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GOLDBECK 
GmbH
Bewertung

Viel versprochen, wenig gehalten.

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Goldbeck in Bielefeld gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Viel Potenzial, wenn man sich von den karrieregeilen Leuten trennt. Diese bringen nämlich sehr viel Unruhe in die Teams.

Wenn man ein gutes Team erwischt, macht die Arbeit Spaß.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die starke Regulierung des Homeoffice. Es gibt Kollegen, die permanent im Homeoffice sind, ohne ersichtlichen Grund, und dafür keine Rüge bekommen. Ich soll hingegen immer vor Ort sein, obwohl ich einen sehr langen Arbeitsweg und einen Pflegefall Zuhause habe.

Oft werden nur die Lieblinge gefördert. Es herrscht eine Zweiklassengesellschaft: die Kollegen, die dazugehören, und die anderen. Die anderen werden teilweise gnadenlos ausgegrenzt.

Verbesserungsvorschläge

Die Arbeitsebene sollte nicht nur als Arbeitsmittel gesehen werden, sondern wieder etwas mehr als Mensch und Mitarbeiter. Ich finde es unmöglich, dass, wenn im mittleren Management disziplinarische Fehler gemacht werden, die Arbeitsebene dafür mit zur Verantwortung gezogen wird.

Arbeitsatmosphäre

Im Moment herrscht eine Stimmung wie auf einem Friedhof

Image

Außerhalb der Baubranche vielleicht gut. In der Baubranche weiß man, dass Goldbeck oft nur mittelmäßige bis schlampige Arbeit abliefert.

Work-Life-Balance

Wird schlechter. Es gibt Kollegen, die über die Jahre bis zu über 1.000 Überstunden angesammelt haben. Einen Ausgleich gibt es dafür nicht. Offiziell soll man keine Überstunden machen, was bei dem geforderten Arbeitspensum nicht möglich ist.

Karriere/Weiterbildung

Größtes Manko der Firma. Es gibt eine firmeninterne Academy, die mittelmäßig ist. Vieles darin könnte man sich auch über YouTube aneignen. Richtige Schulungen mit Zertifikaten, die auch einen Wert haben, dürfen wiederum nur ausgewählte Leute machen.

Man muss dazu sagen, dass mich die Firma damals von meiner alten Firma mit den kühnsten Versprechungen abgeworben hat. Ehrlich gesagt wurde fast keines davon erfüllt.

Wer nicht studiert hat und nicht zu den Lieblingen der Vorgesetzten gehört, wird nur als Arbeitsmittel gesehen, welches man, wenn es unbrauchbar wird, einfach wegwirft. Deswegen hat man in vielen Abteilungen auch nur reine Theoretiker sitzen, die unendlich viele Prozesse entwickeln, die in der Praxis schlecht angewandt werden können.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist durchschnittlich.

Benefits sind meist keine wirklichen Benefits, und man bekommt dieselben Sachen woanders günstiger. Natürlich wird bei der Vergabe der Benefits immer nach Nase entschieden. Einige bekommen z. B. mehr Mobile Work oder Bürosachen gestellt, die andere sich selbst kaufen müssen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Offiziell gut, bei genauerer Betrachtung sieht man viel Verschwendung, und es kommt nur auf das Ergebnis an.

Kollegenzusammenhalt

Kommt auf das Team an. Allgemein gibt es aber eine Zweiklassengesellschaft: die Leute, die dazugehören, und die Außenseiter.

Es gibt Cliquenbildung, was aus meiner Sicht bei erwachsenen Menschen lächerlich ist.

Umgang mit älteren Kollegen

Werden teilweise herausgeekelt, mit der Begründung, man sei zu alt für die Arbeit.

Vorgesetztenverhalten

Hier kommt es wieder auf das Team an. Es gab aber Negativfälle, bei denen Kollegen von ihrer Kündigung über das Entfernen aus Teams-Kanälen und das Streichen von Terminen erfahren haben. Vorgesetzte haben teilweise keine Ahnung, was ihre Mitarbeiter machen, was man in den Jahresgesprächen merkt, wenn Mitarbeiter nur mit Floskeln abgespeist werden.

Arbeitsbedingungen

Waren mal besser. Mittlerweile werden die Ketten angezogen und Benefits wie Homeoffice werden für die meisten drastisch reguliert, außer für die Lieblinge der Vorgesetzten.

Kommunikation

Schlecht, viele firmeninterne Intrigen. Infos werden vorenthalten

Gleichberechtigung

Es gibt relativ viele Damen für die Baubranche

Interessante Aufgaben

Anfangs interessant, wird jedoch schnell langweilig und repetitiv.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein offenes Feedback.

Wir nehmen wahr, dass du dich in einigen Punkten benachteiligt fühlst. Das bedauern wir sehr. Uns ist wichtig, für alle Mitarbeitenden nachvollziehbare und angemessene Rahmenbedingungen zu schaffen.

Da viele der angesprochenen Themen sehr von den konkreten Umständen abhängen und weitere Informationen bedürfen, möchten wir dich ermutigen, das persönliche Gespräch mit deiner Führungskraft und HR-Ansprechperson zu suchen. Ein gemeinsamer, offener Austausch ist aus unserer Sicht der beste Weg, um Hintergründe zu klären und gemeinsame Lösungen zu finden.

Viele Grüße
Das HR-Team

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.