31 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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31 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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31 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Nehmen Sie Kritik aus der Belegschaft ernst, statt mit Druck zu reagieren. Vertrauen Sie uns Mitarbeitenden wieder mehr. Das Homeoffice-Verbot schadet nur der Motivation. Hören Sie auf, Geld in teure Berater zu stecken, während an den eigenen Leuten gespart wird.
Die Stimmung leidet massiv unter dem permanenten Kontrollzwang von oben. Nach dem drastischen Personalabbau herrscht in allen Abteilungen spürbare Frustration und eine enorme Arbeitsverdichtung. Es fühlt sich einfach nicht mehr nach einem gesunden Arbeitsklima an.
Es fühlt sich an wie ein riesiger Rückschritt in die Vergangenheit. Das Homeoffice von heute auf morgen komplett gestrichen wurde, ohne echte Erklärung, hat der Motivation extrem geschadet. Man fühlt sich nicht mehr wie ein erwachsener Mensch behandelt. Es ist völlig unverständlich und unzeitgemäß, dass man für zeitversetzte Besprechungen zwingend im Büro präsent sein muss. Die starre Grenze von maximal 10 Stunden auf dem Überstundenkonto macht die Situation nicht besser.
Leider das Einzige was vieles abfedert. Man teilt das gleiche Schicksal und die Frustration über die aktuellen Entwicklungen.
Besonders weh tut es zu sehen, dass bei Sonderzulagen ausgerechnet die jüngsten oder in einer Auszeit befindlichen Kolleginnen und Kollegen leer ausgehen. Das hat mit echtem sozialen Bewusstsein und Verantwortung für mich leider überhaupt nichts zu tun.
Ich erlebe die Führung hier leider als sehr unnahbar, starr und absolut uneinsichtig. Das hat sich jüngst wieder ganz deutlich gezeigt: Statt nach den nachweislich schlechten Ergebnissen der Mitarbeiterbefragung den Spiegel vorzuhalten und zu fragen „Was läuft bei uns falsch und was können wir besser machen?“, wird von oben herab mit Konsequenzen gedroht. Es fehlt jegliche Selbstreflexion darüber, dass das Management für diese schlechten Ergebnisse selbst verantwortlich ist.
Wenn man dann noch sieht, dass Abteilungen über ein Jahr führungslos vor sich hinmanagen, während teures Geld für externe Berater in die Hand genommen wird, verliert man einfach den Respekt vor solchen Entscheidungen.
Ein echter Dialog auf Augenhöhe existiert hier für mich nicht. Wenn man kritische Fragen stellt oder Dinge hinterfragt, bekommt man oft patzige und unschöne Antworten zu hören. Auch die Art, wie mit dem Personalabbau umgegangen wurde, macht traurig. Wenn Abteilungen plötzlich halbiert werden, wird das als „Restrukturierung“ betitelt. Die Arbeit bleibt aber exakt dieselbe.
Grundsätzlich in Ordnung, aber mein Eindruck ist leider, dass der Belegschaft hier einfach nichts gegönnt wird. Richtige Zugeständnisse oder Anpassungen gibt es gefühlt nur dann, wenn das Unternehmen von außen oder durch gesetzliche Vorgaben dazu gezwungen wird. Es fühlt sich so an, als wolle man die Mitarbeitenden bewusst kleinhalten.
Gleichberechtigung und Fairness sehen für mich anders aus. Die Benachteiligung bestimmter Vertrags und Statusgruppen bei Bonuszahlungen zeigt deutlich, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird, anstatt alle Angestellten fair und gleichwertig zu behandeln.
Das ist eine Firma mit unglaublich viel Potenzial, vor allem in der heutigen Zeit. Die Aufgaben an sich wären eigentlich spannend und bieten eine gute Basis, aber durch die starren Rahmenbedingungen und den Druck geht die Freude am Job im Alltag leider komplett verloren.
Die Entlohnung ist angemessen, sofern beim Einstieg gut verhandelt wurde. Positiv hervorzuheben ist der starke Zusammenhalt auf der operativen Ebene sowie die Integration älterer Kollegen im Arbeitsalltag.
Der Arbeitsalltag ist zu 80 % von behördenähnlicher Bürokratie geprägt, welche die Dokumentenpflege und das Einholen unzähliger Freigaben umfasst. Eigenverantwortliches Arbeiten ist kaum möglich, sämtliche Aufgaben und Abläufe werden vorgegeben. Die fehlende Flexibilität durch den vollständigen Entfall des Homeoffice ist ein erheblicher Rückschritt. Die Kommunikation der Führungsebene ist mangelhaft und von oben herab. Die IT-Infrastruktur ist technisch veraltet, was durch inkompatible Tools zu erheblichen Doppelarbeiten führt. Es fehlt an einer beständigen Strategie.
Investitionen sollten nicht nur in Pseudoplanungen für über Jahre nicht erfolgte Neubauten, sondern auch in eine moderne Führungskultur und zeitgemäße Arbeitsmittel fließen. Ein echtes Vertrauensverhältnis zu den Mitarbeitern und eine transparente Kommunikation könnten die hohe Fluktuation senken.
Das Klima ist geprägt von einem massiven Kontrollbedürfnis der Leitung. Dies führt zu einer spürbaren Verunsicherung innerhalb der Belegschaft.
Nach außen hin wird investiert. Intern wirkt das Handeln oft wie ein schleichendes Dahinwirtschaften mit Fokus auf kurzfristige Gewinnentnahme.
Das ehemals verfügbare, stark reglementierte, Homeoffice wurde komplett gestrichen. Eine zeitgemäße Flexibilität ist somit nicht existent.
Strukturierte Entwicklungspfade sind nur auf dem Papier vorhanden. Da die strategische Planungen eine sehr kurze Halbwertszeit haben, wird man hier meist hingehalten.
Das Gehalt ist grundsätzlich in Ordnung. Die Höhe hängt primär vom Verhandlungsgeschick bei Vertragsabschluss ab.
In der Fertigung wird schleppend modernisiert, notwendige Standards werden eingehalten. Darüber hinaus wird sich nicht engagiert.
Auf der untersten Ebene ist der Zusammenhalt exzellent. Man stützt sich gegenseitig gegen den Druck von oben.
Ältere Mitarbeiter sind voll integriert und erfahren keine direkten Nachteile im Tagesgeschäft, sofern sie nicht von Restrukturierungen betroffen sind.
Die Führung agiert oft ohne Empathie für die Belange der Belegschaft. Entscheidungen werden ohne Einbezug der Fachebene getroffen und strikt von oben herab angeordnet. Eigenverantwortung wird nicht gefördert, alles wird vorgegeben.
Direkte Vorgesetzte sind in der Regel sympathisch, haben aber keinen Einfluss auf Entscheidungen.
Die Hardware und Software sind nicht auf dem Stand der Technik. Räumlichkeiten am Hauptstandort stehen teilweise leer, während externe Flächen angemietet werden. Die Sozialräume sind eher ungepflegt.
Die Kommunikation von Seiten der Führungsebene ist intransparent. Durch die externe Einmietung des Vertriebs ist der abteilungsübergreifende Informationsfluss zudem physisch unterbrochen.
Besondere Benachteiligungen sind nicht direkt ersichtlich, jedoch dominiert in der Führungsebene ein sehr klassisches, hierarchisches Rollenverständnis.
Der Großteil der Arbeitszeit wird durch bürokratische Dokumentations und Freigabeprozesse gebunden. Wenig Spielraum für interessante Tätigkeiten.
Gehalt
Keine flachen Hierarchien, keine Du-Kultur, keine lockere Arbeitsatmosphäre
Auch mal auf Mitarbeiter hören und Verbesserungsvorschläge annehmen. Besonders wenn diese nicht nur vereinzelt kommuniziert werden
Homeoffice wurde aus fadenscheinigen Gründen abgeschafft. Fortschritt nicht vorhanden
Der direkte Vorgesetzte ist unter Umständen gut, aber darf leider selbst nichts entscheiden, da die Unternehmensführung einen Kontrollzwang hat
Kommunikation der Unternehmensführung kann nicht schlechter sein. Miserabel! Keine Einsicht vorhanden, da sich die Führung nicht in „normale“ Mitarbeiter hinein versetzen kann.
Die Bezahlung, was aber nur dem Tarifvertrag und IGM zu verdanken ist.
Das einfache Mitarbeiter wie Spielfiguren ausgetauscht werden. Motto: aus den Augen, aus dem Sinn.
Mit der Zeit gehen, wer mobiles Arbeiten abschafft und seinen Mitarbeitern kein entsprechendes Vertrauen entgegenbringt ist out.
Aufgrund der wirtschaftlichen Lage ist die Stimmung eher schlecht
Mehr Schein als sein …
Das Märchen vom mobilen Arbeiten ist zu Ende
Motto: Learning by Doing
Aufgrund von IGM und Tarif natürlich Branchenüblich gut!
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Je länger man dabei ist desto mehr versucht man noch zusammenzuarbeiten
Ich glaube wer aktuell in die Rente geschickt wird kann sich als Glückspilz sehen, die jüngeren werden es schwer haben.
Die alten Hasen werden so langsam ersetzt weshalb eher keine familiäre Atmosphäre mehr vorhanden ist
Kampf gegen Windmühlen, entweder man führt aus oder man resigniert einfach.
Der Flurfunk ist informativer als die Vorgesetzten
Mal so, mal so …
Momentan wirkt alles eher wie festgefahren
Gehalt, orientiert sich an den IGM Tarifen
Keine flachen Hierarchien
Arbeitsbedingungen verbessern, wie Sozialräume bzw. Abteilungen / Büros
Man wird super aufgenommen und fühlt sich schnell wohl. Die Kollegen nehmen einen vom ersten Tag an Ernst und geben sich schon bei der Einarbeitung große Mühe.
Das Unternehmen gehört zu einem amerikanischen Konzern, welcher vor Kurzem von einem Finanzinvestor übernommen wurde. Dies macht sich im Alltag nicht bemerkbar und man hat das positive Gefühl in einem gut organisierten, familiengeführten Unternehmen zu arbeiten.
Weiter so!
Angenehme und moderne Umgebung. Regelmäßige Mitarbeitergespräche und Termine z.B. zur Einarbeitung.
Weltweit sehr gut positioniertes Unternehmen mit guten Wachstumsaussichten.
Durch Homeoffice und flexible Arbeitszeiten ist eine gute Balance gegeben. Die Arbeit ist in der vereinbarten Arbeitszeit zu schaffen. Freizeit ist Freizeit und während des Urlaubs gibt es eine Vertreterregelung.
Professionelles System der Fachlaufbahn mit verschiedenen Karrierestufen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten (Junior, Account, Senior Manager, Teamleiter, Vertriebsleiter). Absprache mit Vorgesetzten bezüglich persönlicher Ziele und notwendigen Schritten (z.B. Weiterbildungen), um Ziele zu erreichen.
Faires Gehalt bei der Einstellung.
Entsprechend der allgemeinen Vorgaben und Erwartungen.
Sehr gut innerhalb der Teams sowie teamübergreifend. Der Vertrieb wird in der gesamten Firma geschätzt und auf Augenhöhe behandelt. Teamevents wie Weihnachtsfeier, Sommerfest und auch ein Firmenlauf tragen ihren Teil dazu bei.
Schwer zu sagen als junger Mensch. Von Beobachtungen her werden gerade die erfahrenen Kollegen geschätzt und mit Respekt behandelt. Toll aber auch, dass jungen Kollegen ebenfalls Chancen gegeben werden sich zu beweisen.
Sehr angenehm - fair, transparent und ehrlich.
Sehr gutes Equipment - sowohl fürs Büro als auch fürs Homeoffice (Bildschirm, Headset, Kamera, etc.).
Direkt und transparent. Regelmäßige Betriebstreffen, um Belegschaft zu informieren.
Schwer zu sagen als deutscher Mann. Vom Gefühl her läuft aber alles gleichberechtigt ab und mir sind keine Abweichungen vom Code of Conduct aufgefallen.
Wer komplexe, anspruchsvolle Produktionsgüter in spannenden Anwendungen (z.B. Miniaturblutpumpen, Mars-Rover, ...) interessant findet, ist bei GRW genau richtig.
Die negativen Bewertungen sind nicht nachvollziehbar, offensichtlich handelt es sich um vereinzelt verzweifelte Ex-Mitarbeiter.
GRW ist ein solides und faires Unternehmen.
1A
Einzelne Abteilungen sind im Umschwung, besser geht immer
Gleitzeit, 35h/Woche möglich
Leistungsorientiert, wer was bewegt wird gefördert
Kommt sicher auf Abteilung an
Gibt immer Optimierungspotential
Marktführer für Miniaturkugellager
genügend Parkplätze vor Ort / Nähe zu Würzburg
sehr gutes Klima unter den Kollegen
flexible Arbeitszeiten
Urlaubs- und Weihnachtsgeld
Sommerfest und Weihnachtsfeier
attraktive betriebliche Altersvorsorge
Flexible Arbeitszeiten (Kernarbeitszeit von 9 - 15Uhr) und Freischicht-Modell vorhanden. Homeoffice ist möglich.
Urlaub kann nach Absprache mit der Abteilung und dem Vorgesetzten recht flexibel genommen werden.
Mitarbeiter werden individuell gefördert und mit Weiterbildungsmöglichkeiten unterstützt.
Gehalt kommt pünktlich und ist branchenüblich. Arbeitgeber zahlt 13. und 14. Gehalt und bietet die Möglichkeit der betrieblichen Altersvorsorge inkl. überdurchschnittlicher Arbeitgeberzuschüsse.
Kostenfreies Wasser wird allen Mitarbeitern in den Sommermonaten zur Verfügung gestellt.
Müll wird getrennt, Einweg-Kaffeebecher wurden abgeschafft und jeder Mitarbeiter bekommt seinen eigenen Mehrwegbecher.
Bei der Produktion anfallendes Späne werden ebenfalls aufbereitet.
Vorschlag: Man könnte den Fuhrpark auf Elektromobilität umstellen.
Der Zusammenhalt im Kollegium ist gut. Firmenevents Sommerfest und Weihnachtsfeier tragen dazu bei.
Wer offen uns freundlich mit den Kollegen umgeht, hat keinerlei Probleme.
Verbesserungsvorschlag: Flachere Hierarchien und mehr Vertrauen in die Mitarbeiter.
Helle und ruhige Büros. Teilweise klimatisiert
Informationsveranstaltung der Geschäftsführung ca. ein mal im Quartal.
Spannende und abwechslungsreiche Aufgabenbereiche.
- sichere Branche und Arbeitsplatz (solang der amerikanische Mutterkonzern nicht interveniert)
- immer noch starke Marktposition
- solide Produkte
- kann ein Einstieg in die in Unterfranken stark vertretene Kugellagerbranche sein
- kein Vertrauen in die Mitarbeiter
- kaum Benefits für Mitarbeiter
- Image in der Region kaum vorhanden
- amerikanischer Mutterkonzern
- keine langfristige Vision / Strategie
- Prozesschaos lähmt die gesamte Organisation
- Unternehmenskultur hinsichtlich Arbeitnehmerfreundlichkeit nicht sehr progressiv
- Vertrauen in die Mitarbeiter, gekoppelt an mehr Freiheiten und Eigenverantwortung (Bremse lösen)
- Gehaltsanpassungen angelehnt an IG Metall, wenigstens ein paar Prozent sind wohl nicht zu viel verlangt nach Rekordjahr
- Stellen im oberen Management müssen dringend mit strategischen und authentischem Personal nachbesetzt werden
- Prozesse verschlanken und dadurch Kundenorientierung steigern und Mitarbeiterfrustration senken
- Stimmung im Unternehmen verbessern
Ohne Freigaben geht hier absolut gar nix, was davon zeugt, dass kein Vertrauen in die Mitarbeiter gesetzt wird und Eigenverantwortung nicht gewollt und gefordert ist. Motivierte und kreative Mitarbeiter gehen dadurch frustriert im Prozessdschungel unter und können sich nicht entfalten. Siezen ist hier auch auf unteren und teils gleichgestellten Hierarchieebenen an der Tagesordnung. Die extrem hohe Fluktuationsrate im Vertrieb (im Schnitt ein Viertel Kündigungen der Belegschaft pro Jahr) demoralisiert stark. Entweder haben sich die Mitarbeiter seit Jahren mit der Situation abgefunden oder kündigen nach spätestens 2-3 Jahren. Stellen werden nicht immer nachbesetzt, falls doch, werden lange keine Leute gefunden.
Die Arbeitszeiten sind in Ordnung und zwei Tage Home Office sind möglich. Home Office Vereinbarung unbedingt in den Vertrag festschreiben lassen, da die Betriebsvereinbarung jederzeit widerrufen werden kann. Durch Resignation vieler Mitarbeiter hat es sich etabliert, nur das nötigste zu tun, da Mehrarbeit keine Auswirkungen auf Karriere oder den Kontostand hat.
Schulungen werden teilweise angeboten. Bzgl. Karriere werden Teamleiterstellen eigentlich immer von extern besetzt. Job Rotation ist mir kein Fall bekannt und angekündigte Modelle mit Junior/Senior-Vertriebsstellen sind versandet. Die Struktur im Vertrieb fördert keine Motivation, aufzusteigen.
Innerhalb des Vertriebs gut, auch wenn teamübergreifende Zusammenarbeit nicht gewünscht ist. Teilweise werden unter den Teams Aufträge weggeschnappt. Beziehung zum Management kühl, kaum Austausch und Geschäftsführung zeigt sich nur, wenn mal wieder die Kündigungen einflattern. Außerhalb des Vertriebs teilweise Kommunikationsformen, die in vielen Firmen abmahnungswürdig sind und von Unprofessionalität zeugen.
Auf Teamleiterebene in der Regel gut bis sehr gut, allerdings sind den Teamleitern stark die Hände gebunden (stark hierarchische Organisationsform). Eine Führungskraft auf Teamebene hat ebenso so gut wie keinen Handlungsspielraum und probiert, das noch vorhandene Team bei Laune zu halten so gut es geht. Auf Managementebene fehlt es absolut an strategischen Köpfen, die eine Vision und langfristige Unternehmensziele bis in die unterste Hierarchieebene glaubhaft kommunizieren können. Stattdessen verrennt sich das personell ausgedünnte Management in operative Themen.
Der Vertrieb hat tolle Räumlichkeiten und ruhige, helle und klimatisierte Büros. Pausenraum und Teeküche sind neu und vorhanden, sanitäre Anlagen sehr sauber. Besprechungsräume sind ebenso gut ausgestattet und reichlich vorhanden. Mobiliar und Stühle teils sehr veraltet, höhenverstellbare Tische bekommt man nicht mal mit ärztlichen Attest, wo man sich fragt, was der Arbeitnehmer Wert ist. Dienstwagen gibt es nur auf Teamleiterebene, wird aber auch nicht benötigt, da kaum Dienstreisen gemacht werden (aufwendiger Genehmigungsprozess mit Kostenabschätzung etc...). Diensthandys teilweise 5-6 iPhone Generationen zurück. Zubehör (Kopfhörer o.Ä.) muss von der VT-Leitung freigegeben werden.
Der interne Informationsfluss ist kaum vorhanden, ein Intranet (stammt designtechnisch aus den 90ern) wird nicht genutzt. Am ehesten bekommt man was über den Flurfunk mit. Gute News gibt es eh sehr selten und wenn dann werden diese nur mitgeteilt ohne ernstgemeinte Lobe. Vertriebsziele werden Top-Down eingebracht, auch wenn teils unrealistisch (bspw. hohes Umsatzwachstum bei vorangegangenem Rekordjahr trotz stagnierender Konjunktur).
PS: Variablen Anteil in der Verhandlung möglichst gering halten.
Auf jeden Fall sehr hoch in die Verhandlung einsteigen, GRW hat sowieso Probleme, die Stellen nachzubesetzen. Gehaltserhöhungen gibt es grundsätzlich maximal, wenn die Kündigung auf dem Tisch liegt. Keine Inflationsprämie oder Tarifanpassungen. Vertriebsbonus basiert auf AE, Umsatz und EBIT, also Faktoren die mit der beschriebenen Vertriebsarbeit kaum beeinflussbar und stark von der Marktlage abhängig sind. Betriebliche Altersvorsorge ist vorhanden.
Vertriebsingenieure sind eher operative Innendienstler, die mit der Abwicklung von Bestellungen und Angeboten inklusive umfangreichen Freigabeprozessen beschäftigt sind. Als Vertriebsingenieur darf nicht mal ein Angebot mit Beträgen über 0€ ohne Freigabe versendet werden. Dadurch steigt auch die Reaktionszeit auf Kundenanfragen teils ins Unermessliche, da jede kleinste Aktion durch den Prozessdschungel getragen werden muss. Kunde ist bei GRW nicht Koenig.
Wirtschaftlich solide, kann Einstieg in die Kugellagerbranche sein welche in Unterfranken stark vertreten ist.
Kontrollwahn im Management, keine jährlichen Gehaltsteigerungen, wenig Vertrauen gegenüber Mitarbeitern, variable Bezahlung, Prozessaufwand passt nicht zum Umsatz
Fokus auf den Kunden und nicht auf interne Prozesse
Stark Hierarchisch mit hohem Misstrauen. Gerne wird gesiezt, auch wenn man schon länger dabei ist. Fehlertoleranz ist niedrig.
War mal ein Qualitätshersteller. Nun ein Hochpreishersteller mit ständigen Preiserhöhungen ohne großen techn. Fortschritt gegenüber der Konkurrenz.
Wer als Vertriebler andere Zeitzonen bearbeitet, hat entsprechend dann auch Kundentermine in dieser Zeitzone. Ansonsten wird nicht gestochen, was Vor- und Nachteil sein kann. Arbeitszeit auf Dienstreisen sind pauschal abgegolten (nach dem Motto wer Sonntags fliegt ist selber Schuld).
Als Akademiker mit Uniabschluss ist als Vertriebler erst mal die Endstation erreicht. Teamleiterpositionen fallen auch nicht vom Himmel und werden dann aber auch gerne mit externer Kompetenz besetzt. Bzw. der Aufstieg zur Teamleitungsebene intern ist natürlich mit schlechteren Arbeitsvertrag verbunden als ihn jeder externe angeboten bekommt. Der Wechsel vom Vertrieb in eine andere Abteilung ist meist nicht attraktiv, da es dort keine Seniorpositionen oder spannendere Aufgaben gibt.
Kann gut sein wenn man extern kommt und gut verhandelt hat. Wer intern ausgebildet wurde und oder aufsteigt hat meist ein schlechtes Gehalt. Gerne wird die Variable mit bis zu 10% definiert, also schon ordentliches Geld. Ärgerlich wenn man die Ziele nicht wirklich selbst beeinflussen kann, da erstens unrealistisch von oben aufgezwungen, zweitens die Fabrik überlastet ist, drittens man als kleiner Vertriebler kurz- und mittelfristig kaum Einfluss hat. Von der Variablen würde ich pauschal von 30 - 50% Ausschüttung ausgehen, nicht mehr! Es gab eine Coronaeinmalzahlung, welche das negative Ergebnis der Zielerreichung teilweise kompensiert hat.
Keine besonderen Themen. Maschinenbauunternehmen das Geld verdient. Umweltthemen sind kein Fokus. Unterstützung von sozialen Einrichtungen nicht vorhanden. Kindergartenzuschuss oder ähnliches gibt es nicht.
Auf unterer Ebene versteht man sich. Entsprechend der Zielvorgabe werden anderen Teams aber teilweise Aufträge weggeschnappt, was das natürlich Reibung verursacht. Zusammenarbeit zwischen den Teams ist nicht vorgesehen und wird auch nicht gefördert.
Ältere Kollegen, sofern kompetent, gibt es.
Die Teamleitungsebene ist sicherlich noch am Wohl des Mitarbeiters interessiert da man hier ja noch stärker auf die Bearbeitung der Themen im Team angewiesen sind. Die Teamleitungseben hat aber selber wenig Kompetenzen. Je höher es geht steht die Überwachung von Zahlen im Vordergrund, Mensch und Kunde ist da zweitrangig. Gerne werden Stellen auch erst spät oder gar nicht besetzt. Geld nach Reisen wird erst mit Abgabe des Protokolls bezahlt, ein Beispiel mit den Versuch alles von oben zu kontrollieren. Seit der Einführung der Risikobewertung ist die Arbeit des Vertrieblers noch Spassbefreiter.
2 Tage Home Office haben diesem Job in der Attraktivität stark gesteigert, dies würde ich mir aber in den Arbeitsvertrag fest schreiben lassen. Gehalt kann in Ordnung sein. Seit Umzug in den Technologiepark wesentliche Verbesserung der Räumlichkeiten. Schreibtische und Bürostühle können alt sein und hier wird auch gerne nichts investiert. Der Arbeitsvertrag ist doch sehr einseitig geschrieben. Kündigungsfrist 6 Monate, als ob man so die Mitarbeiter am Weggehen hindern kann. Unbefristeter Vertrag aber trotzdem immer mit 6 Monaten auch von Seiten des Arbeitgeber kündigbar, dies empfinde ich als Zumutung.
Ist-Status wird nach oben gemeldet und mit jeder weiteren Managementstufe beschönigt. Ziele die entsprechend zurück kommen sind stark an der Realität vorbei. Prozesse werden über Nacht eingeführt ohne diese voll durchzudenken, Resultat ist mangelnde Produktivität und Chaos bei gleichzeitig hoher Erwartung an den wirtschaftlichen Erfolg.
Mir ist kein Fall von Ungleichheit aufgefallen. Dennoch ist die Kultur doch eher althergebracht, also gerne gute und unauffällige Kleidung auch wenn kein Kundenkontakt besteht.
Prozesseinhaltung hat höchste Priorität. Häufig administrativer Elefant kombiniert mit einem emotionslosen Produkt. Häufig kommen dann auch noch reduzierte Informationen von Händlern und/oder derren Inkompetenz hinzu. Miniaturlager sind halt auch kleine Produkte mit wenig Geld pro Produkt. Dadurch sind die Angebote häufig auch sehr klein im Volumen, müssen aber natürlich administrativ voll durchgetragen, verfolgt, reportet und geforecastet werden. Themen bitte abarbeiten und nicht nach Sinnhaftigkeit fragen. Neuakquise geschieht nicht aktiv.
So verdient kununu Geld.