Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 29.7.2026
Gerresheimer erhält ein negatives Gesamtbild. Besonders stark belastet das Schichtsystem die Bewertungen: Das Vier- und Fünf-Schicht-Modell mit bis zu neun aufeinanderfolgenden Arbeitstagen, selten freien Wochenenden und Überstunden wird von vielen Mitarbeiter:innen als kaum vereinbar mit einem geregelten Privatleben beschrieben. Flexible Arbeitszeiten und Home-Office loben hingegen vor allem Beschäftigte außerhalb der Produktion.
Das Vorgesetztenverhalten sowie die interne Kommunikation verstärken das negative Bild erheblich. Kritisiert werden Vetternwirtschaft, Günstlingswirtschaft und fehlende Transparenz – Informationen kommen zu spät, unvollständig oder gar nicht an. Die Arbeitsatmosphäre leidet unter Stellenabbau und mangelnder Wertschätzung, wenngleich der Kollegenzusammenhalt innerhalb einzelner Schichten p...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei Gerresheimer wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders das Schichtsystem steht stark in der Kritik: Viele beschreiben das Vier- und Fünf-Schicht-System als belastend, da es kaum freie Wochenenden lässt, lange Arbeitsblöcke mit sich bringt und das Sozialleben erheblich einschränkt. Einige Nutzer:innen empfinden die Arbeitszeiten als unzumutbar und sehen kaum Möglichkeit zur Erholung. Auch Überstunden und ein hoher Arbeitsdruck werden als Belastungsfaktoren genannt. Die Urlaubsplanung gilt als kompliziert und wenig verlässlich.
Demgegenüber heben einige Nutzer:innen positive Aspekte hervor: Homeoffice-Möglichkeiten, flexible Arbeitszeiten sowie verständnisvolle Vorgesetzte werden als förderlich für die Balance zwischen Berufs- und Privatleben erwähnt. Allerdings berichten wenige, dass der Zugang zu Homeoffice nicht allen Mitarbeiter:innen gleichermaßen offensteht. Die Arbeitszeitreduzierung wird zwar vereinzelt positiv erwähnt, gleicht die strukturellen Belastungen des Schichtsystems jedoch nicht aus.
Das Vorgesetztenverhalten bei Gerresheimer wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisiert werden Inkompetenz in Führungspositionen, mangelnde Kommunikation sowie Vetternwirtschaft und Günstlingswirtschaft. Einige Bewertungen beschreiben, dass Vorgesetzte hauptsächlich dann in Erscheinung treten, wenn Fehler passieren, Kritik nicht konstruktiv annehmen und Versprechen, etwa zu Gehaltserhöhungen, nicht einhalten. Auch der Umgangston wird von einigen Nutzer:innen als unangemessen und respektlos empfunden. Hinzu kommt, dass intern gelebte Werte nach Meinung einiger Nutzer:innen stark vom nach außen kommunizierten Bild des Unternehmens abweichen.
Wenige Nutzer:innen berichten hingegen von positiven Erfahrungen mit einzelnen Führungskräften, die respektvoll agieren und bei Bedarf unterstützen. Diese Einschätzungen stehen jedoch im deutlichen Widerspruch zur vorherrschenden Meinung. Insbesondere am Standort Pfreimd häufen sich kritische Stimmen zur Führungsqualität. Schichtleiter:innen werden vereinzelt als kompetent und angenehm im Umgang beschrieben, doch überwiegt das Bild einer Führungskultur mit erheblichem Verbesserungsbedarf.
Die Arbeitsatmosphäre bei Gerresheimer wird von Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Viele berichten von chaotischen Zuständen, unklaren Zielvorgaben und fehlender Führung. Positive Rückmeldungen sind selten, während Fehler laut einigen Bewertungen mit Abmahnungsdrohungen beantwortet werden. Der Fokus auf Produktionszahlen gehe zulasten des Wohlbefindens der Mitarbeiter:innen, und anhaltender Stress sowie Konflikte werden als kaum langfristig tragbar beschrieben.
Die Beziehungen unter Kolleg:innen zeigen ein gemischtes Bild: Einige schätzen den Zusammenhalt innerhalb ihrer Schicht oder Abteilung, doch viele kritisieren Günstlingswirtschaft, mangelnde Wertschätzung und eine gedrückte Stimmung infolge von Stellenabbau und Führungsfehlern. Die Stimmung habe sich laut mehreren Bewertungen von Jahr zu Jahr verschlechtert, wobei häufige Führungswechsel in der Produktion die Moral zusätzlich belasten.
Die Kommunikation bei Gerresheimer wird von Mitarbeiter:innen überwiegend negativ bewertet. Besonders der Informationsfluss gilt als mangelhaft: Viele Bewertungen beschreiben ihn als verspätet, unvollständig oder schlicht nicht vorhanden. Schichtarbeiter:innen fühlen sich laut einigen Nutzer:innen gezielt uninformiert gehalten, und Entscheidungen werden offenbar ohne ausreichende Kommunikation umgesetzt. Vereinzelte Ansätze wie digitale Informationsbildschirme werden positiv erwähnt, jedoch nicht als ausreichend empfunden, da nicht alle Mitarbeiter:innen Zugang zu digitalen Medien haben.
Auch die Transparenz seitens der Führungsebene wird kritisch gesehen. Wichtige Informationen kommen laut einigen Bewertungen zu spät oder gar nicht an, während Kommunikation scheinbar nur dann stattfindet, wenn Fehler gemacht wurden. Gerüchte ersetzen offene Information durch die Führungskräfte. Wenige Stimmen deuten auf leichte Verbesserungen hin, doch der Grundtenor bleibt klar kritisch.
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