65 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


Gleiss Lutz Bewertungen
Moderner Arbeitgeber mit sehr guten Entwicklungsmöglichkeiten
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung im Team und in der Kanzlei ist sehr gut. Es herrscht ein freundlicher Umgangston und die Kolleginnen und Kollegen sind sehr hilfsbereit.
Image
Moderner Arbeitgeber, der sehr viel in seine Mitarbeitenden investiert. Von außen manchmal als noch immer recht konservativ gesehen, aber das kann ich nicht teilen.
Work-Life-Balance
Es gibt keine Zeiterfassung für unseren Bereich und es werden oftmals längere Tage. Das ist aber auch zum Teil selbst steuerbar/planbar. Mit zunehmender Verantwortung steigt - wie bei jedem Arbeitgeber - das Arbeitspensum, man kann sich seinen Arbeitsalltag aber selbstständig einteilen und durch die flexiblen Arbeitszeiten auf wichtige privaten Termine abstimmen.
Karriere/Weiterbildung
Wenn man will und motiviert ist, stehen einem viele Türen offen.
Gehalt/Benefits
Sehr gut und fair. Es gibt sehr viele Mitarbeitenden-Benefits wie z.B. einen Familienservice, einen Sportpass, Deutschlandticket etc.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wir haben ein ESG Kommittee, das sich für Umweltthemen stark macht. Ich glaube aber, dass hier noch viel Potenzial "im Kleinen/Alltäglichen" liegt, z.B. konsistentere Mülltrennung in den Büros, Bahnreisen stärker fordern statt Flugreisen etc.
Kollegenzusammenhalt
Sehr gut, ein vertrauensvolles Klima in der Abteilung.
Umgang mit älteren Kollegen
Es arbeiten sehr viele Kolleginnen und Kollegen im Nicht-Juristischen Bereich bereits seit vielen Jahren (15 Jahre und mehr) bei Gleiss. Das finde ich ein sehr gutes Zeichen für den Arbeitgeber.
Vorgesetztenverhalten
Offen, transparent, vertrauensvoll. Ich persönlich bin sehr zufrieden.
Arbeitsbedingungen
Eigener Arbeitsplatz mit zwei Bildschirmen, Firmenhandy und Laptop, Homeoffice-Möglichkeit
Kommunikation
Es gibt regelmäßige Mitarbeitenden-Informationen zu allen Neuerungen innerhalb der Kanzlei, was ich in dieser Professionalität bisher bei früheren Arbeitgebern noch nicht erlebt habe.
Gleichberechtigung
Ich selbst habe sehr positive Erfahrungen gemacht. Die Kanzlei unterstützt das Thema Vielfalt durch mehrere Initiativen (z.B. Mitarbeitendengruppen, Vorträge und Diskussionsforen). Die Anzahl von weiblichen Führungskräften und Partnerinnen in der Kanzlei sollte jedoch noch weiter ansteigen.
Interessante Aufgaben
Ich habe früh viel Verantwortung für einige sehr spannende Projekte erhalten. Die Zusammenarbeit mit den Juristinnen und Juristen ist spannend, vor allem das besondere Setting Großkanzlei. Hier werden manche Prozesse anders gelebt (z.B. hoher Fokus auf persönliche Entwicklung und Karriere) und auch die Strukturen sind anders (z.B. schnelle Entscheidungen durch die Partner), als ich es bisher kannte.
toller Arbeitgeber
Gut am Arbeitgeber finde ich
freie Entfaltung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Hierarchien, Ungleichgewicht der Gehälter
Verbesserungsvorschläge
älteren AN mehr Wertschätzung entgegen bringen, Erfahrungen annehmen
Arbeitsatmosphäre
Harmonious working atmosphere
Image
öffentlich gut
Work-Life-Balance
erstklassig
Karriere/Weiterbildung
wird viel geboten
Gehalt/Benefits
noch Luft nach oben
Umwelt-/Sozialbewusstsein
sehr gut
Kollegenzusammenhalt
in den meisten Bereichen hervorragend
Umgang mit älteren Kollegen
noch Luft nach oben
Vorgesetztenverhalten
vorbildlich
Arbeitsbedingungen
ausgewogen
Kommunikation
könnte tatsächlich verbessert werden
Gleichberechtigung
ohne Worte
Interessante Aufgaben
am Zeitgeist
Moderner Arbeitgeber mit Empathie
Work-Life-Balance
Eine Gleitzeitlösung für die Arbeitszeit fände ich noch schöner.
Gehalt/Benefits
Es geht immer noch ein bisschen besser, aber das Gesamtpaket ist sehr gut.
Vorgesetztenverhalten
vorbildlich!
Arbeitsatmosphäre
Image
Karriere/Weiterbildung
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Tolle Firma mit Top Entwicklung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es fühlt sich wie eine große Familie an. Wenn man Leistung zeigt, dann wird man auch dafür entlohnt und kommt weiter.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich war sehr zufrieden und habe nichts auszusetzen.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Entscheidungsfreiheit und Vertrauen in die Mitarbeiter setzen. Feedbackgespräch mit Zielsetzung für jeden Mitarbeiter.
Work-Life-Balance
Manchmal erschwert
Karriere/Weiterbildung
Jährliche Team Weiterbildungen
Vorgesetztenverhalten
Respektvoll, fordernd und fördernd
Kommunikation
Die Kommunikation zwischen einzelnen Abteilungen ist manchmal holprig
Arbeitsatmosphäre
Image
Gehalt/Benefits
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Ein Arbeitgeber, der durch die Optimierung seiner Arbeitsbedingungen in der Tat seinem Slogan gerecht werden könnte.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Mitarbeiter werden mit einem Blumenstrauß, Kugelschreiber und einem Buch des Unternehmensgründers begrüßt, was von Wertschätzung zeugt.
-Das Onboarding beinhaltet eine persönliche Begrüßung durch die HR-Leitung, Einführung in Hausregeln, Aushändigung eines Organisationsleitfadens, eine Hausführung.
- Online-Schulungen in den ersten Wochen.
- Regelmäßig werden kleine Events im Haus und ein jährliches Sommerfest durchgeführt.
- Teamevents, z.B. Treffen aller Teammitglieder zur kulinarischen Verköstigung (Hilfsbereite und freundliche Mitarbeiter im Event-Team, welches sich viel Mühe gibt, Events in interessanten Locations auf die Beine zu stellen)
- Bei Veranstaltungen wird Wert auf Abwechslung und eine hohe Qualität des Rahmens gelegt.
- Der klassische Obstkorb, Naschwerk und freie Getränke in den Büroküchen stehen zur Verfügung.
- Das Gebäude liegt zentral in der Stadtmitte und verfügt über eine kostenfreie Tiefgarage für Mitarbeiter.
- Intern abwechselnde Programme und Kurse für Mitarbeiter.
- Innerhalb der Firma besteht die Möglichkeit Essen zu bestellen, um sich im hauseigenen "Dinnerraum" verköstigen zu lassen.
- Jährlich eine große Zusammenkunft aller Anwälte des Unternehmens, bei der auch einige Mitarbeiter verschiedenster Standorte teilnehmen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Diskrepanz zwischen ausgeschriebener Stelle und tatsächlichem Aufgabenbereich:
Der Schwerpunkt sollte auf Podcast-Produktion und Organisation von Fotoshootings liegen, tatsächlich nahmen andere Aufgaben überdurchschnittlich viel Zeit in Anspruch. Insbesondere kleinere administrative Aufgaben, die besser an Werkstudenten oder externe Dienstleister hätten delegiert werden können.
- Unzureichende technische Ausstattung:
Zu Beginn wurde ein ungeeignetes Notebook zur Verfügung gestellt, das zur Bewerkstelligung der Aufgaben durch die erforderliche Software (Adobe CS) nicht ausgelegt war.
Es dauerte etwa drei Monate, bis ein leistungsstarker PC bereitgestellt wurde.
Dies führte zu Verzögerungen im Arbeitsablauf und Produktivitätseinbußen.
- Toxisches Verhalten einzelner Mitarbeiter:
Langjährige Mitarbeiter nutzen ihr Wissen aus und verstehen es Aufgaben so zu gestalten, um sich selbst zu profilieren und um sich unentbehrlich zu machen. Durch gestreute Unsicherheiten und die Kenntnis darüber, dass Wissen fehlt, wurde eine gewollte Abhängigkeit geschaffen.
- Mangelnde Transparenz und Vertrauenskultur:
Schaffung von gewollter Abhängigkeit durch Verunsicherung.
- Ineffiziente Arbeitsorganisation:
Ständige Unterbrechungen durch Telefonanrufe stören den Arbeitsfluss.
Viele kurzfristige, dringende Anliegen führen zu Verzögerungen bei den To-Dos, dadurch Verkürzung der Zeiträume für eingeplante Aufgaben (Prioritäten).
- Problematischer Umgang mit Überstunden:
Ansammlung von Überstunden durch ineffiziente Arbeitsabläufe.
Keine vertragliche Vergütung von Überstunden.
Unzureichender Ausgleich für geleistete Mehrarbeit.
- Mangelnde Vorbereitung und Organisation:
Technische Probleme hätten im Vorfeld gelöst werden können, z.B. durch Vorbereitung eines geeigneten PCs
- Ungleichmäßige Verteilung bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter. In meinem Aufgabenbereich lernte mich persönlich kein Mitarbeiter ein, sondern ich erhielt einen "Ordner" mit Schritt für Schritt" Anleitungen. Mitarbeiter anderer Bereiche zeigten mir ihren Arbeitsbereich, die Schnittstellen zu meinen Bereich darstellten. Es war für mich sehr schwierig sich in Abläufe einzuarbeiten und gleichzeitig den "Run" zu bewerkstelligen und dabei parallel der Forderung gerecht zu werden, zusätzlich neue Bereiche wie "Podcastanalysen" Marketingtechnisch auszubauen.
- Hohe Fluktuation:
Das Unternehmen leidet unter einer hohen Mitarbeiterfluktuation.
- Unangemessene Kritik:
Unangebrachte Vorschläge zur Effizienzsteigerung
Ich finde, die Entscheidungsträger sahen leider nicht das Zusammenspiel aller Faktoren, bei meiner Beurteilung. In meiner Zusammenfassung wird ersichtlich, das der Background leider nicht stimmig war.
Verbesserungsvorschläge
Alle Punkte, die aus der Kritik resultieren.
Arbeitsatmosphäre
Mit zunehmender Kenntnis der Arbeitsbereiche steigt die Anzahl der Aufgaben erheblich an. In Mitarbeitergesprächen wurde mir verdeutlicht: "Es wird potenziell mehr." Mehrere Projekte müssen parallel bearbeitet werden, bei erhöhtem Abstimmungsbedarf. Multitasking stößt an Grenzen. Das magische Dreieck des Projektmanagements scheint nicht im Einklang zu stehen. Fehler werden toleriert, aber registriert. Maximale Arbeitsbelastung bei begrenzten Kapazitäten begünstigt Fehler, besonders bei Neuen. Bei Personalausfall werden Aufgaben umverteilt. Urlaubsvertretungen übernehmen oft volle Aufgabenbereiche. Die Devise lautet: Schnelle und gute Ergebnisse. Für tiefgehende Auseinandersetzungen besteht nicht ausreichend Zeit. Dies kann zu "Quiet Quitting" führen. Persönlich entwickelte ich mit der Zeit begleitende Kopfschmerzen. Die Arbeitsverdichtung, der Zeitdruck und die hohen Erwartungen schaffen ein stark herausforderndes Umfeld. Ich finde, die Balance zwischen Effizienz und Mitarbeitergesundheit ist gefährdet.
Image
Nach außen hin glänzt die Firma aufgrund der erreichten juristischen Erfolge. Intern besteht, innerhalb der einzelnen Abteilungen, die den "Apparat" am Laufen halten, Verbesserungsbedarf. Die Erwartungshaltung, die gegenüber Arbeitnehmern besteht, basiert auf der Denkstruktur der Boomer-Generation. Das Arbeitsethos ist eine hohe Identifikation mit der Arbeit und überdurchschnittliche Leistungsorientierung, die in der Unternehmenskultur gelebt werden und an jüngeren Zielgruppen wie Gen-Z absolut vorbeiziehen. Lieber werden neue exzellent ausgebildete „Rennpferde" als Mitarbeiter herangezogen, als die bestehenden Grundlagen aus resultierenden Unstimmigkeiten in der Arbeitsaufteilung, Haltung und der Kommunikation zu überarbeiten. Auffällig hohe Fluktuationsrate bei neuen Mitarbeitern.
Work-Life-Balance
Gering, da die tägliche Arbeitszeit oft überschritten wird. Überstunden werden vertraglich nicht vergütet. Es gibt innerhalb des Unternehmens Angebote um „Geist und Körper“ in Einklang zu bringen, aber um diese Wahrzunehmen sind die Kapazitäten durch den Workflow zu gering. Um die Projekte fristgerecht zu erfüllen, wird nach der offiziellen Arbeitszeit weiter gearbeitet, weil der Zeitrahmen eng bemessen ist. Dabei ist zu betonen, dass langjährige Mitarbeiter intuitiv wissen worauf sie den Fokus bei bestimmen Zeitkapseln oder bekannten "Fällen" legen müssen, während neue Mitarbeiter sich hier erst einfinden müssen und für sie dadurch stressige Situationen entstehen. Gegen Ende meiner Tätigkeit kündigten vier Teammitglieder innerhalb weniger Tage.
Karriere/Weiterbildung
- Spezialisierung: Entwicklung zum Marketing-Spezialisten durch Mitarbeiter-Coaching und Weiterbildungen
- Erweiterung der Fachkompetenz: Vertiefung des Marketingwissens und Anwendung verschiedener Strategien
- Digitales Know-how: Aufbau von Expertise in Online-Marketing
- Führungsposition: Weiterentwicklung zu Senior Positionen möglich
- Business Development: Erweiterung des Aufgabenbereichs in Richtung Geschäftsentwicklung und Kundenakquise
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist im Vergleich zur geforderten Leistung, heruntergebrochen auf die Work-Life-Balance, nicht unbedingt als zufriedenstellend aufzufassen. Überstunden werden nicht vergütet. Unzureichender Ausgleich für geleistete Mehrarbeit. Zudem kommt das Gefühl auf, dass Mitarbeiter aufgrund der Bezahlung "zur ewigen Verfügung" gebucht wurden. Positiv hervorzuheben sind Projekte der Firma, bei deren Beteiligung die Möglichkeit besteht, mit Geldpreisen belohnt zu werden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird sehr großen Wert auf Nachhaltigkeit gelegt.
Kollegenzusammenhalt
Das Team bestand aus Mitarbeitern unterschiedlichen Alters. Die meist jüngeren Kolleg*innen waren freundlich und erklärten mir ihren Arbeitsbereich, um ein besseres Verständnis für ihre Arbeitsfelder und Vorgänge zu entwickeln. Ich arbeitete mit einer langjährigen Kollegin in einem gemeinsamen Büro. Eine Person, die mehrere Jahre die verschiedensten Entwicklungsprozesse eines Unternehmens begleitet und durchlebt hat, kennt die Stärken und Schwächen in Abläufen und kann ihren Zeitplan optimal strukturieren. Dieses Knowhow kann jedoch auch ausgenutzt werden, indem Prozesse so gestaltet und kontrolliert werden, unentbehrlich zu erscheinen. Für meine Vorgesetzte galt sie als Vorbild für gute Organisation. In der Tat. Ich lernte jedoch, wie sie geschickt zu ihrem Vorteil agierte und andere manipulierte. In gemeinsamen Projekten gestaltete sie Aufgaben so, dass ich länger beschäftigt war als nötig, oft mit bewusst vorenthaltenen Informationen. Durch gestreute Unsicherheiten und mein fehlendes Wissen, wurde eine gewollte Abhängigkeit geschaffen und machte sie zum Hauptansprechpartner. Talente gehen nicht wegen Überforderung, sondern wegen Untergrabung durch toxische Mitarbeiter.
Umgang mit älteren Kollegen
Im Nachgang fiel mir auf, dass Mitarbeiter entweder relativ frisch im Unternehmen beschäftigt waren und einige wenige Mitarbeiter mehrere Jahre Betriebszugehörigkeit aufweisen konnten. Ich finde, es wurde mehr Wert auf die Meinung langjähriger Mitarbeiter gelegt als auf die Meinung „neuer" Mitarbeiter. Jüngere Mitarbeiter, die ihre „Ruhe" haben wollen, knüpfen lieber „ohne Beanstandung" an die Meinung langjähriger Mitarbeiter an. Ich finde, es herrschte dadurch ein Stück weit „Betriebsblindheit". In der Abteilung, in der ich tätig war, empfand ich den Umgang mit älteren Kolleg*innen respektvoll.
Vorgesetztenverhalten
Meine langjährig beschäftigte Vorgesetzte koordinierte viele Prozesse und schien für das Unternehmen zu leben. Sie nahm sich Zeit für jeden Mitarbeiter und setzte sich vertieft mit verschiedenen Themen auseinander. Ihre Art war freundlich und verständnisvoll, aber auch fordernd und bestimmend. Bei Gesprächen sollte man idealerweise schon zwei Schritte vorausdenken. Während einer Urlaubsvertretung wurde mir eine Aufgabe übertragen, für die mir Schulungen und Kenntnisse fehlten. Dies führte zu Überforderung und Stress. Als ich offen meine Überforderung ansprach, wurde mir gesagt, dass eine solche Offenbarung mir nur schade. Stattdessen sollte ich neuen Aufgaben offener gegenüberstehen. Im Nachhinein wurde die Situation als "Belastungstest" gewertet.
Obwohl ich im Vorfeld klar kommunizierte, dass ich mir die Aufgabe nicht zutraute, wurde sich darüber hinweggesetzt. Ich finde, dieses Vorgehen arbeitsrechtliche und ethische Fragen hinsichtlich psychischer Belastungen am Arbeitsplatz auf. Es stellt sich mir die Frage, inwiefern dadurch ein unterstützendes Arbeitsumfeld geschaffen wird.
Arbeitsbedingungen
Bei meinem Eintritt ins Unternehmen erhielt ich ein Notebook, das für die Arbeit mit "Adobe CS" ungeeignet war. Dies führte zu Problemen beim Öffnen großer Dateien und Fehlermeldungen. Trotz mehrfacher Beanstandung dauerte es etwa drei Monate, bis ich einen leistungsstarken PC erhielt. Das beeinträchtigte den Workflow. Die Arbeitsmenge und kurzen Fristen belasteten sowohl Mitarbeiter als auch Projekte. Mein Tätigkeitsschwerpunkt sollte die Podcast-Produktion sein. Zusätzlich genannte Arbeitsfelder nahmen jedoch mehr Zeit in Anspruch als erwartet, insbesondere kleinere administrative Aufgaben, die meiner Meinung nach an Werkstudenten oder externe Dienstleister hätten delegiert werden können. Dies wurde mir im Laufe der Beschäftigung negativ ausgelegt. Es ist wichtig zu erwähnen, dass meine Vorgängerin diesen Bereich während der Corona-Pandemie aufgebaut hatte, als Betriebsabläufe gestört waren und mehr Zeit für vertiefte Arbeit im Homeoffice zur Verfügung stand. Ich konnte mich sehr gut mit meinem Tätigkeitsfeld identifizieren, jedoch nicht mit dem Background der Arbeitsbedingungen.
Kommunikation
Der Austausch erfolgt in einer respektvollen Art und Weise. Es bestehen gesteigerte Abstimmungsnotwendigkeiten. Jeder Arbeitsablauf soll anhand eines Leitfadens dokumentiert und aktuell gehalten werden. (On Top zum ganzen "Run") Während des Betriebsablaufs besteht ein "Sollmuss", ans Telefon zu gehen. Verpasste Anrufe werden von einigen Positionen negativ vermerkt. Die meisten Anliegen sollen sofort bearbeitet werden, was den Arbeitsfluss und die Konzentration unterbricht. Diese Anliegen nehmen oft viel Zeit in Anspruch und verzögern tägliche Aufgaben. Ab 16 Uhr nimmt der Telefonverkehr und "Hektik" ab, was kontinuierlicheres Arbeiten bis 18 Uhr ermöglicht. Dennoch reicht die Zeit oft nicht aus, was zu unbezahlten Überstunden führt. Ich finde, diese Praktiken führen zu Unterbrechungen, Zeitdruck und potenziell unbezahlten Mehrarbeit, was die Arbeitseffizienz und Mitarbeiterzufriedenheit beeinträchtigen kann.
Gleichberechtigung
Hierzu kann ich im Bezug auf Vorzüge und Benachteiligungen zwischen Männer und Frauen im Hinblick auf Aufgaben, Positionen oder Gehälter relativ wenig äußern. Mir ist aufgefallen, dass Frauen Führungspositionen bekleiden, jenes spricht für das Unternehmen. Es besteht eine LGBTQ+-freundliche Unternehmenskultur.
Interessante Aufgaben
Ein sehr breites Spektrum an verschiedensten Aufgaben. Viel organisatorische Aufgabenbereiche und in meinem Fall auch ein breites Feld technischer Sachen. Da ich mich selbst sehr für juristische Inhalte interessiere, fand ich das Arbeitsfeld spannend.
Absoluter Horror!!!
Arbeitsatmosphäre
In meiner Abteilung: Angst, Misgunst, Mobbing.
Image
Veraltet.
Work-Life-Balance
Gibt es für die Anwälte nicht, warum für Assistentinnen.
Karriere/Weiterbildung
Nicht für Assistenzen.
Kollegenzusammenhalt
Hierachien bei den Assistentinnen. Ältere, klischeehafte, im Leben frustierte Kolleginnen.
Umgang mit älteren Kollegen
Nochmal Horror. Ich wünsche ich könnte mehr dazu schreiben, aber man unterschreibt zu Beginn (sehr viele) NDA´s, die das verhindern.
Vorgesetztenverhalten
Psycho.
Arbeitsbedingungen
Es gibt keinen Aufenhaltsraum. Support isst unten im 1. Stock. Anwälte oben im 6. Stock.
Kommunikation
HR Abteilung: Katastrophe. Es gehen viele Mitarbeiter in Stuttgart und auch in anderen Standorten. Ist ein Hire / Fire Unternehmen.
Gleichberechtigung
Nein.
Gehalt/Benefits
Sehr bereichernd in der persönlichen Weiterentwicklung und Reifung sowohl durch positive als auch negative Erfahrungen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wenn das Team gut zusammen passt, kann man eine ganz gute Zeit haben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Bereich Human Ressources im Übergang mit den Partnern hat eindeutig Verbesserungspotential. Persönlich geshen sind Personaler keine Chefs, sondern der zugeordnete Partner. Leider ist das bei Gleiss Lutz zu meiner Zeit anders gewesen. Die Kommunikation stimmte auch nicht. Hier sollte klarer und mehr miteinander und den Beteiligten kommuniziert werden.
Verbesserungsvorschläge
Es sollte bei Schulungen mehr mit der Ist-Situation des jeweiligen Teams Verbesserungsmöglichkeiten bieten, denn meist liegt es hier an der Dynamik zwischen den Chefs und den Mitarbeitern und nicht hauptsächlich an fehlenden Techniken. Da war zu meiner Zeit, meist wenig Möglichkeit und Zeit. Es sollte keine Zweiklassengesellschaft oder gar Dreiklassengesellschaft geben. Die neue Imagekampagne, packt das Problem leider nicht an der Wurzel. Schade, Duzen ist meiner Meinung nach nicht der richtige Weg, dies zu bekämpfen. Demut und ehrliche Dankbarkeit können da mehr helfen, sind aber nicht so einfach umzusetzen.
Arbeitsatmosphäre
Betreffend die Arbeitsatmosphäre kommt es total auf das Team drauf an.
Image
Leider war das Image zu meiner Zeit nach außen hin besser als es tatsächlich war. Das Motto ist leider zu hoch gesteckt und lädt zum scheitern ein. Fehler machen ist menschlich... Aber auch was den Umgang miteinander angeht, weiß man, dass es was zum Nachbessern gibt und versucht es leider mit den aus meiner Sicht falschen Instrumenten.
Work-Life-Balance
Die erste halbe Stunde gehört dem Arbeitgeber, kann nach Möglichkeit abgebaut werden, war bei mir aber selten möglich.
Karriere/Weiterbildung
Karrierechancen im Bereich Administration sind kaum vorhanden. Allerdings gibt es viele Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildungen, die auch qualitativ sehr gut sind. Teils in House und teils extern.
Gehalt/Benefits
Man kann bei Gleiss Lutz ganz gut verdienen, wenn man es richtig anstellt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hier kommt es auf den Blickwinkel drauf an, fair trade wird unterstützt, allerdings ist es bei der Mülltrennung vorbei. Da wird nicht viel getrennt... Bzw. Es gibt Behälter, aber am Ende kommt alles in die gleiche. Säcke.
Kollegenzusammenhalt
Beim Kollegenzusammenhalt kommt es auf das Team an, habe aber auch erlebt, dass vorne rum nett gesprochen wird und hinten rum kommt dann die eigentliche Meinung raus.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Wert und die Leistung älterer Kolleginnen wird im Alltag leider wenig anerkannt und geschätzt. Man setzt lieber auf junge Kolleginnen.
Vorgesetztenverhalten
Hier habe ich leider als es drauf ankam keine Hilfe erhalten, nur schöne Worte und Betroffenenheit.
Arbeitsbedingungen
Der einzige Nachteil ist die Regulierung der Klimaanlage im Sommer und Winter. Das ist etwas komplizierter einzustellen. Aber sonst ist man sehr gut ausgestattet und es qird auch wert darauf gelegt, dass man alles hat was man braucht und dieses auf dem neusten Stand ist.
Kommunikation
Leider meist so, dass nicht viel kommuniziert wird und wenn, dann mehr über Unwichtiges oder um das Image aufzubessern.
Gleichberechtigung
Bei den Anwälten gibt es kaum Partnerinnen, das spricht für sich. Im Bereich Verwaltung herrscht soweit ich das beurteilen kann Gleichberechtigung, allerdings nicht gegenüber Wiedereinsteigerinnen oder erfahrenen älteren Kolleginnen. Unterstützung bei der Kinderbetreuungssuche gab es nur für Anwälte meiner Zeit. Teilzeit ist nur mit 5 Tagen die Woche möglich oder wenn es ein Job-Sharing gibt. Letzteres gilt aber nicht für alle gleich. Hier gibt es Abstufungen bei wem was möglich ist.
Interessante Aufgaben
Es gibt je nach Themengebiet viel spannende und interessante Aufgaben, je nachdem mit wem man zusammenarbeitet hat man da mehr Möglichkeiten oder auch nicht. Ich hatte teils sehr viele und bin auch sehr dankbar für das mir entgegengebrachte Vertrauen.
(M)EIN PERFEKTER ARBEITGEBER!!!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Super modernes Bürogebäude, toller Arbeitsplatz mit beeindruckendem Ausblick, flexible Arbeitszeiten, hoher IT-Standard, Möglichkeit von Home Office, überaus kompetente und engagierte Teamleiterin, große Unterstützung der Assistenzen durch studentische Mitarbeiter, standortübergreifender IT-Service, gutes und freundliches Personalmanagement mit stets offenem Ohr für persönliche und berufliche Belange, soziales Engagement (auch im Benefizbereich), weit gestreute Angebote, z.B. in gesundheitlicher, bildungstechnischer und vielerlei mehr Hinsicht, diverse virtuelle Schulungen, eine große Vielfältigkeit insgesamt (wie z.B. aufwendig und ideenreich organisierte schöne Sommerfeste / Weihnachtsfeiern und andere Events), kleine geschmackvolle Präsente zu Feiertagen und anderen Anlässen, riesengroße Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten (wie Obst und Gemüse, Süßigkeiten, Snacks, div. Heißgetränke, Säfte usw. usw.), äußerst warmherzige Atmosphäre.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Da fällt mir tatsächlich gar nichts ein.
Verbesserungsvorschläge
Jeweilige Anmerkungen finden sich unter den einzelnen Überschriften!
Arbeitsatmosphäre
In unserem Team angenehm und alles soweit ok.
Image
Nach meiner Wahrnehmung durchweg gut.
Work-Life-Balance
Find ich gut!
Karriere/Weiterbildung
Aufgrund umfangreicher Fortbildungsangebote gute Zukunftschancen.
Gehalt/Benefits
Gehalt stets pünktlich, am Jahresende unterschiedliche Sonderzahlungen.
Das Gehaltsgefüge selbst ist mir nicht bekannt.
Sozialleistungen gut (Monatskarte, betriebliche Altersvorsorge usw.)
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umweltaspekte spielen eine große Rolle, was z.B. auch untermalt wird durch kleine aufwendige und entzückende Videos, die einen schon nachdenklich machen und infolgedessen auch zum Sparen animieren. Vielleicht könnte in Zukunft verstärkter darauf geachtet werden, beim Verteilen des neuen Obstes das meist noch gut erhaltene alte Obst nicht einfach im Mülleimer der kleinen Tee-Küchen zu entsorgen, sondern in die dafür extra vorgesehene "Alt-Obstkiste" im Café O zu legen.
Kollegenzusammenhalt
Bei uns im Team ok. Vielleicht könnte dies jedoch in anderen Bereichen / Teams auch variieren.
Umgang mit älteren Kollegen
Nach meinem Empfinden gleichermaßen respektvoller Umgang mit Jedermann.
Vorgesetztenverhalten
Meine Erfahrungen sind äußerst positiv. Mir ist nicht bekannt, wie dies in anderen Bereichen ist.
Arbeitsbedingungen
ALLES SUPER!
Kommunikation
Zum Erhalt des guten Betriebsklimas sollte vielleicht in einigen Bereichen / Teams ein verstärkter Kommunikationsaustausch zwischen Chef und Mitarbeitenden bzw. der Mitarbeitenden untereinander angestrebt werden, um eventuellen Missverständnissen und daraus entstehenden negativen Folgen vorzubeugen.
Meine eigene Erfahrung (allerdings aus der Vergangenheit) zeigt nämlich, dass eine fehlende bzw. fehlgeleitete Kommunikation unter Mitarbeitenden jahrelange negative Auswirkungen auf die Psyche und somit auf den Arbeitsalltag zur Folge haben können.
Gleichberechtigung
Ich habe diesbezüglich noch nie etwas Negatives mitbekommen.
Interessante Aufgaben
Ob die Arbeitsbelastung gerecht verteilt ist, kann ich nicht so recht beurteilen. Jedoch ist eine Einflussnahme insofern möglich, dass neben den allgemeinen Angelegenheiten für das gesamte Team jeder seine eigenen Projekte betreut. Dies wird in täglichen Teamsitzungen untereinander abgestimmt.
Professionelles Arbeiten in einem spannenden Umfeld & tollen Kollegen!!
Gut am Arbeitgeber finde ich
International, tolle Arbeitsatmosphäre, diverse Mitarbeiterangebote, regelmäßige Events, zentrale Lage mit guter Verkehrsanbindung und Arbeiten auf hohem Niveau!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
-
Verbesserungsvorschläge
Bisher bin ich begeistert von der Gleiss Lutz Welt!
Arbeitsatmosphäre
Vom ersten Tag an wird man direkt eingebunden. Man fühlt sich wirklich im Team und auch am Standort als ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens. Die Vorgesetzten sind immer hilfsbereit und unterstützen bei allen Fragen.
Work-Life-Balance
Sehr gut - Homeoffice, flexible Arbeitszeiten. Auf die persönlichen Umstände wird immer geachtet.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt sehr viele Projekte. Man sieht das Engagement in allen Bereichen. Fair Trade Produkte, lokale Lieferanten, …
Kollegenzusammenhalt
Top!!!!!!
Vorgesetztenverhalten
Fairer und respektvoller Umgang, Kritikfähigkeit, respektvoll
Kommunikation
Sehr transparent! Mitarbeiter werden vom Management regelmäßig über aktuelle Themen informiert.
Gehalt/Benefits
Marktgerechte Vergütung und diverse Angebote
Interessante Aufgaben
Gleichmäßige Verteilung der Aufgaben im Team. Anpassungen sind immer möglich und auch die Unterstützung der Kollegen ist hier selbstverständlich. Man kann
auch an verschiedenen Projekten teilnehmen, falls man Kapazitäten haben sollte.
Image
Karriere/Weiterbildung
Arbeitsbedingungen
Gleichberechtigung
Super Arbeitgeber !
Arbeitsatmosphäre
Es ist eine super angenehme Stimmung in der Abteilung. Die Kollegen sind immer hilfsbereit !
Image
Bisher nichts schlechtes gehört oder erlebt
Work-Life-Balance
Normale Arbeitszeiten mit 2 Tagen Homeoffice die Woche.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsmöglichkeiten, im Sinne von Zertifikaten gibt es leider nicht.
Jedoch wird man auf Eigeninitiative, in Themen eingearbeitet, die man vorher auch nicht kannte.
Kollegenzusammenhalt
wird hier sehr groß geschrieben !
Umgang mit älteren Kollegen
Gleichermaßen Respektvoll, ob jung oder alt
Vorgesetztenverhalten
Bisher alles ohne Probleme und haben immer ein offenes Ohr für alle. Zudem arbeiten die Vorgesetzen auch normal mit und helfen auch sofort bei Fragen.
Arbeitsbedingungen
Arbeitsbedingungen sind gut, man kriegt alles was man benötigt bereitgestellt und Wünsche werden in den meisten fällen auch berücksichtigt.
Kommunikation
Die Kommunikation Abteilungsintern läuft meist auch über den kurzen Dienstweg und man kann jederzeit mit Vorgesetzten oder Kollegen über alles sprechen.
Gehalt/Benefits
Gehalt gibt es immer Pünktlich und ist für die Position angemessen
Gleichberechtigung
bisher noch nichts negatives darüber gehört oder erlebt
Interessante Aufgaben
Aufgaben sind großflächig verteilt.
Hier gibt es natürlich auch immer wiederkehrende Tätigkeiten, jedoch hat man im normal fall, jeden Tag etwas anderes zu tun und sitzt nicht immer an der gleichen Baustelle.
Wir setzen auf Transparenz
So verdient kununu Geld.