Eine berufliche Entscheidung, die ich rückblickend anders getroffen hätte.
Gut am Arbeitgeber finde ich
-
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Arbeitsvertrag =/= Praxis
- Überlastungen werden nicht ernst genommen
- Schwierige Kommunikation
- Sehr hohe Fluktuation
- Fehlende Stabilität erschwert Teamarbeit und Einarbeitung erheblich.
Verbesserungsvorschläge
- Führungskräfte (ab Zentrumsmanager-Ebene) schulen, insbesondere in Mitarbeiterführung, Konfliktmanagement und Wertschätzung.
- Klare Abgrenzung von Aufgaben entsprechend dem Arbeitsvertrag und realistische Personalplanung.
- Konsequentes Vorgehen gegen Mobbing und eine klare Haltung zu respektvollem Umgang.
- Leistung objektiv bewerten statt Nähe zur Führung zu belohnen.
- Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung ergreifen, um die hohe Fluktuation zu reduzieren und Stabilität zu schaffen.
Arbeitsatmosphäre
Überholte Arbeitsmethoden und traditionelle, wenig zeitgemäße Führungsansätze prägen die Unternehmenskultur. Schade.
Kommunikation
Die Kommunikation war von mangelnder Klarheit, emotionaler Befangenheit und ausweichenden Aussagen geprägt. Eine transparente, sachliche sowie lösungsorientierte Gesprächskultur ließ häufig zu wünschen übrig.
Work-Life-Balance
Eine ausgewogene Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben war unter den gegebenen Rahmenbedingungen nur schwerlich gewährleistet. Insbesondere die wiederholte, mehrwöchige Entsendung in auswärtige Städte bei gleichzeitiger Unterbringung in Bed-and-Breakfast-Unterkünften lässt mir Zweifel daran aufkommen, inwieweit die persönlichen Bedürfnisse der Beschäftigten bei der Einsatzplanung angemessen berücksichtigt werden. Meine damit investierte Lebenszeit lässt sich bedauerlicherweise nicht rückgängig machen und wird mir nicht zurückerstattet (wenngleich ich zwischenzeitlich eine neue berufliche Perspektive für mich finden konnte, die meinen Vorstellungen in deutlich höherem Maße entspricht.).
Vorgesetztenverhalten
Die Erfahrungen hinsichtlich des Führungsverhaltens fielen äußerst unterschiedlich aus. Während die Zusammenarbeit mit der ersten Führungskraft durchweg positiv zu bewerten war, erwies sich die Zusammenarbeit mit der zweiten Führungskraft als ausgesprochen enttäuschend. Rückblickend muss ich feststellen, dass ich unter Kenntnis der tatsächlichen Rahmenbedingungen und der zu erwartenden Führungssituation von der Unterzeichnung des Arbeitsvertrages abgesehen hätte.
Interessante Aufgaben
Der Grad an Abwechslung und fachlicher Attraktivität der Aufgabenstellungen hängt maßgeblich vom jeweiligen Einsatzbereich ab. Eine durchgehend anspruchsvolle und interessante Tätigkeit ist daher keineswegs gewährleistet, sondern variiert erheblich in Abhängigkeit von der konkreten Zuweisung.
Arbeitsbedingungen
Die rückblickende Betrachtung meiner Tätigkeit in diesem Unternehmen ist nach wie vor von tiefgreifendem Bedauern geprägt. Aus heutiger Sicht würde ich diese berufliche Entscheidung keinesfalls erneut treffen, auch wenn mir eine Handvoll Mitarbeitende in positiver Erinnerung bleiben wird.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war der einzige positive Aspekt, der mir Freude bereitet hat.