Viel versprochen, wenig gehalten.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Viel Potenzial, wenn man sich von den karrieregeilen Leuten trennt. Diese bringen nämlich sehr viel Unruhe in die Teams.
Wenn man ein gutes Team erwischt, macht die Arbeit Spaß.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die starke Regulierung des Homeoffice. Es gibt Kollegen, die permanent im Homeoffice sind, ohne ersichtlichen Grund, und dafür keine Rüge bekommen. Ich soll hingegen immer vor Ort sein, obwohl ich einen sehr langen Arbeitsweg und einen Pflegefall Zuhause habe.
Oft werden nur die Lieblinge gefördert. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft: die Kollegen, die dazugehören, und die anderen. Die anderen werden teilweise gnadenlos ausgegrenzt.
Verbesserungsvorschläge
Die Arbeitsebene sollte nicht nur als Arbeitsmittel gesehen werden, sondern wieder etwas mehr als Mensch und Mitarbeiter. Ich finde es unmöglich, dass, wenn im mittleren Management disziplinarische Fehler gemacht werden, die Arbeitsebene dafür mit zur Verantwortung gezogen wird.
Arbeitsatmosphäre
Im Moment herrscht eine Stimmung wie auf einem Friedhof
Image
Außerhalb der Baubranche vielleicht gut. In der Baubranche weiß man, dass Goldbeck oft nur mittelmäßige bis schlampige Arbeit abliefert.
Work-Life-Balance
Wird schlechter. Es gibt Kollegen, die über die Jahre bis zu über 1.000 Überstunden angesammelt haben. Einen Ausgleich gibt es dafür nicht. Offiziell soll man keine Überstunden machen, was bei dem geforderten Arbeitspensum nicht möglich ist.
Karriere/Weiterbildung
Größtes Manko der Firma. Es gibt eine firmeninterne Academy, die mittelmäßig ist. Vieles darin könnte man sich auch über YouTube aneignen. Richtige Schulungen mit Zertifikaten, die auch einen Wert haben, dürfen wiederum nur ausgewählte Leute machen.
Man muss dazu sagen, dass mich die Firma damals von meiner alten Firma mit den kühnsten Versprechungen abgeworben hat. Ehrlich gesagt wurde fast keines davon erfüllt.
Wer nicht studiert hat und nicht zu den Lieblingen der Vorgesetzten gehört, wird nur als Arbeitsmittel gesehen, welches man, wenn es unbrauchbar wird, einfach wegwirft. Deswegen hat man in vielen Abteilungen auch nur reine Theoretiker sitzen, die unendlich viele Prozesse entwickeln, die in der Praxis schlecht angewandt werden können.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist durchschnittlich.
Benefits sind meist keine wirklichen Benefits, und man bekommt dieselben Sachen woanders günstiger. Natürlich wird bei der Vergabe der Benefits immer nach Nase entschieden. Einige bekommen z. B. mehr Mobile Work oder Bürosachen gestellt, die andere sich selbst kaufen müssen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Offiziell gut, bei genauerer Betrachtung sieht man viel Verschwendung, und es kommt nur auf das Ergebnis an.
Kollegenzusammenhalt
Kommt auf das Team an. Allgemein gibt es aber eine Zweiklassengesellschaft: die Leute, die dazugehören, und die Außenseiter.
Es gibt Cliquenbildung, was aus meiner Sicht bei erwachsenen Menschen lächerlich ist.
Umgang mit älteren Kollegen
Werden teilweise herausgeekelt, mit der Begründung, man sei zu alt für die Arbeit.
Vorgesetztenverhalten
Hier kommt es wieder auf das Team an. Es gab aber Negativfälle, bei denen Kollegen von ihrer Kündigung über das Entfernen aus Teams-Kanälen und das Streichen von Terminen erfahren haben. Vorgesetzte haben teilweise keine Ahnung, was ihre Mitarbeiter machen, was man in den Jahresgesprächen merkt, wenn Mitarbeiter nur mit Floskeln abgespeist werden.
Arbeitsbedingungen
Waren mal besser. Mittlerweile werden die Ketten angezogen und Benefits wie Homeoffice werden für die meisten drastisch reguliert, außer für die Lieblinge der Vorgesetzten.
Kommunikation
Schlecht, viele firmeninterne Intrigen. Infos werden vorenthalten
Gleichberechtigung
Es gibt relativ viele Damen für die Baubranche
Interessante Aufgaben
Anfangs interessant, wird jedoch schnell langweilig und repetitiv.


