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190 von 425 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 2,6Weiterempfehlung: 32%
Score-Details

190 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT bei Formel D GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Faire Vergütung, interessante technische Themen und einige wirklich engagierte und hilfsbereite Kollegen. Die Möglichkeit zum Homeoffice sowie das Umweltbewusstsein im Umgang mit alter Hardware sind ebenfalls positiv hervorzuheben.

Fachlich bietet das Unternehmen durchaus spannende Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten. Schade ist lediglich, dass diese Stärken durch die Führungskultur in Teilen überschattet werden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Eine Führungskultur, die aus meiner Sicht zu stark von Emotionen, Kontrolle und persönlichen Befindlichkeiten geprägt war. Offene Kommunikation wurde zwar gefordert, fühlte sich jedoch nicht immer willkommen an.

Hinzu kamen Flurfunk, Lagerbildung und eine Arbeitsatmosphäre, in der man sich häufig mehr Gedanken darüber machte, was man sagt, als über die eigentliche Arbeit. Die technischen Herausforderungen waren selten das Problem – das Umfeld war es deutlich häufiger.

Verbesserungsvorschläge

Weniger Fokus auf Kontrolle und mehr Fokus auf Vertrauen. Kritik sollte nicht als Angriff verstanden, sondern als Chance zur Verbesserung genutzt werden. Eine professionelle Führung zeichnet sich nicht dadurch aus, dass Mitarbeiter Angst haben Fehler zu machen, sondern dadurch, dass Probleme offen angesprochen und gemeinsam gelöst werden können.

Darüber hinaus würde der Unternehmenskultur ein konsequenteres Vorgehen gegen Flurfunk, Lagerbildung und persönliche Konflikte innerhalb der Teams guttun.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre erinnerte eher an Schadensbegrenzung als an Zusammenarbeit. Man entwickelte schnell ein Gespür dafür, welche Themen man besser nicht anspricht und welche Aussagen später noch einmal auftauchen könnten.

Besonders bemerkenswert war die emotionale Konstanz der Führungsebene: Die Wahrscheinlichkeit, einem Wutausbruch oder einer lautstarken Verärgerung zu begegnen, war gefühlt höher als die Chance auf einen entspannten Arbeitstag.

Für Menschen, die unter Druck Höchstleistungen erbringen und ihre Formulierungen vor dem Aussprechen gerne dreimal prüfen, könnte dies genau das richtige Umfeld sein.

Image

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen modern, professionell und mitarbeiterorientiert. Die Realität innerhalb der Abteilung entsprach diesem Bild aus meiner Sicht jedoch nicht immer.

Zwischen Außendarstellung und gelebter Führungskultur lagen teilweise Welten. Schade, denn fachlich und organisatorisch hätte das Unternehmen durchaus Potenzial.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance gehörte aus meiner Sicht zu den besseren Aspekten der Abteilung. Es wurden regelmäßig zwei Homeoffice-Tage pro Woche ermöglicht, was die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben deutlich erleichterte.

Auch die grundsätzliche Flexibilität war positiv und ist ein Punkt, den ich ausdrücklich hervorheben möchte. Nicht alles war schlecht und bei der Work-Life-Balance hat die Abteilung meiner Erfahrung nach durchaus einiges richtig gemacht.

Die größte Herausforderung bestand weniger in der Anzahl der Arbeitsstunden als vielmehr darin, die Ereignisse des Arbeitstages gelegentlich gedanklich im Büro zu lassen.

Karriere/Weiterbildung

Karriereplanung gestaltet sich erfreulich unkompliziert. Da Aufstiegsmöglichkeiten nur begrenzt sichtbar waren, musste man sich über die eigene Zukunft im Unternehmen nicht allzu viele Gedanken machen.

Gehalt/Benefits

Über das Gehalt kann ich wenig Negatives sagen. Die Vergütung war fair und gehörte definitiv zu den besseren Aspekten des Unternehmens.

Es wurde schnell verständlich, warum einige Mitarbeiter trotz der täglichen Herausforderungen viele Jahre geblieben sind. Rechnungen bezahlen sich schließlich deutlich angenehmer mit einem guten Gehalt als mit motivierenden Führungskräften.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umweltbewusstsein gehörte zu den positiven Aspekten des Unternehmens. Alte Hardware wurde nicht einfach entsorgt, sondern nach Möglichkeit weiterverwendet oder über entsprechende Programme und Zertifizierungen verwertet.

Gerade im IT-Bereich ist ein bewusster Umgang mit Ressourcen keine Selbstverständlichkeit. Hier machte das Unternehmen auf mich insgesamt einen positiven Eindruck.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt hing stark davon ab, mit wem man zu tun hatte. Einige Kollegen waren ausgesprochen hilfsbereit und professionell. Andere schienen hingegen eine besondere Leidenschaft für Flurfunk, Lagerbildung und die Analyse ihrer Mitmenschen entwickelt zu haben.

Gerüchte und Lästereien gehörten gefühlt so selbstverständlich zum Arbeitsalltag wie Outlook und Teams. Zeitweise hatte man den Eindruck, Teil eines sozialen Experiments zu sein, bei dem jede Information früher oder später ihren Weg durch das gesamte Büro findet.

Politische Diskussionen am Mittagstisch gehörten regelmäßig zum Unterhaltungsprogramm. Dabei wurde mitunter eine Leidenschaft für Debatten an den Tag gelegt, die man sonst eher aus Kommentarspalten sozialer Netzwerke kennt.

Schade, denn die wirklich guten Kollegen wurden dadurch leider überschattet.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kollegen wirkte auf mich teilweise befremdlich. Erfahrung und langjährige Betriebszugehörigkeit wurden nicht immer als Stärke wahrgenommen.

Zeitweise entstand sogar der Eindruck, dass mancher Mitarbeiter schneller in Richtung Ruhestand gedacht wurde als an die Möglichkeit, sein Wissen und seine Erfahrung weiterhin sinnvoll einzubringen. Das halte ich für eine verpasste Chance.

Vorgesetztenverhalten

Die Führungskultur folgte einem interessanten Ansatz. Nach Feedback wurde regelmäßig gefragt, vorausgesetzt es handelte sich um positives Feedback. Kritische Anmerkungen hingegen entwickelten gelegentlich ein überraschendes Eigenleben.

Besonders bemerkenswert war die Fähigkeit, Stimmungen innerhalb kürzester Zeit auf ganze Teams zu übertragen. Wer schon immer erleben wollte, wie stark die emotionale Verfassung einer Führungskraft den Arbeitsalltag beeinflussen kann, erhält hier wertvolle Praxiserfahrung.

Fachliche Kompetenz allein reicht in einem solchen Umfeld leider nicht aus. Mindestens ebenso wichtig ist die Fähigkeit, die aktuelle Stimmungslage korrekt einzuschätzen und seine Aussagen entsprechend anzupassen.

Arbeitsbedingungen

Alte Schreibtische und teilweise stark abgenutzte Bürostühle gehörten zum gewohnten Bürobild. Wer sich schon immer gefragt hat, wie ergonomische Richtlinien vor zehn Jahren ausgesehen haben könnten, bekommt hier zumindest einen groben Eindruck.

Kommunikation

Die Kommunikation folgte einem interessanten Konzept. Regelmäßige Team- und Einzelmeetings fanden statt und es wurde aktiv nach Feedback gefragt. Wer daraus jedoch den Schluss zog, Kritik sei auch tatsächlich erwünscht, durfte gelegentlich neue Erfahrungen sammeln.

Mit der Zeit entstand bei mir der Eindruck, dass kritische Anmerkungen weniger zur Problemlösung dienten als vielmehr zur späteren Verwendung dokumentiert wurden. Dadurch überlegte man sich sehr genau, wie offen man sich in Gesprächen noch äußern möchte.

Positiv hervorzuheben ist, dass man dadurch seine Fähigkeiten in den Bereichen Diplomatie, Formulierungspräzision und Selbstzensur erheblich weiterentwickeln konnte.

Gleichberechtigung

Während meiner Beschäftigungszeit habe ich keine offensichtlichen Fälle von Ungleichbehandlung wahrgenommen. Aufgrund der relativ kurzen Zeit im Unternehmen kann ich diesen Punkt jedoch nur eingeschränkt beurteilen.

Positiv ist, dass andere Probleme im Arbeitsalltag offenbar unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Alter auftraten.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren grundsätzlich interessant und boten eine gute Mischung aus Support, Administration und Modern-Workplace-Themen. Gerade im Bereich Intune und Microsoft 365 gab es spannende Projekte und Entwicklungsmöglichkeiten.

Leider wurde der fachliche Teil regelmäßig von zwischenmenschlichen Dramen, Stimmungsmanagement und organisatorischen Besonderheiten überschattet. Dadurch verbrachte man teilweise mehr Energie damit, das Arbeitsumfeld zu navigieren, als sich auf die eigentliche Technik zu konzentrieren.

Schade, denn die technischen Aufgaben hätten problemlos eine deutlich bessere Bewertung verdient als das Umfeld, in dem sie stattfanden.

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Mehrfachbewertung

Der Niedergang von Formel D - Eine traurige Entwicklung.

1,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Formel D GmbH (München / Deutschland) in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Zusammenhalt zwischen den Kollegen (keine Führungskräfte!) ist gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Artikel in der Wirtschaftswoche zum Fall von Formel D zeigt die aktuelle Situation leider zu deutlich. Die massive Verschuldung wird das Unternehmen Ende 2026 zu Fall bringen. Eine Refinanzierung ist angesichts der Verluste von Formel D überhaupt nicht aussichtsreich. Unsere Abteilungsleiter vertrösten uns hierzu aber ständig und sagen, es wird schon nicht so schlimm werden.

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Angesichts der finanziellen Schieflage springen Mitarbeiter und Kunden ab.

Work-Life-Balance

Home-Office ist gut und hilft jungen Familien.

Kollegenzusammenhalt

Je nach Thema gut. aber nur auf der operativen Ebene.

Kommunikation

Die gibt es überhaupt nicht.


Arbeitsatmosphäre

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Human Resources Team GermanyHuman Resources

Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Eindrücke so offen zu schildern. Dein Feedback ist für uns ein wichtiger Impuls, um uns als Organisation kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Besonders möchten wir auf Deinen Bezug zum genannten Medienartikel eingehen. Die dort dargestellte Einschätzung entspricht nicht der aktuellen Situation der Formel D Group. Wie bereits in der globalen Townhall sowie anschließend in der Townhall Deutschland kommuniziert wurde, konnte die Formel D Group neue Eigentümer gewinnen. Damit wurde die finanzielle Stabilität der Unternehmensgruppe langfristig gesichert und die Grundlage für die weitere nachhaltige Entwicklung geschaffen.

Es freut uns, dass Du den Zusammenhalt auf operativer Ebene sowie die Möglichkeit zum Homeoffice positiv wahrgenommen hast. Gerade diese Aspekte sind uns im Arbeitsalltag und für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben besonders wichtig.

Gleichzeitig nehmen wir Deine kritischen Hinweise sehr ernst. Insbesondere die Themen Kommunikation, Transparenz und der Umgang mit Unsicherheiten beschäftigen uns intensiv. Uns ist bewusst, dass wirtschaftliche Veränderungen und öffentliche Berichterstattung Fragen und unterschiedliche Wahrnehmungen hervorrufen können. Daher arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere interne Kommunikation weiter zu verbessern und Informationen nachvollziehbar sowie zeitnah bereitzustellen.

Vielen Dank nochmals für Deine offenen Worte. Dein Feedback hilft uns dabei, unsere Prozesse und unsere Zusammenarbeit weiterzuentwickeln. Solltest Du weitere Anmerkungen oder Gesprächsbedarf haben, kannst Du Dich jederzeit gerne an unser Human-Resources-Team unter human-resources@formeld.com wenden.

Nicht empfehlenswert. Wer kann sollte andere Optionen ausloten.

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Formel D GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das ich dort nicht mehr arbeite. Ich habe eine gute Abfindung rausgehandelt und arbeite nun in einem Unternehmen das mich tatsächlich wertschätzt. In meinem aktuellen Unternehmen habe ich alle Schulungen und Weiterbildungen und mehr erhalten, es wird aktiv in mich investiert und ich verdiene viel mehr, bei einem wesentlich besseren Arbeitsklima.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ziemlich viel. Mit Ausnahme einiger weniger Kollegen, mit denen ich gut zurecht gekommen bin, war meine Zeit dort miserabel. Wer nichts anderes findet kann hier ruhig anfangen um etwas auf dem Lebenslauf zu haben, solange man sich bei erster Gelegenheit von dem Laden verabschiedet.

Verbesserungsvorschläge

Keine Großraum-Büros, Gehaltsstruktur überarbeiten, Vorgesetzte auf den Prüfstand stellen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre in meiner Abteilung war ok. Weder sonderlich schlecht noch sonderlich gut. Nichts besonderes. Jeder ist da um zu arbeiten und mehr nicht.

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Branchenintern habe ich von Kunden nur negatives über das Unternehmen gehört. Regelmäßig gibt es Eskalations-Meetings weil die einfachsten Sache nicht funktionieren. Für ein Unternehmen in der Qualitätssicherung, ist die Qualität der Arbeit ziemlich miserabel. Außerhalb der Branche kennt man das Unternehmen nicht.

Work-Life-Balance

Dies ist relativ positiv, da es sehr flexible Homeoffice-Regelungen gibt. Da man, je nach Abteilung viel reisen muss, ist die Work-Life-Balance trotzdem schlecht. Man arbeitet im "Außendienst" lange Tage, ist regelmäßig wochenlang in Hotels und sieht von Familie und Freunden nicht viel.

Karriere/Weiterbildung

Ganz schlecht. Wahrscheinlich liegt es an der angespannten Lage des Unternehmens. Mir wurden Schulungen verwehrt, die unabdingbar für die Ausführung meiner Tätigkeit waren und dies jahrelang. Ich wurde für Tätigkeit A ausdrücklich angestellt. Um Tätigkeit A auszuüben benötige ich eine Schulung, dies war meinem Vorgesetzten bereits vor Vertragsunterschrift bekannt. Ich habe Schulung A niemals erhalten. Stattdessen wird man im besten Falle vertröstet, im schlechtesten Falle erinnert sich der Vorgesetzte nicht mehr an das Gespräch. Es ist wichtig alles schriftlich festzuhalten, da das Erinnerungsvermögen äußerst selektiv ist.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist mehr als nur unterdurchschnittlich. Jeder der hier arbeitet verkauft sich unter Wert, mit Ausnahme einiger weniger Abteilungsleiter, die überbezahlter kaum sein könnten. In meinem aktuellen Job verdiene ich DEUTLICH mehr.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt ein Umweltmanagement weil man es aufgrund Kundenanforderungen benötigt.

Kollegenzusammenhalt

Kollegialer Zusammenhalt ist ok. Es geht viel über persönliche Beziehungen anstatt um einen wirklichen Zusammenhalt in einer Abteilung. Dies liegt wohl daran, dass das Unternehmen hauptsächlich Zeitarbeiter und Studenten einstellt.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt kaum ältere Kollegen. Hier arbeiten fast ausschließlich Studenten und solche die grade mit ihrem Studium fertig geworden sind. Jeder der die Chance auf einen anderen Arbeitsplatz hat, verlässt das Unternehmen fluchtartig, was auch verständlich ist.

Vorgesetztenverhalten

Unterste Schublade. Mein Vorgesetzter hat viel geredet, das konnte er, mehr aber auch nicht. Regelmäßig wurde ich für die teilweise katastrophalen Entscheidungen meines Vorgesetzten zur Rechenschaft gezogen, obwohl ich ihn oftmals vor den Konsequenzen seiner Entscheidungen gewarnt habe. Entscheidungen wurden heute (von meinem Vorgesetzten), trotz Warnung, getroffen und zwei Tage später durfte man sich wortwörtlich anschreien lassen, wenn sich die Konsequenzen seiner Entscheidungen gezeigt haben. Heute sagt er A, ich führe A aus, morgen ist A das schlechteste was es gibt, man muss sich in aller Öffentlichkeit beleidigen lassen und es wird entschieden B zu tun. Morgen ist B das schlechteste, man lässt sich erneut anschreien und es wird entscheiden doch A zu tun. Nächste Woche geht der Kreislauf erneut los. Mein Vorgesetzter hat einige Kollegen, nicht nur mich lauthals angeschrien, teilweise persönlich beleidigt und dies oftmals mitten im Großraum-Büro damit es auch alle anderen Abteilungen mitkriegen. Wenn ich hier schreiben würde, was ich von meinem Vorgesetzten halte, würde die Bewertung nicht freigegeben werden. Katastrophal.

Arbeitsbedingungen

Jeder bekommt einen Laptop und ein Handy, dies ist gut. Es gibt jedoch nur laute Großraum-Büros, in denen alle Abteilungen gemeinsam sitzen. Ich empfand dies als äußerst störend. Im Außendienst ist man auf billige Hotels angewiesen, da die Preisliste für Hotels scheinbar aus den 90ern kommt. Kollegen, die beim Vorgesetzten zum grillen eingeladen werden, dürfen mit dicken Mietwagen und guten Hotels rechnen, jeder andere ist auf Kleinstwagen für 500km Strecken und billige Hotels begrenzt.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist schlecht. Abteilungsintern gibt es wöchentliche Besprechungen aber abteilungsübergreifend hat niemand einen Plan was der nächste tut. Das zeigt sich auch in der strategischen Entscheidungsfindung des Unternehmens.

Gleichberechtigung

Es arbeiten viele ausländische Zeitarbeiter für das Unternehmen. Diese werden regelmäßig in Meetings aufgrund ihrer Herkunft beleidigt. Teilweise sogar im Beisein dieser Kollegen, da sie "eh kein Deutsch sprechen".

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben fand ich eher ernüchternd und einschläfernd. Wie es Leute schaffen jahrzehntelang diese Tätigkeit auszuüben ist mir absolut schleierhaft. Wahrscheinlich arbeiten deshalb auch hauptsächlich Studenten und Anfang 20-Jährige im Unternehmen, die sich freuen ihren ersten Arbeitsvertrag in der Tasche zu haben.

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Arbeitgeber-Kommentar

Human Resources Team GermanyHuman Resources

Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen mit uns zu teilen. Auch kritisches Feedback nehmen wir sehr ernst, da es uns wichtige Hinweise für Verbesserungen gibt.

Besonders möchten wir auf den von Dir angesprochenen Aspekt der diskriminierenden Wortwahl eingehen. Formel D verfolgt in diesem Punkt eine klare Null-Toleranz-Politik. Diskriminierung, respektlose Ausdrucksweisen oder ausgrenzendes Verhalten stehen in keinem Fall im Einklang mit unseren Unternehmenswerten und unserem Anspruch an eine wertschätzende Zusammenarbeit. Solltest Du solche Situationen erlebt haben, bedauern wir das ausdrücklich.

Themen wie Führung, Kommunikation und respektvoller Umgang sind für uns zentrale Handlungsfelder, an denen wir kontinuierlich arbeiten, insbesondere in einem international aufgestellten Unternehmen mit unterschiedlichen Standorten und Kulturen.

Da uns eine pauschale Bewertung keine Möglichkeit gibt, den Sachverhalt im Detail zu prüfen, würden wir uns über eine vertrauliche, direkte Rückmeldung freuen. Du kannst Dich gerne an unser Human Resources Team unter human-resources@formeld.com oder das Compliance-Team unter compliance.compliance@formeld.com wenden, damit wir die geschilderten Punkte nachvollziehen und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen prüfen können.

Wir danken Dir für Deine offenen Worte und wünschen Dir für Deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg alles Gute.

Ständige Kündigungsangst statt Wertschätzung!

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Finanzen / Controlling bei Formel D GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Möglichkeit zum Homeoffice ist ein positiver Aspekt, da sie zu einer entspannteren Arbeitsatmosphäre beiträgt und gleichzeitig mehr Flexibilität im Arbeitsalltag ermöglicht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlecht am Arbeitgeber finde ich, dass Gehaltserhöhungen plötzlich gestrichen wurden und Mitarbeitende teilweise kurz vor dem neuen Jahr gekündigt wurden. Offiziell wurde dies mit der wirtschaftlichen Lage begründet. Gleichzeitig wurde jedoch weiterhin viel Geld in große Werbung für das Unternehmen investiert. Für viele Mitarbeitende wirkt das widersprüchlich und hinterlässt den Eindruck, dass die Belegschaft nicht wirklich priorisiert wird.

Verbesserungsvorschläge

Mein Rat an den CEO wäre, zu lernen, gute und engagierte Mitarbeitende zu halten, anstatt sie gehen zu lassen. In einem Unternehmen sind erfahrene und motivierte Mitarbeitende einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Wenn diese das Gefühl haben, dass ihre Leistung nicht gesehen oder wertgeschätzt wird, verlassen sie früher oder später das Unternehmen.

Mehr Wertschätzung, echte Gespräche auf Augenhöhe und konkrete Entwicklungsperspektiven wären wichtige Schritte, um gute Mitarbeitende langfristig zu halten.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich. In meinem Team in der Buchhaltung war das Klima sehr harmonisch. Unsere Chefin hat uns immer unterstützt und für einen starken Zusammenhalt im Team gesorgt. Leider fühlten wir uns von den anderen Abteilungen benachteiligt und oft ausgegrenzt. Teilweise wurde sogar auf einfache Begrüßungen verzichtet.

Work-Life-Balance

Positiv hervorzuheben ist die Möglichkeit zum Homeoffice, die für mich einer der wenigen Vorteile des Unternehmens darstellte!

Gehalt/Benefits

Wenn wir über den CEO sprechen, fällt es schwer, ein positives Bild zu zeichnen. Meiner Meinung nach wirkt er nicht geeignet, ein so großes Unternehmen zu führen. Gute und engagierte Mitarbeitende werden einfach gehen gelassen oder teilweise sehr unempathisch gekündigt.

Ich habe selbst das persönliche Gespräch gesucht, um eine gemeinsame Lösung zu finden, insbesondere in Bezug auf eine Gehaltserhöhung für die im Laufe des Jahres geleistete Arbeit. Leider wurde darauf nicht wirklich eingegangen und meine Anliegen wurden letztlich ignoriert.

Insgesamt entsteht der Eindruck, dass Engagement und Leistung im Unternehmen kaum wertgeschätzt werden. Zudem gibt es praktisch keine Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln oder im Unternehmen zu wachsen!

Kollegenzusammenhalt

Tja, das kannst du vergessen.

Kommunikation

Die allgemeine interne Kommunikation war oft kaum vorhanden. Damit meine ich die Kommunikation im gesamten Unternehmen und nicht in der Abteilung, in der ich gearbeitet habe.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Human Resources Team GermanyHuman Resources

Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Dein Feedback so offen mit uns zu teilen.

Es freut uns, dass Du insbesondere das Homeoffice und den Zusammenhalt in Deinem Team positiv erlebt hast. Gleichzeitig nehmen wir Deine Kritik sehr ernst, speziell in Bezug auf Kommunikation, Wertschätzung, Entwicklungsmöglichkeiten und bereichsübergreifende Zusammenarbeit.

Uns ist bewusst, dass Entscheidungen rund um Gehalt und personelle Veränderungen Fragen und Verunsicherung auslösen können. Daher arbeiten wir stetig daran, unsere Kommunikation sowie interne Prozesse weiter zu stärken und zu verbessern.

Auch Dein Hinweis zum respektvollen Umgang und zur Unternehmenskultur ist für uns ein wichtiger Impuls, den wir sehr ernst nehmen.

Vielen Dank für Deine ehrlichen Worte sie helfen uns, uns gezielt weiterzuentwickeln. Solltest Du uns weitere Anmerkungen mitteilen wollen, kannst Du Dich gerne an unser Human Resources Team unter human-resources@formeld.com wenden.

Kann man nichts mehr zu sagen.

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 bei Formel D GmbH in Böblingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das es sehr schöne Testfahrten waren. Sehr abwechslungsreich und spannend.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

....die Bezahlung!!

Verbesserungsvorschläge

Erfahrene Leute in die Führungsposition setzen. Jedenfalls damals in Immendingen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Mehrfachbewertung

Wenn man nur vor sich hinarbeiten möchte ein guter Arbeitgeber.

3,7
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Formel D in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt jedes Jahr eine Weihnachtsfeier an der alles kostenlos ist. Die Kollegen sind nett und die Zusammenarbeit im Team ist gut

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt keine Weiterbildungsmöglichkeiten und nicht in jedem Bereich Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Verbesserungsvorschläge

Für alle Bereiche Urlaubs- und Weihnachtsgeld zahlen. Mehr auf die Mitarbeiter schauen, die etwas leisten.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Hohe Verantwortung, viel Stress, strukturelle Mängel, kein fairer Umgang bei Konflikten oder Trennung

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei formel d ahlhorn in Ahlhorn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Eigenständiges Arbeiten war möglich, und operative Entscheidungen im Tagesgeschäft wurden größtenteils eigenverantwortlich getroffen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Hoher Stress durch dauerhafte Unterbesetzung und fehlende Führung.
Nach Kündigungen gab es keine Übergaben und keine klaren Verantwortlichkeiten.

Sicherheitsbedenken und Verbesserungsvorschläge wurden ignoriert oder von fachfremden Stellen entschieden.

Veraltete Arbeitsmittel, insbesondere im Lagerbereich.

Fehler wurden individualisiert statt systemisch betrachtet, Kündigungen erfolgten teils ohne Gespräch oder Nachbereitung.

Hohe Austauschbarkeit von Mitarbeitenden, geringe Wertschätzung und unzureichende Bezahlung im Verhältnis zur Verantwortung.

Verbesserungsvorschläge

Führung und Verantwortung klar regeln.
Nach Kündigungen oder Weggang von Führungskräften braucht es eine strukturierte Übergabe, klare Zuständigkeiten und eine offizielle Neubesetzung. Verantwortung darf nicht informell auf Helfer abgewälzt werden.

Sicherheit und Arbeitsmittel müssen ernst genommen werden. Entscheidungen zu sicherheitsrelevanten Themen sollten gemeinsam mit den Mitarbeitenden getroffen werden, die täglich damit arbeiten.

Fehlerkultur verbessern: Statt sofortiger Schuldzuweisung und Kündigung sollten Ursachen analysiert, nachgeschult und Prozesse verbessert werden.

Kommunikation auf Augenhöhe: Kritik und Verbesserungsvorschläge sollten als Chance gesehen werden, nicht als Störung.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Human Resources Team GermanyHuman Resources

Vielen Dank für Dein offenes und ausführliches Feedback.

Es freut uns sehr, dass Du das eigenständige Arbeiten sowie die Möglichkeit, im Tagesgeschäft Verantwortung zu übernehmen, positiv erlebt hast. Gerade dieses Vertrauen in unsere Mitarbeitenden ist uns wichtig und ein zentraler Bestandteil unserer Arbeitsweise.

Gleichzeitig nehmen wir Deine Kritikpunkte sehr ernst, insbesondere in Bezug auf Arbeitsbelastung, fehlende Übergaben und Verantwortlichkeiten.

Auch Deine Hinweise zu Arbeitsmitteln, Fehlerkultur und Wertschätzung sind für uns wichtige Impulse, daher arbeiten wir daran, unsere Strukturen stetig zu verbessern und die Kommunikation sowie klare Zuständigkeiten zu stärken.

Vielen Dank, dass Du Deine Erfahrungen mit uns geteilt hast. Für Deinen weiteren Weg wünschen wir Dir alles Gute. Bei weiteren Anmerkungen wende dich gerne an human-resources@formeld.com.

Die wohl menschlich größte Enttäuschung meiner bisherigen beruflichen Laufbahn.

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Formel d in Troisdorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die mit Überzeugung preisgegebene Positivität nicht mit Naivität zu verwechseln, während alles schlecht Läuft und man sein Team schon lange verloren hat und nicht mehr erreicht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man ist in einem Private Equity geführten Unternehmen. Dahinter steht ein Investor.
Googelt vorher und macht nicht den Fehler wie ich und fangt einfach an.

Verbesserungsvorschläge

Einfach loslassen.

Arbeitsatmosphäre

Das Team hat aus diesem Umfeld und Unternehmen alles mögliche rausgeholt. Ansonsten lautes Miteinander durch Großraumbüro und Verkleinerung der Arbeitsflächen. Es wurde gesungen, gepfiffen. Bei anderen war das kein Problem, aber für das eigene Team kann man dann leider doch nicht einstehen.

Image

Wird mehr verloren als gewonnen. Wundert man sich eigentlich nicht wenn man mit REALISTISCHER Brille auf die Dinge schaut.

Work-Life-Balance

Bürobesetzung, Kernarbeitszeiten… Die Extrameile wird hier nicht honoriert, also gehe sie am besten erst gar nicht.

Karriere/Weiterbildung

Die Führungskraft hat kein Geld in die Mitarbeiter investiert. Wurde nur auf die Kosten geschaut.

Kollegenzusammenhalt

Hier hätte ich gerne 5 Sterne gegeben, leider stehen manche Menschen dann doch nur für sich selber ein…

Vorgesetztenverhalten

Wie bei der Kommunikation bereits beschrieben… Manche Menschen sind gut damit beraten mal zu Überlegen: Was bleibt eigentlich zurück? Wie möchte ich in Erinnerung bleiben und sollte ich mich nicht mal nachhaltig hinterfragen? So eine festgefahrene und Unsinn schwafelnde Vorgesetzte habe ich bisher noch nicht erlebt. Unprofessionalität auf allen Ebenen und nur Unruhe ins Team gebracht. Eine Führungskraft die gut damit Fahren würde wenn man sie nach Aussagen und nicht nach Taten bewertet.

Arbeitsbedingungen

Kollegen und Kolleginnen müssen mit alten, kaputten Headsets telefonieren und können sich auf Nachfrage nach neuem was anhören? Genau, richtig. Irgend etwas seniles dahin geredetes.

Kommunikation

Innerhalb des Teams gab es fachliche und private Unterstützung. Wir haben als Team agiert und sind immer für den anderen eingestanden. Leider ist dies von der Führungskraft gar nicht zu behaupten. Launen wurden direkt ans Team weitergegeben und die Mitarbeiter als „Ventil“ zum Luft rauslassen benutzt. Toxische Kommentare und die fachlich stark eingeschränkte Perspektive gehörte bei der Kommunikation seitens der Führungskraft zum Alltag. Von einem auf den anderen Moment war die Laune wieder gut, oder wieder schlecht. Was bei uns allen wirklich zur Besorgnis angeregt hat.

Gehalt/Benefits

Unterdurchschnittlich. Egal wo, man verdient mehr.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Human Resources Team GermanyHuman Resources

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, uns deine Erfahrungen ausführlich mitzuteilen. Wir bedauern, dass du deine Zeit bei der Formel D so negativ wahrnimmst und mit verschiedenen Aspekten deines Arbeitsumfeldes unzufrieden bist.

Positiv hervorheben möchten wir deine Anmerkung zum Kollegenzusammenhalt. Bei Formel D leben wir von einem ausgeprägten Teamgedanken. Daher freuen wir uns besonders, dass du innerhalb deines Teams eine hohe Unterstützung, sowohl fachlich als auch privat erfährst und diesen Aspekt so positiv hervorhebst.

Gleichzeitig nehmen wir deine kritischen Anmerkungen sehr ernst. Wir bedauern, dass du deine Zeit insgesamt als enttäuschend erlebst und insbesondere mit dem Vorgesetztenverhalten so unzufrieden bist. Besonders deine Anmerkungen zur emotionsgeleiteten Kommunikation und fehlenden Investition in die Mitarbeiter nehmen wir sehr ernst. Dies entspricht in keinster Weise unserem Anspruch, wie wir uns ein wertschätzendes Arbeitsumfeld vorstellen.

Auch ist uns die hohe Bedeutung der Aspekte Arbeitsbedingungen, Arbeitsatmosphäre, Work-Life-Balance sowie Karriere/Weiterbildung bewusst, um langfristig eine hohe Zufriedenheit zu erfahren. Wir bedauern, dass deine Erwartungen nicht erfüllt werden konnten und du diese Aspekte negativ bewertest. Betonen möchten wir, dass wir eine zeitgemäße und geeignete Ausstattung zur Verfügung stellen, um unsere Mitarbeiter bestmöglich zu unterstützen.

Abschließend danken wir dir für deine offenen Worte. Solltest du uns weitere Verbesserungsvorschläge mitteilen wollen, kannst du dich gerne an unser Human Resources Team unter human-resources@formeld.com wenden.

Gute Chancen ein besserer Arbeitgeber zu werden vertan

2,7
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Formel D GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es fällt schwer, eine eindeutige Bewertung abzugeben, da es sowohl Vorteile als auch viele negative Entwicklungen gab. Interessant ist, dass viele Kolleginnen und Kollegen ähnlich empfanden, dies jedoch selten offen ausgesprochen wurde. Aus diesem gemeinsamen, unausgesprochenen Empfinden entstand ein gewisses verbindendes Verständnis untereinander.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Negativ empfand ich vor allem die Entwicklung im Unternehmen sowie die fehlende Bereitschaft, Vorschläge der Mitarbeiter aufzunehmen und umzusetzen. Dadurch wurde es schwierig, eine positive Arbeitsatmosphäre zu schaffen und bestehende Probleme zu lösen.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte stärker auf seine Mitarbeiter hören und konstruktive Verbesserungsvorschläge annehmen. Besonders wichtig ist es, Vertrauen aufzubauen und auszubauen, solange kein Anlass für Misstrauen besteht. Zudem muss die Firma attraktiver werden, um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden.
Darüber hinaus sollten auf Führungsebene gezielt Schulungen angeboten werden, um Gruppendynamiken und Lästereien zu vermeiden und ein respektvolles, professionelles Miteinander zu fördern.

Arbeitsatmosphäre

Ich persönlich hatte eine gute Zeit im Unternehmen und eine faire, kompetente Führungskraft. In meinem direkten Arbeitsumfeld lief alles weitgehend reibungslos und respektvoll ab.
Allerdings habe ich in anderen Abteilungen deutlich andere Erfahrungen mitbekommen. Das Betriebsklima hat sich insgesamt verschlechtert – vor allem durch Gruppenbildungen unter einigen Vorgesetzten, die häufig hinter dem Rücken anderer lästern. Das sorgt für Unruhe und schwächt den Zusammenhalt im Unternehmen.

Ich hoffe, dass sich das Unternehmen diese Themen zu Herzen nimmt und wieder mehr Wert auf ein offenes, respektvolles Miteinander legt.

Image

Das Image des Unternehmens verschlechtert sich kontinuierlich, sowohl intern als auch extern. Viele Kunden äußern sich abfällig und nehmen die Firma zunehmend nicht mehr ernst. Selbst über die Branchenkontakte hinaus sind negative Kommentare und Kritik wahrnehmbar, was dem Ruf insgesamt schadet.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance empfand ich grundsätzlich als gut. In meiner Abteilung konnte ich mich in dieser Hinsicht wirklich nicht beschweren – Arbeitszeiten und Flexibilität waren fair und passten gut zum Privatleben.
Allerdings wurde die Flexibilität in den letzten Jahren zunehmend eingeschränkt. Während der Corona-Zeit wurde ein großer Schritt in die richtige Richtung gemacht, doch danach kam langsam, aber deutlich spürbar, wieder mehr Kontrolle ins Spiel. Das Vertrauen in die Mitarbeitenden hat dadurch spürbar gelitten.

Karriere/Weiterbildung

Das Unternehmen investiert kaum in die Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Ob hier wirklich Karrierechancen bestehen, bleibt fraglich, da Aufstiegsmöglichkeiten und gezielte Förderung fehlen. Gelegentlich wechseln Kollegen intern den Bereich, was eher auf eine Suche nach besseren Perspektiven hindeutet als auf klare Entwicklungspfade.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt entspricht nicht den marktüblichen Standards und lässt deutlich Luft nach oben. Bonuszahlungen oder Sondervergütungen gibt es nicht. Zwar wurden Angebote wie Jobrad oder vergünstigte Monatstickets eingeführt, jedoch bleiben dies die einzigen Vorteile. Weitere Benefits fehlen vollständig, und die Möglichkeit zum Home Office wird zunehmend eingeschränkt. Trotz unterdurchschnittlicher Bezahlung wird erwartet, dass man jederzeit mit 150% Einsatz und Bereitschaft zur Verfügung steht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltschutz spielt im Unternehmen keine erkennbare Rolle. Nachhaltige Arbeitsweisen oder Initiativen sind nicht vorhanden. Auch das Sozialleben wird nicht gefördert – gemeinsame Aktivitäten oder Maßnahmen für den Zusammenhalt der Mitarbeiter fehlen komplett. Hier besteht in beiden Bereichen deutlicher Verbesserungsbedarf.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt in meinem direkten Team hätte besser nicht sein können – wir haben uns gegenseitig unterstützt und respektvoll zusammengearbeitet. Das war für mich persönlich ein großer Pluspunkt.
Allerdings ist das leider nicht überall im Unternehmen so. Sobald man versucht, abteilungsübergreifend zusammenzuarbeiten, entstehen schnell Spannungen. Lästereien und mangelnde Offenheit machen eine konstruktive Zusammenarbeit oft unmöglich.
Auch hier gilt: Das ist meine persönliche Erfahrung, aber sie spiegelt leider wider, was viele andere ebenfalls beobachten.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kolleginnen und Kollegen wurden in meinem Bereich geschätzt, und man war dankbar für ihre Erfahrung und ihr Fachwissen. Dennoch fiel auf, dass in den letzten Jahren deutlich mehr jüngere Mitarbeitende eingestellt wurden. Eine ausgewogenere Altersstruktur würde dem Unternehmen sicher guttun.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten meinenes direkten Vorgesetzten war immer gut. Auch wenn manche Entscheidungen nicht immer ganz nachvollziehbar waren, war spürbar, dass der Druck von oben immer größer wird. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass meine Führungskraft immer das Beste gegeben hat, um das Team trotz der Rahmenbedingungen zu unterstützen.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung am Arbeitsplatz lässt zu wünschen übrig. Häufig war es notwendig, benötigtes Zubehör selbst zusammenzutragen, weil eine ausreichende Bereitstellung nicht gegeben war. Auch die Belüftung der Räume war problematisch – individuelle Befindlichkeiten einzelner Kollegen bestimmten oft das Klima, was leider zulasten des allgemeinen Wohlbefindens ging. Hier sehe ich klaren Verbesserungsbedarf.
Die Geräuschkulisse im Büro war dauerhaft hoch und hat konzentriertes Arbeiten erschwert. Für bestimmte Aufgaben war die Umgebung ungeeignet, sodass Home Office häufig die sinnvollere Option war. Insgesamt besteht noch viel Entwicklungspotenzial bei den Arbeitsbedingungen.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen ist insgesamt sehr schlecht. Wenn man keine ehrliche und offene Führungskraft hat, kann man auf konstruktive Gespräche oder transparente Informationen kaum hoffen.
Auf höheren Ebenen wird teilweise sogar mit Unwahrheiten gearbeitet, um Mitarbeiter kurzfristig zu motivieren – echte Umsetzung oder Veränderungen folgen dann aber nicht.
Das Thema Kommunikation ist schon seit Jahren schwierig und anstatt sich zu verbessern, wird es leider immer schlechter.

Gleichberechtigung

In meiner Abteilung wurde Gleichberechtigung gelebt. Jeder wurde fair behandelt, unabhängig von Position oder Hintergrund, und die Zusammenarbeit war auf Augenhöhe.

Interessante Aufgaben

Ich hatte immer interessante Aufgaben und die Möglichkeit, mich in neue Themen einzuarbeiten. Es wurde grundsätzlich unterstützt, auch einmal über den Tellerrand zu schauen und zusätzliche Verantwortung zu übernehmen.
Leider hapert es beim Thema Weiterbildung und Schulungen. Diese wurden immer wieder angekündigt, aber letztlich nie umgesetzt – meist mit der Begründung, dass kein Budget dafür vorhanden sei. Das ist schade, da viele Mitarbeitende motiviert wären, sich weiterzuentwickeln.

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Und wenn es die letzte Firma wäre...

1,6
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Formel D GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

...nichts, rein gar nichts

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fragen aus dem Vertragsgespräch wurden niemals beantwortet. Wer kontrolliert die Führungskräfte? Es gibt keinen Ombud, HR ist viel zu jung um die Probleme der Führung auch nur im Ansatz anzugehen.
Im Vorstellungsgespräch wurden bewusst Dinge verschwiegen und nachher geprahlt "Ein wenig schummeln darf man ja" Wirklich? Bei so schwerwiegenden Entscheidungen wie "Verlasse ich meinen guten, sicheren Job für einen neuen Arbeitgeber?" Menschen zu hintergehen ist einfach das letzte!

Verbesserungsvorschläge

Ein ANONYMES 360 Grad Assessment der Führungskräfte durchführen, vielleicht wird dann klar wie verlogen und toxisch manche sind

Arbeitsatmosphäre

Null Respekt und Vertrauen für die Mitarbeiter, sich lautstark beschwerende Vorgesetzte, keine klar definierten Ziele, dafür ist alles falsch was man macht

Vorgesetztenverhalten

Noch nie solch einen toxischen Vorgesetzten erlebt

Kommunikation

Respektlos, unhöflich und verlogen

Interessante Aufgaben

Keine, weil nur gemacht werden darf, was der Chef will


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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