Bedauerlicherweise fehlt es für mich an Substanz.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Team ist überwiegend jung und grundsätzlich motiviert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Während meiner Zeit habe ich keine klar ausgeprägte Unternehmenskultur wahrgenommen. Der Fokus lag überwiegend auf Umsatz und wirtschaftlichen Kennzahlen. Eine langfristige Vision oder nachhaltige Mitarbeiterbindung war für mich nicht klar erkennbar. Das Team bestand überwiegend aus jungen Mitarbeitenden und wurde durch Werkstudierende unterstützt. In einigen Bereichen wurde zudem mit externen Freelancern zusammengearbeitet.
Verbesserungsvorschläge
Aus meiner Sicht wäre eine stärkere Investition in Führungskompetenz und Unternehmenskultur sinnvoll. Klare Kommunikation, transparente Prozesse und geschulte Führungskräfte könnten zur langfristigen Stabilität beitragen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre im Vertrieb war stark leistungsgetrieben, was grundsätzlich nachvollziehbar ist. Es gab für mich wenig klare Strukturen und verbindliche Prozesse in der Führung, was sich auf die allgemeine Stimmung im Team ausgewirkt hat.
Kommunikation
Die Kommunikation funktionierte grundsätzlich, war im Homeoffice jedoch eingeschränkt. Der Austausch mit Kolleg:innen war möglich, allerdings deutlich besser für Mitarbeitende am Hauptstandort. Informationen wurden meines Erachtens teilweise nicht einheitlich oder transparent weitgegeben.
Kollegenzusammenhalt
Ein klassischer Teamzusammenhalt war kaum vorhanden. Die Arbeit war stark auf individuelle Leistung ausgerichtet, sodass jede Person primär für sich selbst verantwortlich war und eigene Ziele verfolgte.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance hängt stark von der eigenen Leistungsbereitschaft ab. Die gesteckten Ziele sind hoch, sodass indirekt erwartet wird, viel Zeit in die Arbeit zu investieren, um diese zu erreichen.
Vorgesetztenverhalten
In meiner Zeit im Unternehmen habe ich keine strukturierten Führungsprozesse erlebt. Während der Probezeit kam es aus meiner eigenen Erfahrung zu sehr kurzfristigen Kündigungen ohne längere Vorankündigung. Diese wurden in Meetings ausgesprochen, gefolgt von einer unmittelbaren Sperrung aller technischen Zugänge.
Persönliches Feedback oder strukturierte Entwicklungsgespräche habe ich in diesem Zusammenhang nicht erlebt. Insgesamt wirkte die Unternehmenskultur wenig ausgeprägt, der Fokus lag stark auf Umsatz und wirtschaftlichen Kennzahlen.
Das Team bestand überwiegend aus jungen Mitarbeitenden, unterstützt durch Werkstudierende sowie externe Freelancer. Viele Leads wurden von Werkstudierenden generiert und an Führungskräfte weitergegeben. Trotz hoher Terminanzahl habe ich in meiner Zeit nur wenige erfolgreiche Abschlüsse seitens der Führung erlebt.
Der daraus resultierende Leistungsdruck wurde an das Team weitergegeben und führte zu einer angespannten Arbeitsatmosphäre. Aus meiner Sicht wäre eine stärkere Investition in Führungskompetenz, klare Kommunikation und transparente Prozesse sinnvoll.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben wiederholten sich stark. Der Arbeitsalltag bestand hauptsächlich aus Kaltakquise, Kundengesprächen und Produktberatung. Abwechslung oder inhaltliche Weiterentwicklung waren für mich nur in sehr begrenztem Umfang vorhanden.
Arbeitsbedingungen
Da ich ausschließlich im Homeoffice gearbeitet habe, kann ich die Bedingungen vor Ort nicht beurteilen. In meiner Anfangszeit kam es jedoch zu technischen Einschränkungen, da notwendige Programme und Zugänge erst nach mehreren Wochen vollständig eingerichtet waren. Erst nach etwa zwei Monaten war für mich ein reibungsloses Arbeiten möglich.
Gehalt/Benefits
Das Unternehmen wirbt mit hohen Gehältern und attraktiven Provisionsmodellen. In meiner Erfahrung sind diese jedoch schwer erreichbar, da der Zeitraum bis zum tatsächlichen Abschluss und Zahlungseingang von Kunden sehr lang ist.
Image
In meiner Wahrnehmung ist das Unternehmen am Markt wenig sichtbar und besitzt nur eine geringe externe Bekanntheit. Es wirkte für mich eher wie eine interne Struktur innerhalb eines größeren Konstrukts als wie eine eigenständig wahrnehmbare Marke.
Karriere/Weiterbildung
Strukturierte Weiterbildungsangebote oder klar definierte Karrierepfade waren während meiner Zeit im Unternehmen nicht erkennbar.