27 von 60 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
27 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
27 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Home Office, Flexibilität, schnell Verantwortung übernehmen.
Unterschiedliche Behandlung der Bereiche.
Hohe Fluktuation.
Teilung in SAP und gicom (eigene)Software in der Theorie gut, da zweites Standbein, aber dann sollten beide Bereiche gleich behandelt werden. Bei der Auswahl der Dienstwagenkategorie ist die unterschiedliche Behandlung offenkundig.
Kein 60+ Arbeitgeber. Aber in stressigen Projektphasen kommt man mit 40 Stunden nicht immer klar. Dank Home Office trotzdem gute Work Life Balance
Wenig externe Weiterbildung. Eher Weiterbildung über Projekte.
Faires Gehalt, gerade mit dem genannten Workload. Aber Sprünge in der Regel moderat. Daher ist der Weg zu echtem Topgehalt lang.
Das Team hält im Projekt zusammen. Auch Vorgesetze lassen einen nicht im Regen stehen.
Keine Home Office Austattung, aber jammern auf hohem Niveau. Büroaustattung gut,
Firmenwagen, neue Laptops und alle 2 Jahre neues Diensthandy mit Auswahl.
Wenige Frauen, ich denke branchenüblich. Die vorhandenen Frauen haben die gleichen Chancen wie Männer.
Komplexe Software, komplexe Aufgaben. Natürlich projektabhängig.
Was versprochen wird, bekommt man auch. Hier wird nichts schöner geredet, weil man es auch gar nicht muss.
In den Büros fehlt es an nichts. Ob Getränke, Nervennahrung oder der Tischkicker für zwischendrin. Mitarbeitende werden rundum versorgt. Da der Umgang mit den Mitarbeitenden sehr familiär ist, herrscht eine Arbeitsatmosphäre, die ich länger nicht so gut erlebt habe. Und in der Niederlassung Dortmund gibt es den Seeblick gratis dazu.
Die gicom wird als innovativer, professioneller und zugleich mitarbeiterorientierter Arbeitgeber wahrgenommen. #joyspeed wird hier gelebt und transportiert.
Die Work-Life-Balance ist hervorragend. Flexible Arbeitszeiten, Verständnis für private Anliegen und eine faire Arbeitsbelastung sorgen für ein angenehmes Arbeitsumfeld. Besonders positiv ist die Möglichkeit, Beruf und Privatleben optimal miteinander zu vereinbaren.
Die Vergütung ist fair, leistungsorientiert und wird durch attraktive Zusatzleistungen ergänzt. Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden zeigt sich nicht nur im Gehalt, sondern auch in den angebotenen Benefits und der allgemeinen Unterstützung durch das Unternehmen.
Kann ich bisher als sehr hoch und sehr familiär bewerten. Auch Kunden spiegeln das zurück, da das „WIR“ Gefühl auch da ankommt - wodurch echte gemeinsame Teams entstehen.
Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist sehr respektvoll und wertschätzend. Erfahrung und Wissen werden anerkannt und aktiv ins Team eingebunden. Das Miteinander zwischen den Generationen funktioniert hervorragend und sorgt für ein angenehmes sowie kollegiales Arbeitsklima.
Führungskräfte begegnen den Mitarbeitenden stets respektvoll, wertschätzend und auf Augenhöhe. Entscheidungen werden transparent kommuniziert und bei Fragen oder Problemen erhält man jederzeit Unterstützung. Lob und Anerkennung für gute Leistungen kommen ebenfalls nicht zu kurz.
Die Arbeitsbedingungen sind ausgezeichnet. Eine wirklich moderne Ausstattung, flexible Arbeitsmodelle und ein angenehmes Arbeitsumfeld ermöglichen effizientes und komfortables Arbeiten. Es wird viel Wert darauf gelegt, dass Mitarbeitende optimale Voraussetzungen haben, um ihre Aufgaben erfolgreich und gerne auszuführen.
Hier werden flache Hierarchien nicht nur angekündigt sondern auch gelebt. Entsprechend gut ist die Kommunikation.
Gleichberechtigung wird hier aktiv gelebt. Alle Mitarbeitenden werden unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder persönlichem Hintergrund fair und respektvoll behandelt. Chancengleichheit bei Entwicklungsmöglichkeiten und Karrierewegen ist selbstverständlich und das Arbeitsumfeld ist offen sowie wertschätzend.
Spannende Kunden und spannende Projekte sind die eine Seite. Bei gicom kann man sich zudem aktiv an der Firmenentwicklung beteiligen und diese auch mitgestalten. Die Aufgaben sind damit nicht nur spannend und abwechslungsreich, sondern bieten auch viele Möglichkeiten sich persönlich weiterzuentwickeln.
Effektives Onboarding vor Ort mit der Möglichkeit die Laptopkonfiguration gleich zu testen und eine face to face Einweisung in die Verwaltungsprogramme zu bekommen und direkt Fragen stellen zu können. Strukturierte Agenda während des Onboardings mit einem Handover der Dokumentation zum Nachlesen.
Es herrscht "Aufbruchstimmung" im Team, das Motto ist "joyspeed"
Jeder hilft Jedem, es wird niemand hängen gelassen....
Nachvollziehbare Entscheidungen
Arbeitsplatz in der Regel im home-office, ggf. vor Ort beim Kunden. Interne Meetings vor Ort in Overath / Dortmund.
Schnell und effektiv, bei der Einarbeitung mit persönlicher "Buddy"-Unterstützung für Fragen
Faire Gehaltsregelung
Die Atmosphäre ist eine gesunde Mischung aus Gelassenheit, Fokus und sehr viel humorvoller Sarkasmus. Die Vorgesetzten mit denen ich zusammenarbeiten darf/ durfte, haben ein gutes Gefühl dafür, wie man Motivation fördert, Eigeninitiative belohnt und dabei das Menschliche nicht vergisst.
Man muss sich im klaren sein, dass man in Projektarbeit ein bisschen Planungssicherheit mitgeben muss für Kunden und auch Kollegen. Dennoch ist Spontanität möglich.
Alles kann nichts muss. Natürlich kommen mal Überstunden vor, jedoch wird die Vertrauensarbeitszeit für beide Seiten fair ausgelebt.
Da ich durch ein Trainee-Programm gestartet bin, ist der Karriereweg hier offen in diversen Bereichen. Die Chancen an einem eigenen Produkt von gicom teilzuhaben oder sich im Standardprozess zu bewegen ist gegeben und wird von gicom unterstützt. Persönliche Präferenzen werden berücksichtigt.
Förderung durch Zertifikate und interne Schulungsrunden werden den Mitarbeitern ermöglicht.
"Hast du mal ne Minute?" Immer! Ob fachliche Hilfe, sich mal persönlich updaten oder einfach mal auslassen, wenn man mal nen schlechten Tag hat.
Man merkt, dass auch darauf geachtet wird, ob neue Kollegen charakterlich in die Teams und zu gicom passen, was sich untereinander zwischenmenschlich widerspiegelt.
Das ist meiner Meinung nach eine der Kategorien, die besonderes Lob verdient. Egal ob Kommunikation, Feedback, Unterstützung oder einfach mal ein offenes Ohr, kann ich hier nur loben. Die Vorgesetzten sind alle noch Menschen geblieben. Wir unterhalten uns auf Augenhöhe und werden respektiert in egal welcher Rolle und auf welchem Erfahrungslevel. Es gibt regelmäßige Termine, wo man einfach mal gefragt wird, wie es einem persönlich geht und was einen persönlich so aktuell beschäftigt.
100% Remote ist möglich. Das Büro in Overath, sowie in Dortmund ist trotzdem gut und regelmäßig besucht, sodass es sich lohnt mal anwesend zu sein. Die Technik ist aktuell und in sehr gutem Zustand.
Ein paar "Standard" Formulare für Präsentationen bei Kunden würde ich mir dennoch wünschen, um einen gewissen Qualitätsstandard zu wahren.
Es wird fair kommuniziert und darauf geachtet, dass keine Überraschungen verkündet werden. Kritik ist immer mal dabei aber vor allem Lob oder ein simples Dankeschön, werden nicht vergessen.
Juniorgehalt bereits im Trainee Programm, jährliche Mitarbeitergespräche und klar definierte Bedingungen, wie man im Gehalt aufsteigt.
Da es in meinem Falle bisher nur ein Jahresgespräch gab, kann ich den Punkt nur bis zu einem gewissen Maß beurteilen, jedoch ist der Eindruck hier erstmal sehr positiv.
Die Aufgaben werden dadurch interessant, dass verschiedene Kunden, diverse Anforderungen und Möglichkeiten bieten.
Man muss natürlich auch ein bisschen einfordern, wenn man etwas Bestimmtes machen möchte.
Seit Corona alle Möglichkeiten. Büro oder Home-Office sind möglich. Alle Mitarbeiter sind in der Wahl frei. Bald ein neues Büro in Dortmund. Besser geht es nicht.
Gutes Image in DACH im Handel. International im Aufbau und wahrscheinlich eher unbekannt.
Für die Beratung schon sehr gut. In Lastspitzen sicherlich anstrengend (z.B. Go-lives), aber 90% des Jahres können gut in Balance gebracht werden. Hier muss jeder aktiv mitmachen und auf seine Balance achten, dann klappt das auf jeden Fall.
Läuft. Übergreifende, sowie individuelle Schulungen finden statt.
Passt im Schnitt schon!
Elektroautos, Photovoltaik-Anlage etc......
Wenn es eng wird, halten alle zusammen und machen auch die nötige Extrameile. Auch gemeinschaftliche Gänge auf den Weihnachtsmarkt oder angrenzende Lokalitäten werden regelmäßig unter einander realisiert ;-)
Jung und Alt arbeiten zusammen. Alles im Lot.
Cooles Führungsteam. Hier bewegt sich etwas. Bin gespannt auf 2025.
Büros sind okay, sicherlich nicht so modern wie in anderen Unternehmen, aber erfüllen ihren Zweck. Laptop und Handy werden regelmäßig erneuert und sind Top.
Regelmäßige Townhalls, Bereichsmeetings etc. bringen alle nötigen Informationen. Wer ein bisschen mehr haben will muss sich proaktiv um Infos bemühen, dann klappt das schon!
Keine Beanstandungen.
Ein spannendes Produkt im SAP Umfeld bringt spannende und herausfordernde Projekte. Auch im SAP Umfeld wird Beratung im Handel angeboten. Hier findet grade ein starker Aufbau statt. Auch das bringt Chancen für jeden einzelnen.
- Home Office Regelung.
- Die Möglichkeit für Workation.
- Es wird an umsatzstarke Mitarbeiter festgehalten, obwohl eine Reihe an Kollegen wegen mancher dieser Kollegen gekündigt haben.
- Das Gehalt ist viel zu niedrig.
- Das Image wird nicht gelebt.
- Nach meiner Meinung sind die Karrierechancen aufgrund der Größe und der Politik des Unternehmens nicht sehr hoch, dies war jedenfalls mein Gefühl.
- konstruktive Kritik wird nicht angenommen. (Diese Bewertung bei Kununu wurde von gicom bei kununu gemeldet und musste abgeändert werden. Das zum Thema Kritikfähigkeit)
- Umgang mit ehemaligen Mitarbeitern.
- Umgang mit ehemaligen Studenten die die Kosten des Studiums zurückzahlen müssen oder alternativ vor Gericht gehen müssen.
- Höhere Gehälter.
- Besser geplante Projekte um chaos und stress bei den Mitarbeitern zu vermeiden.
- Offenheit für Kritik.
- Nicht versuchen künstlich ein Image aufrecht zu erhalten und stattdessen die Energie eher in die Mitarbeiter stecken, denn dann hat man automatisch ein gutes Image was die Mitarbeiter nach außen tragen.
Ich empfand meine Einarbeitung als recht schwierig, da Confluence als primäre Informationsquelle genutzt wurde.
Die Führungskräfte wirken überarbeitet, desinteressiert am Mitarbeiter, meist auch in die Unfähigkeit befördert und versuchen andauernd Projekte zu retten die am "brennen" sind. Zynische aber umsatzstarke Mitarbeiter werden gehalten, obwohl diese meist der Grund für die Kündigungen der anderen sind.
Das Image nach außen ist poliert und wirkt gut.
Intern wird dies leider nicht so gelebt. Der Ausspruch #echtIRRE, den gicom geprägt hat, wurde intern vermehrt sarkastisch verwendet.
Indirekte freie Arbeitszeitgestaltung. Termine fangen gerne schon um 8 Uhr an oder wichtige Unternehmensmeetings werden bis Freitags 17 Uhr gesetzt. Früh frei machen ist dann meist etwas schwerer. Dafür hat man keine fixen Büro Tage und kann theoretisch auch mal eine Woche komplett im Home Office verbringen.
Überstunden werden gerne gesehen da sie nicht vergütet werden. In der Theorie darf man sie ausgleichen, dies war mir zu meiner Zeit eher nicht möglich.
Neueinsteiger erhalten eine dürftige Weiterbildung die vorwiegend intern passiert. Externe Weiterbildung war mir in meiner Zeit bei gicom nicht möglich. Karrierechancen aufgrund der große des Unternehmens eher gering. Der Fokus wird auf die umsatzstarken Mitarbeiter gelegt.
Es wird mit 42 Urlaubstagen geworben, wobei man sich die extra Tage über den Bonus erkauf. Nutzt man die Tage hat man weniger Tage im Jahr Zeit um den nächsten Bonus zu erfüllen.
Workation und Home Office wird angeboten was sehr positiv ist.
Überstunden werden nicht bezahlt.
Die Fahrtzeit zum Kunden war zu meiner Zeit keine Arbeitszeit.
Das Gehalt ist unterdurchschnittlich, wenn man dem Kununu Gehaltsvergleich glauben möchte. (Daher wohlmöglich auch der Fachkräftemangel und die Überarbeitung der Kollegen)
Dank E-Autos im Fuhrpark gibt es eine Ladesäule. Es gibt jährlich eine Spendenaktion für regionale Organisationen, wobei die hälfte des Geldes von den Mitarbeiter kommt.
Es werden vermehrt Gruppen gebildet. Zwar ist dadurch der Zusammenhalt in der Gruppe hoch aber da das Unternehmen klein ist gibt es viel Geläster hinter dem Rücken mancher Kollegen.
Dennoch wird daran gearbeitet und es werden Team Events unternommen wo dann auch die gestresstesten Kollegen sich auf ein privates Gespräch einlassen.
Egal welches Alter man hat, es wird mit allen gleich umgegangen. (Solang man im Unternehmen ist)
In der Theorie flache Hierarchien, dennoch festgefahrene Strukturen.
Interesse am Mitarbeiter wirkte für mich meist nur vorgespielt/erzwungen.
Kritikfähigkeit der Vorgesetzten teilweise fragwürdig.
Renovierte Büroräume und gute technisches Equipment im Büro. Bis auf eine Funkmaus wurde mir leider kein weiteres Equipment fürs Home Office angeboten. Ich musste mir Bildschirme etc. selbst besorgen. Umsatzstarke Mitarbeitende bekommen einen Firmenwagen und besseres Equipment.
Es gibt regelmäßige Team Meetings, schwierige Kommunikation mit paar Kollegen die aufgrund des überarbeitet seins eher zynisch antworten und erwarten das die Erfahrung eigentlich bereits vorhanden sein sollte.
Was den Frauenanteil angeht sind die Frauen generell gut vertreten. Ich finde ich verdiente zu wenig. Die Führungsebene bestand gefühlt aus Männern zu meiner Zeit.
Bei gicom wird man regelmäßig ins kalte Wasser geworfen. Es sollen Aufgaben übernommen werden von denen man noch nie gehört hat und vor dem Kunden muss man wirken als wäre man selbst der Spezialist dafür. Interessant sind die Aufgaben dadurch aber die sind mehr als nur herausfordernd.
Projektwechsel nicht möglich egal wie nett man fragt.
- Gestaltungsspielraum und Freiheit. Dies ist jedoch ebenso Privileg wie Herausforderung.
- Gehalt
Noch unzureichende Präsenz als Marke am Markt der reinen SAP-Beratungen. Projekte werden eher über Agenturen als in der Eigenaquise geholt.
Die Moral der Truppe muss im Auge behalten werden.
Flache Hirarchien und gute Kaffeemaschinen.
Wegen des deutschlandweit verteilten Teams trifft man einige nur ein oder zwei Mal im Jahr persönlich. Mit einem renovierten Office wird jedoch versucht, die Kollegen wieder mehr nach Overath zusammenzubringen.
Da ich nicht im Bereich der gicom-Eigenprodukte arbeite, kann ich dazu wenig sagen. Der Name ist in der Rheinländer Szene jedoch jedem ein Begriff
Zunächst die üblichen Buzzwords: Beratungsbranche halt, Projektabhängig, "Überstunden werden erwartet"...
Schön ist hier jedoch, dass individuelle Umstände berücksichtigt werden. Besondern mit zwei kleinen Kindern ist das Gold wert. Allerdings muss man die Notwendigkeit frühzeitig und glaubhaft kommunizieren.
Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Man muss Fortbildungen etc. verargumentieren und begründen. Ähnliches gilt für Gehaltsentwicklung.
Ein Selbstläufer wie bei der IG Metall ist das nicht.
In anderen Kununu-Bewertungen wurde der "Fokus auf die Seniors" und mangelnde Unterstützung für Juniors und Studenten kritisiert. Zunächst mal kann ich das nicht bestätigen, und selbst wenn es so wäre: Da mussten wir alle durch.
Es gibt einen Grund dafür, dass man hier mit Anfang 30 einen 440-PS-Tesla vor die Tür gestellt kriegt, und bei einem IG-Metall-Job i.d.R. nicht.
Die Spanne ist in der Beratung inherent hoch. Der Umsatz wird hier nicht durch den Vertrieb von Autos oder Spülmaschinen erwirtschaftet, sondern mit persönlichen Beratungsleistungen. Als Arbeitgeber in der Beratung heißt das dann: "Bringst du Geld, dann kriegst du Geld."
Für mich als Senior trifft beides zu. Gehalt und Zusatzleistungen wie zB eine hervorragende Firmenwagenregelung sind TOP!
Elektroautos werden bei der Firmenwagen-Vergabe forciert, aber nicht vorgeschrieben.
Dies ist eine der markantesten Alleinstellungsmerkmale der gicom. Nach Tätigkeit in in großen, internationalen Beratungshäusern kann ich glaubhaft bezeugen, dass es bei die gicom sehr viel besser läuft. Die Vorteile der knackigen Größe von 70-80 Leuten werden hier genutzt.
Passt soweit.
Schönes, renoviertes Office in Overath. Top Notebook, freie Auswahl beim Firmenhandy sowie Bring-your-own-Device. Top!
Nach personellen Veränderungen in der Unternehmensführung wurde eine Umstrukturierung mit Neuzusammensetzung der Teams vorgenommen. Das wurde strikt von oben vorgeschrieben und kam nicht überall gut an.
Nach einer Eingewöhnungsphase gehen alle die Veränderungen jedoch mit.
Im senioreren Bereich wird ein sehr hohes Maß an Eigenständigkeit verlangt. Die kompakte Unternehmensgröße verhindert zB das Auftreten eines 4-5 köpfigen gicom-Teams auf einem Projekt.
Ausnahme sind einige wenige Stammkunden für die gicom-Eigenentwicklung. Im kleineren Unternehmensbereich der reinen SAP-Beratung jedoch grenzt gicom im Arbeitsalltag fast an ein Selbstständigen-Netzwerk mit Fixgehalt.
Entsprechend hoch ist der Gestaltungsspielraum in der Projektauswahl. Das Staffing und das Sales-Team unterstützen hier tatkräftig.
Dieser Spielraum zeigt sich in allen Unternehmensbereichen.
Dafür muss man geschaffen sein. Ich persönlich halte den gekonnten Umgang mit einer solchen Gegebenheit für eine Grundvoraussetzung im Beraterberuf.
Wer alles vorgekaut und hübsch serviert kriegen will, ist hier genauso wie in jeder anderen Beratung falsch.
100% remote, flex. Arbeitszeiten, weltweite workation, bis zu 42 Tage Urlaub!
Individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten. Viele Karrierechancen im UN!
Gehalt über dem Branchendurchschnitt
Papierloses Office!
Das Alter spielt hier keine Rolle!
100% remote, flexible
Chancengleichheit für alle!
Vorbildlicher Bewerbungsprozess mit Fokus auf Persönlichkeit und Identifikation mit der Unternehmenskultur.
Weniger gute Karriereperspektiven für Junioren. Zentrum der Wertschätzung auf erfahreneren/umsatzstarken Senioren. Fehlende Auseinandersetzung mit (konstruktiver) Kritik, Umgang mit (ehemaligen) Mitarbeitenden nach Kündigung.
Wertschätzung, Bindung und Förderung der Leistungsbereitschaft von Nachwuchskräften bspw. durch monetäre Anreize. Gezielte Auseinandersetzung mit Kritik anstatt diese (z. B. auf Bewertungsportalen wie diesem) zu unterbinden zu versuchen.
Überwiegend entspannte und produktive Arbeitsatmosphäre, aber mangelnde Wertschätzung durch Vorgesetzte.
Tolle Employer Branding Kampagne für die Außenwirkung, Umsetzung in der Unternehmenspraxis stark verbesserungswürdig.
Relativ freie Arbeitszeitgestaltung inkl. Home-Office Regelung, Rücksichtnahme auf persönliche Belange. Überstunden werden generell nicht vergütet.
Fokus auf umsatzstarke Mitarbeitende, Entwicklungsmöglichkeiten für Neueinsteiger aufgrund der begrenzten Projektauswahl und mangels ergänzender Angebote eingeschränkt.
Nette Benefits für ein KMU, Bezahlung und Gehaltssteigerungen für Neueinsteiger vergleichsweise gering.
Konzept zum Energiesparen, jährliche Spendenaktion für regionale Organisationen.
Gegenseitige Unterstützung und Kommunikation auf Augenhöhe unter den Kollegen.
Weitgehend entspanntes Miteinander unabhängig von Alter und Geschlecht.
In der Theorie flache Hierarchien, dennoch festgefahrene Strukturen. Kritikfähigkeit der Vorgesetzten teilweise fragwürdig.
Hinreichend ausgestattete Büroräume und technisches Equipment auch für die Tätigkeit im Home-Office. Privilegien für umsatzstarke Mitarbeitende.
Regelmäßige Team Meetings; Kommunikation innerhalb der Teams teils sehr unterschiedlich.
Wiederholt Eskalation nach arbeitnehmerseitiger Kündigung.
Vergleichsweise hoher Frauenanteil, Vorstand rein männlich besetzt.
Starker Fokus auf Unternehmenswachstum, wenig Flexibilität bei der Projektauswahl.
- Man bekommt einen ersten Einblick in den Alltag eines Beraters.
- Es ist eine sichere Arbeitsstelle, da gicom dringend Manpower benötigt. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich.
- Die neuen Mitarbeiter sind alle nett. Darauf wird beim Einstellungsprozess geachtet.
- Der Entwicklungsstandort in Brodhausen gefällt mir persönlich sehr gut. Schön hell und offen gestaltet
- Der Vorstand besteht aus drei Personen. Dadurch ist eine gewisse Gewaltenteilung gegeben. Dies ist notwendig bei einem solch kleinen Unternehmen, da die Personen im Vorstand oft unterschiedlicher Meinung sind.
- Der Bewerbungsprozess war sehr angenehm. Keine unangenehmen oder unangebrachten Fragen. Dies ist mittlerweile allerdings Standard.
- gicom bildet eine tolle Möglichkeit, seine "Softskills" zu optimieren und zu verbessern (z.B. Umgang mit extremen Stresssitutionen).
- Die Anzahl der Urlaubstage ist branchenweit überdurchschnittlich!
Ich denke, ich habe mit dieser Bewertung meine Kritik zu negativen Punkten gut beschrieben. Mir persönlich ist es wichtig, ein ehrliches Bild über gicom zu verfassen, da ich das Gefühl habe, dass die Firma mit Ach und Krach versucht das Image über Konunu und die Social Media Kanäle (LinkedIn) so gut es geht positiv zu halten.
Vor allem das Vorgesetztenverhalten (natürlich je nach Projektteam) und die Arbeitsatmosphäre sind meiner Meinung nach nicht in Ordnung. Da ich mich vor allem dadurch über einen längeren Zeitraum sehr schlecht gefühlt habe, ist es mir wichtig eine ausführliche Rezension zu schreiben, in der ich vor allem auf das Vorgesetztenverhalten, aber auch auf viele andere Punkte, eingehe.
HINWEIS:
Zur besseren Lesbarkeit wurde in dieser Rezension das generische Maskulinum verwendet. Die in dieser Rezension verwendeten Personenbezeichnungen beziehen sich – sofern nicht anders kenntlich gemacht – auf alle Geschlechter.
Ich habe viele Verbesserungsvorschläge. Einige davon liste ich hier auf, ohne dabei zu viele Details zu nennen.
- Bezahlt Eure Mitarbeiter nicht nur mit Gehalt, sondern auch mit persönlicher Wertschätzung und Dankbarkeit.
- Mitarbeiter halten. In Gesprächen welche man untereinander geführt hat wurde deutlich, warum viele Mitarbeiter bereits nach 12 - 18 Monaten kündigen. Die Gründe dafür sind wahrscheinlich unterschiedlich. Einige davon werden mit Sicherheit in meiner Rezension aufgegriffen
- Führungskräfte schulen / austauschen. Führungskräfte sollen natürlich auch fachliche Vorarbeiter sein. Viel wichtiger ist aber die persönliche Komponente. Characktereigenschaften wie Empathie und Einfühlungsvermögen sollten eine Grundvoraussetzung für eine Führungskraft sein.
- Überdenkt das Wissensmanagement. Es ist das typische Bild bei kleinen Unternehmen. Das gesamte Wissen hängt an wenigen Mitarbeitern. Das ist super Risikoreich und so werden diese wenigen Mitarbeiter auch nie entlastet werden.
- Mitarbeiter schulen und sich so als Arbeitgeber neben der großen Konkurrenz der vielen Unternehmensberatungen interessant machen. Man muss auch mal über den Tellerrand hinaus schauen und sich fragen, was möchten junge abmitionierte Menschen? LERNEN! Also gebt Ihnen die Chance.
- Softwarequalität verbessern. gicom vertreibt und implementiert eine hauseigene Standardsoftware. Diese ist allerdings so mit Fehlern durchlöchert, dass sie bei fast keinem Kunden korrekt funktioniert. Dies sorgt aufgrund der hohen (aber gerechtfertigeten) Frustration beim Kunden zu sehr unangenehmen Terminen, in denen man sich versucht zu rechtfertigen.
- Entwicklung und Beratung müssen enger zusammen arbeiten. In der modernen IT-Welt, vor allem in SAP-Wasserfall Projekten, sollten Berater und Entwickler enger zusammenarbeiten und sich gegenseitig mehr unterstützen. Oft gab es die Situation, dass die Analyse eines Fehlers in der Software gar nicht schwer war und von einem Berater hätte durchgeführt werden können, allerdings das notwendige Wissen dazu fehlte. Andersherum fehlte den Entwicklern oft der fachliche Kontext, was sie überhaupt entwickeln. Diese Kluft entsteht denke ich zum einen durch veraltete Strukturen und zum anderen, wie oben schon genannt, durch Einschüchterung der Vorgesetzten, Fragen zu stellen.
- Hierarchie-Struktur beenden: Ich persönlich finde dieses "Ich Chef, du Arbeitnehmer/Student" etwas albern und ebenfalls veraltet. Man sollte sich immer auf Augenhöhe begegnen.
- Standort überdenken. So "jung und hip" wie sich gicom online darstellt, ist der Standort definitiv nicht. Overath ist eine halbe Stunde mit der Bahn/Auto von Köln enfernt und somit in der "absoluten Pampa". Für Mitarbeiter ist es demnach nicht möglich, sich nach der Arbeit zusammen in einer Bar oder einem Restaurant zu treffen und was interessantes zu unternehmen.
- Social Media Auftritt überdenken: Wie schon beschrieben sind die LinkedIn-Posts der HR Abteilung sehr unangenehm anzuschauen und spiegeln ein absolut falsches Bild der Realität dar. Als Verantwortllicher würde ich dieses toxische "geposte" sofort stoppen.
- Den Slogan "ECHT IRRE" empfinde ich persönlich als sehr peinlich. Was soll das bedeuten? Der Spruch hat tatsächlich einen Ursprung, allerdings ist der schon Jahre her und die Mitarbeiter, welche diesen erstellt haben, schon lange nicht mehr im Unternehmen. Der sollte vielleicht mal überarbeitet werden.
- Nicht jede Person ist so "hip" und "cool" wie die HR-Abteilung und der Vorstand. Manche Sprüche kann man sich auch sparen.
Es kommt drauf an mit wem man zusammengearbeitet hat. In meinem Team war durchgehend angespannte und schelchte Stimmung. Ich persönlich habe mich den großteil der Zeit über sehr unwohl gefühlt.
Kundenperspektive:
Man hatte das Gefühl, einige Kunden bereuten es, Ihre Prozesse mit gicom umzusetzen. Die Projekte laufen meiner Meinung nach nicht gut. Die Anforderungen der Kunden können manchmal nicht gut umgesetzt werden und es wird oft nach einer "Ausrede" gesucht, warum dies oder jenes nicht so funktionieren kann, wie es soll. Teilweise sind die Kunden dadurch sehr sauer und die Termine werden dadurch zu einem Höllenritt.
Mitarbeiterperspektive:
Untereinander war man sich im großen und ganzen einig, das Unternehmen in naher bis mittelfristiger Zukunft verlassen zu wollen. Die positiven Bewertungen auf Kununu kann ich mir nicht wirklich erklären. Ich persönlich wurde nur wenige Tage nach meinem Einstieg von der HR-Abteilung freundlichst daran erinnert, eine Bewrtung auf Kununu zu verfassen. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt viel zu wenige, bzw. gar keine Einblicke und Eindrücke von dem Unternehmen hatte, um es anständig bewerten zu können. Eine fundierte Meinung kann man sich (meiner Meinung nach) nach einigen Monaten im Projekt bilden.
Nicht besonders oft, aber hin und wieder, saß ich bis in den späten Abend am Laptop und habe auf Nachfrage Aufgaben erledigt. Dies ist in der Beratungsbranche üblich. Bei gicom ist es so, dass Arbeitsstunden für interne Aufgaben nicht fakturiert werden können und somit nicht im Buchungstool dokumentiert sind. Allerdings hat man überdurchschnittlich viele Urlaubstage (Betrachtung innerhalb der IT- und Beratungsbranche, Industrie-, Handels und DienstleistungsKonzerne ausgeschlossen).
Da das Produkt sehr spezifisch ist, lernt man wenig inhaltliches, was man in seinem späteren Berufsleben anwenden kann (Außer man bleibt im SAP Umfeld). Softskills werden automatisch trainiert, da man mehr oder weniger ins kalte Wasser geworfen wird und sich dies so automatisch aneignet. Sinnvolle Schulungen und Weiterbildungen sind eine Seltenheit
Durchschnittliches Gehalt. Wer in jungen Jahren viel verdienen möchte, ist hier an der falschen Adresse. Die internen Gehaltssprünge sind klein.
Soweit man als Beratungshaus etwas unternehmen kann wurde es umgesetzt (Ladestationen für E-Autos, Wasserspender).
Auch hier, es kam drauf an. Die Stimmung untereinander im Projekt war nicht gut. Wenn man vom Kunden im Termin gegrillt wurde, haben sich die Vorgesetzten schützend eingesetzt.
Top, Mensch ist Mensch!
Das schlechte Vorgesetztenverhalten hat mich schlussendlich dazu gebracht, mich für eine Kündigung zu entscheiden, da es absolut unprofessionell war. Die Person, welche mir vorgesetzt war, war vor allem unempathisch und hatte leicht cholerische Züge. Ich war dadurch komplett eingeschüchtert und habe mich teilweise nicht mehr getraut Fragen zu stellen. Meistens bekam man die Antwort, dass man selber recherchieren und mal nachdenken soll. Ich kann verstehen, dass man bei dem Workload und der schlechten Projektstände sehr angespannt ist, jedoch sollte man zu seinen Mitarbeitern und Teammitgliedern immer respektvoll und freundlich sein.
Das Office war total veraltet und runtergekommen (wurde laut Social Media nun endlich erneuert). Es gab keine Home-Office Pauschale. Die Toiletten sind mitten im Büro und haben genau wie die Küche kein Fenster. Das ist nicht schlimm oder schlecht, aber es fühlt sich alles etwas erdrückend an.
Man sollte sich vieles selber beibringen. Das ist im Grunde i.O., bei solch einer spezifischen Software aber unmöglich. Persönliche Erklärungen wurden nicht gerne gegeben, da die wenigen Wissensträger komplett überlastet waren (und wahrscheinlich immer noch sind).
Ob Mann oder Frau, alt oder jung, hier wird kein Unterschied gemacht!
Ist halt eine hauseigene Software mit SAP-Schnittstellen. Muss man mögen (mir persönlich hat es keinen Spaß gemacht). Allerdings wird man selbstbewusst und lernt den Berateralltag auf direkte und ehrliche Art und Weise kennen. Man ist wahrscheinlich für alles was einem zukünftig beruflich entgegenkommen wird vorbereitet (Haben auch gicom-Alumnis erzäht).
So verdient kununu Geld.