Guter Arbeitgeber mit Verbesserungs-Potential :-)
Kommunikation
Das Thema Kommunikation wird erfreulicherweise angegangen (z. B. gute Infos bei Personalveränderungen). Bitte schließt bei Mitarbeiterumfragen aber unbedingt den Kreis: Wenn Daten erhoben werden, müssen die Ergebnisse und die nächsten Schritte auch transparent kommuniziert werden, sonst verpufft der Effekt.
Work-Life-Balance
50% Home Office
Vorgesetztenverhalten
Kommt immer auf die Person an
Gleichberechtigung
Die Förderung weiblicher Führungskräfte funktioniert in den mittleren Ebenen bereits gut. Es sollte nun aktiv daran gearbeitet werden, diese Diversität auch in die oberste Führungsebene (C-Level) zu bringen, die aktuell noch sehr männlich dominiert ist.
Umgang mit älteren Kollegen
Gibt keine ü50 Kollegen
Arbeitsbedingungen
Größtenteils Großraum, die kleineren Büros sind oft von den selben belegt, dagegen wird nichts unternommen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt gute Ansätze, aber auch deutlichen Nachholbedarf. Positiv ist, dass im Alltag fast alles digital läuft und sehr wenig gedruckt wird. Beim Thema Nachhaltigkeit ist aber noch viel Luft nach oben: Der Biomüll wird leider in Plastiktüten gesammelt, und bei Firmenfeiern entsteht unnötig viel Müll durch Einwegprodukte. Auch auf Fair-Trade-Produkte (z. B. beim Kaffee) wird bisher nicht geachtet.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist okay, aber für die Branche nichts Besonderes. Erhöhungen gibt es nur bei internen Jobwechseln oder bei außerordentlichen Leistungen
Zudem müssen die Urlaubsregelungen dringend vereinheitlicht werden. Versprechungen aus dem Recruiting sollten mit der Realität übereinstimmen – ungleiche Urlaubstage bei gleichem Einstieg schaden der internen Stimmung.
Karriere/Weiterbildung
Die berufliche Weiterentwicklung ist hier leider absolute Glückssache. Wenn im Unternehmen gerade keine passende Stelle frei ist, gibt es kaum Perspektiven oder alternative Entwicklungspfade, selbst wenn man hochmotiviert ist und sich weiterentwickeln will. Karrierewege sind stark an starre Vakanzen gekoppelt, statt das Potenzial der Mitarbeitenden individuell zu fördern


