Ihr Unternehmen?

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Fragomen 
Global 
LLP
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Viel Arbeitsbelastung, wenig Struktur und kaum echte Entwicklungsmöglichkeiten

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Fragomen Global LLP in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorzuheben ist die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Beförderungen erfolgen ohne transparente Bewerbungs- oder Auswahlverfahren und sind nicht an klar nachvollziehbare Kriterien gebunden. Stattdessen entscheiden Führungskräfte maßgeblich darüber, wer weiterentwickelt wird. Zudem bestehen deutliche Defizite bei Führungskräften sowie in der Planung und Umsetzung von Entscheidungen

Verbesserungsvorschläge

Angesichts der bisherigen Entwicklung und Ergebnisse sehe ich Potenzial für eine grundlegende Neuausrichtung auf Führungsebene, um Strukturen und Prozesse nachhaltig zu verbessern

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre wirkte nach außen freundlich, war jedoch stark von hohem Arbeitsdruck und einer auf Effizienz ausgerichteten Bearbeitung geprägt. Der Fokus lag überwiegend darauf, möglichst viele Fälle in kurzer Zeit zu bearbeiten.

Konstruktive Verbesserungsvorschläge wurden nur eingeschränkt aufgenommen und häufig eher als Kritik verstanden. Zudem entstand der Eindruck, dass kritische Rückmeldungen nicht vertraulich behandelt wurden, was zu einem zurückhaltenden Austausch führte.

Darüber hinaus wurden aus meiner Sicht grundlegende, in vielen Unternehmen etablierte Qualitätsprozesse nur eingeschränkt berücksichtigt. Ein erkennbares Interesse, sich durch strukturierte Qualitätsstandards oder Zertifizierungen weiterzuentwickeln und vom Wettbewerb abzuheben, war nicht erkennbar.

Insgesamt fehlte es an einem offenen, vertrauensvollen und nachhaltig qualitätsorientierten Arbeitsumfeld.

Image

Aus meiner Sicht ist das Image außerhalb der Branche nur begrenzt vorhanden, da Fragomen als Nischenanbieter wenig wahrgenommen wird. Gleichzeitig besteht aus meiner Sicht größtes Potenzial in der Weiterentwicklung von Strukturen und Serviceansätzen

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war aus meiner Sicht deutlich eingeschränkt. Es wurde häufig erwartet, parallel die Aufgaben mehrerer Kollegen zu übernehmen, während gleichzeitig ein hohes eigenes Arbeitspensum zu bewältigen war.

Überstunden waren in der Praxis regelmäßig erforderlich und wurden oftmals als selbstverständlich vorausgesetzt. Diese galten mit dem Gehalt als abgegolten, wodurch ein tatsächlicher Ausgleich in der Praxis nicht stattfand

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten waren aus meiner Sicht nur eingeschränkt vorhanden. Externe Fort- oder Weiterbildungen wurden nicht aktiv gefördert.

Stattdessen stand lediglich ein firmeneigenes Lernportal zur Verfügung, dessen Inhalte im Vergleich zu üblichen Standards nur begrenzt aussagekräftig und qualitativ nicht auf einem hohen Niveau waren

Gehalt/Benefits

Gehaltsanpassungen wurden im persönlichen Gespräch kommuniziert, fielen jedoch aus meiner Sicht sehr gering aus und standen nicht im Verhältnis zur Arbeitsbelastung und den Erwartungen an die Mitarbeiter.

Zudem lagen Gehaltsentwicklungen und Bonuszahlungen aus meiner Sicht deutlich unter dem Niveau, das in anderen Branchen – auch im Rahmen von Tarifabschlüssen – üblich ist

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wurden vereinzelt Maßnahmen wie Müllsammelaktionen initiiert, die jedoch nur geringe Teilnahme fanden. Ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein war im Arbeitsalltag daher nur eingeschränkt erkennbar.

Im Hinblick auf das Sozialbewusstsein ergibt sich aus meiner Sicht ein kritisches Bild, insbesondere im Umgang mit ausscheidenden Mitarbeitern, der nicht immer als wertschätzend wahrgenommen wurde

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war insgesamt eingeschränkt. Es kam häufig zu einer ausgeprägten Grüppchenbildung, wodurch ein einheitliches Teamgefühl nur bedingt entstand. Die Zusammenarbeit war teilweise von unterschiedlichen Interessen und Dynamiken innerhalb einzelner Gruppen geprägt

Umgang mit älteren Kollegen

Im Rahmen betriebsbedingter Kündigungen wirkte der Umgang mit älteren Mitarbeitern aus meiner Sicht nicht immer transparent. In einem Fall wurde ein älterer Kollege trotz guter Arbeitsleistung aus dem Unternehmen verabschiedet, ohne dass nachvollziehbare soziale Auswahlkriterien erkennbar waren

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten stellt aus meiner Sicht einen der größten Schwachpunkte dar. Es fehlte an grundlegenden Führungsprinzipien sowie an entsprechender Schulung im Umgang mit Mitarbeitern.

Ein konsistentes, professionelles Führungsverhalten war kaum erkennbar, was sich deutlich negativ auf Arbeitsklima, Vertrauen und Zusammenarbeit ausgewirkt hat

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren unter Berücksichtigung der genannten Führungsaspekte insgesamt eher kritisch zu bewerten. Es herrschte wenig Vertrauen in eigenständiges Arbeiten, wodurch ein stark kontrollierender Arbeitsstil mit häufigem Gegenprüfen von Vorgängen entstand.

Zudem war die Arbeitsweise von ausgeprägtem Micromanagement geprägt. Bestehende Systeme und Prozesse wirkten dabei teilweise so gestaltet, dass Abläufe formal korrekt erscheinen, ohne zwingend eine tatsächliche Qualität oder Transparenz sicherzustellen.

Kommunikation

Die Kommunikation stellt aus meiner Sicht eine klare Schwäche dar. Informationen zu personellen Veränderungen wurden häufig erst sehr kurzfristig – teilweise erst am Tag des Ausscheidens – per Rundmail bekannt gegeben.

Zudem entstand der Eindruck, dass Kündigungen möglichst bis zum letzten Arbeitstag nicht transparent kommuniziert werden sollten, was die Planbarkeit und das Vertrauen im Team beeinträchtigte.

Gleichberechtigung

Formell war Gleichberechtigung gegeben. In der täglichen Praxis entstand jedoch teilweise der Eindruck, dass persönliche Beziehungen und Dynamiken im Verhältnis zu Vorgesetzten Einfluss auf Wahrnehmung und Entwicklungsmöglichkeiten haben konnten.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren insgesamt wenig abwechslungsreich und stark standardisiert. Der Fokus lag überwiegend auf einer effizienten, mengenorientierten Bearbeitung, wodurch wenig Raum für eigenständige oder fachlich interessante Tätigkeiten blieb.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.