Kollegenzusammenhalt stark – Führung und Rahmenbedingungen verbesserungswürdig
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Kollegenzusammenhalt am Standort und Unterstützung durch erfahrene Kollegen
- Mitarbeiterevents und positive Teamatmosphäre im Team
- Homeoffice-Möglichkeiten, Firmenwagen, Office-Dog, 30 Tage Urlaub
- Umwelt- und Sozialmaßnahmen wie Pickup Days und Dienst-E-Autos
- Bei passenden Voraussetzungen gutes Verdienstpotenzial
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Hoher Umsatzdruck unabhängig vom persönlichen Level
- Fehlende Führung und Motivation von Vorgesetzten
- Provisionen müssen abhängig vom technischen Input geteilt werden
- Unternehmen verkauft sich als Systemhaus, Fokus liegt überwiegend auf Print
Verbesserungsvorschläge
- Realistische Umsatzziele setzen, die zum Kundensetup passen
- Mehr Unterstützung und Coaching für Mitarbeiter, auch während der Probezeit
- Provisionen transparenter gestalten, ggf. weniger stark abhängig vom technischen Input
Arbeitsatmosphäre
Der Zusammenhalt unter den Kollegen am Standort war positiv. Insgesamt wirkte die Arbeitsatmosphäre jedoch durch fehlende Führung, geringe Motivation von oben und hohen Umsatzdruck, der unabhängig vom persönlichen Leistungslevel Unmut erzeugt, eher gedrückt – dies ist meine persönliche Wahrnehmung.
Image
Nach außen wirkt das Unternehmen als Systemhaus solider, als es intern erlebt wird. Tatsächlich liegt der Schwerpunkt stark im Printbereich. Hohe Fluktuation im Vertrieb lässt auf strukturelle Probleme schließen – meiner Wahrnehmung nach.
Work-Life-Balance
30 Tage Urlaub, Homeoffice-Möglichkeit und ein Office-Dog sind positiv. Durch den hohen Druck in der Kaltakquise war die Belastung jedoch regelmäßig spürbar hoch – aus meiner Sicht.
Karriere/Weiterbildung
Interne Produktschulungen waren in Ordnung, echte Weiterbildungs- oder Entwicklungsmöglichkeiten gab es kaum. Eigeninitiative wurde selten gefördert – nach meiner Erfahrung.
Gehalt/Benefits
Trotz Wechsel in den Vertrieb gab es keine Gehaltsanpassung. Provisionen müssen abhängig vom technischen Support mit den Technikern geteilt werden. Positiv ist, dass bei passenden Voraussetzungen durchaus gutes Geld verdient werden kann. Immerhin: Betriebliche Altersvorsorge, Firmenwagen und 30 Urlaubstage vorhanden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ein klares Konzept ist vorhanden, z. B. gemeinsame „Pickup Days“ und die Möglichkeit von Dienst-E-Autos. Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung werden aktiv berücksichtigt – nach meiner Erfahrung.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt am Standort war stark. Man unterstützte sich gegenseitig, besonders wenn "anderweitig" wenig kam. Gerade erfahrene Kollegen waren eine echte Hilfe im Alltag.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kollegen war respektvoll und kollegial.
Vorgesetztenverhalten
Das Führungsverhalten war schwach. Kaum Unterstützung bei schwachem Kunden-Setup, wenig Interesse an individuellen Lösungen oder Motivation. Umsatzziele unrealistisch, was zusätzlichen Druck erzeugte und zu Unmut führte. Statt Förderung oder Coaching folgte bei ausbleibendem Erfolg bisweilen die Versetzung.
Arbeitsbedingungen
Technisch war alles gut ausgestattet (Homeoffice-Ausstattung, Firmenhandy, Firmenwagen).
Kommunikation
Die Kommunikation mit dem Vorgesetzten war sehr oberflächlich. Wöchentliche Gespräche beschränkten sich auf Pipeline und Termine, ohne Raum für kreative Ideen, Feedback oder strategische Weiterentwicklung. Mitarbeiter mit Herausforderungen im Vertrieb erhielten selten Unterstützung; es kam vor, dass Kollegen mit schwachen Akquiseskills kurz vor dem Ende der Probezeit ohne Vorwarnung gekündigt wurden, statt gezielt gefördert zu werden – nach meiner Erfahrung.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung wurde im Alltag gelebt – hier gab es keine negativen Auffälligkeiten.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben im Vertrieb sind grundsätzlich interessant, allerdings fehlte oft der Gestaltungsspielraum. Eigene Ideen oder Marketingansätze fanden kaum Gehör. Das Unternehmen verkauft sich als „Systemhaus“, tatsächlich liegt der Fokus aber überwiegend auf dem Printgeschäft, was die Tätigkeit weniger abwechslungsreich macht.


