3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Es gibt keinen Betriebsrat, was in einem inhabergeführten Unternehmen mit mehreren Filialen und dieser Mitarbeiteranzahl eigentlich sinnvoll wäre. Ein solches Gremium könnte helfen, die Kommunikation zwischen Führung
und Basis zu versachlichen und die Einhaltung von Zusagen (wie der digitalen Gutscheinlösung) oder faire Urlaubsregelungen neutral zu begleiten. Aktuell ist man der individuellen Dynamik der Inhaber ohne echtes Mitspracherecht ausgeliefert.
Versprochene digitale Gutschein-Lösung endlich einführen.
Mikromanagement und Slack-Tadel reduzieren.
Kasse komplett auf Barcodes umstellen statt Artikelfotos / Artikelbilder auf dem Kassendisplay.
Wertschätzung auch finanziell zeigen (Urlaub/Sonderzahlungen), um die Fluktuation zu senken.
Ein Betriebsrat als neutrales Bindeglied wäre ein Gewinn für die Professionalisierung der Firmenkultur.
Die Atmosphäre ist zweigeteilt: Im Team vor Ort herrscht ein ganz guter Zusammenhalt und ein professionelles Miteinander – man unterstützt sich. Diese eigentlich positive Stimmung wird jedoch regelmäßig besonders durch die digitale Präsenz eines Inhabers getrübt.
Besonders in der stressigen Weihnachtszeit wird die Stimmung durch den Druck der manuellen Prozesse (Gutscheine) und die fehlende Wertschätzung belastet. Die Atmosphäre ist am besten, wenn man ungestört vom digitalen Mikromanagement arbeiten kann.
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen auf Facebook und Instagram nahbar und locker – es wird geduzt und ein dynamisches Bild vermittelt. Diese glänzende Social-Media-Fassade bricht jedoch im Arbeitsalltag schnell in sich zusammen. Wer dort ein modernes, digitales Unternehmen erwartet, wird in der Realität mit alten Kassen, älteren Transportern, komplizierter Zettelwirtschaft konfrontiert. Schein und Sein klaffen hier weit auseinander.
Die Diskrepanz zwischen den Außenbild und dem tatsächlichen Arbeitsalltag wird auch von Kunden teilweise wahrgenommen, wenn Prozesse aufgrund technischer Hürden unnötig lange dauern
Die Work-Life-Balance ist ausbaufähig. Da nur der gesetzliche Mindesturlaub gewährt wird (jedenfalls bei vielen im Team die ich kenne), bleibt wenig Raum für echte Erholung. Besonders in Hochphasen wie der Weihnachtszeit steigt die Belastung enorm an, da man zusätzlich zum Kundenandrang mit komplizierten manuellen Prozessen (Gutscheine fotografieren) aufgehalten wird.
Es gibt zwar keine übermäßigen Überstunden im Alltag, aber die Kombination aus wenig Urlaub, technischem Stress und dem tadelnden Tonfall in der digitalen Kommunikation (Slack) führt dazu, dass es schwerfällt, nach der Arbeit wirklich abzuschalten. Man fühlt sich eher als 'Ressource', die funktionieren muss, statt als Mitarbeiter, dessen Erholung wertgeschätzt wird.
Positiv hervorzuheben ist, dass Freiwünsche bei der Schichtplanung meistens berücksichtigt werden, was den Alltag etwas flexibler macht.
In puncto Wissen gibt es positive Ansätze: Es finden gelegentlich Inhouse-Seminare am Abend statt, in denen Wissen zu speziellen Themen wie Schokolade oder Olivenöl oder Kaffee vermittelt wird. Das ist für die Beratung der Kunden sehr hilfreich.
Abseits dieser Produktschulungen fehlen jedoch echte berufliche Entwicklungspfade oder individuelle Karrierepläne. Die höhere Fluktuation sorgt zudem dafür, dass der Fokus eher auf der Einarbeitung neuer Mitarbeiter liegt als auf der langfristigen Förderung der Bestandsmannschaft.
Das Gehalt orientiert sich am unteren Ende der Branche, was angesichts der veralteten und zeitfressenden Prozesse frustrierend ist. Dass man diesen enormen Zeitaufwand und den daraus resultierenden Stress bei wachsenden Warteschlangen zum sehr überschaubaren Lohn auffangen muss, ist nicht mehr zeitgemäß. Benefits oder eine betriebliche Altersvorsorge werden zudem nicht aktiv angeboten
Zusatzleistungen wie Weihnachtsgeld sucht man vergeblich. Statt finanzieller Wertschätzung für die harte Arbeit (besonders im Weihnachtsgeschäft) gibt es lediglich motivierende Sprüche auf Slack. Dieses digitale Lob wirkt angesichts der fehlenden Sonderzahlungen jedoch eher wie ein schwacher Trost.
Man hat das Gefühl, dass beim Personal gespart wird, wo es nur geht, während der Arbeitsaufwand durch die schlechten Prozesse stetig steigt. Positiv: Der Lohn wird immerhin pünktlich gezahlt.
Auch beim Thema Erholung zeigt sich die eher sparsame Linie der Geschäftsführung: Soweit bekannt, erhalten viele Mitarbeiter lediglich den gesetzlichen Mindesturlaub.
Hier gibt es sicher noch viel Luft nach oben. Während viele Unternehmen auf Digitalisierung setzen, wird hier noch mit viel Zettelwirtschaft gearbeitet Das sorgt für unnötigen Papierverbrauch. Eine echte Strategie zur Müllvermeidung oder ein ausgeprägtes Sozialbewusstsein ist im Filialalltag kaum erkennbar. Es wird eher auf Sicht gefahren, statt nachhaltige Prozesse zu etablieren.
Die beiden Transporter für die Warenlogistik zwischen Lager und Filialen sind sichtlich in die Jahre gekommen.
In Zeiten von E-Mobilität oder zumindest modernen Abgasstandards wirkt dieser veraltete Fuhrpark wenig zeitgemäß.
Der Zusammenhalt im Team ist gut und solide. Wie in jedem Team gibt es Kollegen/Kolleginnen, mit denen man super harmoniert, und andere, mit denen die Zusammenarbeit einfach professionell funktioniert.
Das Team ist gemischt, wobei der Großteil um die 30 Jahre alt ist. Ein direkter Unterschied in der Behandlung zwischen jüngeren und älteren Kollegen (über 45) ist nicht feststellbar.
Das Bild der Geschäftsführung ist sehr gespalten. Positiv hervorzuheben ist ein Inhaber, der regelmäßig in den Filialen präsent und als Ansprechpartner greifbar ist. Ein zweiter lässt sich zumindest gelegentlich blicken.
Im starken Kontrast dazu steht die rein digitale Kommunikation eines weiteren Inhabers: Dieser rein digitale Kontakt (Slack/E-Mail) ist leider oft von einem tadelnden Tonfall geprägt, was die Motivation im Team spürbar drückt.
Tatsächlich wird die physische Abwesenheit dieses Vorgesetzten im Team wohl eher als Erleichterung empfunden. Die Akzeptanz ist gering, dass man schlicht froh ist, ungestört arbeiten zu können – und dabei idealerweise von einer zu hohen Frequenz seiner Nachrichten verschont bleibt.
Die technischen Arbeitsmittel sind wenig praxistauglich. Da Barcodes bei vielen Kleinartikeln fehlen, müssen diese mühsam über Fotos auf dem Kassendisplay identifiziert werden. Erschwerend kommt hinzu, dass diese Artikelfotos wechseln (z. B. Umstellung von Weihnachts- auf Osterartikel), was Routine verhindert und den Suchaufwand immer wieder von vorn beginnen lässt. In Stoßzeiten führt das zu enormem Stress und unnötigen Wartezeiten.
Parallel dazu bremsen veraltete Prozesse wie die manuelle Gutscheinabwicklung inklusive Abfotografieren vor den Kunden den Arbeitsfluss massiv aus. Dies wirkt unprofessionell und ist fehleranfällig
Kritik bei Fehlern folgt prompt durch Teile der Geschäftsführung, obwohl die Fehleranfälligkeit im System selbst liegt. Man investiert hier mehr Energie in die Bewältigung veralteter Strukturen als in den eigentlichen Kundenservice.
Die interne Kommunikation ist stark verbesserungswürdig. Anweisungen werden oft ohne Blick auf die Praxistauglichkeit gegeben. Ein Beispiel ist das 'Gutschein-Management': Seit über einem Jahr müssen manuelle Belege umständlich fotografiert und per Slack übermittelt werden – eine Anweisung, die mit dem Versprechen einer zeitnahen digitalen Lösung verknüpft war.
Besonders in stressigen Phasen wie dem Weihnachtsgeschäft führt dies bei langen Kundenschlangen zu unnötigem Zeitverlust und Frust, da versprochene digitale Lösungen bis heute nicht umgesetzt wurden
Im Team vor Ort ist die Gleichberechtigung gegeben.
Grundsätzlich nehme ich keine Unterschiede zwischen Geschlechtern
wahr.
Ein kritischer Punkt ist eine höhere Fluktuation:
Schätzungsweise 15 % des Personals in den Filialen verlassen das Unternehmen alle sechs Monate.
Die eigentliche Arbeit mit den Produkten und die Beratung der Kunden machen Spaß. Normales Verkaufsgeschäft. Durch die sehr gelegentlichen Inhouse-Seminare lernt man über die Hintergründe von Schokolade, Olivenöle, Kaffee was die Aufgabe interessanter gestaltet.
Leider wird das Potenzial der interessanten Aufgaben oft durch die mühsame Administration (Gutscheinfotos, Artikelfotos / Artikelbilder auf dem Kassendisplay suchen) ausgebremst. Man möchte sich eigentlich auf die Produkte konzentrieren, verbringt aber zu viel Zeit mit der Bewältigung komplizierter Prozesse.
Sie geben sich Mühe dass es jedem wohlgeht in dem Unternehmen.
Differenzen zwischen den Geschäftsführern behindert Abläufe und den Wachstum des Unternehmens.
Systeme und Ablauf sollten auf die heutige Zeit angepasst werden.
Abläufe und Kommunikation sollten simpler und schneller erfolgen.
Als neuer Angestellter muss man stark um das Ansehen und dass Verständnis der Kolegen Kämpfen.
Nach außenhin wirkt es sehr gut.
Man wird nicht dazu aufgefordert länger zu bleiben und wenn man ein Termin hat während der Arbeitszeit bekommt man auch problemlos freigestellt.
Weiterbildung ist möglich Karriere auch wenn man sich richtig anstellt.
Nicht schlecht aber auch nicht dass beste.
Ausbaufähig
Es werden Aufgaben immer auf jemand anderes geschoben mit der Begründung dass es nicht in den Aufgaben Gebiet fällt.
Nicht sehr viel Altes Personal vorhanden, ist ein ziemlich junges Team
Drei Geschäftsführer die von grundauf verschiedene Vorstellungen haben wie das Unternehmen laufen soll
Wenn man von einem Geschäftsführer ein Projekt zugeteilt bekommt wird man von anderen Geschäftsführer darauf hingewiesen dass man keine Entscheidungen treffen darf und daraufhin wird der gesamte Plan bei Seite geschoben und Ignoriert.
Starke Neigung dazu angestellte nicht anzuhören oder gar zu ignorieren.
Kassensystem stammt aus der Zeit von Anfang 2000er, datenaufbereiting und datenpflege ist sehr aufwändig gestaltet und frisst daher sehr viel Zeit.
Aktionen oder etwaige anderen Veranstaltungen werden sehr kurzfristig den nötigen Schlüsselpositionen mitgeteilt.
Zählen nur die Meinungen und Ideen von den Vereinzelten Angestellten die am längsten dabei sind.
Diejenigen die am Besten reden können bekommen eine Beförderung statt die wo mit Leistung und Effizienz arbeiten.
Während der Anfangsphase wirkt alles Interesant nach der Zeit wird es Eintönig.
Als Arbeitnehmer darf man menschliche Gefühle gegenüber den Kunden zeigen und hervorheben. Das wird erlaubt.
Chancengleichheit und substanzielle Förderung ist Mangelware.
3 Geschäftsinhaber mit unterschiedlichen Ansichten. Chancen für Verbesserungsvorschlägen umzusetzen ist enorm gering. Ausnahme: Man hat ein „Talent“.
Unternehmensführung und div. Führungskräfte fehlen Charisma und die nötige Zeit und Geduld eine Unternehmenskultur zu schaffen.
Aussendarstellung mit Erfolg. Siehe Financial Times „50 Best Food Stores in the World“.
Durch ungleiche Arbeitsaufteilungen, mangelnde Schulungsmaßnahmen und fehlender Kollegenzusammenhalt werden bestimmte Abteilungen und Belegschaft mit Arbeit überbelastet inkl. Überstunden.
Still in Progress.
Lebensmittelbereich. Keine falschen Hoffnungen legen.
Still in progress.
90% der Belegschaft besitzen sehr starke individuelle Persönlichkeiten.
Mangelnde Eingliederung gegenüber älteren Kollegen.
Siehe Beschreibung:
- Kommunikation
- Arbeitsatmosphäre
Alles im gesetzlichen Rahmen.
Es fließen enorm viele Emotionen im Kommunikationsbereich. Das führt zu Missverständnissen und Unsachlichkeiten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
Kollegen mit „Talenten“ werden bevorzugt. Gerechte Förderungsgleichheit beträgt weniger als 10%.
Sehr spannende Aufgabenbereiche die man machen würde/könnte (Einkauf/IT-Wesen/Buchhaltung/Personalpolitik/Vertrieb).