377 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
377 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
377 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
* sehr guter Zusammenhalt innerhalb des eigenen Teams
* gute Zusammenarbeit mit vielen anderen Abteilungen
* flexible Arbeitszeitgestaltung
* Homeoffice
* Dienstwagen
* grundsätzlich gute Verdienstmöglichkeiten bei entsprechender Provisionsleistung
* teilweise sehr gute und engagierte Führungskräfte erlebt
* fehlende Transparenz bei Veränderungen und Zukunftsperspektive
* aus meiner Sicht unzureichender Umgang mit Mitarbeiterfeedback
* deutliche Verschlechterung der Führungssituation nach dem Führungswechsel
* wenig Anerkennung und Feedback
* begrenzte Entwicklungsmöglichkeiten
* Provisionsmöglichkeiten durch sinkenden Leerstand geringer geworden
* geringe zusätzliche Benefits
* Wegfall des Arbeitsplatzes bzw. Servicepoints in Leipzig
* zunehmende Unsicherheit durch Sparmaßnahmen und Stellenabbau
* aus meiner Sicht zu starker Fokus auf schnelle Vermietung zulasten von Qualität und Kundenzufriedenheit
Ich würde mir vor allem mehr Transparenz, Verlässlichkeit und echte Kommunikation wünschen.
Mitarbeiter:innen sollten die Möglichkeit haben, Sorgen und Probleme anzusprechen, ohne dass daraus das Gefühl entsteht, nicht ernst genommen zu werden. Gespräche mit HR, Compliance oder anderen internen Stellen sollten aus meiner Sicht nicht bei der Gesprächsführung enden, sondern auch zu nachvollziehbaren Maßnahmen führen.
Außerdem würde ich mir eine Führungskultur wünschen, die stärker auf Vertrauen, Wertschätzung, regelmäßiges Feedback und persönliche Kommunikation setzt.
Gerade in einer Phase, in der das Unternehmen Kosten reduziert, Standorte schließt und Stellen abbaut, halte ich eine transparente Kommunikation über die zukünftige Ausrichtung für besonders wichtig.
Auch die Kundenzufriedenheit sollte aus meiner Sicht wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. Der Eindruck, dass Wohnungen möglichst schnell vermietet werden müssen, darf nicht zulasten der Qualität gehen. Bei Renovierungen und der Objektpflege sollte langfristige Qualität aus meiner Sicht einen höheren Stellenwert bekommen.
Innerhalb des Teams war die Arbeitsatmosphäre über lange Zeit ausgesprochen gut. Der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung waren für mich eine der größten Stärken des Unternehmens. Gerade im Vertrieb ist es nicht selbstverständlich, dass Kolleg:innen so füreinander einstehen und sich gegenseitig unterstützen.
Auch abteilungsübergreifend, beispielsweise mit Property Management, Rent Control Department oder Construction habe ich die Zusammenarbeit überwiegend als freundlich und auf Augenhöhe erlebt. Teilweise sind daraus sogar private Kontakte entstanden.
Leider hat sich die allgemeine Stimmung in den letzten Jahren deutlich verändert. Insbesondere durch Umstrukturierungen im Team, Schließungen und personelle Veränderungen entstand zunehmend Unsicherheit bezüglich der Zukunft des Unternehmens und der eigenen Position und Abteilung.
Das Image des Unternehmens habe ich während meiner Zeit dort zunächst als grundsätzlich positiv wahrgenommen. GCP ist ein etabliertes Unternehmen in der Immobilienbranche und vermittelt nach außen den Eindruck eines professionellen und strukturierten Arbeitgebers.
In den vergangenen Jahren hat sich meine persönliche Wahrnehmung jedoch verändert. Durch die zunehmenden Umstrukturierungen, die Schließung von Servicepoints, den Wegfall von Arbeitsplätzen und den damit verbundenen Stellenabbau entstand aus meiner Sicht zunehmend der Eindruck eines Unternehmens, das stark auf Kosteneinsparungen ausgerichtet ist.
Die flexible Arbeitszeitgestaltung und die Möglichkeit zum Homeoffice empfinde ich grundsätzlich als sehr positiv. Auch die freie Einteilung der Arbeitszeit ermöglicht eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
Schwierig wird es allerdings, wenn berufliche Sorgen und Probleme nicht ausreichend aufgegriffen werden. Wenn man das Gefühl hat, mit bestimmten Themen alleine gelassen zu werden, fällt es entsprechend schwerer, nach Feierabend wirklich abzuschalten.
Weiterbildungsmöglichkeiten sind grundsätzlich vorhanden, allerdings sehe ich nur begrenzte Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der eigentlichen Position.
Schulungen finden regelmäßig statt, wiederholen sich aus meiner Sicht jedoch jährlich und bieten dadurch wenig neue Impulse. Eine klare Entwicklungsperspektive innerhalb des Unternehmens war für mich nicht erkennbar.
Durch die Provision war es grundsätzlich möglich, bei entsprechender Leistung ein gutes Einkommen zu erzielen. Mit sinkendem Leerstand haben sich diese Möglichkeiten allerdings deutlich reduziert, während die Provisionsstruktur aus meiner Sicht nicht entsprechend angepasst wurde.
Das Grundgehalt ist sehr niedrig angesetzt. Zusätzliche Prämien oder Boni für besondere Leistungen gab es in meiner Abteilung nicht. Teilweise gab es einen „End of year bonus“, welcher allerdings nicht realistisch angesetzt war. Auch einen Inflationsausgleich oder eine Coronaprämie gab es nicht.
Die sonstigen Benefits waren aus meiner Sicht eher überschaubar. Angebote wie Obst, Wasser und Kaffee waren zwar vorhanden, entfielen jedoch später im Zuge des Wegfalls des Leipziger Arbeitsplatzes.
Viele Benefits sind bzw. waren hauptsächlich am Hauptstandort Berlin verfügbar und damit für Mitarbeiter:innen an anderen Standorten nur eingeschränkt relevant.
Positiv waren für mich der Dienstwagen sowie die Möglichkeit zum Homeoffice.
Der Kollegenzusammenhalt war für mich definitiv eine der größten Stärken des Unternehmens. Besonders innerhalb des eigenen Teams war der Umgang miteinander sehr familiär, vertrauensvoll und von gegenseitiger Unterstützung geprägt. Auch wenn es im Vertrieb natürlich Leistungs- und Zielvorgaben gibt, hatte ich nie das Gefühl, dass man gegeneinander arbeitet. Im Gegenteil: Man hat sich gegenseitig unterstützt, Wissen geteilt und bei Problemen füreinander eingesprungen.
Grundsätzlich hatte ich nicht den Eindruck, dass Kolleg:innen aufgrund ihres Alters benachteiligt oder anders behandelt wurden.
In unserem Team haben Kolleg:innen in unterschiedlichen Altersgruppen – von Anfang 20 bis Anfang 60 – eng und sehr gut zusammengearbeitet. Der Altersunterschied spielte im täglichen Miteinander keine wesentliche Rolle.
Im Gegenteil: Trotz der unterschiedlichen Altersgruppen und teilweise unterschiedlichen Erfahrungen wurde sich gegenseitig selbstverständlich unterstützt. Das galt beispielsweise bei technischen Problemen, aber auch bei Sprachbarrieren oder anderen Herausforderungen im Arbeitsalltag.
Gerade dieser gegenseitige Austausch zwischen den Generationen wurde von mir als positiv und bereichernd wahrgenommen.
Bis Frühjahr 2025 sehr gute Erfahrungen mit der damaligen TL: fachlich & persönlich kompetent, gut vernetzt, unterstützend, jederzeit ansprechbar & mit offenem Ohr. Seit dem Führungswechsel aus meiner Sicht deutliche Verschlechterung:
Kommunikation unpersönlicher & teilw. rauer, teilw. wochenlang kein Austausch; Anliegen/Probleme wurden nicht immer ernst genommen; teilw. Verweis auf fehlende Zuständigkeit
aus meiner Sicht teilw. unterschiedliche Behandlung von Mitarbeiter:innen
wiederholt neue Arbeitsanweisungen, teils kurzfristig & ohne ausreichende Erklärung; bei Nichteinhaltung wurden Konsequenzen angedroht → zunehmendes Gefühl von Kontrolle & Unsicherheit
Aussagen zu möglichen Stellenkürzungen & angeblicher Kalenderkontrolle durch die Geschäftsleitung verstärkten dies
kaum positives Feedback oder Anerkennung, auch bei erreichten Zielen
nächsthöhere Führungsebene aus meiner Sicht eher beschwichtigend als lösungsorientiert
Vertriebsleitung im Arbeitsalltag kaum präsent
Jahresendgespräche häufig erst Monate später & dadurch teilweise wenig zielführend; beim Führungswechsel fehlte die Einholung von Feedback der vorherigen TL
Teammeetings werden häufig kurzfristig abgesagt
Die Möglichkeit, flexibel und im Homeoffice zu arbeiten, ist grundsätzlich sehr angenehm.
Gleichzeitig hat sich der Arbeitsplatz in Leipzig zunehmend verändert. Nachdem der dortige Arbeitsplatz weggefallen ist, fand die Arbeit mittlerweile praktisch vollständig im Auto statt. Für mich war dies ein weiterer Schritt, durch den der persönliche Austausch und die Zugehörigkeit zum Standort verloren gegangen sind.
Parallel dazu wurden im Unternehmen Servicepoints geschlossen und Stellen abgebaut. Auch unsere ehemalige TL war von den personellen Veränderungen betroffen. Die daraus entstandene Unsicherheit wurde aus meiner Sicht nicht ausreichend durch transparente Kommunikation aufgefangen.
Hier sehe ich einen der größten Verbesserungsbereiche.
Sorgen, Probleme und Verbesserungsvorschläge wurden von mir und auch von Kolleg:innen wiederholt an verschiedene Stellen, unter anderem HR, Compliance und den internen Businesscoach herangetragen. Leider hatte ich dabei häufig das Gefühl, dass Gespräche zwar geführt wurden, daraus aber keine nachhaltigen Veränderungen entstanden.Dadurch haben viele Mitarbeiter:innen auch den Elan verloren, weitere Dinge anzusprechen.
Teilweise wurden Verbesserungen oder Veränderungen in Aussicht gestellt, die anschließend nicht oder nur unzureichend umgesetzt wurden. Dadurch ist mit der Zeit viel Vertrauen in die internen Prozesse verloren gegangen.
Besonders während der aktuellen Umstrukturierungen und Sparmaßnahmen fehlt mir eine transparente Kommunikation darüber, wie die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens aussieht und welche Auswirkungen diese Veränderungen auf die Mitarbeiter haben.
Innerhalb des Teams hatte ich insbesondere nach dem Führungswechsel teilweise den Eindruck, dass Mitarbeiter:innen unterschiedlich behandelt werden. Entscheidungen, Vorgaben und der Umgang mit einzelnen Personen wirkten auf mich nicht immer einheitlich und nachvollziehbar. Dabei entstand teilweise der Eindruck, dass persönliche Sympathien oder die individuelle Wahrnehmung einzelner Mitarbeiter:innen durch die Führungskraft eine Rolle spielen könnten.
Eine klare Benachteiligung aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Alter oder vergleichbaren persönlichen Merkmalen kann ich aus meiner eigenen Erfahrung nicht beurteilen und möchte ich daher auch nicht unterstellen.
Die Tätigkeit als Sales Agent ist grundsätzlich abwechslungsreich und bietet Kontakt zu unterschiedlichen Menschen und Bereichen.
Allerdings betreut man über viele Jahre dieselben Bestände. Dadurch sind die Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der eigentlichen Tätigkeit begrenzt.
Kreative Ideen und Vorschläge, beispielsweise im Bereich Marketing oder zur Verbesserung von Abläufen, wurden aus meiner Sicht in den letzten 1,5 Jahren nicht aufgegriffen. Das kann auf Dauer demotivieren, wenn eigene Ideen zwar eingebracht, aber nicht weiterverfolgt werden.
Bin froh, das ich eh bin
Unbelehrbar
Ins bestehende Team aufgenommen zu werden ist schwierig. Keine direkte Aussprache mit Kollegen untereinander. Eher wird sich beim Chef beschwert, der dann das Thema an einem heran trägt, aber bloß nicht mitteilt er es war, sodass gar kein Vertrauen mehr zu irgendeinem Kollegen besteht. Sehr seltsame Unternehmensstruktur und sehr schlechte Bezahlung. Mein flexibelstes Arbeiten, das bei Vertragsunterzeichnung versprechen wurde
Schlecht
Homeoffice okay, aber dass war's
Wenn es denn Unternehmen dient
Schlecht
Okay
Die alten Hasen hatten zusammen
Ok
Unprofessionell
Okay
Schlecht für neue Mitarbeiter
Ja
Nichts besonderes
Mehr Wert auf die Auswahl und Entwicklung geeigneter Führungskräfte legen. Fachliche Kompetenz, Empathie, Kommunikationsfähigkeit, Selbstreflexion und ein respektvoller Umgang mit Mitarbeitenden sollten entscheidend sein.
Kritik und abweichende Meinungen nicht als persönlichen Angriff verstehen, sondern als Chance, Probleme frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu finden. Führungskräfte sollten für ihre Mitarbeitenden erreichbar sein, zuhören und auch in schwierigen Situationen verlässlich und neutral handeln.
Darüber hinaus wären echte Entwicklungsperspektiven, individuellere Weiterbildungsangebote und mehr Anerkennung für Eigeninitiative und zusätzliches Engagement wünschenswert.
Auch bei IT, Arbeitsmitteln und Benefits sollte stärker darauf geachtet werden, was Mitarbeitende im tatsächlichen Arbeitsalltag benötigen. Sicherheit ist wichtig, sollte effizientes Arbeiten aber nicht unnötig erschweren.
Vor allem sollte wieder mehr Wert auf Vertrauen, Wertschätzung und eine Führungskultur gelegt werden, die gute Mitarbeitende motiviert und langfristig im Unternehmen halten möchte. Denn an engagierten Mitarbeitern und einem starken Kollegenzusammenhalt mangelt es meiner Erfahrung nach nicht.
Die Arbeitsatmosphäre innerhalb meines Teams bzw. meiner Region war über lange Zeit ausgesprochen positiv. Der gegenseitige Zusammenhalt war groß, man hat sich unterstützt, füreinander mitgedacht und ist über die Jahre als Team wirklich zusammengewachsen.
Im Verhältnis zu den Führungskräften hat sich die Atmosphäre aus meiner persönlichen Sicht jedoch etwa ab dem 1. Quartal 2025 zunehmend verschlechtert. Zum Ende meines Arbeitsverhältnisses empfand ich die Situation als äußerst belastend. Das notwendige Vertrauensverhältnis war für mich nicht mehr vorhanden und bei Problemen oder schwierigen Situationen hatte ich häufig das Gefühl, auf mich allein gestellt zu sein.
Besonders enttäuschend war für mich, dass ich auch auf der nächsthöheren Führungsebene keine neutrale oder unterstützende Anlaufstelle wahrgenommen habe. Dadurch entstand bei mir zunehmend der Eindruck, mit meinen Anliegen kaum Gehör zu finden.
Das öffentliche Arbeitgeberimage und die zahlreichen online verfügbaren Erfahrungsberichte vermitteln bereits ein recht umfassendes Bild.
Meine persönlichen Erfahrungen der letzten Zeit im Unternehmen haben leider dazu geführt, dass ich einige der dort geäußerten kritischen Einschätzungen heute besser nachvollziehen kann als noch zu Beginn meiner Beschäftigung.
Schade, denn ich habe viele Jahre auch sehr positive Erfahrungen mit dem Unternehmen verbunden.
Für mich persönlich war die Work-Life-Balance sehr gut. Hier gibt es aus meiner Sicht nichts zu beanstanden.
Die Rahmenbedingungen haben es mir ermöglicht, Beruf und Privatleben sehr gut miteinander zu vereinbaren. Diesen Punkt habe ich während meiner Beschäftigung durchweg als sehr positiv empfunden.
Persönliche Weiterentwicklung und tatsächliche Karriereperspektiven habe ich während meiner Zeit im Unternehmen nur sehr eingeschränkt wahrgenommen.
Insbesondere Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb bestehender Strukturen erschienen mir begrenzt. Ich hätte mir eine Führungskultur gewünscht, die ambitionierte und engagierte Mitarbeitende gezielt fördert und deren Weiterentwicklung als Gewinn für das Unternehmen versteht – und nicht als potenzielle Konkurrenz innerhalb bestehender Hierarchien.
Auch das Weiterbildungsangebot empfand ich über die Jahre als wenig dynamisch. Im Weiterbildungskatalog fanden sich regelmäßig dieselben oder sehr ähnliche Schulungen wieder.
Hier hätte ich mir mehr individuelle Förderung, aktuelle Weiterbildungsangebote und konkrete Entwicklungsperspektiven gewünscht.
Diensthandy, Laptop und Dienstwagen würde ich persönlich nicht als Benefits bezeichnen, wenn diese zur Ausübung der Tätigkeit erforderlich sind – für mich sind das schlicht Arbeitsmittel.
Da ich überwiegend im Homeoffice gearbeitet habe, waren klassische Büro-Benefits wie Kaffee, Wasser oder Obst naturgemäß eher theoretischer Natur.
Dafür gab es unter anderem eine symbolische Bienenpatenschaft. Eine nette Idee – auch wenn sie für mich persönlich bei der Bewertung attraktiver Arbeitgeber-Benefits eher eine untergeordnete Rolle spielt.
Hier wäre aus meiner Sicht noch deutlich Luft nach oben, insbesondere bei Benefits, die Mitarbeitenden im Arbeitsalltag tatsächlich einen spürbaren Mehrwert bieten.
Der Zusammenhalt innerhalb meines direkten Teams war für mich einer der mit Abstand positivsten Aspekte meiner Zeit im Unternehmen.
Man konnte sich aufeinander verlassen, hat sich gegenseitig unterstützt und auch schwierige Phasen gemeinsam gemeistert. Für diese Zusammenarbeit und die Menschen, die ich dadurch kennenlernen durfte, bin ich sehr dankbar.
Ein Teamzusammenhalt, den ich in dieser Form jederzeit wieder wählen würde.
Seit dem 1. Quartal 2025 hat sich das Vorgesetztenverhalten aus meiner Sicht deutlich verschlechtert. Empathie, Wertschätzung, Verlässlichkeit und Offenheit habe ich zunehmend vermisst. Kritik oder angesprochene Probleme wurden nach meinem Empfinden teilweise persönlich aufgefasst, statt sie als Grundlage für einen konstruktiven Austausch zu nutzen. Auch auf der nächsthöheren Führungsebene fehlten mir Neutralität und Unterstützung.
Dabei gab es im Unternehmen viele wirklich schöne Jahre, in denen ich gerne dort gearbeitet und mich stark mit meinem Arbeitgeber identifiziert habe. Umso bedauerlicher war die Entwicklung nach der Neuausrichtung der Führungsspitze im Sales-Bereich. Die drei verantwortlichen Führungskräfte konnten mich weder fachlich noch in ihrer Führungskompetenz überzeugen. Entscheidungen, Kommunikation und Mitarbeiterführung wirkten auf mich zunehmend wenig nachvollziehbar und teilweise weit vom tatsächlichen Arbeitsalltag der Teams entfernt.
Dadurch gingen für mich über die Zeit Vertrauen, Motivation und Identifikation verloren. Nach vielen Jahren im Unternehmen ist es besonders schade, mit diesem Eindruck gegangen zu sein.
Die technischen Rahmenbedingungen waren aus meiner Sicht einer der größten Schwachpunkte.
Insbesondere die sehr restriktiven IT-Sicherheitsvorgaben haben den Arbeitsalltag teilweise unnötig erschwert. Wenn selbst PDF-Dateien, die aus unternehmenseigenen Anwendungen heraus erstellt wurden, nicht ohne Weiteres geöffnet werden konnten, stellte sich gelegentlich die Frage, ob hier die richtige Balance zwischen notwendiger IT-Sicherheit und praktikablem Arbeiten gefunden wurde.
Auch bei der technischen Ausstattung wäre aus meiner Sicht Verbesserungspotenzial vorhanden gewesen. Das galt insbesondere für die zur Verfügung gestellten Diensthandys. Bei einem Unternehmen dieser Größenordnung hätte ich eine modernere und stärker am tatsächlichen Arbeitsalltag orientierte Ausstattung erwartet.
Die Kommunikation mit meinen direkten Kolleginnen und Kollegen war hervorragend. Auch in der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit habe ich überwiegend sehr gute Erfahrungen gemacht. Absprachen funktionierten unkompliziert und lösungsorientiert.
Deutlich anders habe ich die Kommunikation auf Führungsebene erlebt. Über längere Zeiträume fand teilweise kaum ein persönlicher Austausch statt. Telefonische Rückmeldungen blieben mitunter über Tage oder sogar Wochen aus. Wenn aufgrund dringender Themen ein Gespräch notwendig war, empfand ich die Reaktionen teilweise als stark von der jeweiligen Situation und Stimmung abhängig. Eine verlässliche, wertschätzende und lösungsorientierte Kommunikation hätte ich mir hier deutlich mehr gewünscht.
Auch die nächsthöhere Führungsebene war für mich telefonisch praktisch nicht erreichbar; Rückmeldungen erfolgten überwiegend kurz über Teams und halfen bei konkreten Fragestellungen aus meiner Sicht häufig nur begrenzt weiter.
Von der darüberliegenden Bereichsleitung habe ich während meiner Tätigkeit kaum persönliche Kommunikation wahrgenommen. Gerade in schwierigen oder unruhigen Phasen hätte ich mir hier deutlich mehr Präsenz, Transparenz und Nähe
Mein Arbeitsalltag war abwechslungsreich und vielseitig – kaum ein Tag glich dem anderen. Gerade diese Abwechslung und die Möglichkeit, eigenständig zu arbeiten, habe ich über viele Jahre sehr geschätzt.
Leider hat die zunehmend schwierige Situation zum Ende meiner Beschäftigung auch die Motivation beeinflusst. Zusätzliche Ideen, Eigeninitiative oder Aufgaben, die über das eigentliche Tätigkeitsfeld hinausgingen, habe ich irgendwann bewusst zurückgestellt. Nicht, weil es an Ideen mangelte, sondern weil zunehmend das Gefühl entstand, dass zusätzliches Engagement weder gesehen noch wertgeschätzt wurde.
Katastrophal
Am meisten schätze ich den Gestaltungsspielraum: Prozesse im eigenen Bereich kann ich eigenverantwortlich weiterentwickeln, und gute Ideen werden auch tatsächlich umgesetzt statt vertagt. Dazu kommen kurze Entscheidungswege bis zur Geschäftsführung und ein Zusammenhalt, der über Abteilungsgrenzen hinweg funktioniert. Themen wie Digitalisierung und neue Arbeitsweisen werden aktiv vorangetrieben – wer sich einbringen will, bekommt die Möglichkeit dazu. Und nicht zuletzt: ein wirtschaftlich stabiles Umfeld mit spürbarer Sicherheit.
Der Austausch auf Führungsebene ist offen und kollegial – bereichsübergreifende Themen werden gemeinsam gelöst statt gegeneinander verhandelt. Die Wege zur Geschäftsführung sind kurz, Anliegen lassen sich pragmatisch klären. Insgesamt ein Umfeld, in dem man als Führungskraft etwas bewegen kann.
Die Work-Life-Balance ist gut, weil sie auf Vertrauen basiert: flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten sind selbstverständlich
Der Zusammenhalt zeigt sich besonders in schwierigen Zeiten – da rückt man zusammen.
Top
Das Verhalten der Vorgesetzten empfinde ich als professionell und auf Augenhöhe. Verantwortung wird tatsächlich übertragen – ich kann eigenverantwortlich entscheiden
Die Kommunikation ist offen und direkt. Als Führungskraft werde ich früh eingebunden und erhalte Hintergründe zu Entscheidungen, sodass ich mein Team fundiert informieren kann – auch bei unangenehmen Themen wird nicht beschönigt. Der Weg zur Geschäftsführung ist kurz, Rückfragen und abweichende Meinungen sind willkommen
ich habe nichts Negatives erlebt
mega viel Abwechslung
- Anpassung der Vergütung an die hohen Anforderungen und die Arbeitsbelastung, um eine marktgerechte Bezahlung sicherzustellen.
- Schaffung eines offenen und konstruktiven Rahmens für die Gründung eines Betriebsrats, um die Interessen der Mitarbeitenden angemessen zu vertreten.
- Einführung flexiblerer und verlässlicher Homeoffice-Regelungen, die eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ermöglichen.
- Mehr Entscheidungs- und Gestaltungsspielraum für Mitarbeitende bei der Optimierung von Prozessen und Arbeitsabläufen, um Eigeninitiative und Innovation zu fördern.
- Transparentere Kommunikation über Unternehmensziele, Veränderungen und strategische Entscheidungen.
- Ausbau der Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie klarere Karriereperspektiven für engagierte Mitarbeitende.
Die Arbeitsatmosphäre hat sich deutlich verschlechtert. Das Unternehmen fokussiert sich stark auf den Einsatz von KI, ohne die Mitarbeitenden transparent einzubeziehen oder zu informieren. Befristete Arbeitsverträge werden nicht entfristet, offene Stellen bleiben unbesetzt, und aktuell verlassen viele Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen.
Das öffentliche Erscheinungsbild des Unternehmens steht aus meiner Sicht zunehmend im Widerspruch zu den internen Gegebenheiten. Auch durch verstärkte Marketingmaßnahmen lassen sich die zugrunde liegenden Herausforderungen nicht dauerhaft überdecken.
Homeoffice ist grundsätzlich möglich, muss jedoch mit einem Vorlauf von vier Wochen angekündigt und genehmigt werden. Dies schränkt die Flexibilität erheblich ein und trägt nur bedingt zu einer ausgewogenen Work-Life-Balance bei. Zudem ist die Möglichkeit zum Homeoffice nicht vertraglich geregelt, wodurch für Mitarbeitende keine langfristige Planungssicherheit besteht.
Mein Wunsch nach beruflicher Weiterentwicklung und zusätzlichen Verantwortlichkeiten wurde mehrfach angesprochen. Leider wurde ich diesbezüglich bislang immer wieder vertröstet, ohne dass konkrete Maßnahmen oder Entwicklungsperspektiven aufgezeigt wurden.
Das Gehalt entspricht aus meiner Sicht nicht dem aktuellen Marktniveau. Insbesondere angesichts des hohen Arbeitsaufkommens und der Erwartungen an die Mitarbeitenden erscheint die Vergütung nicht angemessen.
Die angespannte Stimmung im Unternehmen wirkt sich zunehmend auch auf den Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen aus. Dennoch bemühen sich viele Mitarbeitende, sich gegenseitig zu unterstützen und den Teamgeist trotz der schwierigen Rahmenbedingungen aufrechtzuerhalten.
Es wird jederzeit volle Leistung erwartet. Gleichzeitig fehlt häufig eine klare Kommunikation darüber, welche konkreten Ziele verfolgt werden und welche Erwartungen an die Mitarbeitenden bestehen.
Die Arbeitsbedingungen waren bereits in der Vergangenheit anspruchsvoll. Seit der konsequenten Ausrichtung des Unternehmens auf den Einsatz von KI haben sich die Rahmenbedingungen jedoch deutlich verschlechtert. Die Belastung und Unsicherheit im Arbeitsalltag haben spürbar zugenommen, sodass die Situation von vielen Mitarbeitenden mittlerweile als kaum noch tragbar empfunden wird.
Von der Teamleitung erhält man kaum Informationen zur aktuellen Stimmung oder Entwicklung im Unternehmen. Während die Personalabteilung früher regelmäßig monatliche Newsletter verschickte, ist die interne Kommunikation seit Beginn des Jahres nahezu vollständig eingestellt worden. Dadurch entstehen Unsicherheiten, und viele Informationen werden nur noch über informelle Kommunikationswege innerhalb der Belegschaft weitergegeben.
Man hat ständig das Gefühl, kontrolliert zu werden. Eigenständiges Arbeiten nur bedingt möglich
keine flexiblen Arbeitszeiten, Homeoffice muss 4 Wochen im Voraus beantragt werden, private Termine sind schwer zu integrieren
absolut unter dem Durchschnitt. Betrifft sowohl Urlaubstage als auch das Gehalt.
es gibt mehrere Grüppchen. Vornherum haben sich alle lieb, aber reden alle schlecht hinter den Rücken
schlechteste Personalabteilung die ich in meinem langen Berufsleben erleben durfte. Vorgesetzte haben keine Ahnung von Personalführung
Personalabteilung austauschen und Betriebsrat wählen
Ratschläge der Mitarbeiter umsetzen, bessere Bezahlung, professionelleres Arbeiten, im Umgang mit Konflikten
Teilweise unangenehme Kollegen, Lästereien aus allen Standorten
Man sollte selbstverständlich immer abrufbereit sein
Wenn man Probleme hatte, wurde nur gesagt, dass was unternommen wird, wurde es aber nicht
Es wurde nicht viel umgesetzt
- sehr gutes Vertrauensverhältnis
- Kommunikation auf Augenhöhe
- Anliegen werden ernst genommen
super Kollegen
So verdient kununu Geld.