52 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


Gleiss Lutz Bewertungen
Top Arbeitgeber
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das positive, angenehme Arbeitsumfeld. Ganz entscheidender, aber unterschätzter Faktor für Zufriedenheit und Voraussetzung für mentale Leistungsfähigkeit
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Nichts
Verbesserungsvorschläge
Keine
Arbeitsatmosphäre
Wertschätzender, kollegialer Umgang
Image
Beratung auf fachlich höchstem Niveau. Auf dem Markt ausgesprochen konservativ wahrgenommen, ist aber durchaus progressiv
Work-Life-Balance
Es handelt sich um eine Großkanzlei - zu Work/Life Balance sollte man sich daher keine Illusionen machen. Gilt auch für alle anderen auf dem Markt. Alles andere wäre naiv.
Karriere/Weiterbildung
Mehr Angebot, als man wahrnehmen kann
Gehalt/Benefits
Auskömmlich
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Solzialbewusstsein herrscht durchaus (zahlreiche Projekte). Umweltbewusstsein fehlt an mancher Stelle.
Kollegenzusammenhalt
Wie eine Fußballmannschaft
Umgang mit älteren Kollegen
Auch die älteren und erfahreneren Kommeginnen sind zugänglich und hilfsbereit
Vorgesetztenverhalten
Wertschätzend, fördernd aber auch fordernd
Arbeitsbedingungen
Moderne Büroausstattung, gute IT
Kommunikation
Wöchentlicher Kanzlei Newsletter, persönliches Feedback
Gleichberechtigung
Diversity ist nicht nur Marketing, sondern wird auch gelebt.
Interessante Aufgaben
Große Wirtschaftsmandate
Bewertung Gleiss Lutz Werkstudent
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es war rundum eine sehr gute Erfahrung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Gibt nichts
Verbesserungsvorschläge
Auch Reise-Möglichkeiten zu den anderen Standorten für die Werkstudenten einführen und mehr Weiterbildungen
Image
Sehr gut
Work-Life-Balance
Arbeitsumfang ist machbar, wenn auch manchmal phasenweise etwas viel.
Karriere/Weiterbildung
Noch etwas ausbaufähig was meine ehemalige Position zumindest betrifft
Gehalt/Benefits
Gehalt über dem Durchschnitt
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wächst immer mehr
Kollegenzusammenhalt
Sehr gut
Umgang mit älteren Kollegen
Sehr gut - es gab nie Probleme
Vorgesetztenverhalten
Sehr gut - reine positive Erfahrung
Arbeitsbedingungen
Alles sehr modern und komfortabel- zB bewegte Pausen und verstellbare Tische
Kommunikation
Sehr gute Kommunikation mit den Kollegen und Vorgesetzten.
Gleichberechtigung
Männer-Quote dominierend aber sie arbeiten dran
Interessante Aufgaben
Aufgaben hätten teils interessanter bzw. abwechslungsreicher sein können. Teils etwas zu administrativ.
Arbeitsatmosphäre
Guter Arbeitgeber, manchmal leider etwas verstaubt.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Schöne Büros, viele Aktivitäten und oft gutes Miteinander.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Teils leider angestaubte Ansichten und nicht immer flache Hierarchie.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Flexibilität auch für Angestellte i.S. Home Office z.B.
Arbeitsatmosphäre
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Benefits
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
An sich ein wirklich gutes Unternehmen, bezahlt Werkstudenten aber nicht fair und Branchenüblich
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die klaren Absprachen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das auch außerhalb dieser Kanzlei schlecht über die Vergütung eines Werkstudenten gesprochen wird und die Kanzlei die Studenten in dieser Hinsicht, egal wie stark sie qualifiziert sind, nicht fair entlohnt.
Verbesserungsvorschläge
Dem Arbeitgeber würde ich empfehlen, dass Ungleichgewicht im Gehalt beim Werkstudenten auf Branchenübliche, beziehungsweise Markt/Lebenserhaltung kosten anzupassen. Der Stundensatz, welcher angeboten wird ist vergleichsweise viel zu niedrig, weil sie eh darauf vertrauen, dass ihr Name das kompensieren kann.
Arbeitsatmosphäre
Image
Karriere/Weiterbildung
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gehalt/Benefits
Gleichberechtigung
Führungsetage fehl am Platz, ansonsten angenehmes Umfeld.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Viele nette Menschen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Führungspersonen
Verbesserungsvorschläge
Vorhandene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern und voranbringen
Arbeitsatmosphäre
Meist gut
Work-Life-Balance
Überstunden können nicht abgefeiert werden und sind je nach Bereich beachtlich
Karriere/Weiterbildung
Wenig Entwicklungsmöglichkeiten
Gehalt/Benefits
Gehalt leicht unterdurchschnittlich im Vergleich zur Konkurrenz. Benefits wie EGYM Wellpass vorhanden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Überall wird das Thema Nachhaltigkeit beworben, aber es wird noch sehr viel gedruckt und geflogen. Mülltrennung meistens nicht vorhanden, hier sollte man nachbessern.
Kollegenzusammenhalt
Viele tolle Kolleginnen und Kollegen, viele recht jung (spricht allerdings auch für eine hohe Fluktuation)
Umgang mit älteren Kollegen
Langjährige Mitarbeiter werden teils sehr wenig wertgeschätzt, auch wenn sie kurz vor der Rente stehen
Vorgesetztenverhalten
Wenn die Vorgesetzten ausgetauscht würden, wäre Gleiss Lutz ein sehr guter Arbeitgeber. In den oberen Etagen sitzen einige Leute, die ihrer Funktion nicht gerecht werden.
Kommunikation
In den Teams teils unzureichende Kommunikation seitens der Vorgesetzten
Image
Arbeitsbedingungen
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Besser wäre schön
Gut am Arbeitgeber finde ich
die absolut technischen sehr guten Voraussetzungen, neu innovativ und aktuell
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
den Umgang mit langjährigen Mitarbeitenden, hier fehlt die Wertschätzung und Einbeziehung der Erfahrenden
Verbesserungsvorschläge
hört auch auf die kleinen Leute und bringt dem Mitarbeitenden mehr Wertschätzung und Achtung entgegen
Image
Stark
Karriere/Weiterbildung
Sehr vielfältig
Gehalt/Benefits
sehr unterschiedlich
Vorgesetztenverhalten
Wertschätzung fehlt
Arbeitsatmosphäre
Work-Life-Balance
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Mit Vorsicht genießen!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass ich nicht mehr dort arbeite.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vorgesetztenverhalten, Work-Life-Balance, unprofessionelles Verhalten von Partnern und Anwälten.
Verbesserungsvorschläge
Das Verhältnis zwischen Anwälten und Support Staff muss sich um 180 Grad drehen. Anwälte müssen auf Expertise der Mitarbeiter vertrauen und nicht immer alles besser wissen. Die Vorgesetzten sollten sich mehr für ihr Team einsetzen und nicht immer nur darauf bedacht sein bei den Partnern selbst gut dazustehen.
Bevor ich mit meiner Bewertung fortfahre, möchte ich betonen, dass die von mir angesprochenen Punkte wiederholt von mir und KollegInnen intern angesprochen wurden. Trotz der Bemühungen, diese Probleme durch die richtigen Kanäle zu kommunizieren, habe ich leider keine substanziellen Veränderungen oder Verbesserungen in den genannten Bereichen feststellen können. Dies deutet darauf hin, dass die Probleme bekannt sind, aber bisher nicht effektiv adressiert oder gelöst wurden. Mein Ziel ist es, durch diese Bewertung eine transparente Darstellung meiner Erfahrungen zu geben, in der Hoffnung, dass dies zu den notwendigen Veränderungen führen wird, die nicht nur mir, sondern auch meinen ehemaligen KollegInnen und zukünftigen MitarbeiterInnen des Unternehmens zugutekommen.
Arbeitsatmosphäre
Immer Stress, immer Druck. Support Staff muss sofort immer alles perfekt liefern, am besten gestern schon, während man bei Partnern oder Anwälten allgemein Wochenlang auf Input warten und tausendmal nachhaken muss, nur um halbgare Antworten zu bekommen.
Work-Life-Balance
Es wird erwartet, dass man 24/7 ansprechbar ist und die Workload ist viel zu hoch. Nachtschichten waren fast alltäglich. Die Vorgesetzten tun hier nichts und schlagen statt besserer Verteilung der Arbeit eher vor, dass man doch selbst einfach effizienter werden müsse. Absolut realitätsfern!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird gerne über Umwelt-/Sozialbewusstsein gesprochen, aber man hinkt dem Industriestandard noch ordentlich hinterher.
Karriere/Weiterbildung
Es wird gerne von Weiterbildung gesprochen, aber da geht es nur um interne Kurse, die nicht wirklich was bringen. Wenn man extern sich weiterbilden möchte, dann fehlt da plötzlich Zeit und Budget!
Kollegenzusammenhalt
Manche KollegInnen sind wirklich super, aber es gibt dennoch immer ein gewisses "Gerangel" um Sichtbarkeit und es ist üblich, dass die eigene Arbeit auf KollegInnen einfach abgeladen wird.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten sieht man im Grunde nur, wenn sie Beschwerden haben. Wenn man Unterstützung braucht oder Fragen hat, dann sind sie leider kaum zu sprechen. Es werden von Vorgesetzten auch absurde Schuldzuweisungen gemacht und man wird komplett alleine gelassen.
Arbeitsbedingungen
Teils sehr veraltete Software, die zum Einsatz kommt. Die Systeme und Datenbanken sind überholt und nur sehr umständlich zu nutzen.
Kommunikation
Es wird in der Kommunikation immer klar gemacht, dass manche im Unternehmen "besser" sind als andere und so wird auch kommuniziert.
Gehalt/Benefits
Es gibt hier nichts Besonderes und das Gehalt ist nicht wirklich hoch.
Gleichberechtigung
Es wird gerne über Gleichberechtigung gesprochen, aber man hinkt dem Industriestandard noch ordentlich hinterher.
Interessante Aufgaben
Nur sehr begrenzt. Man wird nicht ermutigt selbstständig zu denken, sondern man soll nur zuarbeiten.
Image
toller Arbeitgeber
Gut am Arbeitgeber finde ich
freie Entfaltung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Hierarchien, Ungleichgewicht der Gehälter
Verbesserungsvorschläge
älteren AN mehr Wertschätzung entgegen bringen, Erfahrungen annehmen
Arbeitsatmosphäre
Harmonious working atmosphere
Image
öffentlich gut
Work-Life-Balance
erstklassig
Karriere/Weiterbildung
wird viel geboten
Gehalt/Benefits
noch Luft nach oben
Umwelt-/Sozialbewusstsein
sehr gut
Kollegenzusammenhalt
in den meisten Bereichen hervorragend
Umgang mit älteren Kollegen
noch Luft nach oben
Vorgesetztenverhalten
vorbildlich
Arbeitsbedingungen
ausgewogen
Kommunikation
könnte tatsächlich verbessert werden
Gleichberechtigung
ohne Worte
Interessante Aufgaben
am Zeitgeist
Tolle Firma mit Top Entwicklung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es fühlt sich wie eine große Familie an. Wenn man Leistung zeigt, dann wird man auch dafür entlohnt und kommt weiter.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich war sehr zufrieden und habe nichts auszusetzen.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Entscheidungsfreiheit und Vertrauen in die Mitarbeiter setzen. Feedbackgespräch mit Zielsetzung für jeden Mitarbeiter.
Work-Life-Balance
Manchmal erschwert
Karriere/Weiterbildung
Jährliche Team Weiterbildungen
Vorgesetztenverhalten
Respektvoll, fordernd und fördernd
Kommunikation
Die Kommunikation zwischen einzelnen Abteilungen ist manchmal holprig
Arbeitsatmosphäre
Image
Gehalt/Benefits
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Ein Arbeitgeber, der durch die Optimierung seiner Arbeitsbedingungen in der Tat seinem Slogan gerecht werden könnte.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Mitarbeiter werden mit einem Blumenstrauß, Kugelschreiber und einem Buch des Unternehmensgründers begrüßt, was von Wertschätzung zeugt.
-Das Onboarding beinhaltet eine persönliche Begrüßung durch die HR-Leitung, Einführung in Hausregeln, Aushändigung eines Organisationsleitfadens, eine Hausführung.
- Online-Schulungen in den ersten Wochen.
- Regelmäßig werden kleine Events im Haus und ein jährliches Sommerfest durchgeführt.
- Teamevents, z.B. Treffen aller Teammitglieder zur kulinarischen Verköstigung (Hilfsbereite und freundliche Mitarbeiter im Event-Team, welches sich viel Mühe gibt, Events in interessanten Locations auf die Beine zu stellen)
- Bei Veranstaltungen wird Wert auf Abwechslung und eine hohe Qualität des Rahmens gelegt.
- Der klassische Obstkorb, Naschwerk und freie Getränke in den Büroküchen stehen zur Verfügung.
- Das Gebäude liegt zentral in der Stadtmitte und verfügt über eine kostenfreie Tiefgarage für Mitarbeiter.
- Intern abwechselnde Programme und Kurse für Mitarbeiter.
- Innerhalb der Firma besteht die Möglichkeit Essen zu bestellen, um sich im hauseigenen "Dinnerraum" verköstigen zu lassen.
- Jährlich eine große Zusammenkunft aller Anwälte des Unternehmens, bei der auch einige Mitarbeiter verschiedenster Standorte teilnehmen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Diskrepanz zwischen ausgeschriebener Stelle und tatsächlichem Aufgabenbereich:
Der Schwerpunkt sollte auf Podcast-Produktion und Organisation von Fotoshootings liegen, tatsächlich nahmen andere Aufgaben überdurchschnittlich viel Zeit in Anspruch. Insbesondere kleinere administrative Aufgaben, die besser an Werkstudenten oder externe Dienstleister hätten delegiert werden können.
- Unzureichende technische Ausstattung:
Zu Beginn wurde ein ungeeignetes Notebook zur Verfügung gestellt, das zur Bewerkstelligung der Aufgaben durch die erforderliche Software (Adobe CS) nicht ausgelegt war.
Es dauerte etwa drei Monate, bis ein leistungsstarker PC bereitgestellt wurde.
Dies führte zu Verzögerungen im Arbeitsablauf und Produktivitätseinbußen.
- Toxisches Verhalten einzelner Mitarbeiter:
Langjährige Mitarbeiter nutzen ihr Wissen aus und verstehen es Aufgaben so zu gestalten, um sich selbst zu profilieren und um sich unentbehrlich zu machen. Durch gestreute Unsicherheiten und die Kenntnis darüber, dass Wissen fehlt, wurde eine gewollte Abhängigkeit geschaffen.
- Mangelnde Transparenz und Vertrauenskultur:
Schaffung von gewollter Abhängigkeit durch Verunsicherung.
- Ineffiziente Arbeitsorganisation:
Ständige Unterbrechungen durch Telefonanrufe stören den Arbeitsfluss.
Viele kurzfristige, dringende Anliegen führen zu Verzögerungen bei den To-Dos, dadurch Verkürzung der Zeiträume für eingeplante Aufgaben (Prioritäten).
- Problematischer Umgang mit Überstunden:
Ansammlung von Überstunden durch ineffiziente Arbeitsabläufe.
Keine vertragliche Vergütung von Überstunden.
Unzureichender Ausgleich für geleistete Mehrarbeit.
- Mangelnde Vorbereitung und Organisation:
Technische Probleme hätten im Vorfeld gelöst werden können, z.B. durch Vorbereitung eines geeigneten PCs
- Ungleichmäßige Verteilung bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter. In meinem Aufgabenbereich lernte mich persönlich kein Mitarbeiter ein, sondern ich erhielt einen "Ordner" mit Schritt für Schritt" Anleitungen. Mitarbeiter anderer Bereiche zeigten mir ihren Arbeitsbereich, die Schnittstellen zu meinen Bereich darstellten. Es war für mich sehr schwierig sich in Abläufe einzuarbeiten und gleichzeitig den "Run" zu bewerkstelligen und dabei parallel der Forderung gerecht zu werden, zusätzlich neue Bereiche wie "Podcastanalysen" Marketingtechnisch auszubauen.
- Hohe Fluktuation:
Das Unternehmen leidet unter einer hohen Mitarbeiterfluktuation.
- Unangemessene Kritik:
Unangebrachte Vorschläge zur Effizienzsteigerung
Ich finde, die Entscheidungsträger sahen leider nicht das Zusammenspiel aller Faktoren, bei meiner Beurteilung. In meiner Zusammenfassung wird ersichtlich, das der Background leider nicht stimmig war.
Verbesserungsvorschläge
Alle Punkte, die aus der Kritik resultieren.
Arbeitsatmosphäre
Mit zunehmender Kenntnis der Arbeitsbereiche steigt die Anzahl der Aufgaben erheblich an. In Mitarbeitergesprächen wurde mir verdeutlicht: "Es wird potenziell mehr." Mehrere Projekte müssen parallel bearbeitet werden, bei erhöhtem Abstimmungsbedarf. Multitasking stößt an Grenzen. Das magische Dreieck des Projektmanagements scheint nicht im Einklang zu stehen. Fehler werden toleriert, aber registriert. Maximale Arbeitsbelastung bei begrenzten Kapazitäten begünstigt Fehler, besonders bei Neuen. Bei Personalausfall werden Aufgaben umverteilt. Urlaubsvertretungen übernehmen oft volle Aufgabenbereiche. Die Devise lautet: Schnelle und gute Ergebnisse. Für tiefgehende Auseinandersetzungen besteht nicht ausreichend Zeit. Dies kann zu "Quiet Quitting" führen. Persönlich entwickelte ich mit der Zeit begleitende Kopfschmerzen. Die Arbeitsverdichtung, der Zeitdruck und die hohen Erwartungen schaffen ein stark herausforderndes Umfeld. Ich finde, die Balance zwischen Effizienz und Mitarbeitergesundheit ist gefährdet.
Image
Nach außen hin glänzt die Firma aufgrund der erreichten juristischen Erfolge. Intern besteht, innerhalb der einzelnen Abteilungen, die den "Apparat" am Laufen halten, Verbesserungsbedarf. Die Erwartungshaltung, die gegenüber Arbeitnehmern besteht, basiert auf der Denkstruktur der Boomer-Generation. Das Arbeitsethos ist eine hohe Identifikation mit der Arbeit und überdurchschnittliche Leistungsorientierung, die in der Unternehmenskultur gelebt werden und an jüngeren Zielgruppen wie Gen-Z absolut vorbeiziehen. Lieber werden neue exzellent ausgebildete „Rennpferde" als Mitarbeiter herangezogen, als die bestehenden Grundlagen aus resultierenden Unstimmigkeiten in der Arbeitsaufteilung, Haltung und der Kommunikation zu überarbeiten. Auffällig hohe Fluktuationsrate bei neuen Mitarbeitern.
Work-Life-Balance
Gering, da die tägliche Arbeitszeit oft überschritten wird. Überstunden werden vertraglich nicht vergütet. Es gibt innerhalb des Unternehmens Angebote um „Geist und Körper“ in Einklang zu bringen, aber um diese Wahrzunehmen sind die Kapazitäten durch den Workflow zu gering. Um die Projekte fristgerecht zu erfüllen, wird nach der offiziellen Arbeitszeit weiter gearbeitet, weil der Zeitrahmen eng bemessen ist. Dabei ist zu betonen, dass langjährige Mitarbeiter intuitiv wissen worauf sie den Fokus bei bestimmen Zeitkapseln oder bekannten "Fällen" legen müssen, während neue Mitarbeiter sich hier erst einfinden müssen und für sie dadurch stressige Situationen entstehen. Gegen Ende meiner Tätigkeit kündigten vier Teammitglieder innerhalb weniger Tage.
Karriere/Weiterbildung
- Spezialisierung: Entwicklung zum Marketing-Spezialisten durch Mitarbeiter-Coaching und Weiterbildungen
- Erweiterung der Fachkompetenz: Vertiefung des Marketingwissens und Anwendung verschiedener Strategien
- Digitales Know-how: Aufbau von Expertise in Online-Marketing
- Führungsposition: Weiterentwicklung zu Senior Positionen möglich
- Business Development: Erweiterung des Aufgabenbereichs in Richtung Geschäftsentwicklung und Kundenakquise
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist im Vergleich zur geforderten Leistung, heruntergebrochen auf die Work-Life-Balance, nicht unbedingt als zufriedenstellend aufzufassen. Überstunden werden nicht vergütet. Unzureichender Ausgleich für geleistete Mehrarbeit. Zudem kommt das Gefühl auf, dass Mitarbeiter aufgrund der Bezahlung "zur ewigen Verfügung" gebucht wurden. Positiv hervorzuheben sind Projekte der Firma, bei deren Beteiligung die Möglichkeit besteht, mit Geldpreisen belohnt zu werden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird sehr großen Wert auf Nachhaltigkeit gelegt.
Kollegenzusammenhalt
Das Team bestand aus Mitarbeitern unterschiedlichen Alters. Die meist jüngeren Kolleg*innen waren freundlich und erklärten mir ihren Arbeitsbereich, um ein besseres Verständnis für ihre Arbeitsfelder und Vorgänge zu entwickeln. Ich arbeitete mit einer langjährigen Kollegin in einem gemeinsamen Büro. Eine Person, die mehrere Jahre die verschiedensten Entwicklungsprozesse eines Unternehmens begleitet und durchlebt hat, kennt die Stärken und Schwächen in Abläufen und kann ihren Zeitplan optimal strukturieren. Dieses Knowhow kann jedoch auch ausgenutzt werden, indem Prozesse so gestaltet und kontrolliert werden, unentbehrlich zu erscheinen. Für meine Vorgesetzte galt sie als Vorbild für gute Organisation. In der Tat. Ich lernte jedoch, wie sie geschickt zu ihrem Vorteil agierte und andere manipulierte. In gemeinsamen Projekten gestaltete sie Aufgaben so, dass ich länger beschäftigt war als nötig, oft mit bewusst vorenthaltenen Informationen. Durch gestreute Unsicherheiten und mein fehlendes Wissen, wurde eine gewollte Abhängigkeit geschaffen und machte sie zum Hauptansprechpartner. Talente gehen nicht wegen Überforderung, sondern wegen Untergrabung durch toxische Mitarbeiter.
Umgang mit älteren Kollegen
Im Nachgang fiel mir auf, dass Mitarbeiter entweder relativ frisch im Unternehmen beschäftigt waren und einige wenige Mitarbeiter mehrere Jahre Betriebszugehörigkeit aufweisen konnten. Ich finde, es wurde mehr Wert auf die Meinung langjähriger Mitarbeiter gelegt als auf die Meinung „neuer" Mitarbeiter. Jüngere Mitarbeiter, die ihre „Ruhe" haben wollen, knüpfen lieber „ohne Beanstandung" an die Meinung langjähriger Mitarbeiter an. Ich finde, es herrschte dadurch ein Stück weit „Betriebsblindheit". In der Abteilung, in der ich tätig war, empfand ich den Umgang mit älteren Kolleg*innen respektvoll.
Vorgesetztenverhalten
Meine langjährig beschäftigte Vorgesetzte koordinierte viele Prozesse und schien für das Unternehmen zu leben. Sie nahm sich Zeit für jeden Mitarbeiter und setzte sich vertieft mit verschiedenen Themen auseinander. Ihre Art war freundlich und verständnisvoll, aber auch fordernd und bestimmend. Bei Gesprächen sollte man idealerweise schon zwei Schritte vorausdenken. Während einer Urlaubsvertretung wurde mir eine Aufgabe übertragen, für die mir Schulungen und Kenntnisse fehlten. Dies führte zu Überforderung und Stress. Als ich offen meine Überforderung ansprach, wurde mir gesagt, dass eine solche Offenbarung mir nur schade. Stattdessen sollte ich neuen Aufgaben offener gegenüberstehen. Im Nachhinein wurde die Situation als "Belastungstest" gewertet.
Obwohl ich im Vorfeld klar kommunizierte, dass ich mir die Aufgabe nicht zutraute, wurde sich darüber hinweggesetzt. Ich finde, dieses Vorgehen arbeitsrechtliche und ethische Fragen hinsichtlich psychischer Belastungen am Arbeitsplatz auf. Es stellt sich mir die Frage, inwiefern dadurch ein unterstützendes Arbeitsumfeld geschaffen wird.
Arbeitsbedingungen
Bei meinem Eintritt ins Unternehmen erhielt ich ein Notebook, das für die Arbeit mit "Adobe CS" ungeeignet war. Dies führte zu Problemen beim Öffnen großer Dateien und Fehlermeldungen. Trotz mehrfacher Beanstandung dauerte es etwa drei Monate, bis ich einen leistungsstarken PC erhielt. Das beeinträchtigte den Workflow. Die Arbeitsmenge und kurzen Fristen belasteten sowohl Mitarbeiter als auch Projekte. Mein Tätigkeitsschwerpunkt sollte die Podcast-Produktion sein. Zusätzlich genannte Arbeitsfelder nahmen jedoch mehr Zeit in Anspruch als erwartet, insbesondere kleinere administrative Aufgaben, die meiner Meinung nach an Werkstudenten oder externe Dienstleister hätten delegiert werden können. Dies wurde mir im Laufe der Beschäftigung negativ ausgelegt. Es ist wichtig zu erwähnen, dass meine Vorgängerin diesen Bereich während der Corona-Pandemie aufgebaut hatte, als Betriebsabläufe gestört waren und mehr Zeit für vertiefte Arbeit im Homeoffice zur Verfügung stand. Ich konnte mich sehr gut mit meinem Tätigkeitsfeld identifizieren, jedoch nicht mit dem Background der Arbeitsbedingungen.
Kommunikation
Der Austausch erfolgt in einer respektvollen Art und Weise. Es bestehen gesteigerte Abstimmungsnotwendigkeiten. Jeder Arbeitsablauf soll anhand eines Leitfadens dokumentiert und aktuell gehalten werden. (On Top zum ganzen "Run") Während des Betriebsablaufs besteht ein "Sollmuss", ans Telefon zu gehen. Verpasste Anrufe werden von einigen Positionen negativ vermerkt. Die meisten Anliegen sollen sofort bearbeitet werden, was den Arbeitsfluss und die Konzentration unterbricht. Diese Anliegen nehmen oft viel Zeit in Anspruch und verzögern tägliche Aufgaben. Ab 16 Uhr nimmt der Telefonverkehr und "Hektik" ab, was kontinuierlicheres Arbeiten bis 18 Uhr ermöglicht. Dennoch reicht die Zeit oft nicht aus, was zu unbezahlten Überstunden führt. Ich finde, diese Praktiken führen zu Unterbrechungen, Zeitdruck und potenziell unbezahlten Mehrarbeit, was die Arbeitseffizienz und Mitarbeiterzufriedenheit beeinträchtigen kann.
Gleichberechtigung
Hierzu kann ich im Bezug auf Vorzüge und Benachteiligungen zwischen Männer und Frauen im Hinblick auf Aufgaben, Positionen oder Gehälter relativ wenig äußern. Mir ist aufgefallen, dass Frauen Führungspositionen bekleiden, jenes spricht für das Unternehmen. Es besteht eine LGBTQ+-freundliche Unternehmenskultur.
Interessante Aufgaben
Ein sehr breites Spektrum an verschiedensten Aufgaben. Viel organisatorische Aufgabenbereiche und in meinem Fall auch ein breites Feld technischer Sachen. Da ich mich selbst sehr für juristische Inhalte interessiere, fand ich das Arbeitsfeld spannend.
Wir setzen auf Transparenz
So verdient kununu Geld.