91 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
91 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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91 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Bewertungen einfach löschen - so unprofessionell und peinlich. Die anderen Bewertungen sprechen für sich.
Auch nach über 3 Wochen habe ich keine Rückmeldung erhalten. Auf meine Anfrage per Email habe ich keine Reaktion erhalten. Ein Einloggen in mein Profil im System funktionierte nicht, obwohl das Passwort korrekt wart. Zurücksetzen des Passwortes hat auch nicht funktioniert. Deshalb gehe ich mal davon aus, dass es eine Absage ist. Besonders schade ist, dass man offenbar nicht in der Lage ist, wenn man für das eigene Team sucht, eine gute Candidate Experience zu gewährleisten.
An die angegebene Emailadresse habe ich zweimal eine Email mit Bitte um Feedback geschickt. Auch darauf kam leider keinerlei Reaktion. Deshalb irritiert mich der Kommentar zu meiner Bewerbung ein wenig. Insgesamt finde ich sehr schade.
Alles ist in Ordnung
Also gerade von HR erwarte ich eine wertschätzenden und angemessenen von der Zeit gestalteten Prozess. Wenn kommuniziert wird das man sich innerhalb einer Woche zurück meldet dann tut man das auch egal wie die Entscheidung aussieht. Das wirft einfach ein absolutes schlechtes Licht auf das Unternehmen. Leider sehr unprofessionell
Bewerberinnen und Bewerber nach Vorstellungsgesprächen zuverlässig über den Stand des Bewerbungsprozesses informieren – insbesondere dann, wenn diese bereits selbst nachfragen.
Bewerbungsprozess
Mein Bewerbungsprozess bei Gebr. Heinemann erstreckte sich von Mai bis September und hinterließ einen ausgesprochen zwiespältigen Eindruck.
Ursprünglich wurde ich über LinkedIn kontaktiert, ohne mich selbst beworben zu haben. Nach zwei Gesprächen erhielt ich eine Absage mit der Begründung, man suche ein stärker auf AI spezialisiertes Profil. Bis dahin war der Prozess freundlich, transparent und professionell. Insbesondere der zuständige Recruiter kommunizierte offen und zuverlässig.
Etwa sechs Wochen später wurde ich erneut kontaktiert. Die zwischenzeitlich ausgewählten Kandidaten hätten sich nicht als passend erwiesen, weshalb man eine neue Bewerbungsrunde starten wolle.
Es folgten ein virtuelles Gespräch mit der C-Ebene sowie ein persönliches Gespräch am Hamburger Hauptsitz, das deutlich über eine Stunde dauerte. Beide Gespräche verliefen positiv. Neben fachlichen Themen wurden insbesondere die gegenseitigen Erwartungen, Arbeitsweisen und die persönliche Zusammenarbeit besprochen.
Das anschließende Feedback aus dem Recruiting war ausgesprochen positiv: Mir wurde mitgeteilt, dass ich nach den ersten drei Gesprächen der favorisierte Kandidat sei und lediglich noch ein weiteres Gespräch ausstehe. Mir wurde eine weitere, persönliche Gesprächsrunde mit dem erweiterten Führungsteam als nächster Schritt in Aussicht gestellt. Wenige Tage später folgte überraschend die endgültige Absage.
Kommunikation und Entscheidungsfindung
Dass sich ein Unternehmen letztlich für einen anderen Kandidaten entscheidet, ist selbstverständlich. Gleiches gilt für Bewerber, die sich häufig in mehreren Auswahlverfahren befinden und ebenfalls Entscheidungen zwischen verschiedenen Arbeitgebern treffen müssen.
Kritikwürdig ist für mich vielmehr die Art und Weise, wie dieser Prozess verlief, die für mich erhebliche Fragen hinsichtlich der internen Abstimmung, der Klarheit des Anforderungsprofils und der Professionalität der Entscheidungsfindung aufwirft.
Eine nachvollziehbare Begründung für die plötzliche Kehrtwende erhielt ich nicht. Der Recruiter erklärte, er habe lediglich die Absage zu übermitteln und verfüge selbst über wenige Informationen. Möglicherweise solle das Stellenprofil erneut angepasst werden, diesmal mit einem stärkeren Fokus auf Strategie und Consulting.
Dies klang wenig plausibel, da entsprechende Erfahrungen bereits einen wesentlichen Bestandteil meines Profils darstellten und von Beginn an bekannt waren.
Bemerkenswert ist, dass sich die Ausrichtung der Position innerhalb weniger Monate mehrfach zu verändern schien, zunächst ein stärkerer AI-Fokus, anschließend eine breitere strategische Commercial-Rolle und schließlich möglicherweise eine erneute Schwerpunktverlagerung in Richtung Strategie und Consulting.
Nach fast vier Monaten entsteht dadurch der Eindruck, dass die beteiligten Entscheidungsträger selbst noch keine hinreichend klare Vorstellung davon hatten, welche Kompetenzen sie tatsächlich benötigen und wie die Position ausgestaltet werden soll.
Gerade bei einer strategischen Position mit direkter Berichtslinie an das C-Level würde man mehr Klarheit, Entscheidungsstärke und eine professionell abgestimmte Personalplanung erwarten.
Letztendlich hätte ein klärendes bzw. aufschlussreicheres Gespräch einen akzeptablen Abschluss dargestellt. Der versprochene Rückruf, der Senior Recruiterin erfolgte jedoch nicht, weshalb nach mehreren Gesprächsrunden insgesamt dieses unliebsame Ende als letzte Erinnerung bleibt.
Unternehmenskultur und persönlicher Eindruck
Alle Gesprächspartner waren im persönlichen Umgang freundlich und respektvoll. Das möchte ich ausdrücklich positiv hervorheben.
Allerdings ist Freundlichkeit lediglich eine Grundvoraussetzung professioneller Zusammenarbeit. Sie ersetzt weder fachliche Klarheit noch Entscheidungsfähigkeit.
Mein Eindruck war, dass zwischen dem positiven persönlichen Austausch, den kommunizierten nächsten Schritten und der tatsächlichen Entscheidungsfindung erhebliche Diskrepanzen bestanden.
Ob dies auf interne Abstimmungsprobleme, wechselnde Prioritäten oder unzureichend definierte Anforderungen zurückzuführen war, kann ich von außen nicht beurteilen. Der Prozess ließ jedoch deutliche Zweifel daran entstehen, wie klar und konsequent strategische Personalentscheidungen auf dieser Führungsebene vorbereitet und umgesetzt werden.
Zugesagte Rückmeldungen im benannten Zeitraum zu geben. Nach 3 Wochen kein Feedback, auf schriftliche Nachfrage per Mail erfolgte zudem keine Antwort, auch wenn man ein solches "Verhalten" im Bewerbungsprozess schon als Antwort werten kann.
- Die herzliche, menschliche Seite von Heinemann zeigen. Das Unternehmen kam „kalt“ rüber, es ging hauptsächlich um wirtschaftliche Themen. Vom Familienunternehmen kam wenig bei mir an.
- Das „Kennenlern-Gespräch“ umbenennen oder wirklich nur ein Kennenlern-Gespräch führen. Dass der Bewerbungsprozess mehrere Schritte (Gespräche und Assessment Center) ist meiner Meinung nach schon too much, aber ok. Dass das Kennenlern-Gespräch schon eher ein Fachgespräch ist, sollte vorher klar kommuniziert werden.
Es war generell eine eigenartige Atmosphäre. Ich habe die Be-/Verurteilung im Gespräch gespürt, und ich glaube das sollte so kein Bewerber erleben.
Verbindliche Fristen kommunizieren, innerhalb derer man zuverlässig eine Rückmeldung bekommt (aus angekündigten 2 Wochen wurden 5). Der Prozess war mit über 12 Wochen von Bewerbung bis Absage zu lang.
So verdient kununu Geld.