Ihr Unternehmen?

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G. 
Pohl-Boskamp 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Wenn das Irrationale nicht wäre

3,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG in Hohenlockstedt gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

In der Regel sind die Kollegen und Vorgesetzten freundlich. Es ist ein bequemer Arbeitgeber. Die Firmenfeiern sind super.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wäre schön, wenn die Angst vor den russischen Hackern endlich abgelegt oder wenn schon, sinnvoll durch gute IT Sicherheit behoben wird. Die Themen die die meisten Mitarbeiter stören auch endlich angesprochen werden würden. Auch bei der Auswertung der kürzlich durchgeführten Befragung, zu mentaler Belastung wurden bestimmte Themen, aufgrund der noch Geschäftsführung, nicht angesprochen. Das ist sehr schade, so hat man doch immer das Gefühl, man darf eben nicht alles kritisieren.

Verbesserungsvorschläge

Endlich einige Bereiche konzeptioneller aufzustellen. Vor allem durch einheitliche Systeme, Software oder transparent Entscheidungsfindung.
- Projektmanagement
- Gehaltsgefüge
- Digitalisierung
- Anschaffung von Anlagen, die auf dem aktuellen Stand der Technik sind.

Arbeitsatmosphäre

In meiner Abteilung herrscht eine sehr gute Arbeitsatmosphäre, das ist allerdings nicht über das gesamte Unternehmen so.

Image

Das Image scheint unterschiedlich zu sein. Es kommen immer neue Auszubildende und Trainees und regelmäßig kommen Kollegen, die vor ein paar Jahren gekündigt haben wieder zurück. Andererseits gibt es durchaus negative Äußerungen über die namensgebende Geschäftsführung, hier wird häufig die Art der Entscheidungsfindung kritisiert.

Work-Life-Balance

Hier kann ich mich nicht beschweren, man muss keine Überstunden machen, man kann regelmäßig seine Überstunden abbauen. Häufig ist es so, dass man gehen kann, wenn alles was erledigt werden musste erledigt ist. Es gibt Home-Office, auch wenn die Regelungen dafür irrational sind. Man kann relativ leicht an mehr als 30 Tage Urlaub kommen.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt viele Eigengewächse, die vom Trainee zum Vorgesetzten aufgestiegen sind. Generell kann man wie schon geschrieben Aufgaben bekommen die man in anderen Pharmazeutischen Unternehmen vielleicht nicht bekommen würde.

Das Angebot von externen Weiterbildungen ist in gewissen Bereichen eher schlecht und auch hier wieder davon abhängig, wer der Vorgesetzte ist. Ein einheitlicherer Umgang mit Weiterbildungen ist wünschenswert.

Gehalt/Benefits

Leider gibt es kein einheitliches Gehaltsgefüge oder ein erkennbares Konzept. Es wird über jeden Mitarbeiter individuell verhandelt und je nach Nasenfaktor bekommt man dann etwas oder eben nicht. Die Kombination aus der Möglichkeit regelmäßig Stunden abzubauen, mehreren Bonuszahlungen im Jahr macht die Gehaltssituation erträglich.

Bei den Sozialleistungen tut sich langsam etwas, es gibt E-Bike Leasing, einen 50 Euro Gutschein jeden Monat und Kaffee, Tee und Wasser werden kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt einige Angebote, wie ein Sommercamp für Kinder. Regelmäßige dürfen Familienangehörige der Mitarbeiter auch an Firmenfeiern teilnehmen.

Kollegenzusammenhalt

Auch hier ist es meiner Erfahrung nach sehr unterschiedlich zwischen den Abteilungen. Man hört teilweise wildeste Geschichten über den Flurfunk über andere Gebäude und die dort ansässigen Abteilungen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es werden Jubiläen gefeiert, es gibt gelegentlich Aushänge und Danksagungen für die geleisteten Jahre. Allerdings werden häufig neue Kollegen mit einem höheren Gehalt, als die Bestandskollegen eingestellt. Hier fehlt die Nachvollziehbarkeit und ein einheitliches Gehaltsgefüge.

Vorgesetztenverhalten

Hier ist es leider auch sehr abhängig davon, in welcher Abteilung man arbeitet. Hier wäre es schön, wenn es einen einheitlichen Verhaltenskodex für Vorgesetzte gäbe. Die Auswahl von einigen Vorgesetzten ist auch eher fragwürdig.

Arbeitsbedingungen

In der Regel gut, ja es gibt Großraumbüros in denen es sicherlich auch Mal laut sein kann. Aber man bemüht sich darum, unternehmensweit Stehschreibtische zur Verfügung zu stellen.

Kommunikation

Auch bei der Kommunikation ist in meiner Abteilung sehr gut, unternehmensweit teilweise katastrophal. In Projekt ist es stark von den Teilnehmern abhängig wie kommuniziert wird. Die Kommunikation der Geschäftsführung ist eher schwach.

Gleichberechtigung

Leider gab es in einigen Bereichen noch sehr lange nackt Kalender von Frauen und Erzählungen von Kolleginnen über sehr anzügliche Äußerungen von Kollegen. Sicherlich ist das nicht überall so, hier spielen teilweise auch die unglücklich ausgewählten Vorgesetzten eine Rolle, die das in Teilen billigen. Generell sind wir aber mehr Mädels als Kerle. Die Gleichberechtigung endet aber leider auch beim Mutterschutz oder der Elternzeit. So werden Jubiläen nicht gefeiert, wenn eine Kollegin in Elternzeit ist und auch die Gehaltserhöhungen bleiben dann teilweise aus. Hier wäre eine sinnvollerer Umgang schön, beispielsweise die Überlegung einen Betriebskindergarten oder ähnliches einzurichten, genug Kohle für andere unnötige Dinge scheint ja vorhanden zu sein.

Interessante Aufgaben

Wie so oft ist es auch hier ist es von der Abteilung aber auch von dem eigenen Interesse abhängig, sein Aufgabenfeld zu erweitern. In der Regel hat man bei PB eher die chance eine Aufgabe zu übernehme, an die man in anderen Unternehmen nicht herankommen würde.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.