservative regulatorische Ansätze eigentlich erneuert und überdacht werden sollten... aber das ganze kann man auch als philosophisches Thema betrachten :)

Kollegenzusammenhalt

im Team Partnerbetreuung Investment absolut fantastisch. In anderen Abteilungen ggf abweichend. Ich habe kaum schlechte Erfahrungen gemacht. Ellbogenmentalität habe ich auf der Führungsebene selten, aber doch bemerken können. Die Interessen der Teilbereiche sind zu verschieden und es besteht interne Konkurrenz bzgl der Ressourcenverteilung, vor allem der IT-Ressourcen, welche jeder Bereich benötigt, aber nur von einem Bereich bereitgestellt werden können.

Work-Life-Balance

HO Möglichkeit vorhanden, je nach Abteilung. Nach 17 Uhr ist Schluss, ich musste nie Überstunden machen.

Vorgesetztenverhalten

Super! Ich war mehr als zufrieden mit meiner Abteilungsleitung und habe mich immer unterstützt und willkommen gefühlt. Extremer Einsatz für unser Team bei allen Themen war Standard (Personalthemen, Fachthemen, Persönliches)! In anderen Abteilungen war das Empfinden teilweise anders, dazu kann ich nicht viel sagen.

Interessante Aufgaben

Ich habe alle Aufgabenbereiche im Team Partnerbetreuung durchlaufen und muss sagen, langweilig wird es frühestens nach einem Jahr und dann auch nur mal kurz. Es sind zwar immer widerkehrende Aufgaben, allerdings ist die Anzahl der verschiedenen Aufgabenbereiche so groß, das man erst nach einiger Zeit alles gesehen und verinnerlich hat. Kollegen sind sehr hilfsbereit, zu jeder Zeit. Tolle Fehlerkultur, aber man muss bei der Sache bleiben (es geht ja um mehr oder weniger echtes Geld, *kleiner Scherz*, man hat schon eine menge Verantwortung)
Mittlerweile wurde mein ehemaliges Team neu strukturiert und es muss nicht mehr jeder alles können. Das sollte die Einarbeitung im Vergleich zu meinem Start 2021 deutlich entschlackt haben. Irgendwie habe ich damals den Berg an IT, Finanz und Abwicklungswissen aber auch genossen und bin extrem an meinen Aufgaben gewachsen. Mittlerweile spezialisieren sich Mitarbeiter der Partnerbetreuung auf eine Hand voll Aufgaben. Wer einen festen Verantwortungsbereich will, ist hier also genauso richtig, wie flexible Generalisten. Einspringen für andere muss man aber mal, anders geht es nicht, so oder so.

Arbeitsbedingungen

Büro war Anfangs etwas klein und dunkel, aber nach dem Raumwechsel meiner Abteilung -> absolut schönes, großes Büro mit eigenem Pausentisch, Toilette direkt vor der Tür, Klimaanlage, gute Laptops mit Dockingstation, Funkheadset, Wasser, Früchte, zwei Bildschirme, ergonomische Stühle, höhenverstellbare Tische (durch Hausmeister manuell einzustellen). Alles Top.
Leider keine Kantine, kein günstiges Essen (außer Supermarkt und Fast Food). Schön wäre ein subventioniertes Mittagsessen für die Angestellten... Die GF und höherrangige Mitarbeiter gehen derweil regelmäßig beim Asiaten nebenan essen, à la carte. Dort kriegt man 10% Rabatt, zur Arbeitszeit, an Arbeitstagen... eher dürftig.

Es gibt Kaffeevollautomaten, schmeckt okay. Zum Anfang der Woche immer schöner Früchtekorb in der Küche. Kühlschrank für Mitarbeiter steht bereit. Mikrowelle gibt es auch, genau wie Geschirr aller Art.

Gehalt/Benefits

durchschnittliches Gehalt, kaum Extraleistungen, aber: der Wille, mehr anzubieten manifestiert sich langsam in Form von einem kleinen monatlichen Shoppingguthaben (SpendIt-Karte) und Rabatten in angrenzenden Restaurants. Kostenloses Fondsdepot möglich. Betriebliche Altersvorsorge wird ggf auch angeboten, bin mir aber nicht ganz sicher.

Keine VL? Bei einem Finanzdienstleister? Keine Sondertranche eines Fonds für Mitarbeiter und Kunden, obwohl die Gruppe selbst Fonds auflegt? Finde ich dürftig. Kann man aber auch unter "Neutralität" verbuchen, schwierig. Eher 2,5 Sterne als 3.

Image

Seit Ende des Bullenmarktes schlechter, als vorher. Es wurde sich auf den marktbedingten Erträgen der goldenen Jahre ausgeruht, wenn man das so hart sagen darf. Kritik wird von Kunden seit Jahren bzgl. der selben Sachen ausgesprochen und das Image lässt langsam nach. FONDSNET stach in der Vergangenheit durch gute Konditionen, persönlichen Service aber vor allem Individuallösungen hervor. Leider konnte deshalb nur schwer skaliert werden und diverse Prozesse stoßen öfter mal an ihre Grenzen. Als Mitarbeiter in der Abteilung für u.a. Kundenbeschwerden muss ich aber gestehen, dass wir eher das Schlechte als das Gute mitbekommen haben. Das liegt wohl in der Natur der Sache.

Karriere/Weiterbildung

Führungskräfte wurden aktiv durch Seminare und Kurse weitergebildet.
Ich würde mir Zugang zu Online Kursen für die Mitarbeiter wünschen, wie Programmieren lernen, Kurse über Regularien und Gesetzte usw.
Auch daran wurde schon gearbeitet und eine Partnerschaft mit einer Eduplattform eingegangen, allerdings eher für die Kunden, als die Mitarbeiter.


Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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