FRITZ! GmbH Logo

FRITZ! 
GmbH
Bewertungen

188 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,8Weiterempfehlung: 71%
Score-Details

188 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Vergangenheit und Gegenwart halten sich die Waage

3,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei FRITZ! GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegenzusammenhalt der unteren Positionen ist top.
Löblich ist der Zuschuss zum Jobticket, da zahlen andere Arbeitgeber wesentlich weniger.
Rücksichtnahme auf private Situationen und Urlaubsflexibilität.
Die Produkte nach getaner Arbeit.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehalt
...
Schlechte bis gar keine Kommunikation von wirklich wichtigen Informationen.
Es gibt keinen Betriebsrat mit rechtlich ausgestatteten Zähnen und Klauen, nur eine schwache Mitarbeitervertretung (die sehr engagiert sind).

Verbesserungsvorschläge

Die Löhne der eigenen Marktposition anpassen. Bspw. durch einen Tarifvertrag, bei dem dann nicht jeder Mitarbeitende selber sehen muss, wo er bleibt. Andernfalls wieder echte Gehaltsverhandlungen zulassen.
Wirklich wichtige Informationen, die die Mitarbeitenden betreffen, gleich mit allen teilen und nicht über die einzelnen Hierarchien durchtröpfeln lassen. Einige Infos kommen unten gar nicht bei allen an und diese erfährt man mit Glück über den Flurfunk.
Klimaanlagen in sonnenexponierten Büros installieren.
MOA-Rate für entsprechende Stellen erhöhen (aktuell 40%).

Arbeitsatmosphäre

3 Sterne, weil trotz eines guten bis sehr guten und konstruktiven Arbeitsklimas unter den Mitarbeitenden, es ab und zu auf Leiterebene zu Reiberein kommt. Zwar wird man auch für seine Arbeit gelobt, aber sobald es dann ums Geld geht, weil man ja eine so gute Arbeit geleistet hat, wird der Arbeitgeber knauserig. Das schlägt sich wiederum auf die Motivation der Mitarbeitenden durch.

Image

Es gibt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Stolz wie Bolle sind bei Fritz! zu arbeiten und für sie das Image nicht besser sein könnte. Es gibt aber auch jene, die auf ihren Lohn schauen und sich fragen, wie eine so starke Firma ihre Angestellten so schlecht bezahlen kann.

Work-Life-Balance

Zwar gibt es Zeiten, zu denen man anwesend sein muss, weil sonst ein Meeting schwer durchzuführen ist, aber Urlaub kann grundsätzlich immer genommen werden und gewisse Meetings können auch mal ausgesetzt werden, wenn ein privater Termin eine höhere Dringlichkeit hat. Auf die familiären Situationen wird in meiner Sphäre stets Rücksicht genommen.

Karriere/Weiterbildung

Soweit ich mitbekommen habe, werden Weiterbildungen von Teams und Abteilungen unterschiedlich wohlwollend/ablehnend behandelt. In meiner Sphäre wird man ermutigt Weiterbildungen zu machen und diese werden auch ohne Zögern genehmigt.
Aufstiegschancen sucht man bei Fritz! vergebens. Sehr viele im Mittelbau sind schon seit Jahrzehnten dabei und werden noch einige Jahre an ihrer Position stehen bleiben. Solange ist nach oben hin einfach kein Platz. Positionen in der Geschäftsführung werden trotz starker interner Kompetenz auch gerne mal mit externen Leuten besetzt.

Gehalt/Benefits

Eine Firma die seit 40 Jahren existiert, also kein Jungunternehmen mehr ist, eine Firma die über 900 Mitarbeitende hat, also kein Kleinunternehmen ist, eine Firma die in über 40 Ländern aktiv ist, also kein regionaler Anbieter von Dienstleistungen ist, eine Firma die über 600 Millionen Euro im Jahr umsetzt, also keine kleine Manufaktur ist, eine Firma die deutsche Marktführerin im Heimrouterbereich ist, bezahl signifikant schlechter als der öffentliche Dienst auf Länderebene.
Wenn man in den alten Konzernabschlüssen beim Bundesanzeiger sieht, wie sich die Gründer dreistellige Millionenbeträge haben auszahlen lassen, während man den Mitarbeiten erzählt, es gebe kein Geld, dann fühlt man sich veräppelt vor. Geld für höhere Löhne ist bestimmt auch nach der Übernahme vorhanden, aber der Investor will erst Umsatzsteigerungen sehen. In einigen Jahren wird das Gehalt dann sicherlich besser aussehen. Ganz bestimmt. Indianerehrenwort oder so.

TL;DR: Wenn man an Technologie interessiert ist, kann man nach Berlin kommen und hier arbeiten. Wenn man aber fair bezahlt werden will, dann kommt man vielleicht auch nach Berlin, aber bewirbt sich bei einer Bundesbehörde.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hier und da wird was für Umwelt getan. Hier und da wird was für Soziales gemacht. Luft nach oben gibt es dabei immer, aber so wie es ist, sehe ich keinen Grund einen Stern abzuziehen.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen halten in meiner Sphäre zusammen und treffen sich auch in ihrer privaten Zeit. Da kann man nichts dran aussetzen. Ob das bei allen ~925 Mitarbeitenden so ist, kann ich aber nicht beurteilen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt viele Kolleginnen und Kollegen, die seit 10, 20 und 30 Jahren bei Fritz! arbeiten. Geschätzt werden sie, aber ob sie wirklich gefördert werden, da hat man als junger Mensch so seine Zweifel. Denn auch sie sehen die mündliche Wertschätzung nicht auf ihren Gehaltszettel gespiegelt.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist bei dieser Unternehmensgröße durchwachsen. Auf der einen Seite gibt es jene, bei denen man froh ist, dass man sie als Vorgesetzte hat. In der Mitte gibt es jene, die schon zu lange an ihrer Position sind und den Bezug zur Realität verloren haben und auf der anderen Seite jene, die schrecklich sein sollen (selber nie erlebt).

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind ok. Die individuelle Ausstattung ist mehr oder weniger modern (je nachdem wie lange man schon dabei ist). Höhenverstellbare Tische gibt es nur, wenn der Rücken bereits Schaden genommen hat und man ein Attest vorweisen kann. In manchen Gebäuden fehlen aus Sicht der Mitarbeitenden Klimaanlagen. Wenn die Sonne im Sommer auf eine schwarze Fassade scheint oder man im Dachgeschoss arbeitet, dann wird es sehr schnell sehr warm. Zwar ist das alles noch vom Arbeitsschutz gedeckt, aber die Ventilatoren können dagegen nicht ankommen und entsprechend lässt die Arbeitsperformance nach.

Kommunikation

Die Kommunikation ist besser als vor der Übernahme des Investors, aber wirklich wichtige Infos erfährt man, wenn überhaupt, zuerst über den Flurfunk.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung ist vorhanden und in meiner Sphäre wird jeder mit Respekt behandelt. Frauen können aber ab einer gewissen Position nicht mehr aufsteigen. In der Geschäftsführung sucht man vergebens nach einer Dame, die mal frischen Wind in die Firma bringen könnte.

Interessante Aufgaben

Es gibt Themen die sich stetig abwechseln, auch neue kommen ab und zu hinzu. Es gibt aber auch einen großen Block an täglich gleichbleibender Arbeit, welcher ermüdend und auf Dauer langweilig ist.

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Florencia Moldenhauer, Fachleitung Employer Branding und Personalmarketing
Florencia MoldenhauerFachleitung Employer Branding und Personalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit für so ein ausführliches und differenziertes Feedback genommen hast. Es freut uns, dass du den Kollegenzusammenhalt, die Work-Life-Balance sowie den Jobticket-Zuschuss positiv hervorhebst.

Gleichzeitig nehmen wir deine kritischen Hinweise insbesondere zu Vergütung, Transparenz in der Kommunikation sowie Entwicklungsperspektiven sehr ernst.
Beim Thema Vergütung wissen wir, dass wir hier noch nicht da sind, wo wir sein sollten. Daher ist das Thema derzeit in unserem Fokus.

Was Entwicklungsperspektiven angeht, nennst du einen berechtigten Punkt. Die Fluktuation auf Führungsebene ist tatsächlich gering, so dass Führungspositionen eher selten, meist alters- oder strukturell bedingt frei werden. Neben der klassischen Führungslaufbahn bieten wir aber weitere Karrierepfade an wie zum Beispiel die Senior- und Expertenlaufbahn mit Fach- oder Projektverantwortung. Auf diesem Weg können unsere Mitarbeitenden in neuen Rollen wachsen.

Beim Informationsfluss ist es unser Anspruch, relevante Themen transparent und nachvollziehbar an alle Mitarbeitenden zu adressieren. Daher findet beispielsweise einmal im Quartal unser All Staff Summit statt, bei dem unsere Geschäftsführung über strategische Ausrichtung, Roadmap und Zusammenarbeit bei FRITZ! spricht.
Wir entnehmen deiner Bewertung, dass für dich trotz Verbesserung die Transparenz in einigen Aspekten noch nicht zufriedenstellend ist, insbesondere bei der Top-Down Kommunikation. Das nehmen wir zum Anlass, diesen Punkt gemeinsam mit unseren Führungskräften zu reflektieren.

Wenn du einzelne Punkte im direkten Gespräch vertiefen möchtest, wende dich gern vertrauensvoll an unser HR-Team oder unseren Personalleiter. Je besser wir deine persönlichen Erfahrungen verstehen, desto leichter lassen sich gemeinsam konkrete Verbesserungsmaßnahmen iniitieren.

Wir danken dir für dein ehrliches Feedback, denn Rückmeldungen wie deine helfen uns dabei, uns als Arbeitgeber kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Viele Grüße
Das FRITZ! Recruiting-Team

Schade, aber Toxik pur!!!!

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei FRITZ! GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegen in anderen Abteilungen, herzlich und wertschätzend

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Toxische Stimmung

Verbesserungsvorschläge

Austausch der Vorgesetzten

Arbeitsatmosphäre

Bedrückend

Image

Produkte top, Abteilungsimage FLOP

Work-Life-Balance

Schlecht

Karriere/Weiterbildung

Nur wenn man spurt

Gehalt/Benefits

Sehr schlecht

Kollegenzusammenhalt

Schlecht

Vorgesetztenverhalten

Extrem schlecht und toxisch

Arbeitsbedingungen

Schlecht und toxisch in der Abteilung

Kommunikation

Schlecht

Gleichberechtigung

Wird immer suggeriert, aber ist nicht vorhanden

Interessante Aufgaben

Zuerst schon


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Florencia Moldenhauer, Fachleitung Employer Branding und Personalmarketing
Florencia MoldenhauerFachleitung Employer Branding und Personalmarketing

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für dein Feedback. Es freut uns, dass du den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Abteilungen als positiv und wertschätzend erlebt hast.
Gleichzeitig ist es schade, dass dein Gesamteindruck – insbesondere innerhalb deiner eigenen Abteilung – so negativ ausgefallen ist.

Die von dir angesprochenen Punkte rund um Führung, Arbeitsatmosphäre und Zusammenarbeit nehmen wir ernst. Gerade beim Thema Führung und Kultur ist es unser Anspruch, ein respektvolles und wertschätzendes Arbeitsumfeld zu schaffen. Dass du hier eine so andere Erfahrung gemacht hast, tut uns leid.

Gern werden wir dein Feedback auch in die Bereiche zurückspiegeln. Idealerweise in deinem Exitgespräch besprochen, würden uns hier konkrete Beispiele weiterhelfen, um Verbesserungen anstoßen zu können.

Wir wünschen dir für deine Zukunft alles Gute.

Viele Grüße
Das FRITZ! Recruiting-Team

Moderne Router trotz veralteter Arbeitsatmosphäre und verstaubter Kultur

3,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei FRITZ! GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexibilität

Verbesserungsvorschläge

Aus 1990 aufwachen und sich auf 2026 einlassen

Arbeitsatmosphäre

jeder für sich, keine Lunchkultur

Work-Life-Balance

super mit Überstundenabbau und HO

Vorgesetztenverhalten

Schlechte Strukturen/Kommunikation, kein Feedback - Management-Skills nicht vorhanden

Arbeitsbedingungen

Veraltete Systemlandschaft für IT-Unternehmen - bis 2025 kein fähiges Mail-Kommunikationssystem --> Outlook kam dann...

Kommunikation

Unklar Kommunikation, kein Feedback

Gleichberechtigung

Fast ausschließlich männliche Führungskräfte

Interessante Aufgaben

Viel ins kalte Wasser, dadurch viel gelernt


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

2Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Florencia Moldenhauer, Fachleitung Employer Branding und Personalmarketing
Florencia MoldenhauerFachleitung Employer Branding und Personalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Dein offenes Feedback und die Zeit, die du dir genommen hast, um deine Perspektive zu teilen.

Es freut uns, dass du Aspekte wie Flexibilität, Work-Life-Balance und Lernmöglichkeiten positiv hervorhebst. Gleichzeitig nehmen wir deine Hinweise als Impuls, weiter an Themen wie Zusammenarbeit, Kommunikation, Führungsstrukturen und der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer IT-Systemlandschaft zu arbeiten.

Auch das Thema Vielfalt in Führungspositionen ist uns ein wichtiges Anliegen. Wie setzen uns damit aktiv auseinander und verfolgen mit Modellen wie Führung in Teilzeit und Jobsharing bereits erste konkrete Ansätze.
Dass wir besonderen Wert auf Vielfalt und Chancengleichheit legen, kommunizieren wir auch explizit in unseren Stellenanzeigen. Niemand wird bei uns aufgrund von Geschlecht, Nationalität, Religion, ethnischer- & sozialer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität benachteiligt.

Unser Anspruch ist es, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln – sowohl in unserer Zusammenarbeit als auch in unseren Strukturen, Prozessen und Führungsansätzen.

Gern möchten wir deine Perspektive noch besser verstehen und mit dir in den Austausch gehen. Du kannst dich dazu jederzeit an unser HR-Team oder unseren Personalleiter wenden.

Der direkte Austausch hilft uns, konkrete Ansatzpunkte abzuleiten.

Vielen Dank für deine Offenheit und deinen Input.

Viele Grüße
Das FRITZ! Recruiting-Team

FRITZ will viel, kann aber kaum liefern

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei FRITZ! GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das es noch einen Kern an Mitarbeitern mit dem alten AVM Spirit gibt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Seit der Übernahme durch Investmentbanken wird das ganze Unternehmen umgebaut und zu einem generischen Tech Konzern gemacht. Viele Erinnerungen aus 40 Jahren Firmengeschichte werden getilgt.

Verbesserungsvorschläge

Hört auf aus einem gesund gewachsenen Mittelständler ein Abziehbild einer generischen new economy Firma zu machen


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Florencia Moldenhauer, Fachleitung Employer Branding und Personalmarketing
Florencia MoldenhauerFachleitung Employer Branding und Personalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass du deine Eindrücke so offen mit uns teilst.

Wir können nachvollziehen, dass Veränderungen – besonders bei gewachsenen Strukturen und Kultur – Verunsicherung auslösen können. Aber wir möchten dir versichern: Der von dir angesprochene „alte AVM Spirit“ ist auch uns wichtig, und es ist uns ein großes Anliegen, diesen Kern zu bewahren und gleichzeitig notwendige Weiterentwicklungen voranzubringen.

Unser Ziel ist es, FRITZ! langfristig zukunftsfähig aufzustellen – ohne dabei unsere Identität zu verlieren. Dass uns das aus deiner Sicht aktuell nicht ausreichend gelingt, nehmen wir ernst.

Gern möchten wir dazu mit dir in den Austausch gehen: Wenn du magst, kannst du dich jederzeit direkt an unser HR-Team oder auch an unseren Personalleiter wenden. Der persönliche Dialog hilft uns, konkrete Ansatzpunkte zu verstehen und daran zu arbeiten.

Danke dir für deine Offenheit und deinen Beitrag.

Viele Grüße
Das FRITZ! Recruiting-Team

Von außen eine zeitlose FRITZ!Box. Im Inneren sieht man dann den jahrzehntealten Staub.

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich PR / Kommunikation bei FRITZ! GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Produkte.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nach außen präsentiert man sich als innovatives Berliner Unternehmen der Zukunft. Im Kern sieht und spürt man Tübingen 1995.

Verbesserungsvorschläge

Wer schon immer beruflich in ein lebendiges Museum eintauchen wollte, ist bei FRITZ! (ehemals AVM) bestens aufgehoben. Exponate wie „Haben wir schon immer so gemacht“ und „Das ist historisch gewachsen“ werden hier liebevoll konserviert und täglich vorgeführt. Eintritt frei, Fortschritt optional.

Mikromanagement wird zur eigenen Disziplin erhoben. Jeder Schritt wird überwacht, jede Entscheidung mehrfach abgesegnet, jede Eigeninitiative zuverlässig ausgebremst. Kreativität ist ausdrücklich erwünscht, solange sie exakt dem entspricht, was man vor zehn Jahren schon erfolgreich nicht verändert hat.

Die Kommunikation zwischen den Abteilungen ist dabei ein Erlebnis für sich. Gerade in der Kommunikationsabteilung wirkt Abstimmung häufig wie stille Post mit Zeitverzögerung: Informationen kommen spät, gefiltert oder gar nicht an. Wer meint, Kommunikation sei hier Kernkompetenz, lernt schnell, dass sie eher als theoretisches Konzept verstanden wird.

Passend dazu existiert ein bemerkenswert enges Verständnis von „Kommunikation“. Sie endet dort, wo Texte und Grafiken nach außen verschickt sind. Danach scheint die Mission erfüllt. Dass Kommunikation auch Nutzerführung, Tonalität, Benutzeroberflächen etc. umfasst, gilt offenbar als weiterführender Gedanke, der zwar interessant, aber nicht zwingend relevant ist. Die Kommunikationsabteilung kommuniziert eben (oder auch nicht). Alles Weitere liegt außerhalb des eigenen Zuständigkeitsuniversums.

Ein weiteres Highlight, und das in einem Technikunternehmen (!): die veraltete Technik. Mein Arbeitslaptop startete zuverlässig hörbare Turbinen, sobald ich den Windows-Explorer öffnete. Die Geräte wirken insgesamt eher retrospektiv, die WLAN-Module entsprechend träge. Der Lösungsvorschlag der IT war dann der ironische Höhepunkt: „Versuch doch mal, das Laptop mit dem Netzwerkkabel zu verbinden.“ Für ein mobiles Endgerät. Wenn das alles nicht so traurig wäre, könnte man es für feinen Humor halten.

Die Bezahlung fügt sich stimmig ins Gesamtbild ein. Irgendwo zwischen „Markt von gestern“ und „Sei froh, dass du hier sein darfst“. Arbeitszeugnisse hingegen scheinen Teil eines Langzeitprojekts zu sein: monatelanges Warten schult Geduld, Gelassenheit und niedrige Erwartungen.

Zur Führungskultur nur so viel: Aussagen wie „Das ist mir egal, ich bin privatversichert“ fallen nicht als Pointe, sondern im Arbeitsalltag. Empathie ist hier offenbar kein Muss, Hierarchie dafür umso mehr.

Natürlich gibt es Ausgleich: ein pompöses Sommerfest und eine glanzvolle Weihnachtsfeier. Für ein paar Stunden darf man dann so tun, als ließe sich struktureller Stillstand mit Lichterketten kompensieren. Glitzer statt Substanz, aber immerhin konsequent.

Fazit: Nach außen perfekt polierte Kommunikation, nach innen erstaunlich viel Staub. Wer Ironie schätzt, wird hier unfreiwillig, aber nachhaltig bedient.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

3Hilfreichfinden das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Florencia Moldenhauer, Fachleitung Employer Branding und Personalmarketing
Florencia MoldenhauerFachleitung Employer Branding und Personalmarketing

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für dein ausführliches Feedback. Wir bedauern, dass du deine Zeit bei uns so erlebt hast. Deine geschilderten Eindrücke zu Zusammenarbeit, Prozessen und Führung nehmen wir ernst und nutzen sie, um interne Abläufe und Arbeitsbedingungen kontinuierlich zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Besonders wichtig ist uns der persönliche Austausch: Deshalb bieten wir allen ausscheidenden Mitarbeitenden strukturierte Exit-Gespräche an, um Feedback direkt und konstruktiv aufnehmen zu können. Wir hoffen, dass du diese Möglichkeit genutzt hast, um deine Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge auch im persönlichen Gespräch einzubringen.

Für deine weitere Zukunft wünschen wir dir alles Gute.

Das FRITZ! Recruiting-Team

Mehrfachbewertung

die Transformation läuft - der Druck steigt, die Stimmung nimmt ab

3,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei FRITZ! GmbH in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

der alte Spirit der zumindest in der Entwicklung versucht wird zu bewahren
das kollegiale Miteinander der Mitarbeiter untereinander

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

die Mitarbeiter werden im gegebenen System klein gehalten, sehr überschaubares Wirken der Arbeitervertretung
mit den gegebennen Rahmenbedingungen schwer die Mitarbeiterqualität zu halten oder auszubauen

Verbesserungsvorschläge

die Mitarbeiterumfrage hat die Kernpunkte heraus kristalisiert
die Arbeitgebermarke wird nicht einfach durch die Umbenennung von AVM nach FRITZ! gestärkt

Arbeitsatmosphäre

gute Stimmung untereinander, nette Kollegen, auf technischer Ebene konstruktives Arbeiten

der Ergebnisdruck durch den Investor schlägt zunehmend durch
die Euros werden zweimal gedreht bei steigenden Anforderungen und steigender Geschwindigkeit

Image

eine starke Marke

Work-Life-Balance

die Geschwindigkeit wird kontinuierlich erhöht
engagierte Mitarbeiter gegen über ihre Grenzen, die Führung hat wenig Werkzeuge bei den gegebenen Ergebnisvorgaben

Karriere/Weiterbildung

bedingt systematisch
bisher war das ein oder andere Machbar bei Engagement

Gehalt/Benefits

seit Jahren ein Thema
unterdurchschnittliche Gehälter bei gleichzeitig sehr hohen Erwartungen an die Mitarbeiter

Kollegenzusammenhalt

die freundlich familiere Athmosphäre konnte sich bisher halten
gegenseitige Unterstützung wird idr gelebt

Vorgesetztenverhalten

es gibt solche und solche
idr bemüht und mit den alten AVM Werten ausgestattet
wer Verantwortung übernimmt muss letztlich im Zirkus mitspielen und die Ziele erfüllen
die Probleme im System sind seit Jahren bekannt, werden aber nicht anerkannt oder zu zögerlich angegangen

Arbeitsbedingungen

im großen und ganzen ok
zunehmende Verdichtung der Mitarbeiter, durchschnittliche Arbeitsgeräte (oftmals im Homeoffice bessere private Ausstattung), Büros seit 20 Jahren nahezu unverändert

Kommunikation

neue Geschäftsführung kommuniziert den Wunsch nach Transparenz
neue Formate für mehr Information und Kommunikation zu den Mitarbeitern

gleichzeitig bleibt vieles Intransparent, tlw gezielt, tlw aus unvermögen

Interessante Aufgaben

interessante Produkte, Entwicklung an neusten Technologien

gleichzeitg wiederholt sich irgendwann alles, nach dem Release ist vor dem Release, nach dem Neuprodukt ist vor dem Neuprodukt
Innovation bleibt zunehmend auf der Strecke bei der Zielerfüllung


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Florencia Moldenhauer, Fachleitung Employer Branding und Personalmarketing
Florencia MoldenhauerFachleitung Employer Branding und Personalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für dein ehrliches und differenziertes Feedback! Es freut uns sehr, dass du den Kollegenzusammenhalt, unseren bewährten Team-Spirit in der Entwicklung und die spannenden Technologien, an denen wir arbeiten, weiterhin so positiv bewertest.

Gleichzeitig nehmen wir deine Kritik sehr ernst – insbesondere zum wahrgenommenen Ergebnisdruck, der Arbeitsverdichtung und Geschwindigkeit, die deinen Arbeitsalltag aktuell prägen. Bei all der Dynamik, die eine Transformation mit sich bringt, ist es uns wichtig eine gesunde und nachhaltige Arbeitsweise nicht aus dem Blick zu verlieren.

Wir würden uns freuen, wenn du deine Eindrücke und Erfahrungen mit uns auch in einem gemeinsamen, persönlichen Gespräch nochmal teilst. Danach können wir gemeinsam besprechen, welche konkreten Maßnahmen die Arbeitsbedingungen verbessern. Du kannst dich dafür vertraulich an unseren Personalleiter oder an unser HR-Team wenden.

Danke dir nochmals für deine Offenheit und für deinen Einsatz.
Wir sind sehr froh, dich im Team zu haben.

Viele Grüße
Das FRITZ! Recruiting-Team

Passt hervorragend, wenn man dem typischen Mitarbeiterprofil entspricht

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Forschung / Entwicklung bei FRITZ! GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorheben möchte ich vor allem die Kolleginnen und Kollegen. In den drei Jahren im Unternehmen habe ich viele Freundschaften geschlossen, und insbesondere die Mitarbeitenden ohne Führungsrolle gehörten zu den herzlichsten, hilfsbereitesten und angenehmsten Menschen, mit denen ich bisher zusammenarbeiten durfte.

Die Trennung von diesen Kolleginnen und Kollegen fiel mir entsprechend schwer und war letztlich eine schmerzhafte Entscheidung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlecht am Arbeitgeber finde ich die mangelnde Transparenz bei Gehalt, Benefits und Beförderungen sowie die unklare Priorisierung von Weiterbildung.

Führungskräfte wirken teilweise unvorbereitet oder überholt, was sich in starren Entscheidungsstrukturen, fehlender Empathie und mangelnder Offenheit für moderne Führung zeigt.

Eigenentwicklungen und interne Prozesse werden oft über kompliziert gestaltet, wodurch Aufgaben ins Stocken geraten, Kommunikation mühsam wird und technische Entscheidungen schwer nachvollziehbar sind.

Auch Gleichberechtigung ist aus meiner Sicht ein Problem: Bei Führungspositionen scheint die Auswahl nicht immer auf Erfahrung oder Qualifikation zu basieren, was Prozesse frustrierend und belastend macht.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz in Entscheidungsprozessen, insbesondere bei Gehalt, Benefits, Beförderungen und Weiterbildung, würde viel Vertrauen schaffen.

Zudem wäre eine gezielte und kontinuierliche Weiterbildung des Managements sinnvoll, um moderne Führung besser zu verankern. Führung sollte nicht nur als Anweisung oder Kontrolle verstanden werden, sondern vor allem als Arbeit mit Menschen – basierend auf Empathie, Respekt und offener Kommunikation.

Karriere/Weiterbildung

Karriereentwicklung und Weiterbildung hatten während meiner Zeit im Unternehmen keine hohe Priorität. Konkrete Weiterbildungsmaßnahmen wurden nur selten ermöglicht.

In meinem Fall wurde der Zugang zu Trainings durch meinen direkten Vorgesetzten aus unterschiedlichen Gründen wiederholt blockiert. Wenn Weiterbildungen angeboten wurden, hatten Mitarbeitende mit formalen Titeln oder höheren Positionen klar Vorrang, unabhängig vom tatsächlichen Entwicklungsbedarf im Team.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter und Sozialleistungen im Unternehmen sind leider sehr intransparent. Ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung: Für zwei Jahre hatte ich keinen Firmenlaptop, sondern lediglich eine PC-Station im Büro. Homeoffice war nur mit meinem privaten PC möglich. Gleichzeitig hatten einige Kollegen Firmenwagen und einen Parkplatz zur Verfügung.

Natürlich ist dies nur ein Beispiel, aber es hatte direkte Auswirkungen auf meine Arbeit, während die anderen „Extras“ meiner Meinung nach eher als Luxus zu werten sind. Was das Gehalt betrifft, hatte ich in meiner Position das Gefühl, dass jeder in unserem Team mindestens 10 Prozent unter dem branchenüblichen Niveau bezahlt wurde.

Vorgesetztenverhalten

Viele Führungspositionen sind historisch gewachsen. Ein Großteil der Führungskräfte ist seit sehr langer Zeit im Unternehmen, was einerseits Kontinuität bringt, andererseits aber auch dazu führt, dass moderne Fachkompetenz und aktuelles Know-how teilweise fehlen.

Das Unternehmen bemüht sich zwar um Weiterbildungen für Führungskräfte, diese reichen meiner Meinung nach jedoch nicht aus, um den heutigen fachlichen und strategischen Anforderungen gerecht zu werden.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung war letztlich der Hauptgrund, warum ich mich nach drei Jahren entschieden habe, das Unternehmen zu verlassen. Auf der Ebene der Mitarbeitenden zeigt sich das Unternehmen relativ divers, aber sobald es um Führungspositionen geht, wird es schwierig.

Ein konkretes Beispiel war ein Bewerbungsprozess für eine technische Führungsposition, bei dem ein Kandidat mit deutlich weniger Erfahrung und einer Konflikthistorie ausgewählt wurde; meiner Meinung nach, weil er besser in das bestehende Bild passte, das die anderen Kandidaten nicht erfüllten.

Über ein Jahr habe ich versucht, diese Entscheidung nachzuvollziehen, was den gesamten Prozess unangenehm und frustrierend machte. Weder mir noch dem anderen betroffenen Kandidaten wurde eine Begründung für die Entscheidung gegeben, abgesehen von einem Angebot für „Sichtbarkeit“ in Form eines Instagram-Fotoshootings, das eigentliche Problem blieb jedoch ungelöst.

Eben jetzt, nach dieser Erfahrung, habe ich mich entschieden, das Unternehmen zu verlassen.

Interessante Aufgaben

Das Unternehmen legt großen Wert auf Eigenentwicklungen und individuelle Lösungen. Statt auf etablierte Standards zurückzugreifen, werden viele Tools und Prozesse selbst aufgebaut. Das kann spannend sein und bietet grundsätzlich Raum für Kreativität.

Herausfordernd wird es jedoch dann, wenn diese Lösungen nicht zuverlässig funktionieren oder nicht mehr den tatsächlichen Anforderungen entsprechen. In solchen Situationen führen Aufgaben nicht selten zu Kreisläufen ohne klare Fortschritte, die Kommunikation gestaltet sich mühsam und wenig zielgerichtet, und technische Entscheidungen müssen mitgetragen werden, die fachlich kaum nachvollziehbar oder transparent erklärt werden können.

Gleichzeitig stößt man dabei häufig auf starre Entscheidungsstrukturen und wenig Offenheit für marktübliche Alternativen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

5Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Florencia Moldenhauer, Fachleitung Employer Branding und Personalmarketing
Florencia MoldenhauerFachleitung Employer Branding und Personalmarketing

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so offen und detailliert zu teilen. Es freut uns, dass du die herzliche Atmosphäre und den Zusammenhalt im Team positiv wahrgenommen hast.

Deine Kritikpunkte zu den Themen Gehalt, Weiterentwicklung, Führungsverhalten und Gleichstellung nehmen wir ernst und reflektieren insbesondere deine Hinweise zur mangelnden Transparenz in Entscheidungsprozessen, beispielsweise bei Beförderungen.

Wir legen bei FRITZ! großen Wert darauf, Entscheidungsprozesse transparent und fair zu gestalten. Vakante Führungspositionen werden auch intern ausgeschrieben und Auswahlprozesse HR-seitig begleitet. Unser Anspruch ist, dass immer die Person mit bester Qualifikation und persönlicher Eignung die Stelle erhält. Bei Absage erhalten Mitarbeitende ein qualifiziertes Feedback von uns, um Entscheidungsgründe verständlich zu machen.

Auch bei unseren Benefits legen wir Wert auf Transparenz. Diese kommunizieren wir umfassend im Intranet sowie im Onboardingprozess. Kürzlich gab es zudem einen internen Bericht, um verstärkt auf unsere zahlreichen Mitarbeiterangebote aufmerksam zu machen. Uns ist wichtig, dass alle Kolleginnen und Kollegen unsere Angebote kennen, denn die sind sehr attraktiv.

Gern leiten wir deine Bewertung intern an die entsprechenden Stellen weiter und prüfen, wo wir Verbesserungen anstoßen können. Wir gehen aber davon aus, dass du die genannten Punkte bereits im Rahmen deines Exit-Interviews angesprochen hast. Auf diese Weise können wir deine Impulse noch gezielter verfolgen.

Wir wünschen dir alles Gute für deinen weiteren persönlichen Weg.

Viele Grüße
Das FRITZ! Recruiting-Team

Mehrfachbewertung

Arbeit interessant, Unternehmenskultur inzwischen katastrophal

1,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei FRITZ! GmbH in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Führung austauschen.

Karriere/Weiterbildung

Nicht vorhanden, das Thema interessiert das Unternehmen schlicht und einfach nicht. Man soll hier einfach seinen Job machen und blos nichts erwarten.

Kollegenzusammenhalt

Zusammenwas?

Vorgesetztenverhalten

Habe in dem Unternehmen nichts erlebt was man als gute Führung bezeichnen könnte, eher das Gegenteil. Amateurhaft.


Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Florencia Moldenhauer, Fachleitung Employer Branding und Personalmarketing
Florencia MoldenhauerFachleitung Employer Branding und Personalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für deine ehrliche Rückmeldung. Schön zu hören, dass deine Arbeit dir inhaltlich Freude bereitet und interessant für dich ist.
Was uns nachdenklich stimmt, dass du unsere Unternehmenskultur so kritisch siehst und hier eine deutlich negative Entwicklung wahrnimmst.

Uns ist bewusst, wie sehr Themen wie Führung, Zusammenarbeit und persönliche Entwicklung den Arbeitsalltag prägen. Umso wichtiger ist es für uns, deine Erfahrungen besser zu verstehen. Wir würden uns deshalb freuen, wenn du deine Perspektive persönlich mit uns teilst. Auf diese Weise können wir gemeinsam besprechen, was aus deiner Sicht verbessert werden kann.

Du kannst dich gern vertraulich an unseren Personalleiter oder an unser HR-Team wenden. Dein Feedback hilft uns, unterschiedliche Blickwinkel mitzunehmen und uns als Arbeitgeber weiterzuentwickeln.

Viele Grüße
Das FRITZ! Recruiting-Team

Arbeitsmittel mehr als fraglich

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei FRITZ! GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kolleg:innen sind tatsächlich sehr nett, Einschulung war auch voll ok

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Firma wird kaputt gespart, Arbeitsmittel müssen teilweise selbst besorgt werden. Oder man muss sich mit Kindertischen und ein Büro antun das absolut nicht auf Lautstärke am Arbeitsplatz achtet.

Verbesserungsvorschläge

Geld in die Hand nehmen für Arbeitsmittel, sich nicht kaputt sparen und wenn man schon "den besten Kundensupport" bieten will sollte man zumindest bei der Arbeitsumgebung anfangen.

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsatmosphäre ist tatsächlich relativ gut

Image

Image ist noch ganz ok, wird sich aber ändern.

Work-Life-Balance

Man kann zwar mit den Stunden runter gehen, man wird dann aber trotzdem täglich für die Peaktimes eingeplant

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man hat schon das Gefühl das sie auf einen eignehen aber machen könne sie wohl nichts

Kollegenzusammenhalt

kann ich schlecht was darüber sagen, Kollegen:innen sind aber tatsächlich sehr nett

Vorgesetztenverhalten

Sehr träge, die einfachsten Dinge dauern Wochen. Auf mangelnde Arbeitsmittel wird nur mit einem Schulterzucken reagiert.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsmittel sind ne Katastophe, Büro hat keinerlei Schallschutz, viel zu enger Raum für die Menge an Menschen. Putzmittel um den Schmutz seiner Kolleg:innen von Maus und Tastatur zu putzen, fehlanzeige. Küche ist tatsächlich aber ein Pluspunkt. Homeoffice Equipment ist komplett selbst zu finanzieren.

Kommunikation

Einige wichtige Dinge werden dir erst Wochen nach der Einstellung gesagt, auch im Vorstellungstermin wird nicht erwähnt das Samstage on Top kommen und nicht in der vereinbarten Zeit enthalten sind.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist Mindestlohn

Interessante Aufgaben

not really


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

3Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Florencia Moldenhauer, Fachleitung Employer Branding und Personalmarketing
Florencia MoldenhauerFachleitung Employer Branding und Personalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für dein ehrliches Feedback! Es freut uns zu hören, dass dir die Arbeitsatmosphäre bei FRITZ! gefällt. Wir legen hier großen Wert auf ein kollegiales Arbeitsumfeld, in dem wir uns gegenseitig unterstützen und gemeinsam Spaß haben – es ist schön zu lesen, dass auch du diesen Spirit so wahrnimmst.

Bei FRITZ! im Support zu arbeiten heißt alles andere als klassische Call-Center-Atmosphäre. Es ist hier persönlicher, weniger anonym. Die Höhe der vorhandenen Schallschutzwände haben wir bewusst so gewählt, dass keine abgeschlossenen Kabinen entstehen, um eine offene und kommunikative Arbeitsweise zu ermöglichen. Dabei achten wir darauf, dass die Arbeitsfläche nie zu voll ist, um eine angenehme Lautstärke und ausreichend Platz für alle zu gewährleisten. Wir stellen allen Mitarbeitenden einen modernen Büroarbeitsplatz zur Verfügung. Mobile Arbeit ist bei uns eine flexible Option. Dafür benötigen Mitarbeitende ihre eigene technische Ausstattung.

FRITZ! steht für erstklassigen Support. Diesen möchten wir unseren Kunden selbstverständlich auch am Wochenende bieten. Allerdings ist Samstagsarbeit entgegen dem, was du schreibst, nie on-top, sondern immer Teil der im Vertrag vereinbarten Arbeitszeit. Dass dies in deinem Fall im Vorstellungsgespräch scheinbar nicht transparent kommuniziert wurde, tut uns leid. Wir versuchen stets gemeinsam individuelle Lösungen zu finden, sollte der Einsatz am Wochenende ein Problem darstellen.

Wir schätzen bei FRITZ! den offenen Austausch, in dem auch Kritikpunkte transparent adressiert werden. Das Feedback hilft uns dabei, uns als Arbeitgeber kontinuierlich weiterentwickeln zu können und verschiedene Blickwinkel einfließen zu lassen. Daher freuen wir uns, wenn du mit uns in Kontakt trittst und dich gern auch direkt an unseren Personalleiter wendest.

Viele Grüße
Das FRITZ! Recruiting-Team

Meine Bewertung

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei FRITZ! GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Flexible Arbeitszeiten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Schlechte Kommunikation
- Kein richtiger Betriebsrat
- Vorgesetztenverhalten: Leute werden in Teamleitungpositionen gesetzt, die vielleicht rein fachlich dafür geeignet sind, in Puncto Teamfit, Arbeitsatmosphäre und Umgang mit Mitarbeitenden aber keinerlei Kompetenzen besitzen.
- Nicht vorhandene Talentförderung
- Gehalt
- Fehlendes/mangelndes Projektmanagement
- Mangelnde Anerkennung von Leistung
- Frauen werden ab einer bestimmten Ebene nicht mehr berücksichtigt

Verbesserungsvorschläge

- Mitarbeitende in Entscheidungen einbeziehen, die sie betreffen
- Auf Führungsqualitäten der Teamleitungen achten: Social Skills sollten bei Führungskräften vorhanden sein
- Interdisziplinäre Teams ausprobieren anstatt Silodenken
- Feedbackkultur etablieren: fangt an, Fehler offen zu diskutieren, sowie daraus zu lernen

Arbeitsatmosphäre

Partys

Gehalt/Benefits

Unattraktive Gehälter

Vorgesetztenverhalten

Wirkliche Führungsqualitäten habe ich selten erlebt

Kommunikation

Kommunikationsmangel

Gleichberechtigung

Frauen werden ab einer bestimmten Ebene nicht mehr berücksichtigt


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

4Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

wir bedanken uns für dein Feedback. Diese hilft uns dabei hilft die Unternehmenskultur als Arbeitgeber stetig zu verbessern. Wir schätzen es sehr, dass du verschiedene Aspekte ansprichst und Verbesserungsvorschläge hast, denn nur so können wir uns weiterentwickeln.

Um deine Eindrücke besser zu verstehen, möchten wir dich ermuntern, deinen Standpunkt persönlich mit uns zu teilen. Auf diese Weise können wir gemeinsam mögliche Verbesserungsvorschläge besprechen. Gern kannst du dich auch direkt an unseren Personalleiter, Sven König, wenden.

Wir schätzen bei AVM den offenen Austausch, in dem auch Kritikpunkte transparent adressiert werden. Das Feedback hilft uns dabei, uns als Arbeitgeber kontinuierlich weiterentwickeln können und verschiedene Blickwinkel einfließen zu lassen.

Daher freuen wir uns sehr, wenn du mit uns in Kontakt trittst.

Viele Grüße
das AVM-Recruiting-Team 

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 244 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird FRITZ! durchschnittlich mit 3,8 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Internet (4,1 Punkte). 52% der Bewertenden würden FRITZ! als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 244 Bewertungen gefallen die Faktoren Image, Umgang mit älteren Kollegen und Kollegenzusammenhalt den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 244 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich FRITZ! als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.