Toxische Führung (Sympathie statt nach Leistung)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nichts
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die toxische Arbeitsatmosphäre, das ständige Gelästere, fehlendes Vertrauen unter Kollegen und eine Führungskultur, die von persönlichen Vorlieben statt von Fairness geprägt ist.
Verbesserungsvorschläge
Weniger Cliquenbildung, weniger Lästern und deutlich mehr professionelle Führung. Führungskräfte sollten Vorbilder sein und nicht Teil des Problems. Gleiche Regeln für alle Mitarbeitenden, faire Entscheidungen und eine Kommunikation ohne Hinterzimmergespräche wären ein guter Anfang. Solange Sympathie wichtiger ist als Leistung und über Mitarbeitende statt mit ihnen gesprochen wird, wird sich das Arbeitsklima kaum verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre empfand ich als schwierig. Viele Mitarbeitende orientieren sich stark an den jeweiligen Stimmungen und Entscheidungen der Führungskraft. Das Vertrauen unter Kolleginnen und Kollegen war aus meiner Sicht gering. Häufig wurde übereinander gesprochen, und Informationen wurden oft direkt an Vorgesetzte weitergegeben, was zu einer angespannten und wenig offenen Zusammenarbeit führte.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist nahezu nicht existent. Hinter dem Rücken anderer zu reden scheint für viele normal zu sein. Lästern, Tratschen und Anschwärzen gehören zum Alltag. Wer glaubt, einem Kollegen etwas im Vertrauen erzählen zu können, wird schnell eines Besseren belehrt.
Vorgesetztenverhalten
Eine der schlechtesten Führungserfahrungen, die ich bisher gemacht habe. Statt Vorbild zu sein, wurde gelästert, getratscht und nach Sympathie entschieden. Schleimer wurden bevorzugt behandelt, während andere ständig unter Beobachtung standen. Zwei Lieblinge hatten Narrenfreiheit, für alle anderen galten andere Regeln. Objektivität, Fairness und Professionalität waren kaum erkennbar. Wer im Homeoffice war, durfte sich zusätzlich regelmäßig abfällige Kommentare anhören. Eine Führungskraft sollte ein Team zusammenbringen – hier wurde eher das Gegenteil erreicht.
Arbeitsbedingungen
Moderne Büros
Kommunikation
Die Kommunikation war von mangelnder Offenheit und Transparenz geprägt. Häufig wurde direkt etwas anderes kommuniziert als später im internen Kreis besprochen. Lästereien und Gespräche über Kolleginnen und Kollegen hinter deren Rücken waren an der Tagesordnung. Besonders negativ fiel auf, dass sich die Führungskraft häufig selbst an diesen Gesprächen beteiligte und viel über Mitarbeitende lästerte, anstatt eine professionelle, respektvolle und vertrauensvolle Kommunikationskultur vorzuleben. Dies führte zu Misstrauen und einer unangenehmen Arbeitsatmosphäre.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung scheint hier eher ein Schlagwort als gelebte Realität zu sein. Es gab klare Unterschiede in der Behandlung von Mitarbeitenden. Einige wenige wurden bevorzugt, konnten sich deutlich mehr erlauben und wurden selbst bei fragwürdigem Verhalten geschützt. Andere mussten für Kleinigkeiten Rechtfertigungen abgeben. Entscheidungen wirkten oft subjektiv und von persönlichen Sympathien geprägt. Von fairer und gleicher Behandlung aller Mitarbeitenden konnte keine Rede sein.

