Nur noch Schein, das Schiff sinkt
Gut am Arbeitgeber finde ich
So gut wie nichts mehr
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fast alles außer die Kollegen im eigenen Team
Verbesserungsvorschläge
Werden sowieso nicht umgesetzt, da helfen auch keine verständnisvollen Sprüche der Personalabteilung
Arbeitsatmosphäre
Toxisch und schlecht, der klassische Fall von unqualifizierter Unternehmensnachfolge mit rücksichtsloser Führung und dem Einfluss eines US-Finanzinvestors
Image
Die eigenen Mitarbeiter und die Kunden durchschauen die schlechte Image-Show.
Work-Life-Balance
Kommt stark auf den Aufgabenbereich ein. Viele leben eine Work-Life-Balance, wenn der Vorgesetzte es toleriert. Bei anderen gehören Überstunden zur Tagesordnung. Wobei man merkt, dass viele sich fragen wofür man den Einsatz überhaupt noch an den Tag legt. Um die Konten des Investors und der Gründerfamilie noch voller zu machen.
Karriere/Weiterbildung
Man kann nur jedem raten, seine Karriere in einem anderen Unternehmen fortzusetzen.
Gehalt/Benefits
In der Management-Etage vermutlich sehr gut. Für Bestandspersonal bleibt kein Geld und wenn doch wird es einem als "absolute Ausnahme" verkauft.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nicht vorhanden, höchstens wenn man eine Spendenaktion fürs Marketing braucht.
Kollegenzusammenhalt
Es wird sich immer mehr hinter den eigenen Aufgaben versteckt. Man identifiziert sich nicht mit dem was außerhalb des eigenen Tellerrands liegt. Man merkt außerdem vermehrt, dass sich immer weniger Mitarbeiter mit dem Unternehmen identifizieren oder längerfristig mit der Beschäftigung planen. Viele haben gedanklich schon gekündigt.
Vorgesetztenverhalten
Mit der Ausnahme des Entwicklungsleiters eine absolute Katastrophe. Die Führungsetage besteht hauptsächlich aus karrieregeilen Ja-Sagern und Show-Makern.
Arbeitsbedingungen
Ewig defekte Heizung. Im Winter oft und über Jahre kalt und im Sommer schwitzt man sich einen ab. Oft zu wenig Parkplätze.
Kommunikation
Offensichtlich aus dem Lehrbuch "wie man es nicht machen sollte". Die CEOs (besonders die eine Hälfte) scheint zu meinen, die Mitarbeiter würden die abgedroschenen Geschichten eines Familienunternehmens wirklich noch abkaufen
Gleichberechtigung
Vorhanden, aber ältere Kollegen bekommen meines Wissens keine Lohnerhöhungen mehr
Interessante Aufgaben
Mittlerweile kaum noch. Kleine "halbgare" Innovationen werden aufgebauscht um die Marketingtrommel zu rühren. Der Markt und die Konkurrenz ist der eigenen Software schon Jahre voraus.


