Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 5.10.2026
Frittenwerk erhält ein gemischtes Gesamtbild. Der Kollegenzusammenhalt gilt als echte Stärke: Mitarbeiter:innen beschreiben ihre Kolleg:innen als verlässlich und zusammenhaltend. Die Work-Life-Balance wird, besonders für Mini-Jobber:innen, als branchenüblich gut bewertet.
Kritischer äußern sich die Bewertungen zu Führungsverhalten und Kommunikation. Vorgesetzte treffen laut einigen Bewertungen spontane Entscheidungen ohne Einbindung der Mitarbeiter:innen, und Probleme werden statt direkt über Dritte kommuniziert. Wichtige Informationen kommen verzögert oder gar nicht an. Beim Gehalt bemängeln Bewertende, dass Schichtleitende trotz deutlich höherer Verantwortung kaum mehr als reguläre Mitarbeiter:innen verdienen und Auslagenerstattungen nicht zuverlässig gezahlt werden. Hinzu kommen Berichte über ungleiche Behandlun...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei Frittenwerk wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Meetings fanden zwar statt, jedoch unregelmäßig und oft ohne klare Struktur. Wichtige Informationen erreichten die Mitarbeiter:innen nach eigenen Angaben häufig zu spät oder gar nicht. Zudem berichten einige, dass Vorgesetzte Probleme nicht direkt ansprechen, sondern über Dritte kommunizieren oder Mitarbeiter:innen sofort entlassen, anstatt Konflikte offen zu klären. Hinzu kommt, dass in manchen Filialen kaum Deutsch gesprochen wird, was den Einsatz von Englisch als Arbeitssprache erfordert.
Die Arbeitsatmosphäre bei Frittenwerk wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einerseits beschreiben einige die Stimmung als angenehm und locker, besonders durch den hohen Anteil junger Mitarbeiter:innen – wenngleich in stressigen Phasen Geduld gefragt ist. Andererseits äußern einige Bewertungen deutliche Kritik: Berechtigte Anliegen werden demnach öffentlich im Team angesprochen statt in persönlichen Gesprächen gelöst, und Aufgaben wie schwere Lagertätigkeiten werden ungleich verteilt. Zudem empfinden manche Mitarbeiter:innen den Umgang bei Fehlschichten als unfair, da fehlende Wertschätzung schnell zu ungerechtfertigten Vorwürfen führe. Die Bewertungen zeichnen damit ein Bild, in dem ein lockeres Miteinander und strukturelle Spannungen im Arbeitsalltag nebeneinander bestehen.
Die Bewertungen zur Gleichberechtigung bei Frittenwerk fallen gemischt aus. Einige Nutzer:innen beschreiben die Situation als akzeptabel, bemängeln jedoch eine fehlende Fairness bei der Beförderung: Die Förderung unqualifizierter Personen sorge für Unmut und schade der Professionalität. Kritischer äußern sich wenige Bewertungen zu strukturellen Ungleichheiten – so soll einer Mitarbeiter:in die schriftliche Vergütung für externe Einsätze verweigert worden sein, während eine bekannte Person der Führungsebene Reisekostenerstattung erhielt. Besonders schwerwiegend ist der Vorwurf, dass Führungskräfte frauenfeindliche Bemerkungen machen, die aufgrund von Personalmangel geduldet werden. Diese Erfahrungen zeichnen ein Bild, in dem Chancengleichheit und respektvoller Umgang nicht konsequent gelebt werden.
Das Vorgesetztenverhalten bei Frittenwerk wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige ein gutes Teamgefüge und Vorgesetzte mit Präsenz und Integrität loben, überwiegt in den schriftlichen Erfahrungen die Kritik. Wenige Bewertungen bemängeln, dass Führungskräfte unzureichend qualifiziert seien, spontane Entscheidungen ohne Einbezug der Mitarbeiter:innen träfen und Konflikte häufig an die höhere Führungsebene eskaliert werden müssten. Auch fehlende Fairness im Umgang wird von wenigen Nutzer:innen angesprochen. Zudem scheinen die Abläufe je nach Filiale zu variieren, was auf uneinheitliche Führungsstandards hindeutet.
Findest du das hilfreich?
