Chaotische Strukturen, schwache Führung und enttäuschendes Arbeitsumfeld! (Unterforderung, schlechtes Leadership)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nichts
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Unternehmen wirkte insgesamt unstrukturiert, mit schlechtem Arbeitsklima und wenig Wertschätzung. Vorgesetzte trafen unklare Entscheidungen, kommunizierten spät oder gar nicht und boten kaum Orientierung oder Unterstützung. Die Arbeitsorganisation war ineffizient, wodurch Unterforderung und gleichzeitig künstlicher Stress entstanden. Die Kommunikation war chaotisch, was die Work-Life-Balance massiv belastete. Gleichberechtigung wurde aus meiner Sicht nicht gelebt, und ein Umwelt- oder Sozialbewusstsein war kaum erkennbar. Finanzielle Entscheidungen wirkten wenig nachvollziehbar, besonders auf Führungsebene. Das nach außen vermittelte Image entsprach nicht den internen Zuständen. Die größten Probleme lagen klar in der Führung – ohne grundlegenden Neustart und moderne Führungsmethoden wird sich aus meiner Sicht wenig verbessern.
Verbesserungsvorschläge
Aus meiner Sicht liegen die größten Probleme des Unternehmens eindeutig in der Führungsebene. Viele Schwierigkeiten entstehen nicht „unten“, sondern durch unklare Entscheidungen, fehlende Strategie und eine Leitungskultur, die weder Orientierung noch Stabilität bietet.
Um nachhaltig erfolgreich zu sein, bräuchte das Unternehmen einen echten Neustart auf Führungsebene. Eine kompetent aufgestellte und professionell agierende Geschäfts- und Bereichsleitung wäre aus meiner Sicht die Voraussetzung dafür, dass sich Prozesse, Zusammenarbeit und Arbeitsklima spürbar verbessern.
Ebenso wäre eine umfassende Neustrukturierung aller Abteilungen notwendig: klare Verantwortlichkeiten, saubere Organisation, moderne Führungsmethoden und ein respektvoller Umgang mit Mitarbeitenden. Ohne diese grundlegenden Veränderungen wird sich an den bestehenden Problemen wenig ändern.
Arbeitsatmosphäre
Das Arbeitsklima war geprägt von Unsicherheit und fehlender offener Kommunikation. Probleme wurden selten direkt angesprochen, sondern eher über Umwege oder durch spontane Anforderungen kurz vor Feierabend. Wertschätzung im Alltag habe ich kaum erlebt. Die Atmosphäre war insgesamt eher angespannt und nicht förderlich für produktives Arbeiten.
Image
Sehr schlecht. Nach außen versucht das Unternehmen ein modernes und dynamisches Bild zu vermitteln. Hinter den Kulissen wirkten Prozesse, Umgangsformen und Strukturen jedoch deutlich unprofessionell. Für mich passte das öffentliche Auftreten nicht zu den internen Abläufen, die ich erlebt habe.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war deutlich beeinträchtigt. Obwohl ich tagsüber oft ohne sinnvolle Aufgaben war, wurden dringende Arbeitsaufträge regelmäßig erst wenige Minuten vor Feierabend gestellt. Dadurch wäre es praktisch unmöglich gewesen, private Termine einzuhalten oder den Feierabend verlässlich zu planen. Überstunden wurden vorausgesetzt, ohne dass dafür ein echter Bedarf bestanden hätte – eher aufgrund schlechter Organisation. Für mich war das weder nachhaltig noch respektvoll gegenüber der eigenen Freizeit.
Karriere/Weiterbildung
Unmöglich. Das sollte alles dazu sagen.
Gehalt/Benefits
Mein eigenes Gehalt empfand ich im Verhältnis zur tatsächlichen Auslastung als unverhältnismäßig hoch. Insgesamt wirkten die internen finanziellen Entscheidungen wenig nachvollziehbar, einschließlich häufig wechselnder Geschäftsführungen und sehr großzügig wirkender Vergütungsmodelle auf Leitungsebene. Geschäftsführer die nicht im gleichen Wasser schwimmen wollten, wurden sehr großzügig abgefunden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ein ausgeprägtes Umwelt- oder Sozialbewusstsein konnte ich im Unternehmen nicht erkennen. Besonders die vielen Bauarbeiten zum Glasfaserausbau wirkten wenig nachhaltig geplant.
Kollegenzusammenhalt
Zwischen den Kolleginnen und Kollegen gab es vereinzelt hilfsbereite Menschen, aber insgesamt fehlte ein echtes Teamgefühl. Viele wirkten gestresst oder frustriert, was die Zusammenarbeit erschwert hat. Austausch und Unterstützung waren selten – jeder arbeitete für sich, ohne klare gemeinsame Ziele.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gab keine.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten war für mich der größte Kritikpunkt. Aufgaben wurden entweder gar nicht oder extrem kurzfristig kommuniziert, was zu unnötigem Druck führte. Fachliche Führung fehlte, Entscheidungen wirkten willkürlich und teilweise von persönlichen Befindlichkeiten geprägt. Anstatt Mitarbeitende zu fördern, hatte ich oft den Eindruck, dass Kompetenz eher als Bedrohung wahrgenommen wurde.
Konstruktives Feedback oder regelmäßige Gespräche gab es nicht.
Arbeitsbedingungen
Arbeitsplatzausstattung war okay.
Kommunikation
Die Kommunikation im Unternehmen war für mich eines der größten Probleme. Wichtige Informationen wurden entweder gar nicht oder viel zu spät kommuniziert. Rückfragen blieben häufig unbeantwortet, und klare Anweisungen fehlten oft komplett. Statt transparenter Abstimmung gab es spontane Aufgaben kurz vor Feierabend, was das Arbeiten unnötig erschwerte und für zusätzliche Frustration sorgte. Eine offene, planbare und professionelle Kommunikationskultur habe ich leider nicht erlebt.
Gleichberechtigung
Ich hatte den Eindruck, dass Frauen im Unternehmen weniger ernst genommen und oft schlechter behandelt wurden als männliche Kollegen.
Interessante Aufgaben
Meine Tätigkeit als Assistenz des Projektleiters war fachlich kaum ausgelastet. Große Teile des Tages gab es keine Aufgaben oder nur sehr wenig zu tun. Gleichzeitig wurden wichtige Anforderungen erst unmittelbar vor Dienstschluss gestellt.
Dieser Umgang mit Arbeitszeit und Prioritäten fühlte sich weder professionell noch respektvoll an.