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Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland 
GmbH
Bewertung

Aufstrebendes Unternehmen mit Potential, wenig Berücksichtigung von individuellen Bedürfnissen

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Go-Ahead Baden-Württemberg GmbH in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Erstklassig ist die Zusammenarbeit mit der Leitstelle, denkt man als Triebfahrzeugführer auch mal mit und schlägt etwas vor, dann ist die Dankbarkeit ehrlich und fair

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Arbeiten am Limit der körperlichen Belastbarkeit und keine Berücksichtigung der individuellen und familiären Strukturen

Verbesserungsvorschläge

Personalplanung mit dem Mitarbeiter, nicht gegen den Mitarbeiter, Berücksichtigung individueller Notwendigkeiten, Wünsche und familiärer Umfelder im Rahmen der Dienstplanung

Arbeitsatmosphäre

Es gibt Mitarbeiter, die mit viel Enthusiasmus und Freude an die Arbeit gehen und das merkt man auch. Aber Loyalität ist leider bei einigen ein Fremdwort, da werden auch mal Kollegen beim kleinsten Fehler verpetzt. Ansonsten ist es an der Basis üblich ständig zu meckern. Über die Schichten, über Kollegen, die Personalplanung, die Leitstelle. Jammern ist das bessere Wort dafür, und das auf einem sehr hohen Niveau

Kommunikation

Hier besteht viel Nachholbedarf. Sei es in der täglichen Abwicklung der Strecken, bei der Planung der Abläufe, aber am meisten funktioniert die Kommunikation nicht mit der Personalplanung. Da werden über den Kopf des Mitarbeiters und vorbei an persönlichen Notwendigkeiten Schichten geplant und vergeben und die wenigsten trauen sich, mal ein Wort zu sagen. Und wenn doch, dann ist man schnell der Böse und einen Kopf kürzer.

Kollegenzusammenhalt

Diejenigen, die schon länger dabei sind, sind sehr kollegial und kümmern sich auch um die Kollegen und bereiten auch mal einen Zug mehr vor. Aber besonders bei den Neuen ist dieser Zusammenhalt nahezu Null. Die sehen den Job als Triebfahrzeugführer nicht als Berufung, sondern nur als Geldverdienmaschine. So kann langfristig kein Unternehmen erfolgreich werden.

Work-Life-Balance

Die Schichtplanung ist ebenso wie die Ruheplanung eine einzige Katastrophe. Da werden Früh- und Spätschichten mit wechselnden Anfangs- und Endzeiten so schnell gegeneinander gestellt, dass kein normaler Körper sich so schnell umstellen kann. Es gibt Aussagen von Kollegen, die auf ihrem Urlaub sitzen und den nicht nehmen können, weil ständig Mitarbeiter an der Basis fehlen, um den täglichen Zugbetrieb aufrecht zu erhalten. So sind auch Überstunden kaum abzunehmen, werden aber auch nicht vergütet. Und wenn man einmal Wünsche für die Monatsplanung äußert, wird darauf keine Rücksicht genommen. Es gibt auch bis heute noch nicht, obwohl gewerkschaftliche gefordert, einen Jahresruheplan. Oftmals weiß man nicht, was man nächste Woche arbeitet und wann man Ruhe hat. Und dann entspricht die Ruhe zwischen den Schichten auch nicht immer den gesetzlichen oder tariflichen Bestimmungen.

Vorgesetztenverhalten

Mit den Vorgesetzten gibts wenig Kommunikation. Es sei denn man hat was falsch gemacht, dann sind sie ganz schnell. Unfreundlich sind sie nicht, aber Kollegen stelle ich mir anders vor.

Interessante Aufgaben

Der Job als Triebfahrzeugführer ist dauerhaft interessant und abwechslungsreich. Da ist kein Tag wie der andere. Und da die Strecken in ihrer Vielfalt auch toll sind, ist da für jeden was dabei.

Gleichberechtigung

Kann ich wenig zu beitragen, hatte aber nicht den Eindruck, dass es eine Ungleichbehandlung gibt

Umgang mit älteren Kollegen

Die älteren sind oft die besseren. Sie haben durch die Erfahrung immer einen guten Ratschlag, den man gern annimmt und der hilft.

Arbeitsbedingungen

Wie schon beschrieben, sind die Schichten das Hauptproblem, weil auf keine individuellen Bedürfnisse eingegangen wird. Hier werden die Dienstpläne nur abgerollt und man muss machen, was die wollen. Statt dessen kommt die Personalplanung ständig an, um Schichten zu tauschen und wegzunehmen. Da gibts dann meist Alternativen, die keine sind und den Dienstblock nur schlimmer machen. Ein Entgegenkommen bei eigenen Wünschen ist nahezu null vorgesehen und findet keine Berücksichtigung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen ist schon sehr klimafreundlich unterwegs. Aber sozial und menschlich bedarf es noch viel Verbesserung

Gehalt/Sozialleistungen

Für die Festangestellten ist das Gehalt in der Branche eher unterdurchschnittlich und nicht vergleichbar mit der DB oder Leihfirmen, wo wesentlich mehr bezahlt wird.

Image

Nach außen ist das Unternehmen in BW bekannt und gern gesehen. Nur die ständigen Zugausfälle aufgrund von Personalmangel machen den Eindruck in der Bevölkerung wieder zunichte.

Karriere/Weiterbildung

Kann ich nichts zu sagen, ich war als Externer im Auftrag dort