Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Dezember 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.11.2026
Opel erhält ein gemischtes Gesamtbild. Die Arbeitsatmosphäre und der Kollegenzusammenhalt bewerten Mitarbeiter:innen positiv – besonders der gewachsene „Opel-Geist" unter langjährigen Kolleg:innen wird gelobt, auch wenn einige befürchten, dass die Muttergesellschaft diesen zunehmend untergräbt. Die Aufgaben im Automobilbereich gelten als abwechslungsreich und interessant.
Kritischer sehen die Bewertungen das Vorgesetztenverhalten: Während direkte Führungskräfte vor Ort als kompetent gelten, ernten übergeordnete Vorgesetzte aus dem Ausland deutlich weniger Anerkennung. Bei der Kommunikation bemängeln Bewertungen, dass wichtige Unternehmensnachrichten häufig zuerst über die Medien bekannt werden statt intern. Auch die Arbeitsbedingungen stoßen auf Kritik – veraltete Büros und mangelhafte Ausstattung werden genannt. K...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei Opel erhält gemischte Bewertungen. Einige Nutzer:innen loben eine klare und offene Informationsweitergabe, während andere die Kommunikation als konstruktiv, aber gelegentlich durch mangelnde Deutschkenntnisse erschwert beschreiben. Dem gegenüber stehen kritischere Stimmen: Wenige Nutzer:innen bemängeln, dass wichtige Unternehmensnachrichten häufiger über die Presse als durch interne, transparente Kanäle kommuniziert werden. Zudem wünschen sich manche häufigere Teamabsprachen. Insgesamt zeichnen die Bewertungen ein gespaltenes Bild, bei dem positive Erfahrungen mit offener Kommunikation und deutliche Kritik an mangelnder Transparenz nebeneinanderstehen.
Die Arbeitsatmosphäre bei Opel wird von den Nutzer:innen mehrheitlich positiv bewertet. Besonders hervorgehoben werden eine gute Kommunikation, fairer Umgang und ein angenehmes Miteinander. Einige beschreiben die Atmosphäre schlicht als gut oder sehr angenehm. Jedoch äußern wenige Nutzer:innen die Sorge, dass der gewachsene Teamgeist bei Opel durch das Mutterunternehmen zunehmend unter Druck gerät.
Der Kollegenzusammenhalt bei Opel wird von den Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders unter langjährigen Kolleg:innen lebt demnach noch der sogenannte „Opel-Geist" weiter und sorgt für ein gutes Miteinander. Innerhalb einzelner Schichten funktioniert die Zusammenarbeit nach Meinung einiger Bewertungen sehr gut, wenngleich es zwischen verschiedenen Schichten gelegentlich zu Spannungen kommen kann. Die Einschätzungen variieren insofern, als manche Erfahrungen als sehr gut, andere als weniger positiv beschrieben werden – ein einheitliches Bild ergibt sich dabei nicht vollständig. Dennoch überwiegt in den Bewertungen der Eindruck, dass der Zusammenhalt bei Opel mehrheitlich als solide und positiv erlebt wird.
Die Work-Life-Balance bei Opel wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige schätzen die geregelten Arbeitszeiten im Schichtbetrieb, die eine zuverlässige Freizeitplanung ermöglichen, sowie die Möglichkeit zum Homeoffice, das positiv hervorgehoben wird. Auf der anderen Seite empfinden wenige Mitarbeiter:innen den Arbeitsdruck als belastend und nehmen ihn mit in die Freizeit. Auch der Wechsel zwischen Früh-, Spät- und Nachtschichten wird von manchen als Nachteil gesehen. Wenige Bewertungen äußern zudem ernsthafte Kritik daran, dass auf gesundheitliche Einschränkungen und besondere Bedürfnisse von Mitarbeiter:innen nicht ausreichend Rücksicht genommen werde.
36 von 589 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)
Autobauer noch reformier-, wandelbar? Die Arche Noah erhält jeden Kollegen. Hieß es vom BR nach verlassen von GM. Real?
2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Produktion bei OPEL in Rüsselsheim am Main gearbeitet.
Arbeitsatmosphäre
Leiharbeiter kannst du dir dein Teil denken, äußern, das wird dir vom Meister schnell nahegelegt, darfst du dich nicht. An der Linie wird jeder Leiharbeiter, egal ob ausgebildeter Handwerker oder mit Studium, so in Teamrunden vom Meister angesprochen, als man es nur mit Leuten zu tun hat, die eher irgendetwas auf dem Kerbholz haben, und entsprechend wird diese Kategorie der niedrigen Einstufung umgesetzt. Diese Strategie des Kleinhaltens wird bewusst angewandt, so auf Nachfrage beim zuständigen Meister am Band. Einige gehen aus dem Drehkreuz und sprechen von, sicherlich überspitzt gemeint, von endlich aus hier raus. Festangestellte Opel-Kollegen, hier in der Tat damalige Integrierte aus Italien und Polen, haben Spaß, Leiharbeiter mit dunkler Hautfarbe, Afghanen so zu titulieren , was draußen beleidigend wäre. Zumindest hat eine Seite lustige Abwechslung. Ein junger Kollege erhält einen anderen Vornamen, ein Deutscher mit dunkler Hautfarbe, damals ein Dienstbotenname. Es ist breit bekannt, UND es wird geduldet. Wie reagiert durch meine Mitteilung darauf der Betriebsrat? Wenn ich so etwas hören würde, oh, das geht ja gar nicht. Er WILL mir also nicht zuhören und lieber schweigen.
Image
>>Umparken im Kopf<< war ein letzter, der letzte Versuch, dass suboptimale Image abzuschütteln. Verkaufszahlen zeigen, was heute los ist. Nahbar sein ist ein Schlagwort, aber im Inneren genau betrachtet, tauchen Zweifel auf.
Work-Life-Balance
Werden die Arbeitsbedingungen, z.B. Atteste entweder ignoriert, oder wiederum falsch ausgelegt, so zum Nachteil, dass einem eine äquivalente Stelle verwehrt wird, so wird leidgerechtes Arbeiten nicht berücksichtigt. Gut dran sind die, die schon lange an Bord sind, z.B. Fertigung, Montage, denn Alkohol wird verboten, und als Neuer bist Du sofort raus, wirst du erwischt, aber der Altbestand hat sein gekühltes Bier im Kühlschrank und genießt. Es weiß jeder, dass das Alkoholverbot für jeden gilt, und keiner reagiert, angefangen vom, Kolonnenführer, Meister u.s.w.
Karriere/Weiterbildung
Hochqualifizierte, wie z.B. Getriebebauer, sind nicht vom Fließband weggekommen, obwohl sie unbedingt woanders hinwollten. No way.
Gehalt/Benefits
Nach und nach wird in allen Statusebenen an der Stellschraube nach unten gedreht. Neueinstellungen kriegen weniger als noch vor einigen Jahren. Das betrifft auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Überlegungen, dieses und weiteres, wegzukürzen, sind auf der Agenda.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Altlasten, seien es Öl/Chemie im Erdreich, oder Aufarbeitung der 30/40iger Jahre finden zu wenig Beachtung.
Kollegenzusammenhalt
Die damalige Opelfamilie, die es wirklich in bemerkenswerter Form gab, ist durch den Kahlschlag des jährlich sich wiederholenden Personalabbaus und der Ersetzung des Stammpersonals durch massive Durchdringung von Leiharbeitern, vorwiegend natürlich in der Fertigung, verlorengegangen. Aber auch ist die Reduzierung von 7000 auf 1000 Ingenieure ein Beleg und trägt dazu bei, dass die rosigen Zeiten des Miteinanders und Vertrauens vorbei sind. Am Band ca. 1.350 bis 1.500 Arbeitsplätze, davon ca. 40% Leiharbeiter. Einige Opelaner im Werk sind sauer, weil die Leiharbeiter angeblich die Festangestellten rausdrücken, andererseits nutzen einige den selbsterfundenen Status aus, um über den Leiharbeitern zu stehen. Und das obwohl gleiche Arbeit gleicher Lohn.
Umgang mit älteren Kollegen
Die Einsetzung von mir, aus ganz anderen Bereich kommend, ohne aus dem Schichtsystem zu kommen, mit 61 Jahren ans Fließband, ja, das wird heute gemacht. Früher wurde darauf geachtet und Rücksicht genommen, mit 60 nicht mehr in die Produktion zu kommen. Andere freie Stellen, auf die man sich bewirbt, durchlaufen einen normalen Bewerbungsprozess. Wo es eine Vielzahl an Bewerbern gibt, und somit die Aussichten sehr gering sind. Auch weil die Qualifikation die gefordert wird, nicht ohne Weiteres vorhanden ist, und eine vorherige Förderung zur Umschulung nicht erfolgt. Bzw., man muss sich auf ein weitaus niedrigeres Niveau einlassen. Das Versprechen, gleichwertige Arbeit zu erhalten, steht nur auf dem Papier.
Vorgesetztenverhalten
Der Deal mit dem Betriebsrat, dass mit jedem Stellenabbau der sich dadurch immer verlängernde betriebliche Kündigungsschutz greift, st ellt sich als nicht umsetzbar heraus. Das klang durch die Blume immer sehr verlockend und suggerierte eine Arbeitsplatzgarantie. Rein logisch ein einseitiger Gewinn der Führungsebene, denn wenn nachgewiesenermaßen es keine Stellen gibt, so kann eine Kündigung erfolgen. Man kriegt mitunter gar eine bezahlte Freistellung. Wie lange die Gültigkeit behält, und wie lange das befriedigend sei kann, sind offene Fragen. So agiert die oberste Vorgesetztenwelt, z.B. ist der Personaldirektor gleichzeitig Arbeitsdirektor, mit ganz sicherer Hand, mit der Gewissheit hier alle Hebel in der Hand zu haben, die es erlaubt alles so umzusetzen, wie es gebraucht wird.
Arbeitsbedingungen
Betriebsrat meint, mit einer Betriebsvereinbarung >>Hitze<< ist das Thema vom Tisch: 5 min. Extrapause zwischendurch bei 30°C. Wasser vom Spender. Diese stehen teils neben Mülleimern. Äußerlich verdreckt. Die Spenderköpfe müssen alle vom Betrieb täglich gereinigt werden. Wird nicht gemacht. Die ASR 3.5 technische Regel Raumtemperatur, was deutsches + europäisches Gesetz vereint, wird außen vorgelassen. An Hitzetagen stoßen die Produktions- u. Montagehallen an ihre Grenzen, wo es keine Klimaanlagen gibt, und keine ausreichenden Lüftungsanlagen (sowieso Kühleinheiten), die Zu- und Abluft regulieren. Notwendige, aber einfache Nachrüstmaßnahmen, wie Industriedeckenventilatoren mit bis zu 7m Durchmesser, energiesparsamen Motoren, extrem langsam laufend, mit dennoch effektivem Umwälzluftvolumen, 1500€ das Stück, sowie allumfängliche Wand-, Säulenventis, sind nicht vorhanden und sollen nicht umgesetzt werden. Diese gibt es üblicherweise in Südostasien, nicht nur bei Autoherstellern, sondern auch in Baumärkten etc. Die Dachdoms-Entlüftungsluken lassen sich nicht betätigen. Zudem sind sie nur, statt wie üblicherweise 45° öffnend, nur mit 15° Getriebe versehen.
Kommunikation
Die wichtigsten Informationen erfährst du zuerst aus den Medien. Offenheit, Transparenz und Aufrichtigkeit wären eine gute Alternative. Die schriftlich verfassten Vorschriften, Compliance, Regeln und Bestimmungen vom eigenen Mutterkonzern und die bezugnehmenden Gesetzte sollen dringlichst eingehalten werden, gerade vom Management. Vieles ist nur auf dem Papier. Umgesetzt werden zum Beispiel nicht: Beachtung und Einhaltung mentaler Gesundheit, Unterlassung psychischer Druckausübung, strategische Anwendung von Unter- und Überlastung, Integritätsförderung, BEM.
Gleichberechtigung
Einige junge Kolleginnen sind bei männlichen Opelanern sehr beliebt. Da wird sich schon gern umarmt und gedrückt, eindeutig übertrieben. Ob das tatsächlich im Sinne der Frau ist, auch wenn sie es hinnimmt?
Interessante Aufgaben
Stolperstellen -Kantenleisten- direkt an der Linie-Fließband. Marode Substanz der Hallen, geschweige von Schmutz, Spinngewebe. Ist schon urig. Beinahunfälle will man angeblich vermeiden, und es wird kundgetan, dass man so vorsorglich alles im Griff hat, dass bevor etwas passieren kann, die Unfallgefahr erkannt hat und jede Gefahr ausgeschlossen hat.
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Beschaffung / Einkauf bei Opel in Rüsselsheim am Main gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Leasing Angebot, (noch) Home-Office Regelung, gut zu erreichen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
brutaler Druck, wenige Chancen sich auch finanziell weiterzuentwickeln, da das Budget nach Frankreich/Polen/Marokko geht.
Verbesserungsvorschläge
passende Jobbeschreibungen und dementsprechende Gehälter zahlen. Mitarbeiter stärker in die Kommunikation einbinden. Wellpass / Urban Sports Club Programm anbieten.
Arbeitsatmosphäre
Dauer-Stress und Druck, nur noch internationale Teams, daher nur noch geringe emotionale Bindung mehr zum Standort
Work-Life-Balance
den Druck nimmt man mit nachhause.
Karriere/Weiterbildung
in der Theorie ja - in der Praxis nein. zusätzliche Qualifikationen bringen wenig
Gehalt/Benefits
es wird einem absolut nichts mehr geschenkt, jeder Cent mehr muss hart erkämpft werden. die Aufgaben werden mehr (u.a. durch massiven Personalabbau) - man macht den Job von 2 - aber man erhält keine angepasste Stellenbeschreibung/Bezahlung
Kollegenzusammenhalt
daran gibt es nicht viel auszusetzen
Umgang mit älteren Kollegen
respektvoll
Vorgesetztenverhalten
eine regelmäßige Führungskräfteschulung wäre notwendig. auf menschlicher Ebene zumindest.
Arbeitsbedingungen
veraltete Büros, teilweise defekte Geräte. Kein Homeoffice-Equipment
Kommunikation
die Presse weiß das meiste zuerst. Kommunikation von persönlichen Angelegenheiten (Reorganisationen, Leistungsbeurteilungen etc.) findet nicht statt. Nur auf Nachfrage