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Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland 
GmbH
Bewertung

Nur gute Erfahrungen in fünfzehn Monaten Betriebszugehörigkeit

4,3
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Go-Ahead Baden-Württemberg GmbH in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr angenehm fand ich die gleiche Augenhöhe bei Begegnungen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mir ist in fünfzehn Monaten arbeitgeberseits nichts schlechtes widerfahren.

Verbesserungsvorschläge

Die wichtigste Ressource in diesem Unternehmen sind die Mitarbeiter. Sie repräsentieren die Firma nach außen. Es wäre wichtig, dass motivierte und begeisterte Kundenbetreuer auf den Zügen sind. Es gibt diese natürlich, sie sind das Fundament. Hier sollte noch mehr an dem weichen Erfolgsfaktor Motivation gearbeitet werden.
Ebenso fehlt ein betriebliches Gesundheitsmanagement, um Fehlzeiten und Unlust zu senken und den guten Willen und die Widerstandskraft vor Krankheiten zu stählen.

Arbeitsatmosphäre

Freundliches und empathisches Miteinander unter Kollegen, stets respektvolle Behandlung durch die Vorgesetzten

Kommunikation

Kommunikation ist der Austausch von Informationen. Aufgrund der Firmenstruktur findet ein Großteil des Austausches digital statt. Es ist sicher schwierig für die Arbeitgeber, alle Erwartungen der Mitarbeiter zu erfüllen. Was dem einen bereits zu viel ist, empfindet der andere als zu wenig. Meiner Empfindung nach wurde alles Wichtige stets zeitnah kommuniziert, ich empfand den Austausch als transparent und offen. Es steht jedem frei, von sich aus auf andere zuzugehen, auch auf Vorgesetzte. Meiner Erfahrung nach wird dies erfreut zur Kenntnis genommen. Eine ständige Erwartungshaltung ohne Eigeninitiative führt in jedem Unternehmen zu Unmut. Aufgrund der selbstständigen Tätigkeit auf den Zügen und der zeitlich eher geringen "Führung" entstehen viele Gerüchte auf horizontaler Ebene. Jeder sollte hier manches vertikal hinterfragen. Vieles kann so richtig gestellt werden.
Fazit: es liegt an einem selbst und kann erfreulich gehandhabt werden.

Kollegenzusammenhalt

Wenn es darauf ankommt, fand ich diesen sehr gut. Die meisten sind freundlich und offen, auch neuen Kollegen gegenüber. Es ist stets eine freundschaftliche Stimmung.

Work-Life-Balance

Auch wenn dieser Begriff bereits impliziert, dass Work und Life Gegensätze sind, finde ich diesen Punkt schwierig zu bewerten.
Die Arbeit als Kundenbetreuer auf Zügen bedeutet Schichtarbeit. Diese muss man mögen und körperlich wegstecken können. Da zusammenhängende Schichten fast immer auf einer Schiene bleiben, hat man die Umstellungen jeweils nach einer Ruhezeit. Ich persönlich konnte mit meiner Freizeit im Schichtdienst mehr anfangen, da freie Tage zu unterschiedlichen Tageszeiten und Wochentagen mehr Möglichkeiten zur Gestaltung bieten.

Vorgesetztenverhalten

Fair, kollegial und offen

Interessante Aufgaben

Als Kundenbetreuer auf den Zügen gibt es nur begrenzte eigene Gestaltungsmöglichkeiten. Durch den Kontakt zu vielen Menschen und unterschiedlichen möglichen Ereignissen auf den Strecken und Bahnhöfen können die Arbeitstage zwar sehr verschieden sein, mir persönlich war das Tätigkeitsfeld etwas zu schmal, was mich auch dazu bewogen hat, mir einen Arbeitsplatz zu suchen, bei dem ich mehr Möglichkeiten habe, mein Potenzial zu entfalten. Ich denke aber, dass die Aufgaben zum Berufsbild passen.

Gleichberechtigung

Ob Geschlecht, Herkunft oder Alter, es gibt keine Benachteiligungen wegen Äußerlichkeiten.

Umgang mit älteren Kollegen

Es wird absolut kein Unterschied gemacht. Alt und jung begegnen sich vollkommen unproblematisch. Es gibt kein Unverständnis.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen entsprechen der Stellenbeschreibung. Ein Zug wackelt beim Fahren, man ist auf vielen Bahnhöfen, findet sich immer wieder in großen Menschenmengen wieder und hat keine verlässlichen freie Tage zum Beispiel für ein Vereinsleben. Die Arbeit ist mit schichten verbunden, manchmal ist es sehr spät oder sehr früh.
Diese Dinge muss man wissen, wenn man hier arbeitet. Noch besser ist es, die Vorteile zu sehen. Wer also gerne unterwegs ist, vorbeiziehende Landschaften genießt und gerne mit Menschen zu tun hat, findet hier gute Arbeitsbedingungen. Die Firma sorgt mit großzügigem Budget dafür, dass man immer genügend und neuwertige Berufsbekleidung hat, sämtliche Geräte werden von der Firma gestellt und bei Problemen auch ausgetauscht. Die Versorgung mit Verbrauchsmaterialien ist sehr gut.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird bei der Wahl der Arbeitsmittel und bei der Energieversorgung samt -verbrauch achtsam gearbeitet. Es fehlen mir hier zur Beurteilung die richtigen Einblicke. An sich ist der öffentliche Personennahverkehr eine der wichtigsten Stellschrauben für eine saubere Zukunft.

Gehalt/Sozialleistungen

Fair und angemessen.

Image

Das Image der Firma leidet immer wieder, meines Erachtens aufgrund von Fehlinterpretationen, die weitergetragen und ungefiltert von Kollegen zur Kenntnis genommen werden. Leider landen manche Gespräche oder Themen auch bei Fahrgästen, wo sie sicher gänzlich fehl am Platz sind. Wer willentlich dem Image der Firma, bei der man selbst angestellt ist, schadet durch Gerede, ohne sich an der passenden Stelle um eine korrekte Auskunft zu bemühen, sollte vielleicht besser zu einer vermeintlich "fehlerfreien" Firma wechseln. Ich schätze, man wird sie nicht finden.
Das Image könnte also besser sein, wenn alle am gleichen Strang ziehen würden.
Dem Image schaden ebenfalls unsaubere Züge und die maroden Bahnstrecken mit ihren unberechenbaren Baustellen und Pannen.

Karriere/Weiterbildung

Durch regelmäßige Schulungen wird das Wissen des Personals regelmäßig aufgefrischt, hier wäre ein bisschen frischer Wind angenehm. Für Karriere zumindest aus der Position des Kundenbetreuers ist nicht allzu viel Platz, was aber aufgrund der Mengenverteilung auch wieder logisch ist. Es kommt darauf an, wohin man will. Ich denke, wer will, findet Wege, braucht aber etwas Ausdauer.