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19 von 109 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Umgang mit älteren Kollegen
kununu Score: 3,0Weiterempfehlung: 53%
Score-Details

19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Nach Restrukturierung gemeinsam in die Zukunft

4,2
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Göttingen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Zusammenhalt, Neuausrichtung, gutes Miteinander

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Negative Dinge, prägen die Vergangenheit, aber das ist der Schnee von gestern...

Verbesserungsvorschläge

Nach der Neuausrichtung zum Jahresende 2025, nun so am Ball bleiben.

Arbeitsatmosphäre

Ist sehr gut

Image

Nach außen eher negativ (aus der Vergangenheit begründet), was dem Unternehmen nicht gerecht wird

Work-Life-Balance

Ausgewogenes Verhältnis

Karriere/Weiterbildung

Es gibt hier viele tolle Beispiele

Gehalt/Benefits

Liegt wohl über dem Durchschnitt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ist gut - geht aber natürlich immer auch besser

Kollegenzusammenhalt

Ist sehr gut

Umgang mit älteren Kollegen

Hier gibt es keine Unterschiede zwischen Alt und Jung

Vorgesetztenverhalten

Offene Kommunikation und Unterstützung

Arbeitsbedingungen

Sind gut

Kommunikation

Wieder regelmäßige Updates über Mitarbeiter-Info-Veranstaltung

Gleichberechtigung

Ist Standard

Interessante Aufgaben

Vielfältige Aufgaben und wechselnde Herausforderungen

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Arbeitgeber-Kommentar

Nadja KurzPersonalabteilung

Liebe:r Bewerter:in,

herzlichen Dank für dein positives Feedback zu deiner Zeit bei uns!

Es ist großartig zu hören, dass du die Arbeitsatmosphäre, den Kollegenzusammenhalt und die offene Kommunikation mit deinen Vorgesetzten so schätzt. Besonders freut uns, dass du die vielfältigen Aufgaben und Karrieremöglichkeiten positiv wahrnimmst und dass bei uns Gleichberechtigung gelebt wird.

Vielen Dank, dass du Teil unseres Teams bist!

Liebe Grüße

Nadja Kurz
HR-Service-Partner

Muss nicht sein

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Göttingen gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Von ok bis schlimm

Image

Google spricht für sich

Work-Life-Balance

Weil es manchmal einfach niemanden interessiert ist Homeoffice kein Problem

Gehalt/Benefits

Ok, mehr geht immer

Umgang mit älteren Kollegen

Könnte besser sein

Vorgesetztenverhalten

Kommt darauf an, wen man bekommt

Kommunikation

Eher minus

Gleichberechtigung

egal welches Geschlecht, Lieblinge werden bevorzugt.


Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Nadja KurzPersonalabteilung

Liebe:r Bewerter:in,

vielen Dank für dein ehrliches Feedback zu deiner Erfahrung bei uns.

Es tut uns leid zu hören, dass du deine Zeit bei uns überwiegend als negativ empfunden hast. Gleichzeitig freuen wir uns, dass du den Kollegenzusammenhalt sehr positiv bewertest und auch mit der Work-Life-Balance sowie den Arbeitsbedingungen zufrieden bist.

Deine Kritikpunkte zu Kommunikation, Führungsverhalten und Gleichberechtigung nehmen wir ernst. Besonders der Hinweis auf Bevorzugung bestimmter Mitarbeitender ist für uns wichtig zu verstehen. Wir möchten gerne mehr über deine konkreten Erfahrungen erfahren, um gezielt an Verbesserungen arbeiten zu können.

Falls du bereit bist, deine Erlebnisse näher zu schildern, würden wir uns über eine Kontaktaufnahme unter personal@goetel.de freuen, gerne auch anonym.

Liebe Grüße

Nadja Kurz
HR-Service-Partner

Chaotische Strukturen, schwache Führung und enttäuschendes Arbeitsumfeld! (Unterforderung, schlechtes Leadership)

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Göttingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Unternehmen wirkte insgesamt unstrukturiert, mit schlechtem Arbeitsklima und wenig Wertschätzung. Vorgesetzte trafen unklare Entscheidungen, kommunizierten spät oder gar nicht und boten kaum Orientierung oder Unterstützung. Die Arbeitsorganisation war ineffizient, wodurch Unterforderung und gleichzeitig künstlicher Stress entstanden. Die Kommunikation war chaotisch, was die Work-Life-Balance massiv belastete. Gleichberechtigung wurde aus meiner Sicht nicht gelebt, und ein Umwelt- oder Sozialbewusstsein war kaum erkennbar. Finanzielle Entscheidungen wirkten wenig nachvollziehbar, besonders auf Führungsebene. Das nach außen vermittelte Image entsprach nicht den internen Zuständen. Die größten Probleme lagen klar in der Führung – ohne grundlegenden Neustart und moderne Führungsmethoden wird sich aus meiner Sicht wenig verbessern.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht liegen die größten Probleme des Unternehmens eindeutig in der Führungsebene. Viele Schwierigkeiten entstehen nicht „unten“, sondern durch unklare Entscheidungen, fehlende Strategie und eine Leitungskultur, die weder Orientierung noch Stabilität bietet.

Um nachhaltig erfolgreich zu sein, bräuchte das Unternehmen einen echten Neustart auf Führungsebene. Eine kompetent aufgestellte und professionell agierende Geschäfts- und Bereichsleitung wäre aus meiner Sicht die Voraussetzung dafür, dass sich Prozesse, Zusammenarbeit und Arbeitsklima spürbar verbessern.

Ebenso wäre eine umfassende Neustrukturierung aller Abteilungen notwendig: klare Verantwortlichkeiten, saubere Organisation, moderne Führungsmethoden und ein respektvoller Umgang mit Mitarbeitenden. Ohne diese grundlegenden Veränderungen wird sich an den bestehenden Problemen wenig ändern.

Arbeitsatmosphäre

Das Arbeitsklima war geprägt von Unsicherheit und fehlender offener Kommunikation. Probleme wurden selten direkt angesprochen, sondern eher über Umwege oder durch spontane Anforderungen kurz vor Feierabend. Wertschätzung im Alltag habe ich kaum erlebt. Die Atmosphäre war insgesamt eher angespannt und nicht förderlich für produktives Arbeiten.

Image

Sehr schlecht. Nach außen versucht das Unternehmen ein modernes und dynamisches Bild zu vermitteln. Hinter den Kulissen wirkten Prozesse, Umgangsformen und Strukturen jedoch deutlich unprofessionell. Für mich passte das öffentliche Auftreten nicht zu den internen Abläufen, die ich erlebt habe.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war deutlich beeinträchtigt. Obwohl ich tagsüber oft ohne sinnvolle Aufgaben war, wurden dringende Arbeitsaufträge regelmäßig erst wenige Minuten vor Feierabend gestellt. Dadurch wäre es praktisch unmöglich gewesen, private Termine einzuhalten oder den Feierabend verlässlich zu planen. Überstunden wurden vorausgesetzt, ohne dass dafür ein echter Bedarf bestanden hätte – eher aufgrund schlechter Organisation. Für mich war das weder nachhaltig noch respektvoll gegenüber der eigenen Freizeit.

Karriere/Weiterbildung

Unmöglich. Das sollte alles dazu sagen.

Gehalt/Benefits

Mein eigenes Gehalt empfand ich im Verhältnis zur tatsächlichen Auslastung als unverhältnismäßig hoch. Insgesamt wirkten die internen finanziellen Entscheidungen wenig nachvollziehbar, einschließlich häufig wechselnder Geschäftsführungen und sehr großzügig wirkender Vergütungsmodelle auf Leitungsebene. Geschäftsführer die nicht im gleichen Wasser schwimmen wollten, wurden sehr großzügig abgefunden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein ausgeprägtes Umwelt- oder Sozialbewusstsein konnte ich im Unternehmen nicht erkennen. Besonders die vielen Bauarbeiten zum Glasfaserausbau wirkten wenig nachhaltig geplant.

Kollegenzusammenhalt

Zwischen den Kolleginnen und Kollegen gab es vereinzelt hilfsbereite Menschen, aber insgesamt fehlte ein echtes Teamgefühl. Viele wirkten gestresst oder frustriert, was die Zusammenarbeit erschwert hat. Austausch und Unterstützung waren selten – jeder arbeitete für sich, ohne klare gemeinsame Ziele.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gab keine.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten war für mich der größte Kritikpunkt. Aufgaben wurden entweder gar nicht oder extrem kurzfristig kommuniziert, was zu unnötigem Druck führte. Fachliche Führung fehlte, Entscheidungen wirkten willkürlich und teilweise von persönlichen Befindlichkeiten geprägt. Anstatt Mitarbeitende zu fördern, hatte ich oft den Eindruck, dass Kompetenz eher als Bedrohung wahrgenommen wurde.
Konstruktives Feedback oder regelmäßige Gespräche gab es nicht.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsplatzausstattung war okay.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen war für mich eines der größten Probleme. Wichtige Informationen wurden entweder gar nicht oder viel zu spät kommuniziert. Rückfragen blieben häufig unbeantwortet, und klare Anweisungen fehlten oft komplett. Statt transparenter Abstimmung gab es spontane Aufgaben kurz vor Feierabend, was das Arbeiten unnötig erschwerte und für zusätzliche Frustration sorgte. Eine offene, planbare und professionelle Kommunikationskultur habe ich leider nicht erlebt.

Gleichberechtigung

Ich hatte den Eindruck, dass Frauen im Unternehmen weniger ernst genommen und oft schlechter behandelt wurden als männliche Kollegen.

Interessante Aufgaben

Meine Tätigkeit als Assistenz des Projektleiters war fachlich kaum ausgelastet. Große Teile des Tages gab es keine Aufgaben oder nur sehr wenig zu tun. Gleichzeitig wurden wichtige Anforderungen erst unmittelbar vor Dienstschluss gestellt.
Dieser Umgang mit Arbeitszeit und Prioritäten fühlte sich weder professionell noch respektvoll an.

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Arbeitgeber-Kommentar

Nadja KurzPersonalabteilung

Liebe:r Bewerter:in,

vielen Dank für dein ehrliches und umfassendes Feedback, wir nehmen deine Kritik ernst und sie hilft uns dabei, wichtige Verbesserungen anzugehen.

Es tut uns wirklich leid, dass du so negative Erfahrungen bei uns gemacht hast. Die Punkte, die du ansprichst, zeigen uns deutlich, wo wir dringend arbeiten müssen.

Falls du Lust auf ein persönliches Gespräch hast, um deine Erfahrungen noch detaillierter zu besprechen, melde dich gerne unter personal@goetel.de. Dein Input ist für unsere Weiterentwicklung wichtig.

Liebe Grüße

Nadja Kurz
HR-Service-Partner

Es ist besser, ein Ende mit Schrecken zu haben, als ein Schrecken ohne Ende.

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Göttingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

In einigen Abteilungen und Teams herrscht (teilweise) ein sehr guter Kollegenzusammenhalt, der stark von der jeweiligen Führungskraft abhängt. Flexibilität bei den Arbeitszeiten und Rücksichtnahme auf die familiäre Situation der Mitarbeiter. Pünktliche Gehaltszahlungen, auch wenn es hin und wieder kleinere Probleme mit der Summe gibt. Einige Sozialleistungen und Benefits, die den allgemeinen Standards entsprechen und nett sind.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die schlechte Kommunikation und das Fehlen eines klaren Führungskonzepts von der Geschäftsführung, was zu Unsicherheit und Frustration führt. Die mangelnde Wertschätzung der Mitarbeiter und das Fehlen von Unterstützung für Projekte, die von der Belegschaft initiiert werden. Die diskriminierende Haltung gegenüber Diversität und Gleichberechtigung, einschließlich sexistisch geprägter Kommentare und mangelnder Frauen in Führungspositionen. Die oft unrealistischen Ziele und die wenig nachvollziehbare Entscheidungsfindung, die nicht die Meinungen und Fachkenntnisse der Mitarbeiter einbezieht. Die anhaltend schlechte Berichterstattung in den Medien, die nicht aktiv angegangen wird, und die mangelnde Bereitschaft, in echte Veränderungen zu investieren.

Verbesserungsvorschläge

Es sollte mehr Transparenz und Kommunikation zwischen der Geschäftsführung und den Mitarbeitern geben, insbesondere bezüglich Entscheidungen und Veränderungen. Ein klareres und konsequenteres Führungsleitbild ist notwendig, um eine einheitliche Führungskultur zu fördern. Die Förderung von Diversität und Gleichberechtigung sollte ernst genommen und aktiv unterstützt werden. Hier wären echte Maßnahmen erforderlich. Ein faireres und wettbewerbsfähigeres Gehaltsmodell, das die Leistungen aller Mitarbeiter angemessen widerspiegelt, wäre wichtig. Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, insbesondere an den weniger gut ausgestatteten Standorten, sollte in Angriff genommen werden. Echte Investitionen in die Weiterentwicklung von Mitarbeitern durch regelmäßige und einfach zugängliche Weiterbildungsmaßnahmen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist stark von der jeweiligen Führungskraft abhängig. Es wird wenig bis gar kein Lob ausgesprochen, was auf die Führungsebene zurückzuführen ist. Das Vertrauen seitens der Geschäftsführung gegenüber den Mitarbeitern ist nahezu nicht vorhanden. Auch in den Abteilungen fehlt es an Vertrauen. Fairness ist ein großes Thema, jedoch zeigt sich hier ein großes Ungleichgewicht, besonders in Bezug auf Gehaltsgefälle, die teils katastrophal sind. Das Ansprechen von Problemen oder Warnungen wird eher mit Schelte oder sogar aggressivem Verhalten beantwortet. Trotzdem wird von allen die berühmte Extrameile verlangt. Wer dazu nicht bereit ist, wird aussortiert.

Image

Das Image des Unternehmens entspricht leider der Realität, was auch durch die Google-Bewertungen und Facebook-Kommentare deutlich wird. Die Bewertungen sprechen für sich und spiegeln die tatsächliche Situation wider. Hinzu kommt die nicht aufhörende und seit Jahren beständige schlechte Berichterstattung in der Presse. Alle Maßnahmen, die von der Belegschaft entwickelt werden, um dem entgegenzuwirken, werden durch Indifferenz oder den mangelnden Willen zur Investition torpediert. Ein Projektteam hat sich ein halbes Jahr mit der Einführung eines Prozesses zur Messung der Kundenzufriedenheit beschäftigt. Dieses Projekt wurde nach Amtsantritt der neuen Geschäftsführung direkt gecancelt, ohne dass die Beweggründe dem Projektteam oder den Mitarbeitern benannt wurden.

Work-Life-Balance

Urlaub kann grundsätzlich genommen werden, jedoch gibt es häufig keine fachliche Vertretung, was dazu führt, dass es für das restliche Team während des Urlaubs des Mitarbeiters unangenehm werden kann. Die Arbeitszeiten variieren stark je nach Engagement und Abteilung der Mitarbeiter. Es wird Rücksicht auf die persönliche Situation genommen, und es herrscht kein Gruppenzwang bezüglich der Arbeitszeiten.

Karriere/Weiterbildung

Karriere machen ist fast nicht möglich. Für Weiterbildungen muss man teilweise jahrelang kämpfen, selbst wenn sie bereits von der Geschäftsführung genehmigt wurden. Eine einst extra eingeführte „Academy“ ist mittlerweile auch nicht mehr vorhanden.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter entsprechen nicht immer der Verantwortung. Teilweise sind sie viel zu hoch, teilweise jedoch auch viel zu niedrig. Anpassungen gibt es fast nur für die „Top-Performer“ und Abteilungsleiter. Ein Inflationsausgleich oder ähnliche Anpassungen finden nicht mehr statt. Im Durchschnitt ist das Gehalt nicht wettbewerbsfähig.
Es gibt einige Sozialleistungen und Benefits, die nett sind, aber insgesamt handelt es sich eher um den Standard, den man überall findet. Das Gehalt wird pünktlich ausgezahlt, auch wenn es hin und wieder Probleme mit der korrekten Summe gibt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die ESG-Vorgaben des Investors scheinen mittlerweile niemanden mehr zu interessieren – nicht einmal den Investor selbst. Es gibt ein bisschen Greenwashing hier und da, aber selbst dafür reicht es oft nicht aus. Echte Maßnahmen, wie eine kleine Spende oder kostenloses W-LAN nach einer Flut, wurden ausschließlich durch die Initiative der Mitarbeiter angestoßen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt abteilungs- und teamintern kann sehr gut sein, jedoch wird abteilungsübergreifend immer wieder die Kommunikation der Mitarbeiter (nicht der Abteilungsleiter!) zur Verbesserung des Zusammenhalts durch Konflikte der Abteilungsleiter zerstört.

Umgang mit älteren Kollegen

Mir ist nichts negatives bekannt. Es wird aber auch kein besonderer Fokus darauf gelegt.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten variiert stark. Das einst aufwändig entwickelte Führungsleitbild wurde von der neuen Geschäftsführung eingestampft, ohne ein neues zu kommunizieren, was dazu führt, dass jeder Vorgesetzte nach eigenem Ermessen handelt. Es gab einmal Teamleiter, die alles für ihr Team gaben und versuchten, echte Veränderungen zu bewirken. Diese Teamleiter gibt es jedoch kaum noch, da sie nach und nach durch fehlende Wertschätzung, Umstrukturierungen und Entlassungen aus dem Unternehmen gedrängt wurden. Es gibt viele Konflikte zwischen den Abteilungsleitern, was sich negativ auf die Teams auswirkt.
Realistische Ziele sind kaum vorhanden, da die vorgegebenen Unternehmensziele oftmals unrealistisch sind und die Führungskräfte, insbesondere die Teamleiter, kaum Möglichkeiten haben, dem entgegenzuwirken. Konflikte werden nur oberflächlich „gelöst“, wobei es anstatt einer echten Reflektion häufig eher darum geht, kritische Stimmen zu identifizieren und auszuschließen. Nachvollziehbare Entscheidungen sind ebenfalls selten, und Mitarbeiter werden zunehmend vor vollendete Tatsachen gestellt, was besonders frustrierend ist, wenn dies gegen die fachliche Expertise der Mitarbeiter

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen variieren stark je nach Standort. Die Räume in der Zentrale sind in Ordnung, aber im Nebengebäude gibt es keine Klimatisierung und eine schlechte Belüftung – im Sommer ist das eine Katastrophe. Am zweiten Standort in Kassel trifft man nur zufällig mal Kollegen, dort herrschen gähnend leere Flure. Über Reiskirchen sprechen wir besser nicht – das ungeliebte Stiefkind des Unternehmens, über das ohnehin kaum gesprochen wird.
Der Lärmpegel ist in Ordnung, es sei denn, man sitzt gerade im Vertrieb oder Marketing und muss die frustrierten Kunden an der Tür vertrösten, da es keinen Empfang gibt. Die Lösungen, die von den betroffenen Mitarbeitern selbst entwickelt wurden, wurden von der Geschäftsführung direkt wieder gecancelt.
Die Computer und die Ausstattung sind größtenteils in Ordnung, aber wenn man einen der besseren Computer bekommt, gibt es häufig dumme Sprüche von der Geschäftsführung oder anderen Abteilungsleitern.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen ist katastrophal. Es findet kaum noch ein Austausch zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitern statt. Die monatlichen Townhall-Meetings, die einst eingeführt wurden, um über den Status der Zielerreichung zu informieren, wurden abgeschafft. Ebenso wurden die Kanäle, die durch die Ambassadoren und das Marketing geschaffen wurden (wie Newsletter und Intranet), größtenteils eingestellt. Es ist nahezu unmöglich, notwendige Informationen aus anderen Abteilungen zu erhalten. Die bestehenden Silos sind riesig und werden durch permanente, unprofessionelle Meinungsverschiedenheiten zwischen den Abteilungsleitern nur weiter verstärkt. Der Ton innerhalb des Unternehmens ist sehr rau und kritische Fragen stellt mittlerweile niemand mehr, aus Angst vor Repressalien.

Es gibt jedoch zwei Sterne, weil die Kommunikation abteilungsintern sehr gut sein kann, was jedoch stark von der jeweiligen Abteilung und der Führungskraft abhängt.

Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung im Unternehmen lässt sehr zu wünschen übrig. Diversität wird mittlerweile kaum noch berücksichtigt. Der Versuch, zumindest zu gendern, wird von Kollegen in wichtigen Positionen belächelt und ins Lächerliche gezogen, und die Unternehmensrichtlinie dazu wird weder von der Geschäftsführung durchgesetzt noch vorgelebt. Es gibt kaum Frauen in Führungspositionen – wenn überhaupt, dann höchstens eine Teamleiterin. Frühere Abteilungsleiterinnen wurden aus dem Unternehmen gedrängt und durch Männer ersetzt. Zudem gab es in der Vergangenheit regelmäßig sexistische Sprüche von der Geschäftsführung, Abteilungsleitern und weiteren Führungskräften, die es insbesondere für Frauen sehr schwierig machen. Maßnahmen, um die Diversität zu verbessern, werden leider nicht ergriffen.

Interessante Aufgaben

Durch den Strategiewechsel werden nur noch bereits erschlossene Projektgebiete bearbeitet, was für Vertrieb und Marketing bedeutet, dass kaum noch Potenzial vorhanden ist – und das bei einem sehr hohen Aufwand. Abhängig von der Abteilung kann jedoch immer noch Interessantes passieren, wenn auch in deutlich geringerem Umfang.

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Arbeitgeber-Kommentar

Nadja KurzPersonalabteilung

Liebe:r Bewerter:in,

vielen Dank für dein umfassendes Feedback und deine Zeit die du dafür aufgebracht hast. Es hilft uns wirklich, zu verstehen, wo wir stehen und was wir verbessern müssen.

Es tut uns leid, dass du so viele negative Erfahrungen bei uns gemacht hast. Wir waren tatsächlich in einer Phase der Umstrukturierung und Reorganisation, aber das entschuldigt nicht die Probleme, die du beschreibst.

Deine konkreten Verbesserungsvorschläge sind wertvoll für uns. Falls du Lust hast, dich weiter auszutauschen oder spezifische Punkte zu besprechen und auch noch Rede-/Klärungsbedarf hast, melde dich gerne bei uns unter personal@goetel.de

Liebe Grüße

Nadja Kurz
HR-Service-Partner

Mehrfachbewertung

Toller Teamspirit und interessante Aufgaben

4,3
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Göttingen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Teamwork, offene Kommunikation, erreichte Ziele und die Umsetzung von notwendigen Veränderungen in den letzten 2 Jahren.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlechtes fällt mir nicht ein.

Verbesserungsvorschläge

Den sehr positiven Trend fortsetzen.

Arbeitsatmosphäre

Es läuft Hand in Hand

Image

Wird immer besser, da viele Veränderungen umgesetzt werden.

Work-Life-Balance

Passt. Arbeitszeiten und Flexibilität sind prima.

Karriere/Weiterbildung

Schulungen und eigene Entwicklung sind möglich und wird gefördert

Kollegenzusammenhalt

Gelebtes "Wir" . Macht Spaß in der Zusammenarbeit!

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt keine Unterschiede.

Vorgesetztenverhalten

Klar und auf Augenhöhe - so muss es sein.

Arbeitsbedingungen

Sind gut. Man bekommt alles, was man braucht.

Kommunikation

Besser geht immer, aber schon echt gut.

Gehalt/Benefits

Liegen im oberem Durchschnitt.

Gleichberechtigung

Wird gelebt!

Interessante Aufgaben

Immer fordernde Aufgaben vorhanden --> keine Lange Weile!

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Arbeitgeber-Kommentar

Nadja KurzPersonalabteilung

Liebe:r Bewerter:in,

vielen Dank für dein positives Feedback! Es freut uns riesig zu lesen, dass du dich bei uns so wohlfühlst und die Arbeitsatmosphäre als so harmonisch empfindest.

Besonders toll finden wir deine Einschätzung zum Kollegenzusammenhalt, dass du ein "gelebtes Wir" erlebst und die Zusammenarbeit Spaß macht, zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Auch dein Feedback zur Arbeitsatmosphäre, dass alles "Hand in Hand" läuft, bestätigt uns in unserem Ansatz.

Deine Wertschätzung für die klare Kommunikation auf Augenhöhe, die flexible Work-Life-Balance und die fordernden Aufgaben motiviert uns sehr. Dass du auch die gelebte Gleichberechtigung und den respektvollen Umgang mit allen Teammitgliedern hervorhebst, zeigt uns, dass unsere Werte wirklich im Arbeitsalltag ankommen.

Falls du weitere Ideen oder Anregungen hast, freuen wir uns jederzeit über den direkten Austausch! (personal@goetel.de)

Liebe Grüße

Nadja Kurz
HR-Service-Partner

Wertschätzung gibt’s nicht!

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich Marketing / Produktmanagement in Göttingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt kommt pünktlich.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keinerlei Wertschätzung. Am Ende ist man ein „niemand“ der schnell gehen soll. Man hat mehr erwartet.

Verbesserungsvorschläge

Die neue Geschäftsleitung arbeitet bereits daran die Firma auf Kurs zubringen. Allerdings viel zu spät… soviel Top Mitarbeiter wurden und werden immer noch verbrannt, indirekt zum gehen verführt.sehr Schade.

Image

Das Internet lügt hier nicht.

Karriere/Weiterbildung

Mehr als ne Cyber Schulung gibt’s in der Regel nicht.

Gehalt/Benefits

Keinerlei Anpassungen, leere Versprechungen, Vertröstungen. Wer am Anfang ein gutes Gehalt raus schlagen konnte, hatte Glück.

Kollegenzusammenhalt

War mal super… jetzt kämpft jeder für sich selbst. Die schlauen sind Wochenlang krank, während die wenigen Überbleibsel versuchen irgendwas zu retten.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine unterschiede der Altersklassen

Vorgesetztenverhalten

Jeder kämpft für sich selbst! Jeder möchte der beste sein! Am besten auf Kosten der anderen. Einige „Vorgesetzte“ sind fehl am Platz und die Geschäftsführung ist teils blind.

Kommunikation

Man bekommt neue Vorgänge und Infos meistens per Zufall mit.

Gleichberechtigung

Viele haben durch irgendwelche „weh wehchen“ Sonderregelungen, andere bleiben auf der Strecke.

Interessante Aufgaben

In der Regel hat man immer den gleichen Aufgabenbereich.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

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Die Hoffnung stirbt zuletzt.

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Göttingen gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Es ist eine schwere Zeit die gerade herscht und einiges an Frust mit sich bringt.

Image

Keine Firma hat nur zufriedene Kunden. Grad beim Thema Internet verlieren Menschen ihre Nerven in Null komma nix. Wenn die Leitung erstmal steht, läuft es. Bis dahin ist es aber ein steiniger Weg. Besonders wenn aufs Geld geschaut werden muss und kaum gescheite Tiefbau Unternehmen verfügbar sind.

Work-Life-Balance

Wenn die Leistung da ist und die Arbeit erledigt wird, ist Homeoffice individuell möglich. Das ist für mich eine Vertrauensbasis auf die ich Wert lege. Damit lässt sich die aktuelle Situation mit Familie, Privatleben und Existenz soweit vereinbaren. Homeoffice ist für mich nicht mehr verzichtbar und ein Kernpunkt.

Gehalt/Benefits

Es gab leider quasi Nullrunden wegen schlechten Zahlen. Kann man ein Jahr überleben und für bessere Zahlen sorgen, keine Frage. Aber wenn zeitgleich die 3 Reiter Corona, Inflation und "Krieg" unterwegs sind, bedroht dies unzählige Existenzen und zwingt diese goetel zu verlassen. Aber viele wollen bzw. wollten eigentlich bleiben und die Firma weiter aufbauen. Hier hätte ich mir gewünscht, dass anders vorgegangen wäre. Oder wenigstens Perspektiven auf bessere Zeiten und Überbrückungshilfen angegangen werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Bienenvölker werden gefördert. Ich mag Bienen :) . Gerne mehr davon und vielleicht gibt es bald hauseigenen Honig und Met.

Kollegenzusammenhalt

Können im Team auf uns zählen in jeder Situation. Auch Teamübergreifend gibt es Kollegen, auf die man zählen kann. Auf andere nicht. Ist nunmal so und bei jedem anderen Betrieb nicht anders.

Umgang mit älteren Kollegen

Azubis jeden Alters werden z.B. angenommen, wenn das Profil passt. Keine Einschränkungen. "Alte Hasen" bei der goetel sind eigentlich in der Regel nicht "alt", aber arbeiten schon lange hier. Die wissen wo es lang geht und gehören zum Inventar. Die sollten auch gehalten werden ...

Vorgesetztenverhalten

Bei der goetel gibt es eine Stabsorganisation. Jede Instanz nach oben in meiner Abteilung ist jederzeit erreichbar und für jedes Anliegen offen. Es herscht lockerer Umgang und Anliegen werden bestmöglich umgesetzt.

Arbeitsbedingungen

In Göttingen Ist alles da und soweit modern. Kleine Standorte hinken etwas hinterher. Haben aber mehr Charme.

Kommunikation

Verbesserungswürdig. Sowohl intern als auch extern. Der Trend geht aber ins positive.

Gleichberechtigung

Egal wer hat hier eine Stimme.

Interessante Aufgaben

Mein Team und ich sorgen dafür das Nachbarn, Nachbarorte und viele weitere Gemeinden in der Nähe, schnellen und stabilen Internetzugriff haben. Man setzt sich beruflich und auch in der Freizeit mal ein, die Region weiter zubringen und zu helfen. Das macht einen schon etwas Stolz. Vor allem bei positiven Feedback der Kunden.


Karriere/Weiterbildung

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe:r Bewerter:in,

vielen Dank für deine Bewertung und dein konstruktives Feedback. Wir arbeiten kontinuierlich daran unsere Kommunikation zu verbessern. Es ist schön zu hören, dass wir uns deiner Meinung nach in dieser Hinsicht verbessern.

Da uns ESG-Themen sehr am Herzen liegen, freuen wir uns, dass du mit unserer bisherigen Arbeit sehr zufrieden bist.

Auch freut es uns, dass du deine Aufgaben als interessant empfindest. Wir werden weiterhin daran arbeiten, vielfältige und ansprechende Arbeit anzubieten, um dein berufliches Interesse zu fördern.

Liebe Grüße
Lilly Cherri

Rette sich, wer kann!

1,7
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Göttingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gar nichts mehr. Das Unternehmen hat seine Reise auf so tolle Weise begonnen! Und nun möge man einfach mal in den einschlägigen Foren recherchieren, wie die Zukunft von investorengeführten regionalen Glasfaseranbietern prognostiziert wird. Dann weiß man ganz genau, dass man da nicht arbeiten will, wenn man an einem langfristigen Arbeitsplatz in motivierendem, partnerschaftlichem Umfeld interessiert ist.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Entwicklung des Unternehmens, der Umgang mit Mitarbeitern, permanenter Druck, unterdurchschnittliche Bezahlung, unfähige Vorgesetzte, nicht gelebte Werte.
Selbst der Offboardingprozess war die reinste Katastrophe.

Verbesserungsvorschläge

Geschäftsführung austauschen! Einmal mehr oder weniger juckt bei der Ahnentafel auch nicht mehr. Wertschätzung nicht predigen, sondern leben! Mehr in die motivierten Mitarbeiter investieren, anstatt für unfassbar überteuerte Tagessätze eine Legion an Söldnern ("freie Mitarbeiter") ohne jegliche Unternehmensbindung zu engagieren.

Arbeitsatmosphäre

War mal hervorragend. Nach unzähligen Gesellschafter- und Geschäftsführerwechseln ist man mittlerweile in einer Atmosphäre der Angst angekommen. Jeder versucht seinen eigenen Hintern zu retten, man hat das Gefühl, dass alle Positionen ab Teamleiterebene aufwärts eher einem Schleudersitz gleichen. Im letzten halben Jahr sind fast alle (langjährige und verdiente) Führungskräfte durch Interimsmanager ersetzt worden. Wer da nicht direkt skeptisch wird, sollte sich mal die Unternehmensbewertungen (z.B. google) durchlesen.

Image

Das Image hat sich in den vergangenen Jahren Dank einer stark aufgestellten Marketingabteilung nach außen deutlich verbessert. Im gleichen Maß ist die Stimmung aufgrund katastrophaler Führungswechsel im Unternehmen gekippt und es gibt nur noch wenige Mitarbeiter, die gut über das Unternehmen sprechen.

Work-Life-Balance

40-Stunden-Woche. In der Theorie. In der Praxis darf man mit dem freundlicherweise zur Verfügung gestellten privat nutzbaren Laptop und Handy auch spät abends und am Wochenende unnötigen Email-Ping-Pong spielen und Probleme lösen, die bei ordentlicher Projektierung gar nicht erst aufgetreten wären. 60-Stunden-Wochen sind daher keine Seltenheit.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt eine hausinterne "Academy", die von der Personalabteilung auch laufend beworben wird, insbesondere beim Rekrutieren neuer Mitarbeiter. Wenn man lieb fragt und Glück hat, darf man auch mal eine Excel-Schulung besuchen. Für die wirklich spannenden Weiterbildungen, die persönlich und beruflich weiterbringen, ist natürlich nie Geld da. Oder man bekommt eine Schulung anstatt einer Gehaltserhöhung angeboten.

Gehalt/Benefits

Es gibt tatsächlich einige tolle Benefits rund um das Grundgehalt, wie bei den meisten Unternehmen heutzutage. Setzt man dann aber das Arbeitspensum dem Bruttogehalt entgegen, stimmt die Gleichung nicht mehr. Letztlich freut sich jeder über kostenlose Getränke am Arbeitsplatz oder die Möglichkeit von Bikeleasing. Meine Brötchen muss ich aber vom Entgelt bezahlen und das ist definitiv weder markt- noch leistungsgerecht und erst recht nicht leistungsorientiert.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Eine Farce. Auf Gesellschafteranweisung wurden irgendwelche Kampagnen mit schönen bunten Bildern aus dem Boden gestampft. Gelebt wird das Ganze selbstverständlich nicht.

Kollegenzusammenhalt

Der war mal super und ist der einzige Grund, weshalb viele "Altkollegen" überhaupt noch dort sind. Die Teamleiter sind zwar immer noch bemüht, den alten Slogan "wir sind goetel" am Leben zu halten und die vielbeschworene "goetel-Familie" nicht vollends zerbrechen zu lassen. Diese Mühe ist aber leider vergeblich, da von der Geschäftsführung Angst und Misstrauen verbreitet werden und das Vertrauen auf allen Ebenen weg ist.

Umgang mit älteren Kollegen

Da die durchschnittliche Unternehmenszugehörigkeit mittlerweile bei deutlich unter zwei Jahren liegen dürfte, kann man dazu gar keine Aussage mehr treffen. Früher war jeder herzlich Willkommen, heute kommen fast nur noch Interimsmanager dazu, die scheinbar alle nur ein Karrieresprungbrett suchen und denen das Unternehmen und die Kollegen herzlich egal sind.

Vorgesetztenverhalten

Eine Schande! Erst wurde viel Geld investiert, um in langatmigen Transformationsprojekten eine neue Firmenkultur zu implementieren. Dann wurde noch mehr Geld investiert, um die Ergebnisse in tollen Bildern mit schönem Logo und ausgefallenen Werbegeschenken zu präsentieren. Und nun fragt man sich, wer oder was die Wertschätzung eigentlich ist, von der immer gesprochen wird. Aus der Leitungsebene kommt die jedenfalls nicht. Hier wird ganz klassisch massiver Druck nach unten gemacht, Ziele und Vorgaben werden nicht klar definiert, Aufgabengebiete sind nicht vernünftig abgesteckt. Leistung wird nicht honoriert, Leistungsträgern wird nichts gedankt. Das macht alles in Allem den Eindruck, als wenn jeder nur seinen eigenen Kopf retten will. Davon abgesehen ist ein Großteil der Führungskräfte schlecht bis gar nicht für die übertragenen Aufgaben qualifiziert.

Arbeitsbedingungen

Kommt auf den Standort an. Reiskirchen ist ziemlich alt und schäbig. Kassel und Göttingen dagegen neu und modern mit vielen Großraumbüros, die Arbeitsplätze sind gut und einem Telko-Unternehmen entsprechend ausgestattet. Man muss allerdings im Hauptgebäude darauf vorbereitet sein, im Sommer bei über 30 Grad ohne Klimaanlage im Büro vor sich her schwitzen zu müssen...

Kommunikation

Es gibt regelmäßige Infoveranstaltungen und Newsletter, in denen aber nur Durchhalteparolen verkündet werden. Auf die offenen Fragen wird nicht eingegangen. Mitarbeiterzufriedenheitsumfragen werden durchgeführt und verlaufen dann im Sande. Man müsste sich ja sonst auch mit der nervigen Kritik der Mitarbeiter auseinandersetzen.

Gleichberechtigung

Nett ist man grundsätzlich zu allen. Aber ein Blick in die oberen Etagen zeigt: weibliche Führungskräfte? Keine 10%...

Interessante Aufgaben

Man muss ehrlich zugeben, dass die Aufgaben spannend sind! Aus der Situation eines schnell gewachsenen Unternehmens heraus, in dem noch viele Strukturen fehlten, hatte man durchaus die Möglichkeit sich einzubringen, das Unternehmen mit zu entwickeln und Aufgaben individuell zu gestalten. Dem entgegen steht leider, dass die guten Kollegen entsprechend überlastet waren und von Geschäftsführungsseite kein Interesse daran besteht, das Arbeitspensum zu regulieren oder den überragenden Einsatz einiger weniger entsprechend zu würdigen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe:r Bewerter:in,

vielen Dank für dein ehrliches Feedback, gerne möchten wir darauf eingehen.
Nach jeder Mitarbeiterinfoveranstaltung gibt es eine offene Fragerunde, bei der alle Fragen beantwortet werden oder zumindest erstmal aufgenommen werden, um diese im Nachgang zu klären. Da uns die Zufriedenheit der Mitarbeiter sehr am Herzen liegt und wir uns kontinuierlich in allen Abschnitten verbessern wollen, haben wir im März 2023 die Mitarbeiterzufriedenheitsumfrage gestartet und noch im selben Monat in der Mitarbeiterinfoveranstaltung vorgestellt.
Es freut uns, dass du unsere Arbeitsbedingen als gut einstufst. Im Headquarter in Göttingen befindet sich eine eingebaute Klimaanlage. Im Nebengebäude in Göttingen, befindet sich noch keine Klimaanlage, zurzeit arbeiten wir aber auf Hochtouren daran, eine Klimaanlage einzubauen. Dieser Prozess braucht, allerdings Zeit und kann nicht von heut auf morgen erledigt werden. Um der Hitze im Sommer entgegenzuwirken, stellen wir in allen Standorten, kostenlose Kaltgetränke und Ventilatoren zur freien Verfügung.
Die ESG-Themen sind uns sehr wichtig, deswegen haben wir in Göttingen, Hofgeismar und in der Gemeinde Mücke Bienenvölker aufgestellt und führen regelmäßige ESG-relevante Schulungen z. B. Cyber Security, Compliance und Datenschutz durch. Wir spenden regelmäßig an gemeinnützige Organisationen und sind immer für weitere Kampagnen offen.

Liebe Grüße
Lilly Cherri

A nice company that is trying to do things right.

3,6
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung in Göttingen gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

I think a specialized team to tackle the chaos and streamline processes would help. The "mushrooming" was an issue. The company grew a lot due to COVID and the need to work from home, but each department seemed to scale up almost independent of the rest.

Arbeitsatmosphäre

Friendly company. The office parties are nice.

Image

The company has a very modern look, the branding is very well done. Probably one of the best I have worked for.

Work-Life-Balance

Never did I or any other member of my team have an appointment during working hours that we could not keep. As long as the hours were clocked and the work done nobody cared how one uses their time.

Karriere/Weiterbildung

I guess there are. I never got to experience it.

Gehalt/Benefits

The salary was not amazing, but I was new to Germany so I can not complain. I did get 30 days vaccation, attendence bonus and Holiday bonus, which is more than you can expect from other companies.

Kollegenzusammenhalt

My german level was not good enough for small talk. And most people in the company spoke very little english. This means in my time there I never really spoke with more than 2-3 people. This might not be an issue for anyone else. But it was a big one for me.

Umgang mit älteren Kollegen

Not many "old" colleagues and everyone was very relaxed.

Vorgesetztenverhalten

Pretty friendly and relaxed.

Arbeitsbedingungen

You had everything you needed.

Kommunikation

Company decisions were transparent and communicated in weekly meetings. These meetings were joined by almost everyone in the company (managers included) and everyone was invited to ask questions and discuss topics.

Gleichberechtigung

This might just be the most inclusive company I worked for. I would give it more than 5 stars if I could.

Interessante Aufgaben

It did get boring at times, but this is standard for office jobs.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Dear rater,

I would like to thank you for your rating and your constructive feedback!
We are glad to hear that you were satisfied with our work-life balance.
Also we are pleased to hear that you were very satisfied with the equal opportunity reporting at our company.

Kind regards
Lilly Cherri

Ein Arbeitgeber im Umbruch.

3,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Göttingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Arbeitgeber ist bemüht, sein Ansehen zu und interne Abläufe zu verbessern und es wird einem eine gewisse Aufbruchstimmung vermittelt und man hat das Gefühl auch als einzelner Mitarbeiter seinen Teil beitragen zu können.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Personalentscheidungen oft recht intransparent getroffen werden und es teils zu Frustration deswegen führt. Das in vielen Abteilungen aktuell scheinbar zu wenig oder das falsche Personal vorhanden ist, sodass dort sich die Arbeit türmt.

Verbesserungsvorschläge

Hier könnte ich viel schreiben, wobei man das Gefühl hat, dass viele Probleme bekannt sind und daran im Hintergrund bereits gearbeitet wird. Ich fände es gut, wenn man vll. Wochenweise mal in einer anderen Abteilung arbeiten kann, um zum einen die Kollegen besser kennenzulernen und zum anderen den Arbeitsablauf zwischen Abteilungen zu verbessern. Aktuell ist es teils noch so, dass viele Abteilungen Aufgaben von sich auf andere schieben, anstatt miteinander eine Lösung zu finden. Ich denke, da würde es helfen, wenn man die Arbeitsabläufe in anderen Bereichen aus erster Hand kennt. Dazu sollte ein größerer Fokus auf Mitarbeiterschulung und Einarbeitung in allen Bereichen gelegt werden.

Arbeitsatmosphäre

Ist überwiegend gut, wenn es Probleme gibt, hat man genug Ansprechpartner, selbst die Geschäftsführung hat ein offenes Ohr für die Mitarbeitenden. Dazu sind viele Probleme, die für Frustration bei Kunden wie Kollegen sorgen bekannt und es wird daran gearbeitet, leider vieles noch Zukunftsmusik

Image

Das Image als Arbeitgeber ist besser als das Image, das die Kunden haben. Aber auch hier wird viel dafür getan, dass sich vieles bessert.

Work-Life-Balance

Überwiegend sehr positiv zu bewerten, es gibt in den meisten Abteilungen Gleitzeit und auch kurzfristig ist es mal möglich sich Urlaub zu nehmen oder ins Homeoffice zu wechseln.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt interne Weiterbildungen/Schulungen, aber nichts, was einen persönlich wirklich weiterbringt. Zu Karrierechancen kann ich leider nicht viel sagen.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist Durchschnitt, wobei hier auch gerade vieles im Umbruch ist.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Spielt aktuell keine große Rolle, es gibt einige Aktionen dafür, aber nichts Großes, was mMn auch nicht schlimm ist in der aktuellen Lage.

Kollegenzusammenhalt

Ist größenteils gut, am Anfang wird einem vermittelt das jeder Kollege ansprechbar ist und für die meisten gilt das auch. Aber es gibt hier und da auch Kollegen, wo man das Gefühl hat, sie würden gegen einen Arbeiten.
Hier und da gibts auch "Flurfunk" wo bisschen gelästert wird.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt einige Kollegen, die älter sind und quasi schon zum Inventar gehören.

Vorgesetztenverhalten

Das einzige, was ich hier bemängeln kann, ist dass Vorgesetzten meist zu viel im operativen Geschäft eingebunden sind und auf der anderen Seite zu viel in Meetings sind, sodass die Führung der Abteilung teils zu kurz kommt. Die Ursache dabei liegt, denke ich, an einem gewissen Mitarbeitermangel und auf der anderen Seite an den Veränderungen im Unternehmen, die geplant sind.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung ist sehr gut, die Büroräume sind ok, sind zum Teil aber nicht barrierefrei.

Kommunikation

Es gibt regelmäßige Informationen über das große Ganze im Unternehmen, leider hakt hier und da ab und zu die Kommunikation zwischen den Abteilungen.

Gleichberechtigung

Kann ich als Mann nicht beurteilen, scheint mir aber wenig weibliche Führungskräfte zu geben.

Interessante Aufgaben

Es wird einem zum Start vermittelt, dass ein Wechsel in eine andere Abteilung durchaus möglich ist, in der Realität scheint es jedoch nicht immer zuzutreffen. Ansonsten ist die Arbeit recht eintönig, wenn man von Eskalationsfällen absieht.

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Arbeitgeber-Kommentar

Ich möchte mich für deine Bewertung und dein konstruktives Feedback bedanken! Auch deine ausführlichen Verbesserungsvorschläge nehme ich mit auf und bespreche, wie wir deine Anmerkungen umsetzen können.
Liebe Grüße
Lilly

Wir setzen auf Transparenz

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