Im Großen und Ganzen ein Arbeitgeber, der an vielen Stellen ok ist, aber auch viel nachbessern muss
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Ziel, die Grundlegendene Idee der freenet, jeden individuell nach seinen Bedürnissen beraten zu können.
Verbesserungsvorschläge
Gebietsleitungen sollten ihre Absatzziele individuell nach der Kundenfrequenz ausrichten, damit jeder Shop die selben Vorraussetzungen für entsprechend ihrer Absatzmöglichkeiten hat & damit auch den Druck bei weniger frequentierenden Shops zu entlasten. Die Shopmanagerzulage etwas aufbessern, um konkurrenzfähiger gegenüber anderen Einzelhändlern zu sein.
Arbeitsatmosphäre
Seit dem CEO-Wechsel und dem dazugehörigen Wechsel der Vertriebsstrategie sowie einigen Anpassungen im Bestandskundenbereich hat
Sich die Arbeitsatmosphäre leider stark verschlechtert: Insgesamt ist in den Geschäften weniger los, Werbemaßnahmen der Zentrale (Fernsehwerbung) bringen keine Kunden in den Shop. Marketing-Möglichkeiten der Shops wurden zum Jahreswechsel stark beschnitten, sodass die Mitarbeiter in den Geschäften nichts dagegen unternehmen können, außer man setzt eigene Finanzielle Mittel für z.B. Briefe ein.
Zusätzlich drücken immer häufigere Systemprobleme weiter die Motivation.
Kommunikation
Bisher an sich im Großen und Ganzen immer das Glück gehabt, mit den Gebietsleitern gut auszukommen. Auch wenn der Arbeitsdruck nicht gerade ohne ist, gerade wenn man kein hochfrequentierter Shop ist.
Kollegenzusammenhalt
Mit meinen direkten Kollegen kam ich in der Regel gut - bis sehr gut aus.
Work-Life-Balance
Vollkommen in Ordnung, als Shop-Mitarbeiter. Als Führungskraft ist es tatsächlich aufgrund des Absatzdrucks sehr frustrierender, eine gute Work-Life-Balance zu wahren, gerade in wenig frequentierten Shops.
Vorgesetztenverhalten
Wobei dies auch erst seit meinen Shop-Wechsel vor ein paar Jahren liegen mag. Der Shop-Manager aus der Filiale davor war teilweise echt eine Zumutung, gerade weil er der Meinung war, zu denken, das nur weil er Single ist & für den Laden lebt, dies auch für sämtliche Kollegen so auszulegen & ihnen ein Privatleben teilweise abzustreiten.
Interessante Aufgaben
Es geht in den Shops in der Regel darum, Neuverträge und Vertragsverlängerungen abzuschließen. Da die Freenet ein sehr breites Sortiment hat & jeder Kunde anders ist, ist jede Beratung sehr individuell & macht, sofern man gerne mit Menschen redet, viel Spaß.
Arbeitsbedingungen
Unternehmen ist sehr Absatzorientiert, daher herrscht auch ein Arbeitsdruck, der gerade in frequenzschwächeren Shops extrem ist. Die Gebietsleiter verteilen ihre Ziele in der Regel durch die Anzahl derer Shops, anstatt individuelle Ziele je nach Frequenzstärke festzulegen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mittlerweile wird dahingehend schon mehr gemacht, ist aber nach wie vor Verbesserungsbedarf.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt für Shop-Mitarbeiter wurde in den letzten Jahren aufgebessert, ist aber nach wie vor verbesserungsfähig. Die Zulage für Shop-Manager ist leider etwas unzureichend, gerade wenn man mit anderen Einzelhändlern vergleicht.
Sehr Enttäuschend ist die Gehaltsanpassung um 20€ zum Jahreswechsel 25/26 zu Auftrock auf Mindestlohn, was überhaupt nicht nicht zeitgemäß ist.
Herausgeredet wird sich meist mit der Unterstützung in der Corona-Zeit, und dem Jahresbonus, was leider nicht ernst zu nehmen ist.
Urlaubstagsanzahl liegt mittlerweile stark hinter den Mitbewerbern zurück, ohne dass sich da etwas verändert. Daher sollte dort unbedingt eine Änderung der Sichtweise stattfinden.
Positiv: Gehalt kommt immer Pünktlich.
Image
Im Gesamteindruck ist die Freenet mittlerweile ein eher mittelmäßigerer Arbeitgeber.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung bis hin zum Shop-Manager ist möglich, sofern man ehrgeizig ist. Alles darüber, z.B. als Gebietsleitung, ist gefühlt nur möglich, wenn man im Unternehmen die „richtigen“ Menschen innerhalb der Firma kennt.


