86 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
86 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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86 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe bei Gebrüder Heinemann zwei unterschiedliche Bewerbungsprozesse durchlaufen und dabei leider sehr gemischte Erfahrungen gemacht.
Die erste Bewerbung war für eine auf zwei Jahre befristete Festanstellung. Der Bewerbungsprozess begann sehr positiv: Insgesamt hatte ich drei Gespräche, die alle angenehm und professionell geführt wurden. Die Kommunikation war anfangs schnell, die Ansprechpartner gut erreichbar und der gesamte Prozess wirkte strukturiert und wertschätzend.
Nach dem letzten Gespräch wurde mir eine Rückmeldung innerhalb einer Woche zugesagt. Diese erfolgte allerdings erst nach etwa vier Wochen. In dieser Zeit habe ich mehrfach versucht, telefonisch und schriftlich nachzufragen, erhielt jedoch keinerlei Antwort. Weder Anrufe noch Nachrichten wurden beantwortet. Später wurde mir mitgeteilt, dass sich die Rückmeldung krankheitsbedingt verzögert habe. Dafür habe ich grundsätzlich Verständnis, allerdings frage ich mich, warum es in solchen Fällen keine Vertretung oder zumindest eine kurze Information an Bewerber gibt, dass sich die Entscheidung länger hinzieht als ursprünglich angekündigt. Dieses Verhalten empfand ich daher als sehr enttäuschend, insbesondere nachdem der Prozess zuvor so professionell wirkte. Schlussendlich erhielt ich dann eine Absage.
Meine zweite Erfahrung war die Bewerbung für das Trainee-Programm im Einkauf. Das Assessment Center war grundsätzlich gut organisiert und die Aufgaben vom Niveau her angemessen. Allerdings hatten mehrere Aufgaben aus meiner Sicht nur wenig Bezug zum eigentlichen Einkauf. Bestandteile waren unter anderem eine umfangreiche Case Study mit anschließender Präsentation, ein simuliertes Mitarbeitergespräch, ein Pitch sowie eine Gruppenarbeit. Gerade bei einem Einkaufs-Traineeprogramm hätte ich mir deutlich mehr fachlichen Bezug zum Einkauf gewünscht.
Kritisch sehe ich außerdem die Situation rund um eine Mitbewerberin, die zuvor bereits im Unternehmen tätig war. Während des Assessment Centers wurde deutlich, dass einige der Bewertenden ehemalige Vorgesetzte beziehungsweise bekannte Ansprechpartner dieser Bewerberin waren. Das vermittelte zumindest mir kein Gefühl von Neutralität oder Chancengleichheit. Wenn Bewerber bereits persönliche Beziehungen zu Teilen der Jury haben und diese bei der Begrüßung herzlich umarmen, hinterlässt das zwangsläufig einen voreingenommenen Eindruck.
Nach dem Assessment Center kam die Rückmeldung leider ebenfalls nicht im ursprünglich angekündigten Zeitraum, was für mich die Erfahrung aus dem ersten Bewerbungsprozess widerspiegelt. Gerade als Bewerber würde ich mir hier deutlich mehr Transparenz bei Zeitangaben und Verzögerungen wünschen. Positiv hervorheben möchte ich dennoch, dass überhaupt Feedback gegeben wurde, da das heutzutage nicht selbstverständlich ist. Allerdings wirkte dieses auf mich eher generisch und wenig individuell auf meine tatsächliche Leistung bezogen, weshalb es mir letztlich kaum einen konkreten Mehrwert für zukünftige Bewerbungsprozesse gegeben hat.
Insgesamt habe ich Gebrüder Heinemann als Unternehmen mit grundsätzlich professionellen Prozessen erlebt, allerdings mit deutlichen Schwächen bei Kommunikation, Transparenz und aus meiner Sicht auch Fairness im Auswahlverfahren.
Zugesagte Rückmeldungen im benannten Zeitraum zu geben. Nach 3 Wochen kein Feedback, auf schriftliche Nachfrage per Mail erfolgte zudem keine Antwort, auch wenn man ein solches "Verhalten" im Bewerbungsprozess schon als Antwort werten kann.
- Die herzliche, menschliche Seite von Heinemann zeigen. Das Unternehmen kam „kalt“ rüber, es ging hauptsächlich um wirtschaftliche Themen. Vom Familienunternehmen kam wenig bei mir an.
- Das „Kennenlern-Gespräch“ umbenennen oder wirklich nur ein Kennenlern-Gespräch führen. Dass der Bewerbungsprozess mehrere Schritte (Gespräche und Assessment Center) ist meiner Meinung nach schon too much, aber ok. Dass das Kennenlern-Gespräch schon eher ein Fachgespräch ist, sollte vorher klar kommuniziert werden.
Es war generell eine eigenartige Atmosphäre. Ich habe die Be-/Verurteilung im Gespräch gespürt, und ich glaube das sollte so kein Bewerber erleben.
Verbindliche Fristen kommunizieren, innerhalb derer man zuverlässig eine Rückmeldung bekommt (aus angekündigten 2 Wochen wurden 5). Der Prozess war mit über 12 Wochen von Bewerbung bis Absage zu lang.
Mich einstellen
Nein
Vielleicht die Wartezeit zwischen den Bewerbungsgesprächen etwas reduzieren
Fragen zu der Persönlichkeit, Hintergrund, Ausbildung, persönlichen Wünschen und Umgang mit Menschen
keine
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