192 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
192 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
192 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
17€/h
Kollegenzusammenhalt der unteren Positionen ist top.
Löblich ist der Zuschuss zum Jobticket, da zahlen andere Arbeitgeber wesentlich weniger.
Rücksichtnahme auf private Situationen und Urlaubsflexibilität.
Die Produkte nach getaner Arbeit.
Gehalt
...
Schlechte bis gar keine Kommunikation von wirklich wichtigen Informationen.
Es gibt keinen Betriebsrat mit rechtlich ausgestatteten Zähnen und Klauen, nur eine schwache Mitarbeitervertretung (die sehr engagiert sind).
Die Löhne der eigenen Marktposition anpassen. Bspw. durch einen Tarifvertrag, bei dem dann nicht jeder Mitarbeitende selber sehen muss, wo er bleibt. Andernfalls wieder echte Gehaltsverhandlungen zulassen.
Wirklich wichtige Informationen, die die Mitarbeitenden betreffen, gleich mit allen teilen und nicht über die einzelnen Hierarchien durchtröpfeln lassen. Einige Infos kommen unten gar nicht bei allen an und diese erfährt man mit Glück über den Flurfunk.
Klimaanlagen in sonnenexponierten Büros installieren.
MOA-Rate für entsprechende Stellen erhöhen (aktuell 40%).
3 Sterne, weil trotz eines guten bis sehr guten und konstruktiven Arbeitsklimas unter den Mitarbeitenden, es ab und zu auf Leiterebene zu Reiberein kommt. Zwar wird man auch für seine Arbeit gelobt, aber sobald es dann ums Geld geht, weil man ja eine so gute Arbeit geleistet hat, wird der Arbeitgeber knauserig. Das schlägt sich wiederum auf die Motivation der Mitarbeitenden durch.
Es gibt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Stolz wie Bolle sind bei Fritz! zu arbeiten und für sie das Image nicht besser sein könnte. Es gibt aber auch jene, die auf ihren Lohn schauen und sich fragen, wie eine so starke Firma ihre Angestellten so schlecht bezahlen kann.
Zwar gibt es Zeiten, zu denen man anwesend sein muss, weil sonst ein Meeting schwer durchzuführen ist, aber Urlaub kann grundsätzlich immer genommen werden und gewisse Meetings können auch mal ausgesetzt werden, wenn ein privater Termin eine höhere Dringlichkeit hat. Auf die familiären Situationen wird in meiner Sphäre stets Rücksicht genommen.
Soweit ich mitbekommen habe, werden Weiterbildungen von Teams und Abteilungen unterschiedlich wohlwollend/ablehnend behandelt. In meiner Sphäre wird man ermutigt Weiterbildungen zu machen und diese werden auch ohne Zögern genehmigt.
Aufstiegschancen sucht man bei Fritz! vergebens. Sehr viele im Mittelbau sind schon seit Jahrzehnten dabei und werden noch einige Jahre an ihrer Position stehen bleiben. Solange ist nach oben hin einfach kein Platz. Positionen in der Geschäftsführung werden trotz starker interner Kompetenz auch gerne mal mit externen Leuten besetzt.
Eine Firma die seit 40 Jahren existiert, also kein Jungunternehmen mehr ist, eine Firma die über 900 Mitarbeitende hat, also kein Kleinunternehmen ist, eine Firma die in über 40 Ländern aktiv ist, also kein regionaler Anbieter von Dienstleistungen ist, eine Firma die über 600 Millionen Euro im Jahr umsetzt, also keine kleine Manufaktur ist, eine Firma die deutsche Marktführerin im Heimrouterbereich ist, bezahl signifikant schlechter als der öffentliche Dienst auf Länderebene.
Wenn man in den alten Konzernabschlüssen beim Bundesanzeiger sieht, wie sich die Gründer dreistellige Millionenbeträge haben auszahlen lassen, während man den Mitarbeiten erzählt, es gebe kein Geld, dann fühlt man sich veräppelt vor. Geld für höhere Löhne ist bestimmt auch nach der Übernahme vorhanden, aber der Investor will erst Umsatzsteigerungen sehen. In einigen Jahren wird das Gehalt dann sicherlich besser aussehen. Ganz bestimmt. Indianerehrenwort oder so.
TL;DR: Wenn man an Technologie interessiert ist, kann man nach Berlin kommen und hier arbeiten. Wenn man aber fair bezahlt werden will, dann kommt man vielleicht auch nach Berlin, aber bewirbt sich bei einer Bundesbehörde.
Hier und da wird was für Umwelt getan. Hier und da wird was für Soziales gemacht. Luft nach oben gibt es dabei immer, aber so wie es ist, sehe ich keinen Grund einen Stern abzuziehen.
Die Kollegen halten in meiner Sphäre zusammen und treffen sich auch in ihrer privaten Zeit. Da kann man nichts dran aussetzen. Ob das bei allen ~925 Mitarbeitenden so ist, kann ich aber nicht beurteilen.
Es gibt viele Kolleginnen und Kollegen, die seit 10, 20 und 30 Jahren bei Fritz! arbeiten. Geschätzt werden sie, aber ob sie wirklich gefördert werden, da hat man als junger Mensch so seine Zweifel. Denn auch sie sehen die mündliche Wertschätzung nicht auf ihren Gehaltszettel gespiegelt.
Das Vorgesetztenverhalten ist bei dieser Unternehmensgröße durchwachsen. Auf der einen Seite gibt es jene, bei denen man froh ist, dass man sie als Vorgesetzte hat. In der Mitte gibt es jene, die schon zu lange an ihrer Position sind und den Bezug zur Realität verloren haben und auf der anderen Seite jene, die schrecklich sein sollen (selber nie erlebt).
Die Arbeitsbedingungen sind ok. Die individuelle Ausstattung ist mehr oder weniger modern (je nachdem wie lange man schon dabei ist). Höhenverstellbare Tische gibt es nur, wenn der Rücken bereits Schaden genommen hat und man ein Attest vorweisen kann. In manchen Gebäuden fehlen aus Sicht der Mitarbeitenden Klimaanlagen. Wenn die Sonne im Sommer auf eine schwarze Fassade scheint oder man im Dachgeschoss arbeitet, dann wird es sehr schnell sehr warm. Zwar ist das alles noch vom Arbeitsschutz gedeckt, aber die Ventilatoren können dagegen nicht ankommen und entsprechend lässt die Arbeitsperformance nach.
Die Kommunikation ist besser als vor der Übernahme des Investors, aber wirklich wichtige Infos erfährt man, wenn überhaupt, zuerst über den Flurfunk.
Gleichberechtigung ist vorhanden und in meiner Sphäre wird jeder mit Respekt behandelt. Frauen können aber ab einer gewissen Position nicht mehr aufsteigen. In der Geschäftsführung sucht man vergebens nach einer Dame, die mal frischen Wind in die Firma bringen könnte.
Es gibt Themen die sich stetig abwechseln, auch neue kommen ab und zu hinzu. Es gibt aber auch einen großen Block an täglich gleichbleibender Arbeit, welcher ermüdend und auf Dauer langweilig ist.
Kollegen in anderen Abteilungen, herzlich und wertschätzend
Toxische Stimmung
Austausch der Vorgesetzten
Bedrückend
Produkte top, Abteilungsimage FLOP
Schlecht
Nur wenn man spurt
Sehr schlecht
Schlecht
Extrem schlecht und toxisch
Schlecht und toxisch in der Abteilung
Schlecht
Wird immer suggeriert, aber ist nicht vorhanden
Zuerst schon
Flexibilität
Aus 1990 aufwachen und sich auf 2026 einlassen
jeder für sich, keine Lunchkultur
super mit Überstundenabbau und HO
Schlechte Strukturen/Kommunikation, kein Feedback - Management-Skills nicht vorhanden
Veraltete Systemlandschaft für IT-Unternehmen - bis 2025 kein fähiges Mail-Kommunikationssystem --> Outlook kam dann...
Unklar Kommunikation, kein Feedback
Fast ausschließlich männliche Führungskräfte
Viel ins kalte Wasser, dadurch viel gelernt
Das es noch einen Kern an Mitarbeitern mit dem alten AVM Spirit gibt.
Seit der Übernahme durch Investmentbanken wird das ganze Unternehmen umgebaut und zu einem generischen Tech Konzern gemacht. Viele Erinnerungen aus 40 Jahren Firmengeschichte werden getilgt.
Hört auf aus einem gesund gewachsenen Mittelständler ein Abziehbild einer generischen new economy Firma zu machen
Die Produkte.
Nach außen präsentiert man sich als innovatives Berliner Unternehmen der Zukunft. Im Kern sieht und spürt man Tübingen 1995.
Wer schon immer beruflich in ein lebendiges Museum eintauchen wollte, ist bei FRITZ! (ehemals AVM) bestens aufgehoben. Exponate wie „Haben wir schon immer so gemacht“ und „Das ist historisch gewachsen“ werden hier liebevoll konserviert und täglich vorgeführt. Eintritt frei, Fortschritt optional.
Mikromanagement wird zur eigenen Disziplin erhoben. Jeder Schritt wird überwacht, jede Entscheidung mehrfach abgesegnet, jede Eigeninitiative zuverlässig ausgebremst. Kreativität ist ausdrücklich erwünscht, solange sie exakt dem entspricht, was man vor zehn Jahren schon erfolgreich nicht verändert hat.
Die Kommunikation zwischen den Abteilungen ist dabei ein Erlebnis für sich. Gerade in der Kommunikationsabteilung wirkt Abstimmung häufig wie stille Post mit Zeitverzögerung: Informationen kommen spät, gefiltert oder gar nicht an. Wer meint, Kommunikation sei hier Kernkompetenz, lernt schnell, dass sie eher als theoretisches Konzept verstanden wird.
Passend dazu existiert ein bemerkenswert enges Verständnis von „Kommunikation“. Sie endet dort, wo Texte und Grafiken nach außen verschickt sind. Danach scheint die Mission erfüllt. Dass Kommunikation auch Nutzerführung, Tonalität, Benutzeroberflächen etc. umfasst, gilt offenbar als weiterführender Gedanke, der zwar interessant, aber nicht zwingend relevant ist. Die Kommunikationsabteilung kommuniziert eben (oder auch nicht). Alles Weitere liegt außerhalb des eigenen Zuständigkeitsuniversums.
Ein weiteres Highlight, und das in einem Technikunternehmen (!): die veraltete Technik. Mein Arbeitslaptop startete zuverlässig hörbare Turbinen, sobald ich den Windows-Explorer öffnete. Die Geräte wirken insgesamt eher retrospektiv, die WLAN-Module entsprechend träge. Der Lösungsvorschlag der IT war dann der ironische Höhepunkt: „Versuch doch mal, das Laptop mit dem Netzwerkkabel zu verbinden.“ Für ein mobiles Endgerät. Wenn das alles nicht so traurig wäre, könnte man es für feinen Humor halten.
Die Bezahlung fügt sich stimmig ins Gesamtbild ein. Irgendwo zwischen „Markt von gestern“ und „Sei froh, dass du hier sein darfst“. Arbeitszeugnisse hingegen scheinen Teil eines Langzeitprojekts zu sein: monatelanges Warten schult Geduld, Gelassenheit und niedrige Erwartungen.
Zur Führungskultur nur so viel: Aussagen wie „Das ist mir egal, ich bin privatversichert“ fallen nicht als Pointe, sondern im Arbeitsalltag. Empathie ist hier offenbar kein Muss, Hierarchie dafür umso mehr.
Natürlich gibt es Ausgleich: ein pompöses Sommerfest und eine glanzvolle Weihnachtsfeier. Für ein paar Stunden darf man dann so tun, als ließe sich struktureller Stillstand mit Lichterketten kompensieren. Glitzer statt Substanz, aber immerhin konsequent.
Fazit: Nach außen perfekt polierte Kommunikation, nach innen erstaunlich viel Staub. Wer Ironie schätzt, wird hier unfreiwillig, aber nachhaltig bedient.
der alte Spirit der zumindest in der Entwicklung versucht wird zu bewahren
das kollegiale Miteinander der Mitarbeiter untereinander
die Mitarbeiter werden im gegebenen System klein gehalten, sehr überschaubares Wirken der Arbeitervertretung
mit den gegebennen Rahmenbedingungen schwer die Mitarbeiterqualität zu halten oder auszubauen
die Mitarbeiterumfrage hat die Kernpunkte heraus kristalisiert
die Arbeitgebermarke wird nicht einfach durch die Umbenennung von AVM nach FRITZ! gestärkt
gute Stimmung untereinander, nette Kollegen, auf technischer Ebene konstruktives Arbeiten
der Ergebnisdruck durch den Investor schlägt zunehmend durch
die Euros werden zweimal gedreht bei steigenden Anforderungen und steigender Geschwindigkeit
eine starke Marke
die Geschwindigkeit wird kontinuierlich erhöht
engagierte Mitarbeiter gegen über ihre Grenzen, die Führung hat wenig Werkzeuge bei den gegebenen Ergebnisvorgaben
bedingt systematisch
bisher war das ein oder andere Machbar bei Engagement
seit Jahren ein Thema
unterdurchschnittliche Gehälter bei gleichzeitig sehr hohen Erwartungen an die Mitarbeiter
die freundlich familiere Athmosphäre konnte sich bisher halten
gegenseitige Unterstützung wird idr gelebt
es gibt solche und solche
idr bemüht und mit den alten AVM Werten ausgestattet
wer Verantwortung übernimmt muss letztlich im Zirkus mitspielen und die Ziele erfüllen
die Probleme im System sind seit Jahren bekannt, werden aber nicht anerkannt oder zu zögerlich angegangen
im großen und ganzen ok
zunehmende Verdichtung der Mitarbeiter, durchschnittliche Arbeitsgeräte (oftmals im Homeoffice bessere private Ausstattung), Büros seit 20 Jahren nahezu unverändert
neue Geschäftsführung kommuniziert den Wunsch nach Transparenz
neue Formate für mehr Information und Kommunikation zu den Mitarbeitern
gleichzeitig bleibt vieles Intransparent, tlw gezielt, tlw aus unvermögen
interessante Produkte, Entwicklung an neusten Technologien
gleichzeitg wiederholt sich irgendwann alles, nach dem Release ist vor dem Release, nach dem Neuprodukt ist vor dem Neuprodukt
Innovation bleibt zunehmend auf der Strecke bei der Zielerfüllung
Positiv hervorheben möchte ich vor allem die Kolleginnen und Kollegen. In den drei Jahren im Unternehmen habe ich viele Freundschaften geschlossen, und insbesondere die Mitarbeitenden ohne Führungsrolle gehörten zu den herzlichsten, hilfsbereitesten und angenehmsten Menschen, mit denen ich bisher zusammenarbeiten durfte.
Die Trennung von diesen Kolleginnen und Kollegen fiel mir entsprechend schwer und war letztlich eine schmerzhafte Entscheidung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich die mangelnde Transparenz bei Gehalt, Benefits und Beförderungen sowie die unklare Priorisierung von Weiterbildung.
Führungskräfte wirken teilweise unvorbereitet oder überholt, was sich in starren Entscheidungsstrukturen, fehlender Empathie und mangelnder Offenheit für moderne Führung zeigt.
Eigenentwicklungen und interne Prozesse werden oft über kompliziert gestaltet, wodurch Aufgaben ins Stocken geraten, Kommunikation mühsam wird und technische Entscheidungen schwer nachvollziehbar sind.
Auch Gleichberechtigung ist aus meiner Sicht ein Problem: Bei Führungspositionen scheint die Auswahl nicht immer auf Erfahrung oder Qualifikation zu basieren, was Prozesse frustrierend und belastend macht.
Mehr Transparenz in Entscheidungsprozessen, insbesondere bei Gehalt, Benefits, Beförderungen und Weiterbildung, würde viel Vertrauen schaffen.
Zudem wäre eine gezielte und kontinuierliche Weiterbildung des Managements sinnvoll, um moderne Führung besser zu verankern. Führung sollte nicht nur als Anweisung oder Kontrolle verstanden werden, sondern vor allem als Arbeit mit Menschen – basierend auf Empathie, Respekt und offener Kommunikation.
Karriereentwicklung und Weiterbildung hatten während meiner Zeit im Unternehmen keine hohe Priorität. Konkrete Weiterbildungsmaßnahmen wurden nur selten ermöglicht.
In meinem Fall wurde der Zugang zu Trainings durch meinen direkten Vorgesetzten aus unterschiedlichen Gründen wiederholt blockiert. Wenn Weiterbildungen angeboten wurden, hatten Mitarbeitende mit formalen Titeln oder höheren Positionen klar Vorrang, unabhängig vom tatsächlichen Entwicklungsbedarf im Team.
Die Gehälter und Sozialleistungen im Unternehmen sind leider sehr intransparent. Ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung: Für zwei Jahre hatte ich keinen Firmenlaptop, sondern lediglich eine PC-Station im Büro. Homeoffice war nur mit meinem privaten PC möglich. Gleichzeitig hatten einige Kollegen Firmenwagen und einen Parkplatz zur Verfügung.
Natürlich ist dies nur ein Beispiel, aber es hatte direkte Auswirkungen auf meine Arbeit, während die anderen „Extras“ meiner Meinung nach eher als Luxus zu werten sind. Was das Gehalt betrifft, hatte ich in meiner Position das Gefühl, dass jeder in unserem Team mindestens 10 Prozent unter dem branchenüblichen Niveau bezahlt wurde.
Viele Führungspositionen sind historisch gewachsen. Ein Großteil der Führungskräfte ist seit sehr langer Zeit im Unternehmen, was einerseits Kontinuität bringt, andererseits aber auch dazu führt, dass moderne Fachkompetenz und aktuelles Know-how teilweise fehlen.
Das Unternehmen bemüht sich zwar um Weiterbildungen für Führungskräfte, diese reichen meiner Meinung nach jedoch nicht aus, um den heutigen fachlichen und strategischen Anforderungen gerecht zu werden.
Gleichberechtigung war letztlich der Hauptgrund, warum ich mich nach drei Jahren entschieden habe, das Unternehmen zu verlassen. Auf der Ebene der Mitarbeitenden zeigt sich das Unternehmen relativ divers, aber sobald es um Führungspositionen geht, wird es schwierig.
Ein konkretes Beispiel war ein Bewerbungsprozess für eine technische Führungsposition, bei dem ein Kandidat mit deutlich weniger Erfahrung und einer Konflikthistorie ausgewählt wurde; meiner Meinung nach, weil er besser in das bestehende Bild passte, das die anderen Kandidaten nicht erfüllten.
Über ein Jahr habe ich versucht, diese Entscheidung nachzuvollziehen, was den gesamten Prozess unangenehm und frustrierend machte. Weder mir noch dem anderen betroffenen Kandidaten wurde eine Begründung für die Entscheidung gegeben, abgesehen von einem Angebot für „Sichtbarkeit“ in Form eines Instagram-Fotoshootings, das eigentliche Problem blieb jedoch ungelöst.
Eben jetzt, nach dieser Erfahrung, habe ich mich entschieden, das Unternehmen zu verlassen.
Das Unternehmen legt großen Wert auf Eigenentwicklungen und individuelle Lösungen. Statt auf etablierte Standards zurückzugreifen, werden viele Tools und Prozesse selbst aufgebaut. Das kann spannend sein und bietet grundsätzlich Raum für Kreativität.
Herausfordernd wird es jedoch dann, wenn diese Lösungen nicht zuverlässig funktionieren oder nicht mehr den tatsächlichen Anforderungen entsprechen. In solchen Situationen führen Aufgaben nicht selten zu Kreisläufen ohne klare Fortschritte, die Kommunikation gestaltet sich mühsam und wenig zielgerichtet, und technische Entscheidungen müssen mitgetragen werden, die fachlich kaum nachvollziehbar oder transparent erklärt werden können.
Gleichzeitig stößt man dabei häufig auf starre Entscheidungsstrukturen und wenig Offenheit für marktübliche Alternativen.
Führung austauschen.
Nicht vorhanden, das Thema interessiert das Unternehmen schlicht und einfach nicht. Man soll hier einfach seinen Job machen und blos nichts erwarten.
Zusammenwas?
Habe in dem Unternehmen nichts erlebt was man als gute Führung bezeichnen könnte, eher das Gegenteil. Amateurhaft.
Kolleg:innen sind tatsächlich sehr nett, Einschulung war auch voll ok
Firma wird kaputt gespart, Arbeitsmittel müssen teilweise selbst besorgt werden. Oder man muss sich mit Kindertischen und ein Büro antun das absolut nicht auf Lautstärke am Arbeitsplatz achtet.
Geld in die Hand nehmen für Arbeitsmittel, sich nicht kaputt sparen und wenn man schon "den besten Kundensupport" bieten will sollte man zumindest bei der Arbeitsumgebung anfangen.
Arbeitsatmosphäre ist tatsächlich relativ gut
Image ist noch ganz ok, wird sich aber ändern.
Man kann zwar mit den Stunden runter gehen, man wird dann aber trotzdem täglich für die Peaktimes eingeplant
Man hat schon das Gefühl das sie auf einen eignehen aber machen könne sie wohl nichts
kann ich schlecht was darüber sagen, Kollegen:innen sind aber tatsächlich sehr nett
Sehr träge, die einfachsten Dinge dauern Wochen. Auf mangelnde Arbeitsmittel wird nur mit einem Schulterzucken reagiert.
Arbeitsmittel sind ne Katastophe, Büro hat keinerlei Schallschutz, viel zu enger Raum für die Menge an Menschen. Putzmittel um den Schmutz seiner Kolleg:innen von Maus und Tastatur zu putzen, fehlanzeige. Küche ist tatsächlich aber ein Pluspunkt. Homeoffice Equipment ist komplett selbst zu finanzieren.
Einige wichtige Dinge werden dir erst Wochen nach der Einstellung gesagt, auch im Vorstellungstermin wird nicht erwähnt das Samstage on Top kommen und nicht in der vereinbarten Zeit enthalten sind.
Gehalt ist Mindestlohn
not really
So verdient kununu Geld.