Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 15.7.2026
FRISTO SE erzielt im Gesamtprofil eine gemischte Bewertung. Besonders kritisch äußern sich Mitarbeiter:innen zum Gehalt: Die Vergütung liegt nach vielen Meinungen knapp über dem Mindestlohn, Urlaubs- und Weihnachtsgeld fehlen, und das Verhältnis von Verantwortung zu Bezahlung wird als unausgewogen empfunden. Eng damit verknüpft ist die Work-Life-Balance, die viele als kaum vorhanden beschreiben. Chronischer Personalmangel führt laut Bewertungen zu Überstunden, Samstagsdiensten und Einschränkungen bei der Urlaubsplanung – besonders für Marktleiter:innen und deren Stellvertretungen.
Die Arbeitsatmosphäre wird gespalten beurteilt: Während der Kollegenzusammenhalt innerhalb der Märkte als positiver Ankerpunkt gilt, berichten viele von Druck und mangelnder Wertschätzung durch übergeordnete Führungskräfte. Karrieremöglic...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Bewertungen zur Kategorie Gehalt/Sozialleistungen bei FRISTO SE fallen negativ aus. Viele Nutzer:innen kritisieren, dass die Vergütung kaum über dem Mindestlohn liegt und in keinem angemessenen Verhältnis zur Arbeitsbelastung und Verantwortung steht. Besonders häufig bemängeln die Bewertungen das Fehlen von Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie mangelnde Verhandlungsmöglichkeiten beim Gehalt. Zudem empfinden einige Mitarbeiter:innen die Gehaltsstruktur als intransparent und ungerecht, da Überstunden aufgrund von Unterbesetzung oft nicht ausgeglichen werden können.
Wenige Nutzer:innen äußern sich positiver und erwähnen jährliche Gehaltserhöhungen, eine Gutscheinkarte sowie die pünktliche Auszahlung des Gehalts. Auch wird das Gehalt im Vergleich zu einem mittelständischen Unternehmen von einigen als akzeptabel bewertet, wenngleich gleichzeitig mehr gewünscht wird. Insofern zeigt sich ein widersprüchliches Bild, das jedoch klar von der negativen Einschätzung dominiert wird.
Die Work-Life-Balance bei FRISTO SE wird von Nutzer:innen negativ bewertet. Ein zentrales Thema ist der Druck, an Samstagen und freien Tagen zu arbeiten. Viele Bewertungen beschreiben massive Überstunden, Zehn-Stunden-Schichten und Wochen mit über 50 Arbeitsstunden. Personalmangel zwingt Mitarbeiter:innen dazu, Urlaube zu unterbrechen oder kurzfristig einzuspringen. Besonders für Marktleitungen und deren Stellvertretungen gehe dies häufig auf Kosten des Privatlebens, und Familienpflichten ließen sich kaum vereinbaren. Einige wenige Nutzer:innen berichten hingegen von geregelten Arbeitszeiten zwischen Montag und Freitag sowie einer funktionierenden internen Abstimmung. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im deutlichen Widerspruch zur Mehrheit der Bewertungen, die das Fehlen jeglicher Balance beklagen und die Situation als belastend beschreiben.
Die Arbeitsatmosphäre bei FRISTO SE wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige die Stimmung als angenehm, wertschätzend und fair beschreiben und Vorgesetzte als freundlich und hilfsbereit erleben, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Personalmangel und die daraus resultierende Mehrbelastung einzelner Mitarbeiter:innen belasten die Stimmung erheblich. Stress von oben sowie fehlende Wertschätzung werden ebenfalls bemängelt. Zudem empfinden einige die Atmosphäre als von Unsicherheit geprägt, und die niedrige Vergütung mindert die Motivation spürbar. Der Kollegenzusammenhalt wird dabei häufig als positiver Gegenpol hervorgehoben, während das Verhältnis zu Vorgesetzten unterschiedlich erlebt wird – von unterstützend bis schwierig. Fehlende Klimatisierung in den Märkten verschärft die Arbeitsbedingungen im Sommer zusätzlich.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei FRISTO SE werden von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Viele bemängeln fehlende Aufstiegschancen über die Position der Marktleitung hinaus, ausbleibende Weiterbildungsangebote sowie nicht eingehaltene Versprechen. Einige berichten, dass mehr Verantwortung finanziell nicht honoriert wird, was die Motivation zur Weiterentwicklung mindert. Wenige gaben an, das Unternehmen aufgrund mangelnder Karriereperspektiven verlassen zu haben.
Dem stehen einige positive Stimmen gegenüber, die durchaus Entwicklungsmöglichkeiten sehen: Führungskräfte sollen regelmäßige Schulungen erhalten, Beförderungen seien bei eigenem Einsatz schnell möglich, und die Aufgabenvielfalt fördere die persönliche Entwicklung. Allerdings schränkt eine kritische Stimme ein, dass ein schneller Aufstieg zwar möglich, aber wegen der geringen Vergütung wenig erstrebenswert sei. Die Bewertungen zu diesem Bereich fallen damit insgesamt widersprüchlich aus, wobei die negativen Einschätzungen deutlich überwiegen.
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