Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 30.6.2026
FRISTO SE erzielt in der Gesamtbewertung ein gemischtes Bild. Besonders kritisch bewerten Mitarbeiter:innen die Vergütung: Das Gehalt liegt nach vielen Angaben kaum über dem Mindestlohn, Urlaubs- und Weihnachtsgeld fehlen, und Überstunden bleiben häufig unbezahlt. Die Work-Life-Balance leidet ebenfalls stark unter chronischem Personalmangel, der zu 10-Stunden-Schichten, Sechstagewoche und erzwungenen Einsätzen in anderen Filialen führt. Die Arbeitsbedingungen verschärfen dieses Bild: fehlende Klimaanlagen im Sommer, kaum Pausen und konstante Überbelastung prägen den Alltag vieler Beschäftigten.
Der Kollegenzusammenhalt gilt als echter Pluspunkt – die meisten Bewertungen beschreiben ein hilfsbereites Miteinander, auch wenn die Qualität je nach Filiale variiert. Das Vorgesetztenverhalten wird gespalten wahrgenommen: ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Gehalt bei FRISTO SE wird von den Nutzer:innen mehrheitlich als zu niedrig bewertet. Besonders kritisch sehen viele Bewertungen das Verhältnis zwischen Leistung und Vergütung: Die Löhne liegen nach Meinung vieler Mitarbeiter:innen knapp über dem Mindestlohn, während das Arbeitspensum als unverhältnismäßig hoch empfunden wird. Zudem bemängeln viele das Fehlen von Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie fehlende Transparenz in der Gehaltsstruktur. Überstunden sollen laut einigen Bewertungen unbezahlt bleiben und aufgrund von Personalmangel nicht durch Freizeit ausgeglichen werden können.
Auf der positiven Seite erwähnen wenige Nutzer:innen Benefits wie Verbrauchsgutscheine, eine Mitarbeitendenkarte sowie kostenlose Getränke. Einzelne Bewertungen beschreiben das Gehalt als angemessen für ein mittelständisches Unternehmen im Einzelhandel, mit jährlichen Gehaltserhöhungen. Diese positiven Aspekte stehen jedoch im Widerspruch zur überwiegend kritischen Einschätzung der Vergütungssituation und können den negativen Gesamteindruck nicht ausgleichen.
Die Work-Life-Balance bei FRISTO SE wird von vielen Nutzer:innen als stark belastend beschrieben. Im Vordergrund steht chronischer Personalmangel, der laut Bewertungen zu massiven Überstunden, häufigen Einsätzen in anderen Märkten und kaum planbarer Freizeit führt. Besonders Marktleiter:innen und stellvertretende Führungskräfte berichten, ihr Privatleben leide erheblich darunter. Einige Nutzer:innen bemängeln zudem einen Sechs-Tage-Arbeitstag sowie Wochen mit mehr als 50 Arbeitsstunden, und Samstagsarbeit scheint weit verbreitet zu sein. Hinzu kommt, dass Mitarbeiter:innen nach Aussage einiger Bewertungen auch an freien Tagen zur Arbeit gedrängt werden.
Wenige Stimmen beschreiben die Situation als ausgewogen oder zufriedenstellend und loben etwa eine gute interne Koordination. Diese positiven Einschätzungen bilden jedoch eine klare Minderheit gegenüber dem dominierenden negativen Bild, das die Mehrheit der Bewertungen zur Work-Life-Balance bei FRISTO SE zeichnet.
Die Arbeitsatmosphäre bei FRISTO SE wird von Mitarbeiter:innen gemischt bewertet. Im Vordergrund stehen arbeitsbedingte Belastungsfaktoren, die viele Bewertungen prägen: Einige Nutzer:innen berichten von anhaltendem Stress durch chronischen Personalmangel, fehlender Wertschätzung und einem von Unsicherheit geprägten Arbeitsklima. Hinzu kommen physische Belastungen, etwa durch das Fehlen einer Klimaanlage im Sommer. Während wenige Nutzer:innen Leistungsanforderungen als fair empfinden, kritisieren andere das Verhalten einzelner Vorgesetzter als belastend. Der Kolleg:innenzusammenhalt wird dabei häufig als positiver Gegenpol hervorgehoben.
Auf der anderen Seite schildern einige Nutzer:innen die Atmosphäre als angenehm, respektvoll und wertschätzend. Vorgesetzte werden in diesen Bewertungen als freundlich und hilfsbereit beschrieben. Diese gegensätzlichen Einschätzungen spiegeln sich im ausgeglichenen Gesamtbild der Kategorie wider.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei FRISTO SE werden von Nutzer:innen überwiegend kritisch bewertet. Zwar berichten einige, dass ein schneller Aufstieg grundsätzlich möglich sei und Führungskräfte regelmäßige Schulungen erhalten, jedoch bemängeln viele, dass Beförderungen häufig ohne passende Führungsqualitäten erfolgen und zusätzliche Verantwortung finanziell nicht honoriert wird. Gegebene Versprechen werden laut einigen Bewertungen nicht eingehalten, und Weiterbildungsangebote sowie Aufstiegschancen in höhere Positionen fehlen vielfach gänzlich.
Auf der positiven Seite sehen wenige Nutzer:innen die Möglichkeit, sich durch abwechslungsreiche Aufgaben weiterzuentwickeln, und berichten von Unterstützung bei privaten Fachqualifikationen. Dennoch überwiegt die Kritik: Karriereförderung erscheint abhängig von persönlichen Beziehungen zu Vorgesetzten, und der Aufstieg soll laut einigen Bewertungen unverhältnismäßig hohen persönlichen Einsatz erfordern. Insgesamt zeichnen die Bewertungen ein eher negatives Bild der Entwicklungsperspektiven im Unternehmen.
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