Dit is keen Unternehmen, dit is ’n ausgewachsener Verein.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wir hatten flexible Arbeitszeiten d.h. solange ich in der Kernarbeitszeit anwesend bin, konnte ich den Arbeitsalltag selbst bestimmen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich finde, einige Punkte sollten hier deutlich angesprochen werden.
Überstunden werden aus meiner Erfahrung nicht zuverlässig vergütet. Selbst wenn zusätzliche Arbeitszeit vorher abgesprochen und geleistet wurde, kann es Monate dauern, bis diese ausgezahlt wird. In meinem Fall erfolgte eine Auszahlung letztlich erst, nachdem der Unmut unter den Mitarbeitern entsprechend groß geworden war.
Hinzu kommt eine aus meiner Sicht sehr hohe Anzahl an Meetings, in denen viel über Wertschätzung, Zusammenarbeit und Verbesserungen gesprochen wird. Was mir dabei häufig gefehlt hat, waren konkrete Maßnahmen und nachhaltige Veränderungen im Arbeitsalltag.
Auch bei der Besetzung neuer Stellen und der Vergabe von Positionen hatte ich teilweise den Eindruck, dass Entscheidungen nicht transparent nachvollziehbar waren. Hier würde ich mir deutlich mehr Offenheit und klare Kriterien wünschen.
Kritik sollte meiner Meinung nach nicht nur angehört, sondern auch ernst genommen und in konkrete Veränderungen umgesetzt werden. Mitarbeiter sollten nicht dauerhaft über ihre Belastungsgrenze hinaus eingesetzt werden.
Verbesserungsvorschläge
Wenn ich ganz ehrlich bin, würde ich die komplette Führungsebene – angefangen bei den Teamleitungen bis hin zur Geschäftsführung – grundlegend austauschen.
Es handelt sich um ein Tochterunternehmen der DA Direkt. Mehr muss man dazu eigentlich kaum sagen.
Mein eindringlicher Appell: Verheizt eure Mitarbeiter nicht! Mitarbeiter sind keine austauschbaren Ressourcen. Wer langfristig gute Arbeit und engagierte Teams erwartet, sollte auch entsprechend mit seinen Mitarbeitern umgehen.

